Vielen Dank polluxverde, dann ist sie espolluxverde hat geschrieben: ↑26. Jul 2026, 15:05 Deine im Gehölzsaum / Wildpflanzen gezeigte Pflanze, chica, ist mit Sicherheit eine Waldwitwenblume, siehe auch dort.
Das eben gezeigte Bild # 116 mit Karde, Glockenblume, wilder Möhre, Gräsern usw ist phantastisch und zeigt die ganze natürliche Schönheit der heimischen Wildpflanzenpalette --- und ist damit Zeugnis Deiner gärtnerischen und ökologischen Grundhaltung .
Das Einfahrtbeet enthält Campanula trachelium, Coreopsis grandiflora, Anthemis tinctoria 'Sauce Hollandaise', eine graue Artemisiaart, Scabiosa ochroleuca, Nepeta faassennii 'Walkers Low' und wenige Wildpflanzen. Die ersten würde ich doch alle für ganz normale Gartenstauden halten, die man auch in konventionellen Gärten hat. Das Gräserdings im Vordergrund ist meiner Jäterei entgangen, vermutlich saß es fest in einer Pflasterfuge. So ungewöhnlich und wild ist das Beet eigentlich nicht dachte ich.
Ja, nicht einmal von natürlichen Vorbildern, jedenfalls bei mir nicht, deshalb meinte ja Rieke es wäre eher ein Biodiversitätsgarten, ein Garten, der Raupenfutter für Schmetterlinge und Pollenfutter für Wildbienen verdichtet gegenüber der "Natur" anbietet. Zur richtigen Zeit das richtige Futter in der richtigen Menge für die hier vorkommenden Arten bereit zu haben ist eine arbeitsintensive Gärtneraufgabe. "Meine" Adunca-Mädels brauchen jeden Frühsommer die ausreichende Menge an Echium vulgare, sag das mal einer zweijährigen Pflanze
Ich zeige Euch mal noch die gesamte Einfahrt, links eine fast konventionelle Gehölzpflanzung, natürlich überwiegend mit Pollenpflanzen. Buddleja hat sich selbst ausgesät. Die Fläche muss jedes Frühjahr akribisch von nicht gewünschten Wildkräutern befreit und mit Hackschnitzel gemulcht werden. Den Rand lass ich etwas fransen
Von der Terrasse heruntergeschaut auf die zweite Ebene, Origanum vulgare übertreibt es langsam ein bisschen, da muss ich zumindest auf dem Blackbox-Hang etwas reduzieren im nächsten Frühjahr. Fragt mal lieber nicht, wie dieser Hang nach jedem Winter aussieht, da muss schubkarrenweise Kraut raus!
Ich zeige Euch das u. a., weil das eine ungegossene Alternative ist zu konventionellen Beeten, die man bei zunehmender Trockenheit ja gar nicht mehr so viel wässern kann, wie es notwendig wäre
Und das Abendtier von gestern als eine meiner Spreeakademie-Vortrag-Gärtnerinnen das allles noch einmal in echt sehen wollte. Sie lief dann 3 Stunden mit dem Smartphone den Schmetterlingen und Bienen hinterher, sehr schön