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vom Kulturtopf ins Beet (Gelesen 319 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
vom Kulturtopf ins Beet
hallo,
hat jemand einen Tipp, wie man die Pflanze am besten ins Beet pflanzt ?
ok, gut wässern vorher, von der Zeit her im Herbst ist mir klar.
Habe auch gelesen, dass man die unteren Wurzelschichten abschneiden ,
oder den Wurzelballen auseinanderziehen soll .
Ich frage deswegen, weil ich das Problem hatte, dass sich bei einigen Pflanzen die Wurzeln nach dem "Einbeeten" einfach nicht weiter
entwickelt haben .
Grüsse
Tili
hat jemand einen Tipp, wie man die Pflanze am besten ins Beet pflanzt ?
ok, gut wässern vorher, von der Zeit her im Herbst ist mir klar.
Habe auch gelesen, dass man die unteren Wurzelschichten abschneiden ,
oder den Wurzelballen auseinanderziehen soll .
Ich frage deswegen, weil ich das Problem hatte, dass sich bei einigen Pflanzen die Wurzeln nach dem "Einbeeten" einfach nicht weiter
entwickelt haben .
Grüsse
Tili
- rocambole
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Hamburg, 8a, trockener, saurer Sandboden, Schatten
Re: vom Kulturtopf ins Beet
Was hast Du für Boden? Bei Lehm könnte es was bringen, das Pflanzloch runderhum aufzulockern und den Lehm mit lockererem Substrat zu vermengen, damit die neue Pflanze nicht wie in einem Eimer steht.
Sonnige Grüße, Irene
- oile
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Markgräfin von Pieske, Gierschkultivatorin Brandenburg, zwei Gärten: Nähe Schönefeld und Nähe Fürstenwalde.
Re: vom Kulturtopf ins Beet
Meine Erfahrung: Immer den Topfballen auflockern. Wenn die Pflanze in torfhaltigem Substrat steht, sollte dieses möglichst rausgeschüttelt oder mit einem stumpfen Stab etwas entfernt werden. Torf und Gartenboden harmonieren oft nicht gut.
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.
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- RosaRot
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Regenschatten Schattenregen Nordöstliches Harzvorland, Podsol, Regosol 7b 123m
Re: vom Kulturtopf ins Beet
Manche Erden in denen Pflanzen getopft sind, harmonieren absolut nicht mit dem Boden hier im Garten.
Manchmal sind auch die Wurzelballen zu klein oder die Pflanzen sind noch sehr kleine Jungpflanzen. Deshalb pflanze ich oftmals zunächst in (größere) Töpfe mit eigener Erde nachdem ich vorher dasTopfsubstrat soweit als möglich entfernt habe. Nachdem diese Töpfe dann durchwurzelt sind, pflanze ich aus.
Hier sind die Bedingungen extrem, deshalb mache ich das so, nach langjähriger Erfahrung mit verschiedensten Substraten, in denen Pflanzen so getopft sein können. In anderen Gärten kann das ganz anders sein.
Manchmal sind auch die Wurzelballen zu klein oder die Pflanzen sind noch sehr kleine Jungpflanzen. Deshalb pflanze ich oftmals zunächst in (größere) Töpfe mit eigener Erde nachdem ich vorher dasTopfsubstrat soweit als möglich entfernt habe. Nachdem diese Töpfe dann durchwurzelt sind, pflanze ich aus.
Hier sind die Bedingungen extrem, deshalb mache ich das so, nach langjähriger Erfahrung mit verschiedensten Substraten, in denen Pflanzen so getopft sein können. In anderen Gärten kann das ganz anders sein.
Viele Grüße von
RosaRot
RosaRot
- hobab
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Re: vom Kulturtopf ins Beet
Mach ich auch meist so - oft reicht das aber nicht. Möglicherweise führt der nährstoffreie, pappige Substrat im Winter zu Staunässe im Zentrum. Jedenfalls hab ich bei zugekauften Sstauden zunehmend viel Ausfälle, vor allem im Winter. Aber nicht nur.
Berlin, 7b, Sand
- helga7
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Re: vom Kulturtopf ins Beet
Bei jungen Pflanzen pflanze ich erst um, wenn die Wurzeln unten beim Topf rausschaun.
Ciao
Helga
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- hobab
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Re: vom Kulturtopf ins Beet
Bei frisch gekauften sollte der Ballen schon durchgewachsen sein. Aber ich bin froh wenn sie das noch nicht zu sehr sind, weil dann die Torf- oder Holzerde noch gut abgeht und weitgehend entfernt werden kann.
Berlin, 7b, Sand
- Gartenplaner
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Re: vom Kulturtopf ins Beet
Den Wurzelballen auseinander ziehen und so viel Torfkultursubstrat wie möglich rausgekommen, das mach ich immer vor Pflanzung in meinen Lehmboden.
Früher nicht und manche Pflanzen hatten dann große Probleme, Wurzeln aus dem fluffigen Substrat in den Lehm zu schicken.
Wer meinen Lern-Garten sehen will - unterm Goldfrosch-Bild den Globus klicken!
Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
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- Aramisz78
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Re: vom Kulturtopf ins Beet
Bei meiner "Bauschutt-Sand Boden" hat es bewährt was eine auf Sand gärtende geraten hat. Die Wurzeln komplett auswaschen von der Kultursubstrat und di nackte Wurzeln anpflanzen. Ich versuche manchmal bei schnell gekaufte und nur mal schnell eingebuddelte Einjährigen das auspflanzen nur mit aufgelockerte Topfballen, die wachsen aber nie ein.
"Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt."
Mark Twain
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Rokko21
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Re: vom Kulturtopf ins Beet
Für alle mehrjährigen Stauden, die von Natur aus in mineralischen Boden wachsen, sollte man möglichst viel Humus-Torferde auswaschen
- thuja thujon
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Re: vom Kulturtopf ins Beet
Nach dem entfernen des Kultursubstrats dann aber bitte nicht mit viel Wasser ins Pflanzloch spülen, wie das manche mit Bäumen machen.
Mit gespreizten Fingern im unteren Bereich der Wurzeln für Bodenschluss sorgen, obenrum dürfen es auch gröbere Krümel als Abdeckung und Schutz vor verschlämmen sein. Ansonsten aber möglichst die Bodenstruktur in Ruhe lassen, kein Pulver beim Pflanzloch ausheben erzeugen.
Mit gespreizten Fingern im unteren Bereich der Wurzeln für Bodenschluss sorgen, obenrum dürfen es auch gröbere Krümel als Abdeckung und Schutz vor verschlämmen sein. Ansonsten aber möglichst die Bodenstruktur in Ruhe lassen, kein Pulver beim Pflanzloch ausheben erzeugen.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
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Rokko21
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Re: vom Kulturtopf ins Beet
Bei wertvollen Pflanzen mache ich mir folgende Mühe: Pflanzloch ausheben, in der Mitte einen Kegel fornen, Wurzeln rings um den Kegel ausbreiten, das Loch dann mit Substrat auffüllen. Danach mit einer ganz feinen Brause angießen. Das ist aber nur ein Rezept für Pflanzen, die diese Mühe rechtfertigen. Ansonsten begnüge ich mich mit gründlichen Lockern des Wurzelballens
- thuja thujon
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Re: vom Kulturtopf ins Beet
Im Herbst kann man auch oft auf das angießen verzichten.
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- Mufflon
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- Bodenart: lehmig
- Winterhärtezone: 8b: -9,4 °C bis -6,7 °C
Re: vom Kulturtopf ins Beet
Definitiv Wurzeln wenigstens lockern, ich habe dafür Essstäbchen.
Oft fällt da schon ein guter Teil Substrat raus.
Sehr verfilzte Wurzeln kämme ich vorsichtig aus.
Seit ich das so mache habe ich definitiv weniger Verluste.
Oft fällt da schon ein guter Teil Substrat raus.
Sehr verfilzte Wurzeln kämme ich vorsichtig aus.
Seit ich das so mache habe ich definitiv weniger Verluste.
„Der Mensch hat viele Fähigkeiten, aber das größte Talent entwickelt er bei der Vernichtung der Natur.“ 🍃
Rumi
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