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Dürregejammer (Gelesen 1019402 mal)

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vanille_71
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Re: Dürregejammer

vanille_71 » Antwort #7320 am:

thuja thujon hat geschrieben: 10. Jul 2026, 09:38 Bodenverdichtung ist was anderes als Bodenversiegelung.
Ja, Entschuldigung! Hab zu schnell geschrieben und zu wenig nachgedacht 🫣
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thuja thujon
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Re: Dürregejammer

thuja thujon » Antwort #7321 am:

Der Stammschutz sollte bis oben gehen.
Das Pflaster vom Weg ist nicht wasserdurchlässig, da gibts bessere Alternativen.
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vanille_71
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Re: Dürregejammer

vanille_71 » Antwort #7322 am:

Das ist öffentliches Grün in Neustadt a.d. Donau (Niederbayern)

Ergänzung: Das Pflaster ist ein Fuß-und Radweg
Zuletzt geändert von vanille_71 am 10. Jul 2026, 10:29, insgesamt 2-mal geändert.
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vanille_71
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Re: Dürregejammer

vanille_71 » Antwort #7323 am:

thuja thujon hat geschrieben: 10. Jul 2026, 09:45
Das Pflaster vom Weg ist nicht wasserdurchlässig, da gibts bessere Alternativen.
Woran sieht man das?
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hobab
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Re: Dürregejammer

hobab » Antwort #7324 am:

Klinker hat eine Wasserdurchlässigkeit von ca. 3%, also fast nichts. Besser wäre es wenn die Fugen mit Splitt verfüllt wären, danach sieht es eher nicht aus. Vermutlich eine Mörtelschlemme, kann man nicht sehen, jedenfalls nicht besonders durchlässig.
Wassergebundene Wegedecke wäre eine Alternative, billig herzustellen, aber wartungsaufwendig und nix für Fahrradverkehr.
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Re: Dürregejammer

adiclair » Antwort #7325 am:

So richtig überzeugt bin ich von diesen Bewässerungssäcken nicht wirklich - da ist nur irgend so ein angeblich wasserdurchlässiges Gewebe als Boden verarbeitet.

Mich haben da die Bewässerungsringe mehr überzeugt - da sind im Boden zwei Tropfdüsen verarbeitet. Und bewässert einen größeren Durchmesser.
Damit bewässere ich z.B. meine Säulenbäume...
Zuletzt geändert von adiclair am 10. Jul 2026, 10:16, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Dürregejammer

thuja thujon » Antwort #7326 am:

vanille_71 hat geschrieben: 10. Jul 2026, 09:48 Das ist öffentliches Grün in Neustadt a.D. Donau (Niederbayern)
Öffentliche Steinwüste mit vertrocknendem Grünstreifen. Das Wasser der Straße wird im Gulli entsorgt statt auf der Fläche zu versickern, so fehlt Grundwasser und Hochwasser der Flüsse wird verstärkt, so wird das nichts mit der Schwammstadt.
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Re: Dürregejammer

hobab » Antwort #7327 am:

Stimmt im Prinzip, in der Praxis ist hier einfach kein Platz für Mulden. Da sind Baumpflanzungen wenigstens etwas, wenn es auch zu wenige sind…

Und zu den Gators: die dienen hauptsächlich dazu die Arbeitszeiten des teuren Personal zu kürzen, sind leicht zu füllen und trotz Fehleranfälligkeit vergleichsweise günstig.
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Re: Dürregejammer

Rieke » Antwort #7328 am:

vanille_71 hat geschrieben: 10. Jul 2026, 09:39 Bewässerungsack macht Sinn...
Der Bewässerungssack sieht sehr leer aus, und so traurig, wie der Baum aussieht, wird er auch viel zu selten gefüllt.

Wir verwenden seit ein paar Jahren Bewässerungssäcke und die helfen unseren Bäumen. Bei einem Baum dieser Größe würde ich den Sack anfangs sofort wieder auffüllen, wenn er leer ist. So sickert das Wasser weit nach unten und nützt dem Baum was, weniger dem Gras. Und sinnvollerweise beginnt man damit, bevor der Baum so deutliche Trockenschäden hat.

Später kann man dann die Abstände je nach Wetter vergrößern.
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Re: Dürregejammer

hobab » Antwort #7329 am:

Die Kommunen müssen alle sparen, vermutlich kann man froh sein, wenn alle zwei Wochen mal aufgefüllt wird.
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Re: Dürregejammer

vanille_71 » Antwort #7330 am:

thuja thujon hat geschrieben: 10. Jul 2026, 10:07
vanille_71 hat geschrieben: 10. Jul 2026, 09:48 Das ist öffentliches Grün in Neustadt a.D. Donau (Niederbayern)
Öffentliche Steinwüste mit vertrocknendem Grünstreifen. so wird das nichts mit der Schwammstadt.
"Straßenbegleitgrün" 8)
Was meinst Du mit Schwammstadt?
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Re: Dürregejammer

thuja thujon » Antwort #7331 am:

Na das was seit gut 5 Jahren durch die Medien getrieben wird. Wasser auf der Fläche versickern lassen, statt ungenutzt im Kanal entsorgen. In deinem verlinkten Video von vor 4 Jahren wirds auch erwähnt. Ich dachte das wäre mittlerweile ein Begriff.
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Re: Dürregejammer

hobab » Antwort #7332 am:

Zumal es zunehmend verpflichtend für die Kommunen ist, entsprechend umzubauen. Da gehen sinnvoll Steuergelder rein.
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Re: Dürregejammer

Gartenplaner » Antwort #7333 am:

vanille_71 hat geschrieben: 10. Jul 2026, 09:51
thuja thujon hat geschrieben: 10. Jul 2026, 09:45
Das Pflaster vom Weg ist nicht wasserdurchlässig, da gibts bessere Alternativen.
Woran sieht man das?
Also, wenn ich mir das vergrößerte Foto anschaue, sehe ich für einen Rad/Fußweg ungewöhnlich breite Fugen.
Bis vor kurzem war auf solchen Flächen Belag fast fugenlos verlegt.
So breite Fugen sind ein Indiz für versickerungsfreundlicher.
Außerdem entwässert der Fuß/Radweg in den Grasstreifen - immerhin das.

Die Bewässerungssäcke fand ich zuerst sehr spannend, hab mir selbst welche gekauft.
Allerdings dann festgestellt, dass es bei mir effektiver ist und die gleiche Zeit braucht, das Wasser einfach auf den Boden laufen und einsickern zu lassen, anstatt den Sack zu füllen - und es aus dem dann einsickern zu lassen.
(Und ich könnte mir vorstellen, dass das auch in vielen städtischen Situationen bei noch nicht so lange gepflanzten Bäumen mit Gießmulde oder gar gelochten unterirdischen Rohren um den Wurzelballen zum Bewässern so ist, dass es schneller geht, so zu wässern als den Sack zu füllen)
Außerdem hatte ich das Problem, dass Schnecken sich in die Falz mit dem kleinen Auslaufloch zwängten auf der Suche nach Feuchtigkeit und die Funktion komplett lahm legten.
Ich hab die Säcke 2019 oder 2020 gekauft, da war das Funktionsprinzip wirklich nur kleine, ins Material gestanzte Löcher in der seitlichen, unteren Falz der Säcke, vielleicht ist immerhin das inzwischen verbessert worden?
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Re: Dürregejammer

Gartenplaner » Antwort #7334 am:

vanille_71 hat geschrieben: 10. Jul 2026, 10:43
Was meinst Du mit Schwammstadt?
Das wird nicht erst seit 5 Jahren „durch die Medien getrieben“ sondern ist schon vor 30 Jahren in Fachkreisen der Landschafts- und Freiraumplanung ein großes Thema gewesen.

Allerdings wurde sich politisch und gesellschaftlich viel zu lange darauf ausgeruht, dass es den Klimawandel nicht gibt, und wenn doch, dass er „uns“ doch eher nicht betrifft.
Die etwas höheren Investitionen wurden gescheut.
Jetzt, wo’s auf einmal ganz schnell ganz extrem bei „uns“ wird, gibt’s viel zu wenig schon gebaute und gepflanzte Klimawandelanpassung.
Siehe:
Nox hat geschrieben: 10. Jul 2026, 09:12
Jetzt in der 3. Hitzewelle kommen die guten Ideen, Kühle in den Städten zu schaffen. Mit mehr Grün, zum Beispiel.
Also verdichtetes Bauen war gestern (zumindest bis der Sommer vorbei ist).
Mehr Grün ist ja schön, aber ich sehe mit Bedauern, wie teure Hochstämme gepflanzt werden und dann nie mehr gegossen werden (in unserer Gemeinde). Letztes Jahr überlebten noch 50 %, dieses Jahr sind die restlichen nun auch hinüber. Schade, die Anwohner haben sich wohl auch nicht drum gekümmert.
Bei mir gegenüber wurde letztes oder vorletztes Jahr ein schon recht großer, gut gewachsener Liquidambar ins Verkehrsgrün vor dem neuen Mehrparteienhaus gepflanzt, da hab ich gegen Ende der Hitzewelle gesehen, dass der anfing, leidend auszusehen.
Ich hab morgens bei der Gemeinde angerufen und gegen Mittag war der Baum dann tatsächlich gegossen (und hatte nen Bewässerungssack, obwohl er auch ein Rohr zum unterirdischen Bewässern hat ::) )
Leider war es trotzdem etwas spät, 50cm der Spitze sind inzwischen welk geworden.
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