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Gersemi hat geschrieben: ↑19. Jul 2026, 16:34
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Es verdorrt immer mehr, mein Garten ist zu groß um alles dauernd gießen zu können und unsere 10 Fässer a 1.000 Liter, die im Boden eingelassen sind und viel Dachflächenwasser auffangen, sind fast leer und kriegen keinen Nachschub.
Das Wasser vom Garagendach fangen wir auch auf, aber auch diese Fässer leeren sich.
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und ich wässere auch meine Sammlerpflanzen ohne es anrüchig zu finden, aber inzwischen sonst so gut wie nichts mehr. Bestimmtes will ich mir möglichst erhalten, sozusagen als Ausgleich zur politischen Lage, die mir zunehmend Sorgen macht.
10 m3
Ob ich für den gleichen Preis einen Brunnen bauen lassen könnte ?
Du sagst es, der Garten als Ausgleich zur politischen und auch sonstigen Lage. Geht mir genauso.
Nox, Regenwasser ist ja kostenlos und es liegt bei dem großen Garten in unserm Interesse es aufzufangen. Wer versiegelte Fläche hat und es nicht auffängt, was in Abständen überprüft wird, muß zahlen. Wir haben eine Einfahrt vor der Garage wie andere Leute auch.
Es gibt auch eine "Gartenwasseruhr", wo nur das entnommene Wasser gezahlt wird, keine Abwassergebühren.
Anfangs hatten wir die Idee, einen Brunnen bohren zu lassen, was hier am Tagebaurand mit abgesenktem Grundwasser witzlos ist, keine Firma macht das.
Mein Garten liegt da vielleicht günstiger: in einer Senke, in der das Wasser aus der Umgebung zusammenfliesst und weiter unten ein Bächlein bildet (nur im Winter). Das Grundwasser ist wahrscheinlich nicht tief und das Regenwasser vom Dach und den Nachbargrundstücken sammelt sich im Untergrund.
das Drama kann man ja auch in den Städten beobachten,
die Trockenheit halten bei uns selbst ca. 10-jährige (also seit 10j angewachsene) Bäume nicht aus.
EInfach vertrocknen kassen ist ja auch nicht richtig eine Option...
ich hab wg beruflicher THemen tiefer in das Klimabäume-Thema reinrecherhciert,
etwas verkürzt kann man sagen:
wenn Bäume mit großen Kronen schattieren sollen, brauchen sie im Sommer bei Trockenheit Wasser
wenn es genügsame, trockenheitsangepasste Arten sind, haben sie im vergleich viel kleinere Kronen, auch langfristig, und sind so sparsam mit ihrem Wasser, dass sie kaum noch kühlen.
Da kommt dann die Frage auf, was mit Speichern oder Zisternen ist,
und dann, wo man diese Volumen hinquetscht, und "wer das zahlt".
Grauwasserbewirtschaftung scheint auch zunehmend interessant, aber dafür müsste man anders neu bauen, und vermutlich ist Bestand umrüsten kompliziert.
in der öffentlichen Debatte ist vieles noch nicht angekommen, und es gibt immer noch die Träumerle, die von der wundersamen Anpassung heimischer Baumarten in der City schwadronieren....
so im Planungsalltag ist das total frustrierend, wie man da um Fitzelchen offenen Boden und Wurzelraum ringt, und dann kommt ein Projektmanager, dem das dann "zu viel Baumkronen inder Siedlung sind"....
und um klassisch über die Dürre zu jammern, gehe gleich in den Kleingarten, wässern, die Schwarzen Johannisbeeren haben dieses Jahr zum ersten Mal braun vertrocknet-verbrannte Blätter, Bohnen wachsen, schmeißen aber viele winzige Schoten ab wg Streß, wenigstens dürfen wir alles gießen, nur limiterit duch den Zeitaufwand...
Hyla hat geschrieben: ↑19. Jul 2026, 18:34
Ihr wollt jammern?
Extra für euch fotografiert.
IMG_20260719_142252412.jpg
Vorhin mal wieder ein Wölkchen.
Drüben hinterm grünen (!) Grasstreifen eine Reihe Hasenklee.
Was ist das? Ich erinnere mich ganz schwach...
Liebe Grüße von der Jule Es genügt nicht, mit den Pflanzen zu sprechen, man muss ihnen auch zuhören.
Wenn die 8,5 Liter vom ersten Regen seit langem sind, ist das nicht grad viel. Das ersetzt nur das Gießen von einem Tag.
Wir hatten heute 12 Liter - zum ersten mal sein Mitte Juni. Hoffentlich kommt noch mehr.
Hier gab's die Tage ja insgesamt gute 25 mm. Heute wollte ich im Vorgarten zwei kleine Stäbe in die Erde stecken, um den plattgeregneten Salbei wieder aufzurichten, das ging ziemlich schwer. Die Erde ist also nach wie vor knochenhart, höchstens die obersten paar Zentimeter wurden ein bisschen befeuchtet...
OT: Wir hatten in den letzten Tagen insgesamt 30 mm Regen. Sogar der Mais hat sich wieder erholt. Allerdings kommen die Bauern mit der Getreideernte nicht weiter. Irgendetwas ist immer.
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck