Helene, noch eine Frage, weil Callis gerade das Öffnungsverhalten angesprochen hat. Hast Du bei 'Boitzer Late Energy' oft schlecht geöffnete Blüten? Über mögliche Ursachen hast Du mich ja schon aufgeklärt, mir erscheint es nur so, als ob sie schlechter öffnet als andere Sorten, die unter gleichen Bedingungen hier stehen.
News: Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten! | garten-pur unterstützen mit einer Spende oder über das Partnerprogramm!
Hemerocallis 2026 (Gelesen 16514 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
- Blush
- Beiträge: 2786
- Registriert: 16. Jun 2022, 22:17
-
Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.
Re: Hemerocallis 2026
Den 'Keulenfalter' finde ich ganz bezaubernd
und der Crummenauer Sämling gefällt mir auch sehr!
Helene, noch eine Frage, weil Callis gerade das Öffnungsverhalten angesprochen hat. Hast Du bei 'Boitzer Late Energy' oft schlecht geöffnete Blüten? Über mögliche Ursachen hast Du mich ja schon aufgeklärt, mir erscheint es nur so, als ob sie schlechter öffnet als andere Sorten, die unter gleichen Bedingungen hier stehen.
Helene, noch eine Frage, weil Callis gerade das Öffnungsverhalten angesprochen hat. Hast Du bei 'Boitzer Late Energy' oft schlecht geöffnete Blüten? Über mögliche Ursachen hast Du mich ja schon aufgeklärt, mir erscheint es nur so, als ob sie schlechter öffnet als andere Sorten, die unter gleichen Bedingungen hier stehen.
"Der andere könnte recht haben."
Frei nach Frank Elster
Frei nach Frank Elster
- Gänselieschen
- Beiträge: 22075
- Registriert: 9. Jun 2005, 12:18
- Region: Ost - Brandenburg
- Höhe über NHN: ca. 40 m ü. NHN
- Bodenart: Sand Sand Sand Sand
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
-
Es gibt nichts Gutes, außer, man tut es.
Re: Hemerocallis 2026
Mal ne Frage, halten hier eigentlich viele ihre Hemis in Kübeln??Blush hat geschrieben: ↑25. Jul 2026, 11:30 Danke, Helene. Zu wenig Wasser schließe ich aus. Zu wenig Futter könnte sein. Im letzten Jahr habe ich alles in Töpfen regelmäßig gedüngt, das ist in diesem Frühjahr wegen des Umzugs zu kurz gekommen. In den letzten Wochen erst habe ich das wieder geschafft. Kalt waren die Nächte hier auch. Es gibt also wieder mal Vieles, was dem vollen Gartenerfolg im Wege steht.![]()
- Blush
- Beiträge: 2786
- Registriert: 16. Jun 2022, 22:17
-
Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.
Re: Hemerocallis 2026
Buddelkönigin hat ja schon Bilder ihrer Terrasse mit Kübeln gezeigt. Sie hatte die Taglilien vor den Mäusen gerettet und war sehr angetan. Ich hatte sie des Umzugs wegen in Töpfen
, es soll in Kübeln aber gut klappen, hörte ich auch schon von Gartenfreunden.
"Der andere könnte recht haben."
Frei nach Frank Elster
Frei nach Frank Elster
- Lou-Thea
- Beiträge: 2628
- Registriert: 27. Feb 2023, 20:14
- Wohnort: Bayern
- Region: nördl. Alpenvorland
- Höhe über NHN: 500m
- Bodenart: Braunerde+Pseudogley über Lösslehm
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Hemerocallis 2026
Bei mir stehen die meisten Hems in Kübeln. Oft leider sträflich vernachlässigt. Klappt gut seit vielen Jahren. Mit mehr Liebe, Düngen und Umtopfen könnte es vielleicht noch üppiger blühen, es blüht aber auch so ausreichend.
...and it was all yellow
- IrisLost
- Beiträge: 586
- Registriert: 31. Mai 2023, 21:04
- Region: südliches SH
- Bodenart: Lehm mit Humusanteil
Re: Hemerocallis 2026
Derjenige, von dem ich Après moi und Vatican City erhielt, hat nur wenige seiner Taglilien ausgepflanzt. Die Meisten (m. E. über hundert) wachsen in sehr großen Kübeln und bleiben sommers wie winters darin an denselben, sonnigen bis vollsonnigen Plätzen stehen. Das Substrat besteht aus lehmiger Gartenerde und sie werden nicht gedüngt (danach hatte ich vor ein paar Tagen gefragt).
Nach der frühsommerlichen Hitzephase hatten einige an der sonnigsten Stelle (ohne streifenden, leichten Baumschatten) Laubverbrennungen: Die Besitzer waren verreist, die Hems wurden von einer Vertretung gegossen aber nicht schattiert. Nach Rückschnitt haben sie m. W. aber frisches Laub gebildet und größtenteils sogar geblüht: Beim "privat offenen" Garten vor drei Wochen sahen jedenfalls alle sehr gut aus und es gab viele Blüten zu sehen.
Starkings Rat, beim Versetzen der frisch erhaltenen "Babies", besonders nahrhaftes Substrat unten in die neuen Töpfe zu geben, habe ich übrigens doch nicht befolgt: Beim Rausnehmen aus den Plastiktöpfen zeigte sich, daß die Wurzeln schon so umfangreich waren, daß ich darauf verzichtet habe, die Pflanzen noch mehr zu "mästen":
Stauden u. a., die ich selbst behalte, pflanze ich in Tontöpfe, um möglichst nicht (zu) viele, häßliche Plastiktöpfe vor Augen zu haben. Davon gibt/gab es aber 1. nur noch wenige, die zumindest etwas größer waren als die vorherigen und 2. hätte ich für größere Töpfe auch gar keine freien Plätze mehr. Dieser Garten hier ist extrem vollgestopft, sowohl in den Beeten als auch an allen Ecken/Weglein mit Getopftem
Langer Rede kurzer Sinn: Die o. g. Hemerocallisbesitzer haben ihre, teilweise schon seit vier Jahren (auch das habe ich erfragt) in denselben Kübeln/Töpfen mit demselben Substrat an denselben Stellen und offensichtlich klappt das in unserer Gegend (südliches SH) bei entsprechend robusten Pflanzen/Sorten sehr gut.
Nach der frühsommerlichen Hitzephase hatten einige an der sonnigsten Stelle (ohne streifenden, leichten Baumschatten) Laubverbrennungen: Die Besitzer waren verreist, die Hems wurden von einer Vertretung gegossen aber nicht schattiert. Nach Rückschnitt haben sie m. W. aber frisches Laub gebildet und größtenteils sogar geblüht: Beim "privat offenen" Garten vor drei Wochen sahen jedenfalls alle sehr gut aus und es gab viele Blüten zu sehen.
Starkings Rat, beim Versetzen der frisch erhaltenen "Babies", besonders nahrhaftes Substrat unten in die neuen Töpfe zu geben, habe ich übrigens doch nicht befolgt: Beim Rausnehmen aus den Plastiktöpfen zeigte sich, daß die Wurzeln schon so umfangreich waren, daß ich darauf verzichtet habe, die Pflanzen noch mehr zu "mästen":
Stauden u. a., die ich selbst behalte, pflanze ich in Tontöpfe, um möglichst nicht (zu) viele, häßliche Plastiktöpfe vor Augen zu haben. Davon gibt/gab es aber 1. nur noch wenige, die zumindest etwas größer waren als die vorherigen und 2. hätte ich für größere Töpfe auch gar keine freien Plätze mehr. Dieser Garten hier ist extrem vollgestopft, sowohl in den Beeten als auch an allen Ecken/Weglein mit Getopftem
Langer Rede kurzer Sinn: Die o. g. Hemerocallisbesitzer haben ihre, teilweise schon seit vier Jahren (auch das habe ich erfragt) in denselben Kübeln/Töpfen mit demselben Substrat an denselben Stellen und offensichtlich klappt das in unserer Gegend (südliches SH) bei entsprechend robusten Pflanzen/Sorten sehr gut.
- Blush
- Beiträge: 2786
- Registriert: 16. Jun 2022, 22:17
-
Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.
Re: Hemerocallis 2026
Das ist interessant, denn das südliche SH ist nun auch wieder meine Gegend.
"Der andere könnte recht haben."
Frei nach Frank Elster
Frei nach Frank Elster
- IrisLost
- Beiträge: 586
- Registriert: 31. Mai 2023, 21:04
- Region: südliches SH
- Bodenart: Lehm mit Humusanteil
Re: Hemerocallis 2026
Ich würde mich das auch nicht trauen, Blush, aber bei den besagten beiden Herren klappt es sehr gut. Die dortigen Kübel sind allerdings auch *sehr* groß, ich schätze sie auf mindestens 45 Liter Fassungsvermögen, eher mehr. Soviel Stellfläche hätte ich gar nicht, nicht mal für zwei oder drei Stück davon.
- Blush
- Beiträge: 2786
- Registriert: 16. Jun 2022, 22:17
-
Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.
Re: Hemerocallis 2026
Das sind dann schon Gewichte und der Standort will gut überlegt sein.
"Der andere könnte recht haben."
Frei nach Frank Elster
Frei nach Frank Elster
- Starking007
- Beiträge: 12377
- Registriert: 24. Jan 2005, 19:10
- Wohnort: 92237
- Region: Mittelgebirge
- Höhe über NHN: 440
- Bodenart: steinig-lehm
-
Im Nordosten Bayerns - kalt und Kalk.
Re: Hemerocallis 2026
Seit inzwischen Jahrzehnten hab ich tausende im Topf als Verkaufskultur (Hobby).
Ich verkaufe an einem Wochenende, fast alles blühende Solitärs im 2 bis 6ltr. Topf.
Eine zufriedenstellende Blüte ohne Düngung erreiche ich nicht, also die 2cm gute Erde unten rein, ab und an umtopfen. Derzeit erreiche ich die angestrebte dreistellige Zahl beim täglichen Umtopfen nicht.
Hosta und Hems als eigene Solitärs habe ich gerne im Keramiktopf, aber ausschließlich mit Plastiktopf innen,
wegen des Gewichts und der besseren Umsortiererei. Auch der Hitzeschutz durch die Doppelwandigkeit ist inzwischen sehr wichtig. Reine Tontöpfe schließe ich aus, da braucht der Topf mehr Wasser als die Pflanze.
Und Giessen sehe ich als Strafarbeit....................
Frostschutz gibt es nie und nirgends, das ist natürliche Auslese..............
Ich verkaufe an einem Wochenende, fast alles blühende Solitärs im 2 bis 6ltr. Topf.
Eine zufriedenstellende Blüte ohne Düngung erreiche ich nicht, also die 2cm gute Erde unten rein, ab und an umtopfen. Derzeit erreiche ich die angestrebte dreistellige Zahl beim täglichen Umtopfen nicht.
Hosta und Hems als eigene Solitärs habe ich gerne im Keramiktopf, aber ausschließlich mit Plastiktopf innen,
wegen des Gewichts und der besseren Umsortiererei. Auch der Hitzeschutz durch die Doppelwandigkeit ist inzwischen sehr wichtig. Reine Tontöpfe schließe ich aus, da braucht der Topf mehr Wasser als die Pflanze.
Und Giessen sehe ich als Strafarbeit....................
Frostschutz gibt es nie und nirgends, das ist natürliche Auslese..............
Gruß Arthur
- Gänselieschen
- Beiträge: 22075
- Registriert: 9. Jun 2005, 12:18
- Region: Ost - Brandenburg
- Höhe über NHN: ca. 40 m ü. NHN
- Bodenart: Sand Sand Sand Sand
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
-
Es gibt nichts Gutes, außer, man tut es.
Re: Hemerocallis 2026
Das ist ja mal spannend, da komme ich durch Zufall auf so eine wichtige Frage.
Meine Hems stehen alle ausgepflanzt, und ich muss sehr aufpassen, dass sie in Verlaufe des Jahres nicht zu sehr überwuchert werden. In Gedanken, beim Betrachten der schönen Bilder oben, habe ich auch schon wieder Begehrlichkeiten gesammelt, aber mangels gescheiter Pflanzplätze verworfen. Wenn ich die Hems in ihren unschönen Töpfen in verwucherte Beete stellen würde, schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Kübel wären nicht zu sehen und die Beete könnten an den Stellen nicht ganz so wuchern. 45 l scheint mir aber ne Hausnummer, die ich nicht schaffe. Ich habe wirklich viele Töpfe mit 7,5 l rumstehen. Die wären bestimmt auch für den Kindergarten zu klein und zu frostgefährdet.
Doppelwandig - das mache ich gerade zufällig bei meinen Agapanthus'. Ich habe nicht geschafft, sie zu topfen. Also doppelwandig, ich dünge und gieße, es klappt gut. Alle werden blühen, mehr oder weniger üppig.
Meine Hems stehen alle ausgepflanzt, und ich muss sehr aufpassen, dass sie in Verlaufe des Jahres nicht zu sehr überwuchert werden. In Gedanken, beim Betrachten der schönen Bilder oben, habe ich auch schon wieder Begehrlichkeiten gesammelt, aber mangels gescheiter Pflanzplätze verworfen. Wenn ich die Hems in ihren unschönen Töpfen in verwucherte Beete stellen würde, schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Kübel wären nicht zu sehen und die Beete könnten an den Stellen nicht ganz so wuchern. 45 l scheint mir aber ne Hausnummer, die ich nicht schaffe. Ich habe wirklich viele Töpfe mit 7,5 l rumstehen. Die wären bestimmt auch für den Kindergarten zu klein und zu frostgefährdet.
Doppelwandig - das mache ich gerade zufällig bei meinen Agapanthus'. Ich habe nicht geschafft, sie zu topfen. Also doppelwandig, ich dünge und gieße, es klappt gut. Alle werden blühen, mehr oder weniger üppig.
- IrisLost
- Beiträge: 586
- Registriert: 31. Mai 2023, 21:04
- Region: südliches SH
- Bodenart: Lehm mit Humusanteil
Re: Hemerocallis 2026
Bei uns stehen nur zwei große (ca. 60Liter), glasierte Keramikkübel ganzjährig draußen und mehr oder weniger vollsonnig, darin wachsen robuste Stauden und einjährige Sommerblumen. Alle anderen Keramik-/Tontöpfe, darunter die mit den beiden Hemerocalls, haben maximal halbe Tage lang Sonne, ein relativ schattiger Garten hat manchmal auch Vorteile.Starking007 hat geschrieben: ↑29. Jul 2026, 16:31 Seit inzwischen Jahrzehnten hab ich tausende im Topf als Verkaufskultur (Hobby).
Ich verkaufe an einem Wochenende, fast alles blühende Solitärs im 2 bis 6ltr. Topf.
Eine zufriedenstellende Blüte ohne Düngung erreiche ich nicht, also die 2cm gute Erde unten rein, ab und an umtopfen. Derzeit erreiche ich die angestrebte dreistellige Zahl beim täglichen Umtopfen nicht.
Hosta und Hems als eigene Solitärs habe ich gerne im Keramiktopf, aber ausschließlich mit Plastiktopf innen,
wegen des Gewichts und der besseren Umsortiererei. Auch der Hitzeschutz durch die Doppelwandigkeit ist inzwischen sehr wichtig. Reine Tontöpfe schließe ich aus, da braucht der Topf mehr Wasser als die Pflanze.
Und Giessen sehe ich als Strafarbeit....................
Deine Topfkultur klingt sehr plausibel. Daß häufigeres Umtopfen als alle > vier Jahre (das betrifft zumindest die Hemerocallis-Mutterpflanzen) und null Düngung (das betrifft auch die abzugebenden Teilstücke in 5-Liter-Töpfen) bei den Jungs nicht nötig sind für Gedeihen und Blütenfülle erkläre ich mir durch den außerordentlich guten Lehmboden ihres Gartens: Darin gedeihen sogar abzugebende Iris-Teilstücke sehr gut. - Letzteres würde ich mich auch nicht mal kurzfristig trauen aus Sorge vor Fäulnis bei Regenwetter.
- Gersemi
- Beiträge: 3848
- Registriert: 26. Okt 2020, 14:37
- Wohnort: Krs. Düren/NRW
- Region: Flachland
- Bodenart: Schwerer Lehm
- Winterhärtezone: 8a: -12,2 °C bis -9,5 °C
Re: Hemerocallis 2026
Hier sind die meisten meiner Hems auch ausgepflanzt, nur Neuzugänge werden bis zur Blüte und Beurteilung getopft. Eine Weile im Kübel hatte ich bisher nur Mint Octopus, dem zuviel zum tauschen abgeteilt wurde. Er hat das sehr genossen und sehr gut neue Fächer gemacht, sodaß er seit letztem Jahr wieder im Beet bei den andern gelben sitzt.
Nachdem ich Buddelkönigins Erfolg bei Gentle Shepherd gesehen habe, wird mein spingstiges Exemplar, das keinen Zuwachs macht, auch in einen Kübel umziehen, sobald man die Erde wieder bearbeiten kann.
Für den ein oder anderen Horst wäre das auch eine Option, allerdings Kunststoffkübel, die aus Ton sind mir inzwischen zu schwer und außerdem frostgefährdet.
Freistehend aufgestellt und der Winternässe preisgegeben eher nicht, ich nutze fürs überwintern die überdachten Ex-Tomatenplätze, die sie sich mit einigen getopften Iris teilen müssen.
Nachdem ich Buddelkönigins Erfolg bei Gentle Shepherd gesehen habe, wird mein spingstiges Exemplar, das keinen Zuwachs macht, auch in einen Kübel umziehen, sobald man die Erde wieder bearbeiten kann.
Für den ein oder anderen Horst wäre das auch eine Option, allerdings Kunststoffkübel, die aus Ton sind mir inzwischen zu schwer und außerdem frostgefährdet.
Freistehend aufgestellt und der Winternässe preisgegeben eher nicht, ich nutze fürs überwintern die überdachten Ex-Tomatenplätze, die sie sich mit einigen getopften Iris teilen müssen.
LG
Gersemi
Gersemi