News: Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten! | garten-pur unterstützen mit einer Spende oder über das Partnerprogramm!
Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen? (Gelesen 974 mal)
- Drainagefan
- Senior Member
- Beiträge: 754
- Registriert: 19. Jun 2025, 16:18
- Region: Grenze Alpen / Alpenvorland
- Höhe über NHN: 500m
- Bodenart: lehmig
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?
Ich gieße die Clematis eher zurückhaltend um die Schnecken nicht anzuziehen. Für die Hitzewelle fehlt mir das Gefühl. Die Blüten haben relativ lange gehalten, die letzten 2 Tage Hitze haben sie dann aber die letzten Blüten verloren
CLEMATIS VITICELLA VENOSA VIOLACEA
Hier hat die Abschattung der Clematis mit Potentilla eigentlich ganz gut geklappt. Die Clematis-Blätter sind gelb, aber die Portentilla ist grün.
Nicht vom Foto irritieren lassen, das war der 1. Tag mit Regen nach 2 Wochen Hitze bis 37 Grad und die Erde sieht nicht so trocken aus.
Im Gegensatz dazu die andere Seite des Rosenbogens.
CLEMATIS VITICELLA VENOSA VIOLACEA
Diese Portentilla zeigt Trockenheitsprobleme wie schon im Frühjahr, wenig Blätter, nur Gerippe. Die Clematis selber ist wieder ziemlich gelb.
Also hätte ich mehr gießen sollen und soll ich gleich mal 5l gießen? Mehr traue ich mich nicht, sonst kommen garantiert Schnecken angekrochen und wie ich bei einer anderen Clematis merkte, ist das kein sicherer Schutz.
CLEMATIS VITICELLA VENOSA VIOLACEA
Hier hat die Abschattung der Clematis mit Potentilla eigentlich ganz gut geklappt. Die Clematis-Blätter sind gelb, aber die Portentilla ist grün.
Nicht vom Foto irritieren lassen, das war der 1. Tag mit Regen nach 2 Wochen Hitze bis 37 Grad und die Erde sieht nicht so trocken aus.
Im Gegensatz dazu die andere Seite des Rosenbogens.
CLEMATIS VITICELLA VENOSA VIOLACEA
Diese Portentilla zeigt Trockenheitsprobleme wie schon im Frühjahr, wenig Blätter, nur Gerippe. Die Clematis selber ist wieder ziemlich gelb.
Also hätte ich mehr gießen sollen und soll ich gleich mal 5l gießen? Mehr traue ich mich nicht, sonst kommen garantiert Schnecken angekrochen und wie ich bei einer anderen Clematis merkte, ist das kein sicherer Schutz.
LG Horst
- Staudo
- Beiträge: 36180
- Registriert: 7. Jul 2007, 08:39
- Wohnort: Südbrandenburg
- Höhe über NHN: 84
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?
Wahrscheinlich waren es Sonneneinstrahlung und Hitze. Das wird wieder.
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
- hobab
- Beiträge: 5591
- Registriert: 20. Apr 2008, 17:05
- Wohnort: Berlin
- Bodenart: Sand
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?
Auf so einer Minifläche Beschattung mit Minipflänzchen zu versuchen, halte ich nicht für sinnvoll. Abgesehen kann das auch mit Mulch gemacht werden, bringt mehr bei dem Standort. Oder einen beschattenden Strauch mit genügend Abstand, so dass es keine Wurzelkonkurrenz gibt - das kühlt den Boden vielleicht besser, dauert aber.
Berlin, 7b, Sand
- AndreasR
- Garten-pur Team
- Beiträge: 18404
- Registriert: 8. Feb 2017, 00:36
- Wohnort: bei Bad Kreuznach
- Region: Naheland (RLP)
- Höhe über NHN: 180 m ü. M.
- Bodenart: lehmig
- Winterhärtezone: 8a: -12,2 °C bis -9,5 °C
- Kontaktdaten:
Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?
Ich habe im April eine Clematis gepflanzt, einmal angegossen und in den darauf folgenden Wochen noch ein- oder zweimal, seitdem nicht mehr. Sie hat die Hitze im Mai und die noch extremere Hitze im Juni bestens überstanden. Allerdings steht sie nicht vollsonnig, sondern wird um die Mittagszeit leicht beschattet. Um sie herum stehen maximal kniehohe Stauden, die den Boden bedecken. Sie steht in lehmiger Erde, die mit etwas Sand und Kompost verbessert wurde.
Gegen die Schnecken habe ich im zeitigen Frühjahr breitwürfig Schneckenkorn verteilt. Die Clematis ist sicher zwei Meter gewachsen, zwar nur ein Trieb, aber das werden schon noch mehr. Ich wüsste nicht, warum man da ständig gießen sollte, vielmehr soll sie tiefe Wurzeln bilden und nie mehr zusätzliches Wasser benötigen. Dass das Laub in Vollsonne irgendwann nicht mehr schön ist, halte ich für normal, nach der extremen Hitze sehen viele Pflanzen hier im Garten so aus, da hilft auch Gießen nichts.
Gegen die Schnecken habe ich im zeitigen Frühjahr breitwürfig Schneckenkorn verteilt. Die Clematis ist sicher zwei Meter gewachsen, zwar nur ein Trieb, aber das werden schon noch mehr. Ich wüsste nicht, warum man da ständig gießen sollte, vielmehr soll sie tiefe Wurzeln bilden und nie mehr zusätzliches Wasser benötigen. Dass das Laub in Vollsonne irgendwann nicht mehr schön ist, halte ich für normal, nach der extremen Hitze sehen viele Pflanzen hier im Garten so aus, da hilft auch Gießen nichts.
- Kübelgarten
- Beiträge: 12479
- Registriert: 2. Okt 2010, 14:54
- Wohnort: Östlich von Kassel
- Höhe über NHN: 400
- Bodenart: lehmig bis humos
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?
Clematis braucht einen kühlen Fuß, sie verträgt keine Hitze an den Wurzeln.
Der Boden sollte beschattet sein.
Zuletzt geändert von Roeschen1 am 3. Jul 2026, 13:40, insgesamt 1-mal geändert.
Grün ist die Hoffnung
Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?
Also ich kann dieses Thema (ist ja nicht der erste Thread deswegen vom TO) absolut nicht mehr nachvollziehen!
Da gibt man (in der Vergangenheit) Tipps aus Erfahrung, diese dann aber irgendwie ignoriert werden.
Aber es wird in jedem Thread nur gejammert, dass man wegen der Schnecken nicht viel gießen kann und paar Tage später wird gejammert das die Pflanzen kaputtgehen...
Aber dann wird wieder beschattet (um Gießwasser zu sparen und/oder wegen der Schnecken oder wegen beidem), aber bekanntlich lieben es Schnecken dunkel und feucht (wurde hier auch schon oft genug geschrieben). Und das ist auch Ignoranz!
Ich habe noch einen Tipp/Trick und zwar Tomatengießringe - selbige haben in der oberen Wulst Stacheln (als Schneckenschutz). Aber auch die kosten nun mal Geld...
Trotzdem viel Erfolg weiterhin.
Da gibt man (in der Vergangenheit) Tipps aus Erfahrung, diese dann aber irgendwie ignoriert werden.
Aber es wird in jedem Thread nur gejammert, dass man wegen der Schnecken nicht viel gießen kann und paar Tage später wird gejammert das die Pflanzen kaputtgehen...
Aber dann wird wieder beschattet (um Gießwasser zu sparen und/oder wegen der Schnecken oder wegen beidem), aber bekanntlich lieben es Schnecken dunkel und feucht (wurde hier auch schon oft genug geschrieben). Und das ist auch Ignoranz!
Ich habe noch einen Tipp/Trick und zwar Tomatengießringe - selbige haben in der oberen Wulst Stacheln (als Schneckenschutz). Aber auch die kosten nun mal Geld...
Trotzdem viel Erfolg weiterhin.
Wer kontrolliert die Kontrolleure?
- Drainagefan
- Senior Member
- Beiträge: 754
- Registriert: 19. Jun 2025, 16:18
- Region: Grenze Alpen / Alpenvorland
- Höhe über NHN: 500m
- Bodenart: lehmig
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?
Sicher. Interessant ist, dass für mich zwar die 2 Clematis ähnlich schlecht aussehen, aber dort wo die Potentilla gut aussieht macht das Haus ganz wenig Schatten, fast vernachlässigbar, ist genau die Kante. Die schlechtere hat volle Sonne seit Vormittag, die bessere hat es am Vormittag ein ganz wenig schattiger.
LG Horst
- thuja thujon
- Beiträge: 24270
- Registriert: 28. Apr 2016, 21:50
- Region: Gemüsegarten Vorderpfalz
- Höhe über NHN: 90
- Winterhärtezone: 8b: -9,4 °C bis -6,7 °C
Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?
Ich sehe es ähnlich wie adiclair und gehe davon aus, dass auch hier beim pflanzen der entscheidende Fehler gemacht wurde, wie bei der Rose.
Damit kann man sich den Rest der Diskussion sparen, es wird zu nichts führen.
Damit kann man sich den Rest der Diskussion sparen, es wird zu nichts führen.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
- Drainagefan
- Senior Member
- Beiträge: 754
- Registriert: 19. Jun 2025, 16:18
- Region: Grenze Alpen / Alpenvorland
- Höhe über NHN: 500m
- Bodenart: lehmig
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?
Letztlich soll das keine Minifläche sein, sondern den ganzen Boden überziehen. Das ist ein Foto vom 1. Frühjahr heuer nach dem Setzen im Herbst. Heuer nicht, aber langfristig ist das ein Dauerblüher. Wie man sieht, blüht die Potentilla auch im Scheckenkragen.
POTENTILLA CRANTZII GOLDRAUSCH
Ich denke zur Zeit gibt es keine Wurzelkonkurrenz. Alle Pflanzen beim Rosenbogen wurden im Herbst gesetzt. Die Clematis 10cm tief. Die Clematis Viticella ist Tiefwurzler und die Potentilla Flachwurzler. Die Potentilla ist eine kleine Pflanze. Ich vermute die wurzelt nicht so tief. Bis die so lange Wurzeln hätte, die an der Clematis vorbeiwachsen, dauert das auf jeden Fall.
Aber grundsätzlich hast du schon recht. Damit das im Schneckenkragen funktionieren kann, muss man beide gleichzeitig setzen und irgendwann kommt der Schneckenkragen weg und die Potentilla sollen eine Fläche werden.
Zuletzt geändert von Drainagefan am 3. Jul 2026, 12:29, insgesamt 2-mal geändert.
LG Horst
- Drainagefan
- Senior Member
- Beiträge: 754
- Registriert: 19. Jun 2025, 16:18
- Region: Grenze Alpen / Alpenvorland
- Höhe über NHN: 500m
- Bodenart: lehmig
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?
Der Vergleich ist nicht zulässig. Bei mir sind schon 2m Unterschied ein anderes Verhalten. 1 Clematis, die ein ganz wenig weniger Sonne hat, verhält sich eindeutig besser und blüht intensiver. Allerdings sind die Pflanzen erst noch am etablieren, nachdem sie im Herbst gesetzt wurden,AndreasR hat geschrieben: ↑3. Jul 2026, 07:11 Ich habe im April eine Clematis gepflanzt, einmal angegossen und in den darauf folgenden Wochen noch ein- oder zweimal, seitdem nicht mehr. Sie hat die Hitze im Mai und die noch extremere Hitze im Juni bestens überstanden. Allerdings steht sie nicht vollsonnig,
Die alte Viticella wurde nie gegossen und hat bis November geblüht, Da waren die Temperaturen aber auch noch nicht so extrem.
Meine Erfahrung ist, dass es extrem vom Standort abhängt. Die Avant-Garde hätte wahrscheinlich auch die Hitze überlebt, ohne, dass ich gegossen hätte. Nach einigen Tagen mit 35° und 1 Woche über 30° habe ich dann vorsichtshalber gegossen. Die hat aber einen schattigen Fuß durch eine Palme.
CLEMATIS VITICELLA AVANT-GARDE
Der Phlox und die Malven um die Palme sind übrigens erst seit kurzem so grün, davor war da viel mehr Licht, aber jetzt ist die Avant-Garde ja bis in die Sonne gewachsen.
Die ganzen Überlegungen sind immer von der Situation "nicht etabliert" zu treffen. Mir ist schon klar, dass Clematis sehr viel Hitze ohne gießen aushalten können. Die alte Clematis an diesem Standort ist das beste Beispiel dafür. Da 10 Jahre der ganze Garten nicht gepflegt wurde, weiß ich, alle alten Pflanzen überleben, wenn sie nicht gegossen wurden, inkl. Bauernhortensie. Die Hortensien haben übrigens die Hitzewellen sehr gut überstanden, viel besser als die Rosen.
LG Horst
- Drainagefan
- Senior Member
- Beiträge: 754
- Registriert: 19. Jun 2025, 16:18
- Region: Grenze Alpen / Alpenvorland
- Höhe über NHN: 500m
- Bodenart: lehmig
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?
Auch eine frisch gesetzte? Sonst bin ich bei dir.
LG Horst
- Drainagefan
- Senior Member
- Beiträge: 754
- Registriert: 19. Jun 2025, 16:18
- Region: Grenze Alpen / Alpenvorland
- Höhe über NHN: 500m
- Bodenart: lehmig
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?
Nein, die werden beim nächsten Mal nicht ignoriert, aber gesetzte Pflanzen sind eben so wie sie sind.
LG Horst
- thuja thujon
- Beiträge: 24270
- Registriert: 28. Apr 2016, 21:50
- Region: Gemüsegarten Vorderpfalz
- Höhe über NHN: 90
- Winterhärtezone: 8b: -9,4 °C bis -6,7 °C
Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?
Dann grabe sie aus und pflanze sie nochmal. Jetzt.
Das Mickerding ist nicht am etablieren, sondern am rückwärts wachsen. Und das hat nichts mit gießen oder nicht zu tun.
Das Mickerding ist nicht am etablieren, sondern am rückwärts wachsen. Und das hat nichts mit gießen oder nicht zu tun.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
- Drainagefan
- Senior Member
- Beiträge: 754
- Registriert: 19. Jun 2025, 16:18
- Region: Grenze Alpen / Alpenvorland
- Höhe über NHN: 500m
- Bodenart: lehmig
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?
Fotos von der Rose kommen demnächst, die hat schon wieder schöne Blüten. So falsch kann es also nicht gewesen sein. Primär habe ich gelernt keine Spezialerde zu nehmen, weil der Übergang zur Gartenerde Probleme zu macht. Aber alles zu spät, die Pflanzen grabe ich deswegen nicht aus.thuja thujon hat geschrieben: ↑3. Jul 2026, 11:21 Ich sehe es ähnlich wie adiclair und gehe davon aus, dass auch hier beim pflanzen der entscheidende Fehler gemacht wurde, wie bei der Rose.
Ich sehe die Clematis nicht so als Problem. Ok, ist alles ein bisschen experimentell dort gesetzt. Aber eine Kleinigkeit gegenüber der vielen Wurzelkonkurrenz bei der Avantgarde und die wächst ja auch. Manchmal muss man was probieren oder man lässt es überhaupt. Entscheidend ist doch, dass einem klar ist, dass man was riskiert und gegensteuert, wenn es kritisch wird. Und genau deswegen die Diskussion. Das Clematis-Problem verstehe ich jetzt.
Die gelben Clematis-Blätter sind bei 37° wohl nicht vermeidbar und eigentlich macht mir die Potentilla, die beim etablieren ist, mehr Sorgen.
POTENTILLA CRANTZII GOLDRAUSCH
So sah die Potentilla nach langer Trockenheit im Frühling aus und wie unten als einige Tage Regen kam und die Pflanze dann einige Zeit mit genug Feuchtigkeit wachsen konnte. Es ist nur untypisch, weil eine etablierte Goldrausch kaum Feuchtigkeitsprobleme hat, das hat damals irritert.
Wie die Erde oberflächlich aussieht, hat nichts damit zu tun, was für Erde beim Setzen verwendet wurde. Das ist immer individuell je nach Pflanze. Ich tausche die Erde großzügig.
Die Potentilla sind jetzt saftig grün, bis auf die 1 in 1 Schneckenkragen und wurden während der letzten Hitzewelle nie und sonst auch nicht gegossen seitdem sie grün sind. Zur Info noch. Die Potentilla haben deutlich mehr Kies dazu gemischt bekommen, die Clematis bekam sehr wenig Kies dazu gemischt. Die Kiesmischung soll den Wasserbedarf ausgleichen. Es gibt hier ja auch das Gegenteil von wochenlangem Regen, der war früher normal, mittlerweile selten.
LG Horst