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Dürregejammer (Gelesen 1032816 mal)
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- thuja thujon
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Re: Dürregejammer
Die Winterfeuchtigkeit ist jetzt auf einem Meter, wo nur noch Tiefwurzler sind. Bis 60cm Tiefe gibts aktuell nichts zu holen.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
- hobab
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Re: Dürregejammer
Das sind aber dann doch eher extreme Werte, vor allem bei euch. Hier hatten wir ja bis auf 1,80 m Tiefe auch schon überhaupt kein Wasser mehr und das über viele Monate. Da haben auch die Bäume erhebliche Probleme, beziehungsweise sterben ab. Hier halt vor allem Thuja und Birken. Je nach Boden sollten die Regenmenge des Winters sich doch normalerweise relativ lange halten, so dass auch im Sommer die Pflanzen davon profitieren können.
Zum atlantischen Klima: ganz Frankreich zählt zur atlantischen Klimazone und ein Großteil des Rheinlandes, sowie der Nordseeküste. Die Ostseite des Spessart könnte schon etwas grenzwertig sein.
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Re: Dürregejammer
Na wenigstens hattest du vor 3 Wochen mal reelle 40 mm.
40 mm, soviel hats bei mir noch nie an einem Tag im Sommer geregnet, seit 1993 nicht zumindest.
Wenn nicht noch heute abend ein Gewittercluster vom Rhein-Maingebiet reindrückt, wirds schlecht aussehen.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
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Re: Dürregejammer
Meine Thujen sterben geradehobab hat geschrieben: ↑17. Jul 2026, 16:06 Das sind aber dann doch eher extreme Werte, vor allem bei euch. Hier hatten wir ja bis auf 1,80 m Tiefe auch schon überhaupt kein Wasser mehr und das über viele Monate. Da haben auch die Bäume erhebliche Probleme, beziehungsweise sterben ab. Hier halt vor allem Thuja und Birken. Je nach Boden sollten die Regenmenge des Winters sich doch normalerweise relativ lange halten, so dass auch im Sommer die Pflanzen davon profitieren können.
Zum atlantischen Klima: ganz Frankreich zählt zur atlantischen Klimazone und ein Großteil des Rheinlandes, sowie der Nordseeküste. Die Ostseite des Spessart könnte schon etwas grenzwertig sein.
Je nachdem, wieviel Fels im Untergrund ist, gibt es hier zumindest auf den Höhen nur flachgründige Böden, da kanns sein, dass in 30 cm Tiefe eine Sandstein Schicht kommt.
Im Winter hab ich auf der Obstwiese Wasser stehen, im Frühjahr ist dann alles schon trocken. Die Gehölze wurzeln dann auch entsprechend flach.
Kann aber auch sein, daß sie eine Spalte nach unten erwischen, dann gehts.
So ein Gehölzstandort ist hier Glücksache.
Ich mag die Hügel und Berge, aber so ein Standort im Tiefland bzw Schwemmland hat auch seine Vorteile
LG aus dem südlichen Main-Viereck
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Re: Dürregejammer
Wir hatten im Juni 26mm Regen, Tmax 40,5°C
Um Juli bisher 3,2mm Regen, bis zum 25.7. ist auch keiner mehr vorhergesagt, Sonne pur.
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Re: Dürregejammer
Oh mann, dass hätte Dir meine NI (natürliche Intelligenz) auch sagen können.
Re: Dürregejammer
Das musst Du Krimskrams erklären, sie hatte das nicht verstanden. Wer lesen kann…
Und davon ganz abgesehen wette ich, dass krimskrams ganz viele Sachen weiß von denen Du keine Ahnung hast

Und davon ganz abgesehen wette ich, dass krimskrams ganz viele Sachen weiß von denen Du keine Ahnung hast
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
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Re: Dürregejammer
Ich glaube es wird da immer falsch interpretiert.
Durchschnittswerte sind ununinteressant, statistisch gesehen nennt man das Varianz, worauf es ankommt.
Es ist vollkommen egal wie der Durchschnitt aussieht, wenn es zuerst Monate lang nicht regnet und dann wochenlang Starkregen. Im Schnitt wäre der Niederschlag schon ok.
Bei mir liegt der Durchschnitt heuer im Frühjahr bei der Hälfte im Vergleich zum langjährigen Schnitt. Das sagt nichts anderes, als es ist trockener, aber nichts darüber wie die Pflanzen damit klar kommen.
Ich habe aufgehört logisch zu denken.
Beispiel:
3 Potentilla im Abstand von 1,5m, sonst relativ vergleichbarer Standort.
1. Potentilla fruticosa ist durch einen Vogel gekommen, seit Jahren etabliert, blüht schön, wurde nie bei Hitzewellen gegossen, auch nicht bei mehreren Tagen mit 37°. Ok ein paar verwelkte Blüten, aber ganz ok.
2. Potentilla "ciel", im Herbst gesetzt, hatte geblüht und wurde ab und zu gegossen
3. Potentilla fruticosa, im Herbst gesetzt, hatte mit nur 1 Blüte geblüht und wurde wie die andere gegossen
Dann gab es ein paar Tage ein wenig Regen, eher Sprühflaschen Mengen. vielleicht auch mal 15min mehr.
Bis jetzt waren die Blätter grün und mehr oder weniger ok. 3 Tage danach ohne große Hitze. 1 neue Potentilla ließ alles hängen, total verwelkt, sah fast tot aus, die andere daneben nicht. Das verstehe einer. Ich habe ihr 15l Wasser spendiert und am Tag danach wieder fast so viel, sie hat sich erholt.
Ich habe jetzt eine neue Strategie. Bei mir ist Regenwasser sehr knapp und es kriegen nur die Pflanzen Wasser, die es unbedingt brauchen. Eigentlich sollte ich mehr gießen können. Wenn in der Regentonne (400l) noch Wasser vor dem angekündigten Regen übrig ist, dann nutze ich das noch vorhandene Regenwasser und gieße damit Pflanzen, obwohl Regen kommt. Der Wetterbericht liegt oft daneben und es regnet vel weniger als angesagt. In die Regentonne fließt Wasser vom Dach und die läuft dann einfach über. Damit habe ich zwar mehr Arbeit, aber die Pflanzen bekommen mehr Wasser.
Meine großflächige Drainage ist bei Hitzewellen sehr kontraproduktiv, aber es kann ja auch anders rum sein und ein paar Wochen fast dauernd regnen.
Was mich ein wenig wundert, sind die Hortensien. 1 Bauernhortensie hat heuer nur 3 Blüten gebracht, eher mehr gegossen als sonst. Die Blätter sind grün und nicht vertrocknet.
Die Rispenhortensien sind bei mäßigem Gießen ganz ok und die Blüten haben begonnen zu wachsen. Interessant ist, dass 2 nebeneinander gesetzt sind, Abstand vielleicht 80cm. Eine hat eine Menge Blüten, die andere 3 kleine. Gegossen wurden die in etwa gleich viel. Letztes Jahr haben beide schön geblüht und geschnitten wurden auch beide ähnlich stark.
Blutstorchschnäbel packen die Hitze ganz gut, auch, wenn sie in praller Sonne nicht gegossen wurden.
Die Clematis in praller Sonne haben gelbe Blätter und die Blüten verloren. Da kann man wohl nichts dagegen machen.
Die Rambler-Rosen haben die Blüten verloren, aber es sind nach der Hitzewelle 2 Blüten nachgekommen. Vermutlich kommt da heuer auch nichts mehr, die blühen ja am 2jährigen Holz.
Eine Beetrose hat die Hitze ganz gut gepackt und wächst aus dem Halbschatten in die Sonne.
Verwirrend ist wieder mal Potentilla, jetzt Goldrausch als Bodendecker. Schon im Frühling war es denen mal zu trocken und hatten sich nach einigen Tagen Regen gut erholt. Bis auf 3 von über 10 sehen alle ohne Gießen gut aus, aber diese 3 sind fast nur Gerippe. Ich habe diese 3 in 10l Wasser ertränkt und hoffe, dass sie sich erholen.
Lonicera sah bei wenig Gießen schlecht aus, aber fängt jetzt an zu blühen, nachdem ich sie intensiv gegossen habe.
Geranium Tiny Monster ist der Wahnsinn, nie gegossen, auch nicht bei Hitzewelle und blüht seit Monaten durch. Die 1. 2 Jahre hat sie sehr wenig geblüht.
Delosperma blühen heuer ohne Gießen fast gar nicht, und wenn, viel kleiner als normal. Ausgenommen die Halda blüht üppig. Mittagsblummen gießen, kommt mir komisch vor, aber dürfte denen manchmal gut tun.
PS: Habe Internetprobleme und kann vielleicht nicht antworten
Durchschnittswerte sind ununinteressant, statistisch gesehen nennt man das Varianz, worauf es ankommt.
Es ist vollkommen egal wie der Durchschnitt aussieht, wenn es zuerst Monate lang nicht regnet und dann wochenlang Starkregen. Im Schnitt wäre der Niederschlag schon ok.
Bei mir liegt der Durchschnitt heuer im Frühjahr bei der Hälfte im Vergleich zum langjährigen Schnitt. Das sagt nichts anderes, als es ist trockener, aber nichts darüber wie die Pflanzen damit klar kommen.
Ich habe aufgehört logisch zu denken.
Beispiel:
3 Potentilla im Abstand von 1,5m, sonst relativ vergleichbarer Standort.
1. Potentilla fruticosa ist durch einen Vogel gekommen, seit Jahren etabliert, blüht schön, wurde nie bei Hitzewellen gegossen, auch nicht bei mehreren Tagen mit 37°. Ok ein paar verwelkte Blüten, aber ganz ok.
2. Potentilla "ciel", im Herbst gesetzt, hatte geblüht und wurde ab und zu gegossen
3. Potentilla fruticosa, im Herbst gesetzt, hatte mit nur 1 Blüte geblüht und wurde wie die andere gegossen
Dann gab es ein paar Tage ein wenig Regen, eher Sprühflaschen Mengen. vielleicht auch mal 15min mehr.
Bis jetzt waren die Blätter grün und mehr oder weniger ok. 3 Tage danach ohne große Hitze. 1 neue Potentilla ließ alles hängen, total verwelkt, sah fast tot aus, die andere daneben nicht. Das verstehe einer. Ich habe ihr 15l Wasser spendiert und am Tag danach wieder fast so viel, sie hat sich erholt.
Ich habe jetzt eine neue Strategie. Bei mir ist Regenwasser sehr knapp und es kriegen nur die Pflanzen Wasser, die es unbedingt brauchen. Eigentlich sollte ich mehr gießen können. Wenn in der Regentonne (400l) noch Wasser vor dem angekündigten Regen übrig ist, dann nutze ich das noch vorhandene Regenwasser und gieße damit Pflanzen, obwohl Regen kommt. Der Wetterbericht liegt oft daneben und es regnet vel weniger als angesagt. In die Regentonne fließt Wasser vom Dach und die läuft dann einfach über. Damit habe ich zwar mehr Arbeit, aber die Pflanzen bekommen mehr Wasser.
Meine großflächige Drainage ist bei Hitzewellen sehr kontraproduktiv, aber es kann ja auch anders rum sein und ein paar Wochen fast dauernd regnen.
Was mich ein wenig wundert, sind die Hortensien. 1 Bauernhortensie hat heuer nur 3 Blüten gebracht, eher mehr gegossen als sonst. Die Blätter sind grün und nicht vertrocknet.
Die Rispenhortensien sind bei mäßigem Gießen ganz ok und die Blüten haben begonnen zu wachsen. Interessant ist, dass 2 nebeneinander gesetzt sind, Abstand vielleicht 80cm. Eine hat eine Menge Blüten, die andere 3 kleine. Gegossen wurden die in etwa gleich viel. Letztes Jahr haben beide schön geblüht und geschnitten wurden auch beide ähnlich stark.
Blutstorchschnäbel packen die Hitze ganz gut, auch, wenn sie in praller Sonne nicht gegossen wurden.
Die Clematis in praller Sonne haben gelbe Blätter und die Blüten verloren. Da kann man wohl nichts dagegen machen.
Die Rambler-Rosen haben die Blüten verloren, aber es sind nach der Hitzewelle 2 Blüten nachgekommen. Vermutlich kommt da heuer auch nichts mehr, die blühen ja am 2jährigen Holz.
Eine Beetrose hat die Hitze ganz gut gepackt und wächst aus dem Halbschatten in die Sonne.
Verwirrend ist wieder mal Potentilla, jetzt Goldrausch als Bodendecker. Schon im Frühling war es denen mal zu trocken und hatten sich nach einigen Tagen Regen gut erholt. Bis auf 3 von über 10 sehen alle ohne Gießen gut aus, aber diese 3 sind fast nur Gerippe. Ich habe diese 3 in 10l Wasser ertränkt und hoffe, dass sie sich erholen.
Lonicera sah bei wenig Gießen schlecht aus, aber fängt jetzt an zu blühen, nachdem ich sie intensiv gegossen habe.
Geranium Tiny Monster ist der Wahnsinn, nie gegossen, auch nicht bei Hitzewelle und blüht seit Monaten durch. Die 1. 2 Jahre hat sie sehr wenig geblüht.
Delosperma blühen heuer ohne Gießen fast gar nicht, und wenn, viel kleiner als normal. Ausgenommen die Halda blüht üppig. Mittagsblummen gießen, kommt mir komisch vor, aber dürfte denen manchmal gut tun.
PS: Habe Internetprobleme und kann vielleicht nicht antworten
LG Horst
Re: Dürregejammer
Mein Gejammere hat was gebracht. Es gab heute 2 kleinere Gewitter mit insgesamt 21 l Regen.
Bin sehr zufrieden, denn wir hatten bisher im Juli nur 4 l.
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Re: Dürregejammer
Habe vorhin in den Nachrichten gehört. In Wien hatten sie heute an 1 Tag soviel wie in den letzten 6 Wochen zusammen. Das ist das Problem, das ich meine. Die Pflanzen, die bis gestern eingegangen sind nutzt der Regen von heute nichts mehr. Im gleichmäßigen Schnitt, wäre der Regen durchaus akzeptabel.
Nächste Woche wird es kühler, ich denke die meisten Pflanzen werden sich hoffentlich wieder erholen und zumindest nicht eingehen. Was ich hier vermisse, dass es mal einen ganzen Tag regnet. Früher waren ein paar Tage Regen nichts besonderes. Laut Sateilltenkarte im Zeitablauf, regnet es heute Nacht vielleicht mal 10 Minuten. Ein paar Tage Regen und den Pflanzen würde es viel besser gehen.
Das Gras ist zum Teil total braun, aber dafür ist sicher kein Wasser da. Das Unkraut wächst aber trotzdem.
Nächste Woche wird es kühler, ich denke die meisten Pflanzen werden sich hoffentlich wieder erholen und zumindest nicht eingehen. Was ich hier vermisse, dass es mal einen ganzen Tag regnet. Früher waren ein paar Tage Regen nichts besonderes. Laut Sateilltenkarte im Zeitablauf, regnet es heute Nacht vielleicht mal 10 Minuten. Ein paar Tage Regen und den Pflanzen würde es viel besser gehen.
Das Gras ist zum Teil total braun, aber dafür ist sicher kein Wasser da. Das Unkraut wächst aber trotzdem.
LG Horst
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Re: Dürregejammer
Hallo? Das ist der Klimawandel und doch hoffentlich nichts überraschendes. Das die Wetter immer extremer werden sagen sie schon seit zwanzig Jahren an und das Wetterlagen sich länger halten ist nun auch nichts neues mehr. Wenn es warm und trocken ist, bleibt das jetzt oft Wochen so, genauso Regenlagen. Stellt euch drauf ein, bis der Golfstrom umkippt wird sich daran vermutlich nichts ändern.Drainagefan hat geschrieben: ↑18. Jul 2026, 00:44 Habe vorhin in den Nachrichten gehört. In Wien hatten sie heute an 1 Tag soviel wie in den letzten 6 Wochen zusammen. Das ist das Problem, das ich meine. Die Pflanzen, die bis gestern eingegangen sind nutzt der Regen von heute nichts mehr. Im gleichmäßigen Schnitt, wäre der Regen durchaus akzeptabel.
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Re: Dürregejammer
Gestern Abend kamen hier 4,8 mm runter und heute ist es schon wieder total windig.
Wer kontrolliert die Kontrolleure?
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Re: Dürregejammer
Hat's in Wien denn in den letzten drei Wochen geregnet? Die ZAMG sagt, 48l in den letzten sechs Wochen (gestern scheint noch nicht in der Statistik auf)Drainagefan hat geschrieben: ↑18. Jul 2026, 00:44 Habe vorhin in den Nachrichten gehört. In Wien hatten sie heute an 1 Tag soviel wie in den letzten 6 Wochen zusammen.
50l auf ein Mal sind doch normal, oder?
Ciao
Helga
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Re: Dürregejammer
Diese Einstellung hat mir erstmal die Sprache verschlagen, jetzt, 3 Tage später, habe ich sie wiedergefunden:Chica hat geschrieben: ↑15. Jul 2026, 20:52 Diese ganze Diskussion und Klagerei erübrigt sich, wenn der Landkreis ein Gießverbot verhängt. Ich habe jetzt nur mal kurz fü BB nachgesehen: gibt es schon in mehreren Städten/Landkreisen. https://mleuv.brandenburg.de/mleuv/de/u ... aenkungen/#
Du unterstellst implizit den von der Dürre Betroffenen hier, dass sie verantwortungslos ihren Rasen 2 Std lang bewässern ?
Zitat Chica: "Hier stand irgend etwas von 2 Stunden Regner laufen lassen. Wie bitte?!"
Und daraus folgernd befürwortest Du Giessverbote unter hohen Strafen ?
Weil Du Dich mit Deiner Passion für Insekten für moralisch überlegen hälst und die einzig mögliche Form des Gärtnerns eine Wildblumenwiese ist, die tatsächlich ohne Bewässern auskommt ?
Es gibt auch Gehölze, die gerade sterben. Gehölze, die ja auch für das Klima und die Bindung von CO2 wichtig sind.
Die man so gerne in bebauten Gebieten hätte, auch gerne in gross. Wenn die jetzt kein Wasser bekommen, sind 20 Jahre Wachstum futsch, nächstes Jahr wird es sie dann nicht mehr geben.
Und es sind in der Regel Gehölze, die den Insekten über den Sommer Nahrung bieten, Deine staudige Raupenkinderstube ist auch nur eine Teil des Ganzen.
Ich sehe die Verantwortung bei den Gemeinden und Ländern: Seit 2002, dem ersten wirklich mörderischen Hitzesommer, ist in meiner Gegend nichts unternommen worden, ausser den Pfingstmontag als Feiertag zu streichen, um Geld für den Hitzeschutz zu haben. Seither (24 Jahre) denkt man darüber nach, mehr Regenrückhaltebecken zu bauen. Im Winter haben wir Rekordniederschläge, die weiträumige Überschwemmungen verursachen, aber ungenutzt in's Meer rauschen.
Heute sind diese Staubecken immernoch nicht ausreichend vorhanden. In meiner Grossgemeinde haben wir 20 % Wasserverlust durch Lecks in den öffentlichen Leitungen. Statt dessen verteilt die Gemeinde gratis Ausflussreduzierer für Wasserhähne und Regensammler (ca 300l ) damit kann man 0,5 h lang bewässern.
Ein Witz angesichts der Herausforderung, und vor allem: billig.
Billig sind auch Verbote und Aufrufe an die Bevölkerung.
Aber von grünen Städten träumen, welche die Hitzewellen erträglicher machen. Eben gerade hat die Präfektur alle Brunnen (in den Stadtzentren) abschalten lassen.