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Nicht nur das Franzosenkraut ist etwas ungewöhnlich, sondern auch die anderen Komponenten mit der dunklen Batate, dem roten Basilikum und den Dahlien haben durchaus etwas experimentelles in diesem Kontext...
Wo findet sich denn dieses originelle "Experimentalbeet"?
Zwei der Komponenten sind ja in jedem Falle nur einjährig, bei Dahlien ist das keineswegs zwingend, dass sie ohne Wintereinlagerung NICHT wiederkommen, aber die "Einjährigkeit" des Franzosenkrauts dürfte nach dieser Adelung als Schmuckbepflanzung mit allem Drum & Dran ja eher etwas dauerhafteres haben...
Is jetzt eher kirchliches Grün, aber auch öffentlich.
Ich war jetzt 4 Wochen nicht dort, also keine Pflege (den Blumenkübel mit Stiefmütterchen betreue ich nicht).
Trotz Rekorde in Hitze und Trockenheit, ich finde, die Pflanzung hat sich zumindest oberflächlich gut gehalten.
Heute habe ich mit Schlauch ne halbe Stunde punktuell gewässert, vor allem eine große Azalee.
Mediterraneus hat geschrieben: ↑24. Jul 2026, 12:45
Trotz Rekorde in Hitze und Trockenheit, ich finde, die Pflanzung hat sich zumindest oberflächlich gut gehalten.
Was heißt hier "oberflächlich gut gehalten": Die Kombi von Gaura & Silberperowskie sieht nicht nur traumhaft schick aus, sondern obendrein so, als wären sie mit den beklagenswerten Umständen aus innerster Überzeugung glücklich und zufrieden...
Die Perovskie wird wohl auf Dauer übernehmen, wenn die Gaura keine offenen Stellen mehr findet oder bedrängt wird, wird die auch weniger.
Da waren Astern, Echinacea, Coreopsis, Kniphofien drinnen, alle ausgesommert.
Zäh ist die Umfassung mit Colastrauch (Artemisia abrotanum), sowie Yucca und Stipa gigantea. Die Rosen (eine Gruppe aus den 70ern,und zwei Louise Bugnet von mir) werden 3 mal im Jahr gegossen, damit sie nachblühen, ebenso eine Azalee aus den 70er Jahren, wie die das so lange aushält?
Und Rhomneya coulterii nimmt mittlerweile ein paar qm ein, leider sind die Spiegeleier schon abgeblüht
Das ist eine schöne Pflanzung, so gut mit dem roten Sandstein!
Die braunen Türken von dort sehen anders aus als meine braunen Türken, vielleicht habe ich auch etwas anderes.
(Deine Friedhofspflanzung war übrigens Anlaß hier ein Rosenbeet auf einem Friedhof anzulegen, auf dem ich partisanisieren darf. Allerdings sind da Wühlmäúse im Beet, das ärgert zumindest eine der Rosen gewaltig. Ich werde sie wohl entnehmen und eine robustere dort hinsetzen müssen. Als Beiwerk pflanze ich dort, was andere wegwerfen bzw. was auf aufgelassenen Gräbern verkommt.)
Wühlmäuse und Mäuse sind übel, die haben in obiger Pflanzung in Stipa gigantea Orgien gefeiert, ganze dicke Horste waren unterhöhlt und abgefressen. Ich habe erstmals darauf die Stipa radikal zurückgeschnitten. Hat sich berappelt.
Dein Friedhofsbeet klingt spannend, zeig doch mal:D