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Dürregejammer (Gelesen 1031226 mal)

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thuja thujon
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Re: Dürregejammer

thuja thujon » Antwort #7485 am:

Heute früh kam eine Mail vom DWD, hier wird Hagel bis 4cm angekündigt. Brauche ich jetzt auch nicht. Geregnet hats hier die letzten 30 Tage 30mm, seit Monatsbeginn 1mm.

@Mediterraneus: gute Bewässerungstechnik ist eigentlich Barrierefrei umsetzbar im Privatgarten, umso mehr, da hier die Probleme der großen Schläge eher nicht vorhanden sind.
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Mediterraneus
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Re: Dürregejammer

Mediterraneus » Antwort #7486 am:

Hier die letzten 30 Tage 15 mm. Dazu 3 Tage über 40 Grad.
11 mm am 20.06. und 4 mm in der Nacht 30.06 auf 01.07.
Die sind im Juni mit 37 mm verbucht.

Sehr viel weniger geht nicht in Deutschland, das Moselgebiet noch vielleicht,und nördlich von Kitzingen.

Thuja, die Gärten liegen hier traditionell am Dorfrand, da ist einfach keine Wasserleitung. So eine erschlossene Schrebergartenanlage oder ein Hochbeet im Neubaugebiet ist da was anderes.
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Hyla
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Re: Dürregejammer

Hyla » Antwort #7487 am:

Mediterraneus hat geschrieben: 16. Jul 2026, 16:43
Hyla hat geschrieben: 16. Jul 2026, 11:17


Hier ist der Regen angeblich auch erstmal vorbei.
Endlich Sommer mit einem knusprig braunen Rasen und ohne wild wucherndes Unkraut. ;D
Nach 250 mm/qm die letzten 5 Wochen 8)
Fünf Wochen? Du machst wohl Witze. So wenig regnet's hier nicht. ;)
Mich nervt viel mehr, daß wetter.com keine vernünftige Vorhersage schafft. Da ist durchaus ein kleiner Unterschied zwischen null Regen und Sintflut. >:(
Gibt's einen Regenmecker-Thread?
Liebe Grüße!


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Re: Dürregejammer

Mediterraneus » Antwort #7488 am:

Die Prognosen stimmen insofern, dass wir immer die auf 100 aufgefüllten Prozent zur Regenwahrscheinlichkeit bekommen. Also die trockenen Prozent. ::)

Gestern z. B. gegen 18 Uhr 50 Prozent Regenwahrscheinlichkeit.
Ist eingetroffen.
Wir haben auch schon locker bei 95% die 5 geschafft.

Und bei anderen wird jedes trocken schon nass.
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Hyla
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Re: Dürregejammer

Hyla » Antwort #7489 am:

Man kann's auch positiv sehen: Was wir hier innerhalb einer Stunde abbekommen, würde bei vielen mit Hanglage zur Katastrophe führen.
Ein Nachbarort soll diese Woche 115 L/m² erwischt haben. :-X
Total beklopptes Wetter hier.
Liebe Grüße!


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Re: Dürregejammer

Mediterraneus » Antwort #7490 am:

Die Hanglage ist hier kein Problem, die Regenmenge für morgen wurde von 2,6 mm auf 0,9 mm korrigiert bei kachelmann. Da Braucht der Tropfen schon ne steile Autoscheibe, damit er ins laufen kommt.

Ich freu mich auf November.
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Re: Dürregejammer

Natura » Antwort #7491 am:

Ich auch. Wir warten noch auf den angekündigten Regen. Immerhin weht ein etwas kühler Wind, damit die unerträgliche Schwüle vertrieben wird. Aber Wasser wäre dringend nötig.
Fange nie an aufzuhören, höre nie auf anzufangen.
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Re: Dürregejammer

goworo » Antwort #7492 am:

1 mm hat es heute Nacht "geregnet". Damit kommt dieser Monat bereits auf stolze 1,5 mm!
Immerhin ist die bisherige Höchsttemperatur mit 33,6 C um 7 C niedriger als im Juni.
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Re: Dürregejammer

thuja thujon » Antwort #7493 am:

Hier 0,7mm. In der Südpfalz war es mehr, 20mm, das reicht nur leider nicht, die werden verpuffen. Zumindest da, wo der Hagel nicht alles entlaubt hat.
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hobab
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Re: Dürregejammer

hobab » Antwort #7494 am:

Hier pieselt oder regnet es abwechselnd, mit zwischen 180 bis 260 l je nach Lage ist das Jahr zwar nicht sehr nass, aber auch nicht besonders trocken. Ich glaub es gab nur eine Trockenperiode die länger als einen Monat dauerte. Insgesamt gut verteilt die Niederschläge - ein gutes Jahr weiterhin
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Chica
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Re: Dürregejammer

Chica » Antwort #7495 am:

Hier 212 l bisher hobab ;) .
Mediterraneus hat geschrieben: Bei euch im nassen Osten vielleicht.
Gib uns bitte noch einmal die durchschnittliche Niederschlagsmenge der letzten Jahre bei Dir durch.
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
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Re: Dürregejammer

thuja thujon » Antwort #7496 am:

Die Durchschnittswerte sagen halt nicht viel aus.
Wirklich kritisch ists aber noch nicht, da muss ich hobab Recht geben. Also ich sehe noch kein flächiges absterben der Bäume.

Die beiden Stationen liegen etwa 3km auseinander.
Screenshot 2026-07-17 095038.png
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Re: Dürregejammer

hobab » Antwort #7497 am:

Hab im Hinterkopf das Waldanbau bei unter 400l Jahresniederschlag kritisch wird. Da braucht man angepasste Bäume und weite Abstände, klassischer Forst wie wir es gewohnt sind, ist das nicht mehr.
Und ich denke es ist etwas trockener bei dir als Berlin, wenn ich thujas Werte sehe, aber auch nicht viel. Schöne Übersichtabelle!
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AndreasR
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Re: Dürregejammer

AndreasR » Antwort #7498 am:

Solche Jahresstatistiken sagen in der Tat nur wenig aus. Hier in der Gegend gibt es durchschnittlich um die 550 mm Niederschlag pro Jahr, das ist im Bundesvergleich im unteren Drittel, aber es reicht teilweise trotzdem für eine üppige Vegetation mit vielen Wäldern (Rheinland-Pfalz ist immerhin das waldreichste Bundesland, wobei Rheinhessen gleichzeitig eine der waldärmsten Regionen Deutschlands ist). Es kommt halt auch auf die Niederschlagsverteilung, die Bodenarten und auf die Topographie an, ob die Niederschlagsmenge ausreicht oder nicht. Man denke an tarokajas Steilhang in den Alpen, der trotz immenser Jahresniederschläge von weit über 1000 mm extrem trocken ist.

Hier im Südwesten, vor allem in Rheinhessen und den angrenzenden Regionen wie dem Naheland oder der Vorderpfalz, gibt es eine mediterrane, an heiße und trockene Sommer angepasste Vegetation, wobei je nach lokaler Begebenheit auch Abweichungen möglich sind. Ich wohne in einem Tal mit fettem Auenlehm, der jahrhundertelang als Allmende (Weideland) der örtlichen Bauern diente, während der angrenzende Heimberg, nur wenige hundert Meter entfernt, ein ehemaliger Vulkankegel ist, der als überregional bedeutendes Naturschutzgebiet ausgewiesen ist, da hier etliche seltene Arten vorkommen. Wenn man dort oben wandert, kommt man sich eher wie in der Toskana vor, mit felsigen Macchien und Steppenheiden, während hier unten der Schachtelhalm wuchert.
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Re: Dürregejammer

Chica » Antwort #7499 am:

Ist das jetzt Medis Gegend oder Deine tt? Ich wollte nur mal einschätzen, ob da noch etwas geht. Weil Gartenlady schrieb, sie hätte Pflanzen und auch in der Umgebung gäbe es nur welche, die an mehr Wasser angepasst sind. Bei RosaRot geht meiner Einschätzung nach fast nichts mehr, sie pflanzt ja schon Halbsteppe :o . Ich habe jetzt hier nicht so eine schicke Tabelle aber bei Wetterkontor genau meinen Nebenort (l/qm):

2016 633,7
2017 660,8
2018 441,9
2019 486,6
2020 603,2
2021 645,8
2022 460,0
2023 779,7
2024 599,0
2025 492,5

Es gab hier auch schon 8 Wochen keinen Regen im Sommer. Ich habe auch schon ein, zwei Spillinge fällen müssen aber insgesamt kann man hier noch gärtnern ohne zu gießen. Ich hätte auch überhaupt keine Vorstellung, wo ich bei über 2.000 qm da anfangen sollte.
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