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Gartenplaner hat geschrieben: ↑30. Jul 2026, 15:32Und was genau soll das bringen?
Guck mal in die Baumkrone und schaue nach, ob es Anzeichen für Trockenstress gibt.
Nö.
Ich hab ja schon vielfach geschrieben, dass eingewachsene Bäume, die an den Kapillarsaum des Grundwassers reichen, grundsätzlich erstmal aus dem Schneider sind.
Und der Rand der Krone liegt dazu noch 4m weit von dem Loch weg hügelaufwärts.
Ferndiagnosen sind halt schwierig.
Sehr angenehm überrascht bin ich mal wieder vom Stockosorb in der Sohle der Pflanzgrube, Schizophragma hydrangeoides, letzten Herbst gepflanzt.
Vor 2 Wochen hatte ich zuletzt 10 Liter gegossen, dann vergessen, als ich weg war, meine Mutter zu bitten, zwischendurch wieder zu gießen.
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Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
Eben zog lt. Radarbild etwa eine Stunde lang ein wunderschön sattblaues Regengebiet über uns hinweg, dass sich mal nicht teilte oder knapp vorbeizog. Das Ergebnis war ab und zu ein leicht feuchtes Gefühl auf der Haut und zweimal ein paar zählbare Tropfen auf dem Boden. Dazu relativ starker Wind. Immerhin hat es von 38 auf 29 Grad abgekühlt.
So ähnlich war es hier, den ganzen Nachmittag zogen laut Radar Gewitterwolken über uns hinweg, es regnete drei Mal, war jeweils nach 5 min. wieder trocken. Aber kühler ist es geworden, von ebenfalls 38°C auf jetzt 24°C. Und vorher stundenlang heftiger heißer Wind.
Tja hier immer noch nur so 14 mm seit Monatsbeginn. Dazu heute Heißluftgebläse bei 37 Grad. Danach "üppiger" Regen von ca. 0,5 mm, jetzt wieder klarer Himmel. Immerhin hat es sich etwas abgekühlt.
Das heutige Gewitter hat den Regenmesser leicht angefeuchtet.
Naja, es steht der August vor der Tür und traditionell ist es am Monatsanfang trocken. Also nicht wirklich verwunderlich.
Mich ärgert's nur, daß ich diesmal vorbereitet war und nichts kam, sonst steh ich regelmäßig blöd in einem Supermarkt und warte, daß es endlich aufhört.
Diese ruppige aber halt praktisch trockene Kaltfront von vorhin, ist jene die in den alten Modellberechnungen vorher (meist) nicht aufgetaucht ist, jetzt aber mit dem ausräumen der Heißluft dafür gesorgt hat, dass wir es zum Glück nicht mit mehreren Tagen >40°C zu tun bekommen.
Das es viereinhalb Tropfen gab, naja..
Aber das andere wär ne Katastrophe gewesen.
Hier seit einer Woche jetzt zunehmend auch im Forst Hitzeschäden und einzelne Verluste auch am Altbestand.
Auf Kuppeln wie 2019 massive Kronenschäden.
Wir hatten nur 3 mm im Juli, es sieht überall schlecht aus und dörrt weiter. Gestern am späten Abend habe ich den Schlauch genommen und Bereiche gewässert, die bisher ungegossen blieben, Sedum und Iris sahen aus, als ob sie auch mal Wasser haben sollten.
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Meine vielen Persicaria amplexicaulis sehen inzwischen so aus, trotz gießen, Stiele und Knospen sind verbrannt.
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"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
Ich habe 2016 eine Reihe von Drimys winteri als Sichtschutz zum Nachbarn gepflanzt, auf deutsch Winterrinde.
Sie sind immergrün, stehen im Winter feucht bis nass und sind schnell gewachsen, nun ca. 3-4m Höhe.
Sie verlieren gerade alle Blätter. 2022 hatten wir schonmal Dürre, da habe ich noch gegossen, aber jetzt lasse ich es sein - sie sind auch nicht mehr der einzige Sichtschutz an dieser Stelle.
Davor stehen 2 Amberbäume, 2018 gepflanzt und jetzt wohl auf 5m - denen geht es noch gut, und anschliessend eine Reihe immergrüner Eichen als Hecke (Quercus phillyreoides - ähnlich Q. ilex, aber mit dunkelgrünen Blättern), die halten sich auch prächtig. Falls sich Drimys endgültig verabschiedet, kann ich die Lücke mit Q. pillyreoides schliessen.
Manchmal frage ich mich, ob die Wurzeln je nach Art eine unterschiedliche Saugkraft für Wasser besitzen, denn einige Gehölze halten Dürrestress offensichtlich besser aus als ihre Nachbarn.
Ich denke, das liegt vor allem an der Art der Wurzeln und wie weit sie reichen. Fichten beispielsweise sind Flachwurzler mit nicht sehr weitreichendem Wurzelwerk, was da wo sie herstammen auch völlig reicht, in der Ebene aber halt nicht…
Das muss er aber erstmal kriegen, und dafür hat er wie Amaranth sehr feine Wurzeln, die auch relativ festsitzendes Wasser aus den Feinporen des Bodens ziehen können. Totwasser, das anderen Pflanzen nicht mehr zur Verfügung steht.