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Dürregejammer (Gelesen 1047544 mal)
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- thuja thujon
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Re: Dürregejammer
@Querkopf: danke. Wenn ich das richtig verstehe (mein französisch ist schon immer mies), ist nur wenn A gilt, also die Extremste Zone?, dann ist nur für Privatgebrauch das wässern von Bäumen verboten. Sonst lese ich da nix zu Bäumen.
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Re: Dürregejammer
Das ist ja auch sinnvoll. Es ist optisch schon ein grosser Unterschied wenn ich hier durch die Landschaft fahre oder über die Autobahn in Basel (was die Vegetation angeht).thuja thujon hat geschrieben: ↑30. Jul 2026, 12:31 Bäume wässern: egal wo, die Bitte gilt hier für das gesamte Stadtgebiet.
Das mit den Bäumen hatte ich wirklich irgendwo (finds nicht mehr) gelesen; Bäume und Sträucher unter zwei Jahren oui giessen, les autres non (im Privatgarten).
Sekundenglück
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Re: Dürregejammer
Gartenplaner hat geschrieben: ↑29. Jul 2026, 23:18 Ich hatte mir vor 2 Jahren das Buch
„Steppes: The Plants and Ecology of the World's Semi-arid Regions“ zugelegt.
Da dann ein feuchterer Sommer war und mir viele Pflanzen gänzlich unbekannt waren, verlor ich die Motivation, weiter zu lesen.
Der Lebensraum kann je nachdem sehr nasse und auch kalte Winter und sehr trockene und auch heiße Sommer aufweisen.
Die Risse sind so beeindruckend wie noch nie![]()
Richtiggehend dürrebedingt welke Sträucher und Bäume in der freien Landschaft hab ich hier auch noch nie gesehen.
Was mich heute Morgen aber verwunderte, waren nicht wenige welke Robinien![]()
Zum Thema gießen, wie soll man eine solche Fläche gießen?
Man müsste die ganze Landschaft gießen.
Ich habe auch so eine Wiese, ohne so große Risse, aber total ausgetrocknet. Wenn ich einen jungen Baum in dem Boden gieße, mit 3 Gießkannen, sehe ich am nächsten Tag nicht mehr viel davon, rundum trockener Boden saugt die 3 Gießkannen ins Nirwana weg.
Unser Wasserwerk ruft zum Sparen auf, die Quellenschüttungen sind zu gering zur Zeit. Mir tun meine Pflanzen auch leid, aber ich versuche, nur wenige und wichtige zu wässern, alles geht nicht. Mein Gemüse wird gewässert, trotzdem komme ich allein beim Gemüsegarten nicht hinterher.
Heute ist es unerträglich heiß, gestern waren schon 37 Grad, heute noch mehr. Dazu kommt jetzt Wind auf, heute nachmittag solls ggf. schwere Sturmböen geben, bei 40 Grad. Ganz wundervoll, der Sommer.
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- thuja thujon
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Re: Dürregejammer
Auf dem ersten Bild das Loch unten rechts, dort ein Schlauch ohne Brause tief reinstecken und mal 200 oder 1000 Liter laufen lassen. Ist doch nicht soo schwer.
3 Gießkannen sind ein bisschen wenig für einen jungen Baum. Ich hatte letzte Woche jetzt auch erstmals für dieses Jahr 2 Bäume gegossen, gepflanzt wurden die vor 5 oder 6 Jahren. Da dürfen es auch mal 100 oder 150 Liter sein, wenn das Wasser wie aus den Gießkannen nicht nur verdunsten soll. Das Gießwasser soll ja für die Bäume sein. Die sind jetzt einmal gegossen und das reicht auch für den Rest des Sommers. Die sollen auch einwurzeln bzw wurden von Beginn an so erzogen.
3 Gießkannen sind ein bisschen wenig für einen jungen Baum. Ich hatte letzte Woche jetzt auch erstmals für dieses Jahr 2 Bäume gegossen, gepflanzt wurden die vor 5 oder 6 Jahren. Da dürfen es auch mal 100 oder 150 Liter sein, wenn das Wasser wie aus den Gießkannen nicht nur verdunsten soll. Das Gießwasser soll ja für die Bäume sein. Die sind jetzt einmal gegossen und das reicht auch für den Rest des Sommers. Die sollen auch einwurzeln bzw wurden von Beginn an so erzogen.
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Re: Dürregejammer
Das sind auch recht durstige Pflanzen, Kiwi z.B. geht hier gar nicht, die entlauben fast jeden Sommer. Kommen dann meist noch ein oder zweimal wieder. Wenn zwischen dem Entlauben auch normale Jahre waren, gehts wieder von vorne los.GartenHiasl hat geschrieben: ↑29. Jul 2026, 19:01 Es ist brutal, wie die Dürre hier im Raum München reinhaut.
Natürlich versuche ich Wasser zu sparen und wenn möglich nur Regenwasser zu nutzen. Aber die Vorräte sind leer. Also muss ich doch mit Wasser aus der Leitung gießen.
Es ist mir aber so viel dieses Jahr vertrocknet, wie überhaupt noch nie. Mein Rasen ist sowieso braun.
Die Opfer wären:
- eine zwei Jahre alte Platane
- eine fünf Jahre alte europäische Stechpalme
- eine seit drei Jahren etablierte Actinida arguta / Kiwibeere
- zwei Rhododendren
- ca 30% meiner sehr zahlreichen Farne
- ein Hopfen
- diverse Hortensien, im Frühjahr ausgepflanzt
- eine Ölweide Elaeagnus angustifolia, letztes Jahr ausgepflanzt
- ein junger Blaugurkenbaum
- ein vier Jahre alter Metasequoia
Ich gieße schon, aber ich habe bei der Wasserknappheit ein schlechtes Gewissen hemmungslos täglich mehrfach intensiv zu gießen.
Es ist zum Heulen.![]()
Wir im südlichen Unterfranken verstehen auch nicht so ganz, warum im Münchner Raum so ein Häckmäck wegen Wassersparen und Dürre gemacht wird. Die Münchner Wasserquellen waren ja schon immer umstritten, der Moloch wächst und wächst und hat großen Einfluss,kam schon paarmal im TV. Wenn ich auf die Kachelmannkarten unten schaue, dann ist es südlich von München schön blau, 280 mm in 3 Monaten. Das südliche Unterfranken hat oft keine 100 mm in 3 Monaten: Würzburg 68, Kitzingen 66 (hier wurden die Hitzerekorde für Bayern aufgestellt, noch dazu). Das wären so 25 im Schnitt im Monat. DAS ist wenig, auch für uns.
Ansonsten mal ein Kärtchen über den Regen der letzten 90 Tage, also 3 Monate zurück ab heute: (einfach auf eure Region klicken, dann zoomt es ran.)
https://kachelmannwetter.com/de/regensu ... 0550z.html
München:
https://kachelmannwetter.com/de/regensu ... 0550z.html
Main-Spessart:
https://kachelmannwetter.com/de/regensu ... 0550z.html
Zuletzt geändert von Mediterraneus am 30. Jul 2026, 14:27, insgesamt 8-mal geändert.
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Re: Dürregejammer
Ich wünsche dir mal eine schöne Obstwiese, mitten in den Höhen des Pfälzerwaldes etwa, schöne Aussicht vielleicht noch dazu, schön fernab vom nächsten Dorf. Und dann kippst du mal 1000 Liter in eine Erdspalte. Viel Spaß dabeithuja thujon hat geschrieben: ↑30. Jul 2026, 14:07 Auf dem ersten Bild das Loch unten rechts, dort ein Schlauch ohne Brause tief reinstecken und mal 200 oder 1000 Liter laufen lassen. Ist doch nicht soo schwer.
3 Gießkannen sind ein bisschen wenig für einen jungen Baum. Ich hatte letzte Woche jetzt auch erstmals für dieses Jahr 2 Bäume gegossen, gepflanzt wurden die vor 5 oder 6 Jahren. Da dürfen es auch mal 100 oder 150 Liter sein, wenn das Wasser wie aus den Gießkannen nicht nur verdunsten soll. Das Gießwasser soll ja für die Bäume sein. Die sind jetzt einmal gegossen und das reicht auch für den Rest des Sommers. Die sollen auch einwurzeln bzw wurden von Beginn an so erzogen.
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Re: Dürregejammer
Politischer Aktionismus.Mediterraneus hat geschrieben: ↑30. Jul 2026, 14:09 Wir im südlichen Unterfranken verstehen auch nicht so ganz, warum im Münchner Raum so ein Häckmäck wegen Wassersparen und Dürre gemacht wird.
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Re: Dürregejammer
Vor ein paar Tagen in irgendeinem TV-Magazin:
Das Trinkwassersystem ist veraltet. Zwischen 40 und teilweise bis 100 Jahre alt (in Deutschland). Wahrscheinlich mit ein Grund für die Restriktionen. Nur halt dass es sich die Behörden seit über 30 Jahren hier in Frankreich leicht machen, indem nichts investiert wird, statt dessen sollen es Verbote richten. Gleichzeitig kommen immer mehr Gäste und immer mehr Wohnungssuchende. Es wird gebaut - und alles hängt am uralten System.
Ich habe die Hoffnung, dass der Weckruf endlich angekommen ist. Immerhin haben sie in den letzten Tagen angefangen, die Strassenränder etwas breiter zu mähen als nur den 1 m Seitenstreifen. Zum ersten Mal hatten sie nähmlich dieses Jahr die Wälle neben den Strassen nicht gemäht (wahrscheinlich Sparmassnahme, damit man mehr Geld zum Ausbau der Mediatheken hat):
Der Adlerfarn ist dürr, die Brombeeren ausgetrocknet, alles neigt sich zur Strasse hin und nun kommen die Touristen.
Glücklicherweise haben sie noch rechtzeitig bemerkt, wohin das führen kann angesichts der Waldbrände im Süden ....
Das Trinkwassersystem ist veraltet. Zwischen 40 und teilweise bis 100 Jahre alt (in Deutschland). Wahrscheinlich mit ein Grund für die Restriktionen. Nur halt dass es sich die Behörden seit über 30 Jahren hier in Frankreich leicht machen, indem nichts investiert wird, statt dessen sollen es Verbote richten. Gleichzeitig kommen immer mehr Gäste und immer mehr Wohnungssuchende. Es wird gebaut - und alles hängt am uralten System.
Ich habe die Hoffnung, dass der Weckruf endlich angekommen ist. Immerhin haben sie in den letzten Tagen angefangen, die Strassenränder etwas breiter zu mähen als nur den 1 m Seitenstreifen. Zum ersten Mal hatten sie nähmlich dieses Jahr die Wälle neben den Strassen nicht gemäht (wahrscheinlich Sparmassnahme, damit man mehr Geld zum Ausbau der Mediatheken hat):
Der Adlerfarn ist dürr, die Brombeeren ausgetrocknet, alles neigt sich zur Strasse hin und nun kommen die Touristen.
Glücklicherweise haben sie noch rechtzeitig bemerkt, wohin das führen kann angesichts der Waldbrände im Süden ....
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Re: Dürregejammer
@Medi: Da würde ich das Handy in die Hand nehmen und dem Holzmichel sagen, er soll mir mal ein 20 Kubik Hänger hinfahren, wenn er die Galloways morgens fertig hat. Dafür gibts einen Grillabend mit Cola rot und weiß am Schwenker.
So läuft das jedenfalls in dem Pfälzerwald, wo ich aufgewachsen bin.
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Re: Dürregejammer
Und während ich das Fass volllaufen lasse (was ich momentan nicht darf), stehen in den höherliegenden Ortsteilen die Leute mit Schaum unter der Dusche und warten
Wir haben eine alte Quelle reaktiviert, ein Überlauf speist eine Zapfstation, an der dürfen die Ortsbewohner Wasser holen, geht bequem, wie früher die Dampflock betankt wurde aus dem Feuerwehrschlauch in 1000 l Wasserfässer z.B. Das gibts schon 20 Jahre oder länger, wird gut genutzt, weil es hier eben im Sommer immer trocken ist.
Momentan steht man früh um 5 Schlange, mit Pech reichts nicht mehr für alle oder es dauert Stunden, bis das Fass voll ist. Die Stimmung ist entsprechend.
Wir haben eine alte Quelle reaktiviert, ein Überlauf speist eine Zapfstation, an der dürfen die Ortsbewohner Wasser holen, geht bequem, wie früher die Dampflock betankt wurde aus dem Feuerwehrschlauch in 1000 l Wasserfässer z.B. Das gibts schon 20 Jahre oder länger, wird gut genutzt, weil es hier eben im Sommer immer trocken ist.
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Re: Dürregejammer
Niederschlag seit Monatsbeginn, also fast kompletter Juli. Ich glaube nicht mehr dran, dass die heute und morgen gemeldeten Gewitter auch Wasser ablassen.
Auch hier wieder rund um, bzw. nördlich der heißesten Stadt Bayerns 5 mm Niederschlag in einem Monat. Auch Wertheim hat nicht viel mehr, das ist bei mir ums Eck.
Ich darf mich glücklich schätzen, ich bekam 11 mm.
https://kachelmannwetter.com/de/regensu ... 0550z.html
Und landesweit, Stichwort "Der Feuchte Osten"
https://kachelmannwetter.com/de/regensu ... 0550z.html
Und Berlin. Richtig sumpfig gegenüber uns
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Auch hier wieder rund um, bzw. nördlich der heißesten Stadt Bayerns 5 mm Niederschlag in einem Monat. Auch Wertheim hat nicht viel mehr, das ist bei mir ums Eck.
Ich darf mich glücklich schätzen, ich bekam 11 mm.
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Zuletzt geändert von Mediterraneus am 30. Jul 2026, 14:55, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Dürregejammer
Ich war heute kurz im Oilenpark. Bis auf wenige Stellen ist nich feucht vom letzten Regen (15l). Trotzdem roch es wieder intensiv nach Lebkuchen. Katsura/ Lebkuchenbaum mit dem oberflächlich streichenden Wurzelwerk ist definitiv nichts für meine Gehend. Jetzt brauche ich nur jemanden, der/ die mir den Baum fällt.
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.
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Re: Dürregejammer
Medi, dann liegts wohl an der kaputten Infrastruktur bei euch.
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Re: Dürregejammer
Es liegt daran, dass die Quellen zu wenig Schüttung haben und die Wasserreservoire nicht mehr volllaufen.
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Re: Dürregejammer
Wenn eure Gemeinde weiterhin bestehen bleiben soll, wäre es anzuraten, mal einen zweiten Brunnen zu bohren oder wenn das nicht zuverlässig geht, das Wasser von den benachbarten Werken zu beziehen.
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