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Gießstrategie bei Hitzewellen (Gelesen 1588 mal)

A rose is a rose is - Erfahrungen, Pflege und Schnitt von Rosen
Historische Rosen, Strauchrosen, Kletterrosen, Wildrosen ...

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Staudo
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Re: Gießstrategie bei Hitzewellen

Staudo » Antwort #45 am:

Ich habe dieser Tage in ein gemulchtes Beet gepflanzt. Der Mulch war feucht, die Erde drunter knochentrocken. Im Zweifelsfall sollte man mit einer kleinen Schaufel buddeln.
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Drainagefan
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Re: Gießstrategie bei Hitzewellen

Drainagefan » Antwort #46 am:

Die Hitze hat auch mein Modem nicht überlebt, bin gerade wieder alternativ online.

Interessant ist, dass die Blackforest im Halbschatten viel mehr gelbe Blätter auf der etwas schattigeren Seite hat als die Libertas. Bei der Clematis scheinen die Knospen verdorrt zu sein, aber mehrere Tage über 35° und 2x 37° ist einfach ein Problem.

Bei beiden Rosen denke ich, dass sie es schaffen. Die Blätter der Libertas sind in Summe gar nicht so schlecht, die Blüten haben es nicht überstanden. Bei der Blackforest sind ca. 20% der Blätter gelb,

Zu meinem Ärger war Starkregen seit gestern angesagt, ich höre es in der Ferne donnern, aber bei mir hat eine Pflanze vielleicht 1/2l heute Abend abbekommen. Ich hoffe auf Mittwoch, sonst muss ich gießen.

Einige Pflanzen hat die Hitze gefallen, die haben ohne oder kaum gegossen zu werden zu blühen begonnen, darunter verschiedene Blut-Storchschnabel, Malven und eine Kokaredenlbume. Phlox wurde gegossen, aber zeigt viele Blüten oder Ansätze trotz Hitze.
LG Horst
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hobab
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Re: Gießstrategie bei Hitzewellen

hobab » Antwort #47 am:

Mulchen mit Rindenmulch finde ich sinnvoll - für Waldpflanzen. Rosen gehören eher nicht dazu und sind Tiefwurzler die von der Bodenverbesserung unter der Mulchschicht eher wenig haben. Ob es schadet? Eher wenig, bei Lavendel oder anderen reinem Mineralbodenbewohnern würd ich sagen ja, Rosen sind da weniger eindeutig. Bin da pragmatisch, wenn es zur Unkrautunterdrückung nötig ist, werden auch Rosen mal gemulcht.
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Felcofan
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Re: Gießstrategie bei Hitzewellen

Felcofan » Antwort #48 am:

es gibt ja noch was anderes als Rindenmulch. Holzhäcksel hat anscheinend nicht das Gerbsäureproblem, geht für die meisten Sträucher

Chinaschilf, Hanfhäcksel, Rasenschnitt, Hobelspäne

von einer Bekannten hole ich regelmäßig Meerschweinchenstreu (von 3 Tieren), die ist immer manierlich trocken, riecht kaum, eigentlich kompostier ich die mit, aber am letzten WE habe ich damit meine Beerensträucher durchgemulcht.

man muss ja nicht gleich immer 7 cm draufhauen, Mulch hält den Boden länger freucht, in meinen AUgen wichtigster Vorteil ist, dass in der Regel die Oberfläche nicht verschlämmt und porös bleibt, für den nächsten Regen.
Ich mulche meistens vor der Sommerhitze alles einmal durch, besonders junge/neue Pflanzen. Ich hab mal eine Versuchsreihe gesehen, da wurde die Temperatur an Erdoberflächen gemessen. Dunkler Boden wurde teils wärmer als 30C, eine helle Mulchschicht brachte die Temperatur stark runter, war in einem Fachbuch. Sowas ähnliches haben sie auch bei Stadtbäumen mal gemessen, wenn es die Rahmenbedingungen zulassen, ist Mulchen immer sinnvoll. Und lavendel verträgt Hanfhäcksel oder Miscanthus problemlos. (wobei der eigentlich am besten mit der Trockenheit klarkommen sollte)

Ich nehm auch Sommerschnitt vom Wein, jungen Ligusterheckenschnitt... und nebenher füttert man noch Regenwürmer, die freuen sich, wenn sie nach der Sommerpause wieder hochkommen
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