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Staudo hat geschrieben: ↑16. Jul 2026, 10:09
Dann machen die Italiener in der Lausitz Urlaub, weil es am Mittelmeer zu heiß ist.
Und ob wir die dann hier haben wollen bei unserer Blau-Quote . (Das Emoticon bezieht sich auf die Blau-Quote !)
Ich seh das auch so bei Dir RosaRot, das ist einfach ein Extremstandort . Grundwasser ist bei mir bei -16 m nach Baugrundgutachten von vor 25 Jahren. Ich gärtnere auf einer Sandauffüllung von ca. 2 Metern und die Ebene von der das Foto stammt, hat einfach nur Tagebaufüllsand aufgetragen bekommen und nicht einmal einen Mutterbodenauftrag, weil ich nach dem Bezug des Hauses einfach andere Probleme hatte. Wir sind in diesem Jahr bei 212 Litern Niederschlag, keine Ahnung. Im Hochsommer wird dann alles braun und raschlig, so what? Im Herbst wird es wieder grün, die leeren Flächen werden mit neuen Versuchspflanzen bestückt, neben den eigenen Ansaaten: Bestellung wildblüten,de
Chica hat geschrieben: ↑16. Jul 2026, 10:06
Ich wollte Euch nur ein Beispiel einer Pflanzung zeigen, die hier im trockenen, kontinentalen Klima auf Sand funktioniert, ohne dass man Dürregejammer anstimmen muss. Es war lieb gemeint .
Ist hier völlig OT. Dieser Thread ist zum Jammern da!
Ich entschuldige mich aus tiefem Herzen .
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht. Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
hobab hat geschrieben: ↑16. Jul 2026, 10:13
Wir haben so starke Eingriffe in die Natur gemacht, dass man kaum einschätzen kann, wie sie darauf reagiert. Irgendwie wird sie sich anpassen, aber in welchen Zeiträumen?
Werden unsere Wälder überleben und wieviel unserer gewohnten Natur?
Fühl Dich getröstet. Wenn die Spezies Homo sapiens sapiens von diesem Planeten verschwunden ist, wird das alles wieder. Da bin ich ganz sicher!
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht. Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
Von so einem üppigen Grün träume ich hier allerdings auch und wir hatten dieses Jahr viel Regen im Ort.
Der öffentliche Grünstreifen beherbergt jetzt vor allem Natternkopf in der Samenreife, wobei die Pflanzen bis auf ein Exemplar lange nicht die gezeigte Größe erreicht haben, und Hasenklee. Der Klatschmohn ist schon lange durch und die Salvien sind auf Sparflamme.
Hier ist der Regen angeblich auch erstmal vorbei.
Endlich Sommer mit einem knusprig braunen Rasen und ohne wild wucherndes Unkraut.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.
thuja thujon hat geschrieben: ↑16. Jul 2026, 01:33
Wie gesagt, siehe Beitrag #7422, die Verluste bewegen sich bei egal welcher Bewässerungstechnik zwischen -20 und 100%. Das ist der derzeitige Stand der Wissenschaft. Punkt.
Gestriger Stand der Erkenntnisse im Nahumfeld:
thuja thujon hat geschrieben: ↑15. Jul 2026, 12:46
... bei mir liegen die Verluste im niedrigen einstelligen Prozentbereich.
Irgendwie habe ich mathematisch jetzt ein Problem...
Bau mir bitte mal die Brücke!
(Arbeitshypothese: Die zweite Seele in Deiner Brust glaubt die fantastischen Zahlen im niedrigen einstelligen Bereich auch nicht und redet sie sich [z.B. mit potentiell ersparter Spinnmilbenbekämpfung] etwas schön...? )
Wer einen Tag lang glücklich sein will, der betrinke sich.
Wer einen Monat lang glücklich sein will, der schlachte ein Schwein und esse es auf.
Wer ein Jahr glücklich sein will, der heirate.
Wer ein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner.
Ich drehe halt erst auf, wenn die Tropfen und die durch Wasserdampf angereicherte Luft vom Wind nicht permanent fortgetragen wird.
Durch die hohen Bäume um den Garten ists eh schwierig so aufzudrehen, dass ich fast ausschließlich den Nachbarn bewässere, aber manchmal wirds doch böig und dann bleibt der Regner halt aus. Ansonsten arbeite ich mit wenig Druck und groben Tropfen bei niedriger Strahlung und hohen Luftfeuchten.
Wasserverluste sind somit gering bis geringst.
Wenn ich kühlen möchte, um Hitzeschäden zu vermeiden und die Qualität des Ernteprodukts sicherzustellen, sind die Verdunstungsverluste höher und Teil des Zwecks.
Falls du dich an den -20% Verlust störst, das kommt zB vor, wenn mit Wassertemperaturen beregnet wird, die unterhalb des Taupunkts sind, sprich, Kondensation stattfindet.
Kennt man, wenn man sich bei schwülem Wetter mit einem Kaltgetränk auf die Terrasse setzt. Das Beschlagen des Glases ist ein Wasserzugewinn für den Garten, wenn es gewinnbringend eingesetzt wird.
Zweite Möglichkeit ist, dass kein Wasser dazugekommen ist, sondern nur die Messtechnik des Versuchs einen Wassergewinn vorgaukelt, weil die Standardabweichung der jeweiligen Messmethode so groß ist.
Tempel-Hof-Gärtner hat geschrieben: ↑16. Jul 2026, 12:03
….(Arbeitshypothese: Die zweite Seele in Deiner Brust glaubt die fantastischen Zahlen im niedrigen einstelligen Bereich auch nicht und redet sie sich [z.B. mit potentiell ersparter Spinnmilbenbekämpfung] etwas schön...? )
Schon 2023 und 2024 gabs ähnliche “Argumentationsverschlängelungen”
Übrigens nicht nur beim Thema Bewässerung hier, sondern bei ganz vielen Umwelt/Naturschutz/Insektensterben/Klimawandel/Landwirtschafts…….themen.
Wer meinen Lern-Garten sehen will - unterm Goldfrosch-Bild den Globus klicken!
Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
Chica hat geschrieben: ↑16. Jul 2026, 10:28 Und ob wir die dann hier haben wollen bei unserer Blau-Quote . (Das Emoticon bezieht sich auf die Blau-Quote !)
Die Italiener werden sich fühlen wie zu Hause.
Nein, die ESN ist denen zu rechts .
Die KI hat gute Argumente zur besseren Anpassung von Wildpflanzen an Extremwetter, z. B.: "Genetische Vielfalt: Wildpflanzen wachsen oft in heterogenen Populationen. Die genetische Bandbreite erlaubt es ihnen, auf extreme Wetterbedingungen (z.B. lange Dürrephasen) flexibler zu reagieren als genetisch uniforme Monokulturen." Ich finde das Thema überaus spannend.
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht. Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
Bei uns ist der Wasserverband jedenfalls froh, wenn ordentlich verbraucht wird. Vor einigen Jahren gab es eine Werbekampagne zum Einbau von Gartenwasserzählern. Derzeit laufen Planungen, wo man alte und für heutige Verhältnisse zu groß dimensionierte Leitungen durch dünnere ersetzt. Wasser ist genug da.
Es könnte mal wieder regnen.
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
Gartenplaner hat geschrieben: ↑16. Jul 2026, 13:33
Schon 2023 und 2024 gabs ähnliche “Argumentationsverschlängelungen”
Das ist ein sehr nettes Wort... *gg*
Werde mich aber nicht durch mehrere (oder auch "nur" Dutzende) Seiten dieses Fadens kämpfen, um "der Wahrheit" auf den Grund zu gehen, sondern bleibe einfach mal bei meinem "Glauben" daran, dass das durch-die-Luft-Beregnen verlusttechnisch größere Tücken hat als Boden-nähere Bewässerungsverfahren (ich bin dabei ein großer Freund von Unterflur-Kapillarbewässerung).
Wollte halt nur mal wissen, ob es ZAHLEN dazu gibt, wie viel Verlust mit dem Luftweg verbunden ist und habe "gelernt", dass zwischen 1,5 & 100% alles möglich ist...
Wer einen Tag lang glücklich sein will, der betrinke sich.
Wer einen Monat lang glücklich sein will, der schlachte ein Schwein und esse es auf.
Wer ein Jahr glücklich sein will, der heirate.
Wer ein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner.
Staudo hat geschrieben: ↑16. Jul 2026, 13:56
Es könnte mal wieder regnen.
In meiner Wetter-App steht: Regenwahrscheinlichkeit
Freitag 85 %
Samstag 65 %
Sonntag 70 %
Montag 70 %
Dienstag 55 %
Mittwoch 65 %
Donnerstag 65 %
Samstag 45 %
Es wird wieder regnen. Und noch viel besser: die Temperaturen gehen wieder runter auf knapp über 20 Grad, so dass man mit der Gartenarbeit fortfahren kann . Ich werde trotzdem die Wildblumen in den Töpfen nicht vor Mitte September auspflanzen, ich will ja nicht 100 % Ausfall .
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht. Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
Tempel-Hof-Gärtner hat geschrieben: ↑16. Jul 2026, 14:00Wollte halt nur mal wissen, ob es ZAHLEN dazu gibt, wie viel Verlust mit dem Luftweg verbunden ist und habe "gelernt", dass zwischen 1,5 & 100% alles möglich ist...
In der verlinkten Masterarbeit oder Artikel werden statt der 1,5% eben die -20 als Untergrenze der Verluste erwähnt.
Das Thema ist eigentlich einfach: wenn man bei einem Orkan bewässert, kommt der Regner oder Schlauch auch zwischen einer Thujahecke und Terrasse an seine Grenzen. Wenn es nicht wie blöd stürmt, sind die Verluste ähnlich hoch wie beim mit Gießkannen wässern, da geht beim befüllen oft mal was neben die Kanne. Der Fachmann nennt das Verluste, weil es nicht auf der Zielfläche landet. Für jeden der das Argumentationsverschlängelungen nennt, empfehle ich, sich mal mit dem Thema zu beschäftigen und nicht nur Artikel dazu zu lesen, sondern das Prinzip von Wasserverlusten zu verstehen.
Zuletzt geändert von thuja thujon am 16. Jul 2026, 14:40, insgesamt 1-mal geändert.
Staudo hat geschrieben: ↑16. Jul 2026, 13:56
Bei uns ist der Wasserverband jedenfalls froh, wenn ordentlich verbraucht wird. Vor einigen Jahren gab es eine Werbekampagne zum Einbau von Gartenwasserzählern. Derzeit laufen Planungen, wo man alte und für heutige Verhältnisse zu groß dimensionierte Leitungen durch dünnere ersetzt. Wasser ist genug da.
Es könnte mal wieder regnen.
Bei euch im nassen Osten vielleicht.
Hier im Mittleren Südwesten, dem Sahel von Deutschland hat es den ganzen Juli noch nicht geregnet. Seit März ist es trocken.
Jetzt gibts u.a. die Wasserampel, und die steht auf Rot: