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Glücklicherweise reichen bei mir sämtliche Hecken, eingewachsene Bäume, mit ihren Wurzeln wohl bis an den „Kapillarsaum“ des Grundwasserspiegels, momentan liegt der am Haus bei so 2m unter Bodenniveau.
Wenn ich da eine Stunde lang versehentlich das Brunnenwasser hab laufen lassen, könnte ich mir schon gut vorstellen, dass es auch wieder im Grundwasser ankommt
Und auch wenn nicht, bildest es dann eine „Feuchtigkeitsblase“ in meinem Lehmboden, die der zu gießenden Pflanze umso länger zugute kommt.
Zusätzlich zum Stockosorb-Wasserreservoir direkt unterhalb der Pflanzgrube.
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Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
AndreasR hat geschrieben: ↑10. Jul 2026, 13:05
…
So eine "Schwammstadt" funktioniert auch nur, wenn großflächig Versickerungsflächen geschaffen werden, …
Großflächig muss es nicht unbedingt sein - nur spezifisch darauf ausgelegt, Wasser gezielt zu versickern.
Wie geschrieben ist das Thema seit 30 Jahren in der Freiraumplanung präsent und es wurde viel geforscht und entwickelt.
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Gartenplaner hat geschrieben: ↑10. Jul 2026, 16:35
....
Allerdings, da ich im Garten immer was zu kucken oder machen finde, bin ich ganz begeistert über einen „Wasserleitungsküchenwecker“ - eine mechanische Zeitschaltuhr, die man auf den Wasserhahn schraubt (ich hab nen Steckverbinder dran gebastelt, da ich das Ding nicht so ästhetisch finde, um es ständig an meiner Wasserzapfstelle zu haben) und unten den Schlauch drauf steckt.
Die Zeitschaltuhr stoppt nach der vorgegebenen, eingestellten Zeit den Wasserfluss.
...
Ich habe zwei so Dinger ungenutzt rumliegen. Für 3-5 min lohnt das nicht, da müsste ich ja jedesmal 40 m bis zum Hausanschluss rennen - und zurück (Sport bei >30°C ist nicht so mein Ding).
Auch eine feine Methode, thuja ! Leider sind meine Beete nicht so linear. Aber manchmal hänge ich die Brause auch an eine Stehleiter, dann beregnet sie 6 m2, und ich habe 20 min. Pause.
Ich lass 10 Minuten laufen, sind bei mir einige größere Gehölze, die leider nicht so tief mit ihren Wurzeln kommen oder wie der Phyllostachys in der Ruine gar nicht in die Tiefe können.
Und ich leg eh laut Handy-Schrittzähler im Schnitt 3km pro Tag im Garten zurück, da kommt’s auf ein paar Mal 30m auch nicht mehr an
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Mathilda11 hat geschrieben: ↑9. Jul 2026, 16:09
Mein ehrliches Beileid.
Bei uns wurde die 3 Monatsdürre vor gut 10 Tagen von einmal (unangekündigten) Starkregen unterbrochen. Da wir zufällig an dem Tag einmal u.a. das Trockenbeet rettungsberegnet hatten, ging tatsächlich viel Regen in den Boden rein. Seither gabs auch wieder keinen Regen, ist auch wieder nix in Sicht. das restliche Wasser ist durch teils heftigen wag rmen Wind inzwischen mehr als verdunstet.
So sehe ich das inzwischen auch, ich bewässere auch, wenn Regen angesagt ist. Dann läuft der Regen nicht weg, wie auf einer Plastetüte, sondern kann wirklich was nützen.
(Hänge-) Hortensie.
Hortensien hab ich mal gesammelt, hatte aber keinen Zweck. Jetzt habe ich noch diese. ('Bouquet Rose'). Sie durfte bleiben, weil sie an der Dachentwässerung der Terrasse sitzt, und auch bei einem 1mm-Niederschlag Wasser bekommt. Die Hosta ebenso.
Momentan lebt sie von Salatwaschwasser, der nächste Salat wird aber schon dringend erwartet
Zum ersten Mal in 20 Jahren den Schlauch längere Zeit an den kleinen alten Birnbaum gelegt, er beginnt zu schwächeln.
Regen tut Not, ich hoffe, es kommt wirklich was. Temperaturrückgang, auch schon gut, der soll ja kommen.
Welcher Temperaturrückgang? Für die nächsten sieben Tage sind hier konstant um die 32°C angekündigt, danach wird es vielleicht für ein paar Tage weniger heiß, bevor die vierte Hitzewelle kommt. Zudem weht nach wie vor der austrocknende Ostwind, dagegen kann man nicht angießen.
Für heute sind 36°C angekündigt. Gestern und vorgestern waren es auch schon soviel. Morgen sollen es mal knapp unter 30°C werden, auch noch heiss, aber immerhin.
Ich war gestern giessen von 20h bis Mitternacht. Vor 5 Jahren gepflanzte Birken werfen massenweise Laub ab,
8 Jahre alte Cornus capitata brauchten eine Notbewässerung, selbst Liguster lucidum rollt das Laub.
Ist irgendwie unheimlich, im Rentenalter festzustellen, dass man bei den Gehölzen eine Fehlbesetzung für das neue Klima hat. Allerdings: Feigen, Pekannussbäume und Walnussbäume zeigen keine Anzeichen von Schwäche, obwohl ich sie bisher nicht gewässert habe (die jungen Feigen schon).
Das neue Problem, welches Bäumen zu schaffen macht ist ein sehr nasser Frühling, der mastiges Wachstum hervorruft, gefolgt von einem Dürresommer. Damit sterben bis zu 4x mehr Bäume als vor 10 Jahren. Hier ein Artikel dazu (auf französisch)
Die Meldung darüber kam hier auch, wissen wir Gärtner aber schon seit spätestens 2018. Ist also alles andere als neu.
Ich habe aktuell nur in 2 Gärten Gießvertretung, gieße also aktuell etwa 5 Gärten. Die nächsten Wochen kommen noch 2-3 dazu. Eigentlich funktioniert das ganz gut.
Hier sind die Frühjahre meist eher zu trocken, häufig mehr als einen Monat ohne Regen. Wenn der Golfstrom versagt, wird das Klima noch mal ganz anders, für Frankreich, England und Nordsee/Rheinoberlauf vermutlich deutlich dramatischer als im Osten. Oder verspüren wir schon die ersten Folgen des abgeschwächten Stromes?
Frühjahrstrockenheit gibts hier auch, aber auch Winterfeuchtigkeit. Die Zuckerrüben im Vorbeet haben das ohne größere Hilfe (gießen) bis Anfang Juli durchgehalten. Man muss halt Wassersparend gärtnern.
Golfstrom, hängt da nicht die Geschichte mit dem mäanderndem Jetstream dran?
thuja thujon hat geschrieben: ↑12. Jul 2026, 10:21
Die Meldung darüber kam hier auch, wissen wir Gärtner aber schon seit spätestens 2018. Ist also alles andere als neu.
Ich habe aktuell nur in 2 Gärten Gießvertretung, gieße also aktuell etwa 5 Gärten. Die nächsten Wochen kommen noch 2-3 dazu. Eigentlich funktioniert das ganz gut.
Ich könnte dir noch einen weiteren, sehr speziellen Garten anvertrauen...
Heute fingen die Hortensien an, die Blätter einzurollen, obwohl ich erst Mittwoch 2 Std mit dem Schlauch gegossen habe, normalerweise reicht das min.5 Tage.
Also habe ich wieder den Schlauch angeschlossen und gerade bei 31°C gespritzt.
Was tatsächlich, dank des neuen, leichten Schlauches, besser ging als vorher.
Was richtig nett war: 3 Teenie-Mädchen fragten mich grinsend, ob ich sie kurz abkühlen würde.
Habe ich natürlich prompt gemacht.
Ich hoffe, ich habe es rechtzeitig gesehen und die Pflanzen erholen sich wieder.
„Der Mensch hat viele Fähigkeiten, aber das größte Talent entwickelt er bei der Vernichtung der Natur.“ 🍃
Rumi