Vielen Dank für Deine Berichte, das ist wirklich sehr interessant.
Wenn man neben einem Werk für Zuckerrübensirup aufwächst, kann man den Geruch übrigens auch sehr mögen. Erst erdig, dann zuckrig und nie fad.
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Beta vulgaris, Zuckerrübe und Co. (Gelesen 2002 mal)
Re: Beta vulgaris, Zuckerrübe und Co.
Das denke ich auch. Beta sind aber allgemein sehr trockenheitsverträglich, finde ich. Jedenfalls die roten. Sehen oft aus, wie wenn es bergabgeht und wachsen doch weiter. Sicher, mit zusätzlichem Wasser würde mehr gehen...thuja thujon hat geschrieben: ↑28. Jun 2026, 09:54 [...] Ich denke da hat es sich schon bezahlt gemacht, den Boden vor der Aussaat nicht zu lockern, sondern in gut gesetzten Boden zu säen und so knappes Wasser zu erhalten.
- thuja thujon
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Re: Beta vulgaris, Zuckerrübe und Co.
Die roten stehen im Garten schräg gegenüber, sehen gar nicht so übel aus, dort werden sie bewässert. Deshalb sind sie meine Zeigerpflanzen für Cercospora, welche es aber scheinbar noch zu kühl fand. Der Besitzer hat zwar schon kranke Jungpflanzen mit Flecken bei Dehner gekauft, seitdem aber noch keine weitere Ausbreitung. Die Temperaturen und Feuchtigkeit passen jetzt aber aktuell.
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- thuja thujon
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Re: Beta vulgaris, Zuckerrübe und Co.
Vorgestern habe ich mich dazu entschieden, doch einmal zu gießen. Ist ja doch recht trocken.
Also Schlauch raus, 15 Minuten gleichmäßig Wasser verteilt. Bei etwa 2500 Liter pro Stunde macht das rund 625 Liter auf den 15m² entspricht einer Gabe von 40mm. Hat der Boden einfach so weggeschmatzt, einfach aufgesaugt, als ob nichts wäre.
Am nächsten Tag, gefühlt hat der Rübenkörper über Nacht um einen Zentimeter zugelegt.
Also Schlauch raus, 15 Minuten gleichmäßig Wasser verteilt. Bei etwa 2500 Liter pro Stunde macht das rund 625 Liter auf den 15m² entspricht einer Gabe von 40mm. Hat der Boden einfach so weggeschmatzt, einfach aufgesaugt, als ob nichts wäre.
Am nächsten Tag, gefühlt hat der Rübenkörper über Nacht um einen Zentimeter zugelegt.
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Re: Beta vulgaris, Zuckerrübe und Co.
Es wird schon wieder etwas trockener, aber die Blätter schaffen es noch, tagsüber halbwegs aufrecht zu stehen. Abends ist alles wieder straff. Laut Wetterbericht sind die 40mm gießen vom 4.7. schon wieder verdunstet. Mit dem trockenen Wind sind das teilweiße über 7,5mm Verdunstung pro Tag, also schon nicht wenig.
Jedenfalls gestern mal Bor Blattdünger gegeben, das wird ja doch gebraucht, egal wie trocken es unten ist.
Jedenfalls gestern mal Bor Blattdünger gegeben, das wird ja doch gebraucht, egal wie trocken es unten ist.
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Re: Beta vulgaris, Zuckerrübe und Co.
Letzte Woche waren Gewitter angekündigt, gekommen ist keins. Etwas Randgetröpfel, die letzten 2 Wochen an 3 Regentagen zusammen 5,5mm. Der DWD mit seinem Bodenfeuchtedienst sagt auf 60cm kein Pflanzenverfügbares Wasser vorhanden.
Die 40mm vom 4.Juli waren evtl keine 40mm. Die Brause lässt laut Hersteller 102 Liter pro Minute bei 4 bar durch. Das würde bei 15 Minuten Bewässerungszeit auf 15m² eher 100mm entsprechen. Da wirds wohl nicht ganz rangkommen wegen Reibungsverlusten im Schlauch und Kugelhahn, aber die doppelte Menge, 80mm, könnte passen.
Das deckt sich auch mit den Pflanzensymptomen. Die Verdunstung beträgt seit 4.Juli knapp 84mm, zusammen mit den 5,5mm Niederschlag ergibt in etwa so viel verfügbares Wasser wie am 4, Juli, etwas mehr halt, also die 10mm, die jetzt noch das Blattwerk nicht mehr ganz aufrecht hielten, das kommt hin. Also die Wassersituation nicht so schlimm wie am 4.Juli, eher wie am 2.Juli.
Wie auch immer, die nächste Woche ist kühl gemeldet, Photosynthesewetter, da sollen die Rüben arbeiten können.
Deshalb gegossen.
18 Minuten Schleusen auf, macht knapp 1,5m³ auf 15m², macht eine Gabe von 96mm, abzüglich Verluste durch Windabdrift, Verdunstung, Interzeption usw, geschätzt etwa 18 Liter, könnte realistisch sein, das sind 1,25%, also effektiv nur rund 95mm.
Die Entwicklung der Rübenkörper ist soweit ok. Manche drücken sich hoch.
Andere stehen schief. Erste Hinweise auf Bodenverdichtung?
Falls sich jemand über die recht hohe Gabe wundern sollte, der Boden hats aufgenommen, trotz hohe Wassermenge in kurzer Zeit, regelrecht eingesaugt. Keine Pfützen, keine nichts, einfach aufgesaugt, wie ein trockener Schwamm.
Die 40mm vom 4.Juli waren evtl keine 40mm. Die Brause lässt laut Hersteller 102 Liter pro Minute bei 4 bar durch. Das würde bei 15 Minuten Bewässerungszeit auf 15m² eher 100mm entsprechen. Da wirds wohl nicht ganz rangkommen wegen Reibungsverlusten im Schlauch und Kugelhahn, aber die doppelte Menge, 80mm, könnte passen.
Das deckt sich auch mit den Pflanzensymptomen. Die Verdunstung beträgt seit 4.Juli knapp 84mm, zusammen mit den 5,5mm Niederschlag ergibt in etwa so viel verfügbares Wasser wie am 4, Juli, etwas mehr halt, also die 10mm, die jetzt noch das Blattwerk nicht mehr ganz aufrecht hielten, das kommt hin. Also die Wassersituation nicht so schlimm wie am 4.Juli, eher wie am 2.Juli.
Wie auch immer, die nächste Woche ist kühl gemeldet, Photosynthesewetter, da sollen die Rüben arbeiten können.
Deshalb gegossen.
18 Minuten Schleusen auf, macht knapp 1,5m³ auf 15m², macht eine Gabe von 96mm, abzüglich Verluste durch Windabdrift, Verdunstung, Interzeption usw, geschätzt etwa 18 Liter, könnte realistisch sein, das sind 1,25%, also effektiv nur rund 95mm.
Die Entwicklung der Rübenkörper ist soweit ok. Manche drücken sich hoch.
Andere stehen schief. Erste Hinweise auf Bodenverdichtung?
Falls sich jemand über die recht hohe Gabe wundern sollte, der Boden hats aufgenommen, trotz hohe Wassermenge in kurzer Zeit, regelrecht eingesaugt. Keine Pfützen, keine nichts, einfach aufgesaugt, wie ein trockener Schwamm.
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