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Dürregejammer (Gelesen 1051057 mal)
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- RosaRot
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Re: Dürregejammer
Irgendwie stimmt der Bodenfeuchterechner nicht ganz.
Ich habe die Koordinaten eines Bereiches hier im Garten, ziemlich weit oben angegeben und er zeigt mir ein Profil unter Winterweizen mit moderater Dürre. Nur wächt hier kein Winterweizen sondern unten drunter ist Felsen.
Ich habe die Koordinaten eines Bereiches hier im Garten, ziemlich weit oben angegeben und er zeigt mir ein Profil unter Winterweizen mit moderater Dürre. Nur wächt hier kein Winterweizen sondern unten drunter ist Felsen.
Viele Grüße von
RosaRot
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- Lou-Thea
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Re: Dürregejammer
Polluxverde, stimmt, ich erinnere mich dunkel. Unser Hund hatte immer Angst, darin zu ertrinken und musste sie weiträumig umgehen.
Gerade kam überraschend ein Gewitter daher. Die App weckte Hoffnung. Es kam: eine Sturmböe, Donner und 20, 12 Tropfen.
Es dörrt also weiter und wird keine lebensgefährliche Pfützenlage geben.
Die 21 Grad waren auch nur eine gedankliche Fata Morgana. Es sind immer noch 30 Grad.
Gerade kam überraschend ein Gewitter daher. Die App weckte Hoffnung. Es kam: eine Sturmböe, Donner und 20, 12 Tropfen.
Die 21 Grad waren auch nur eine gedankliche Fata Morgana. Es sind immer noch 30 Grad.
...and it was all yellow
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Querkopf
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Re: Dürregejammer
Die Auflösung hat bei solch einem Tool zwangsläufig Grenzen.RosaRot hat geschrieben: ↑31. Jul 2026, 17:37Irgendwie stimmt der Bodenfeuchterechner nicht ganz.
Ich habe die Koordinaten eines Bereiches hier im Garten, ziemlich weit oben angegeben und er zeigt mir ein Profil unter Winterweizen mit moderater Dürre. Nur wächst hier kein Winterweizen sondern unten drunter ist Felsen.
Irgendwo steht, dass das Modell mit einem 1km-Raster kalkuliert - viel präziser als der Dürremonitor (4km), aber nicht trennscharf genug für lokale Feinstrukturen.
Das gesamte Modell ist eh abhängig davon, wie exakt die Bodendaten erfasst & kartiert sind.
In den FAQs kann man zu Daten-Prämissen und Rechenmodellen einiges nachlesen.
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
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Querkopf
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Re: Dürregejammer
Grau sind in der Karte Siedlungsflächen. Dafür gibt's in der Regel keine Bodendaten.
Die "Landnutzungs"-Angaben sind schematisiert (eine unumgängliche Vereinfachung - sonst würde aus dem Berg von Daten, der hier eh schon bewegt wird, ein veritabler Himalaya, und die Ladezeiten wären inakzeptabel): Eiche, Buche, Fichte, Kiefer für den forstwirtschaftlichen Aspekt, Gras, Mais und Winterweizen für den landwirtschaftlichen.
.
Aber als Orientierung ist der Rechner ziemlich gut. Ich habe für die hiesige Gegend - genauer: für den benachbarten Wald - ein bisschen rumprobiert. Und bekam bei Punkt A "...unter Eiche", bei Punkt B gleich daneben "...unter Buche", bei Punkt C, wieder gleich daneben, "...unter Fichte". Das gibt natürlich die Realität eines Mischwaldes - vorwiegend Buche mit Eiche drin und hie & da etwas Fichte - nicht wieder, so "sortiert" stehen die Bäume nicht
.
Wenn man umschaltet von Bodenfeuchte- zu Bodenprofilen, sieht man ein recht differenziertes Bild. Für hier hab' ich mich mal damit beschäftigt und kann sagen: passt.
Wobei man aber, um es en détail zu deuten, sehr gutes bodenkundliches Wissen bräuchte. Hat man das nicht - so wie ich
.
Orientierung halt.
.
edit: Mais ergänzt bei der Landnutzung.
Zuletzt geändert von Querkopf am 31. Jul 2026, 19:16, insgesamt 1-mal geändert.
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hqs
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Re: Dürregejammer
Da wäre dann im Garten "Gras" die Situation unter dem sonnigen Rasen und "Winterweizen" im sonnigen Staudenbeet vielleicht? Unter den Obstbäumen wüsste ich aber nicht, was ich auswählen sollte. Und dann ist es ja vermutlich auf der Nordseite der Bäume auch noch feuchter als auf der Südseite...
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Querkopf
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Re: Dürregejammer
"Gras" = Grünland.
Die Feinheiten, die du ansprichst, kann solch ein Internet-Modell nicht abbilden.
Klar, mit Profi-Berechnungen bekäme man auch das hin. Aber dazu bräuchte man halt riesige Rechenkapazitäten.
Die Feinheiten, die du ansprichst, kann solch ein Internet-Modell nicht abbilden.
Klar, mit Profi-Berechnungen bekäme man auch das hin. Aber dazu bräuchte man halt riesige Rechenkapazitäten.
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- thuja thujon
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Re: Dürregejammer
Man sieht aber, dass die Wassermenge unter Winterweizen geringer ist als unter Gras.
Da wird wohl bei Gras ein Grünland unterstellt, dass im Frühjahr mindestens einmal gemäht wird. Also irgendwann die Verdunstung reduziert wird und mehr Wasser im Boden bleibt.
Da das bei Winterweizen nicht gemacht wird, sondern der seine Blätter in die sengende Sonne streckt und unten vertrocknet, ist der vielleicht noch eher mit Stauden vergleichbar. Aktuell ist aber fast überall in D der Stoppelsturz erreicht, also Winterweizen längst geerntet und das Ausfallgetreide wartet auf Wasser, um zu keimen. Deshalb gibts dort ab letztens wieder weniger Verdunstung.
Mais hat anfangs wenig Verluste durch Verdunstung, da erst gegen Ende April gesät wird. Dafür hat er aktuell für seine sparsamen Verhältnisse einen relativ hohen Verbrauch.
Ich bin da ganz bei Querkopf, mit ein bisschen Hintergrund ein nicht zu verachtendes Tool, dass aufgrund der Datenbasis dahinter tatsächlich belastbarer ist als das was der Durchschnittsmensch mit seiner Wetterapp so kennt. Danke fürs hier zur Sprache bringen.
Da wird wohl bei Gras ein Grünland unterstellt, dass im Frühjahr mindestens einmal gemäht wird. Also irgendwann die Verdunstung reduziert wird und mehr Wasser im Boden bleibt.
Da das bei Winterweizen nicht gemacht wird, sondern der seine Blätter in die sengende Sonne streckt und unten vertrocknet, ist der vielleicht noch eher mit Stauden vergleichbar. Aktuell ist aber fast überall in D der Stoppelsturz erreicht, also Winterweizen längst geerntet und das Ausfallgetreide wartet auf Wasser, um zu keimen. Deshalb gibts dort ab letztens wieder weniger Verdunstung.
Mais hat anfangs wenig Verluste durch Verdunstung, da erst gegen Ende April gesät wird. Dafür hat er aktuell für seine sparsamen Verhältnisse einen relativ hohen Verbrauch.
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- Nox
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Re: Dürregejammer
Ich weiss garnicht, wann die das letzte Mal gekeimt ist. Ich habe bloss gesehen, dass Samenreife droht und sie sofort ausgerissen. Nicht blühende Jungpflanzen rollen an einigen Stellen die Blätter zusammen, an anderen bekommen sie wohl etwas Feuchtigkeit am Rande ab, dort wo ich junge Sträucher giesse.thuja thujon hat geschrieben: ↑31. Jul 2026, 14:10 Ja, die hat auch so feine Wurzeln.
Dann habt ihr aber noch ein bisschen Wasser, wenn die noch keimt. Fingerhirse ist hier vor über 5 Wochen das letzte mal gekeimt, Portulak vor 4, seitdem möchte der auch nicht mehr.
....
Übrigens, Du hast mal wegen der Touristen hier gefragt: Die ersten zwei Augustwochen sollte man meiden, dann herrscht der grösste Ansturm (Betriebsferien). Nach dem 15. August (der hier ein Feiertag ist) entspannt sich die Lage wieder. Bisher war das Meer aussergewöhnlich warm mit 20°C - 22°C. Seit gestern fällt die Temperatur in der Nacht auf 12°-13°C ab, das wird sich wohl bald am Strand bemerkbar machen.
- Mufflon
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Re: Dürregejammer
Ich habe heute ausnahmsweise den Regner angestellt, schlappe dicke Tropfen, da der Boden beim Gießen kaum etwas aufnahm.
Ich hoffe bis heute Abend ist das dann wieder so weit, dass ich wieder Gießen kann.
Ich hoffe bis heute Abend ist das dann wieder so weit, dass ich wieder Gießen kann.
„Der Mensch hat viele Fähigkeiten, aber das größte Talent entwickelt er bei der Vernichtung der Natur.“ 🍃
Rumi
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Re: Dürregejammer
Die Dürre macht hier unten Pause, in der Nacht hat sich wider Erwarten ein Gewitter mit ordentlich Regen entladen. Allerdings sind für die nächste Woche wieder Temperaturen von über 30°C vorhergesagt, da wird die Feuchtigkeit nicht lange vorhalten.
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Re: Dürregejammer
Hier wieder nix, wir haben nur Wolken abbekommen, kurz etwas Mitleids-Getröpfel, hat man nur auf der Haut gespürt.
Die Wüste geht weiter.
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LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus
Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
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Re: Dürregejammer
heute kein dürregejammere, es hat 3 stunden vor sich hin geregnet, die temperatur ist arg gefallen. bloß so richtig naß ist es auch nicht, aber besser als nix.
- RosaRot
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Re: Dürregejammer
Hier hat es sehr wenig geregnet, ist aber nach wie vor dunkelgrau.
Etliche 15-20 km weiter östlich hat es richtig geregnet, dort sah ich heute früh große Pfützen. Der Mais um die Dörfer dort sieht auch prächtig aus.
Etliche 15-20 km weiter östlich hat es richtig geregnet, dort sah ich heute früh große Pfützen. Der Mais um die Dörfer dort sieht auch prächtig aus.
Viele Grüße von
RosaRot
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Re: Dürregejammer
Was genau unterstellt wird, hab' ich mir, offen gestanden, nicht gemerkt. Wie die Schematisierung läuft, ist in den FAQs etc. erklärt - ich gucke auch immer wieder nachthuja thujon hat geschrieben: ↑1. Aug 2026, 02:26...Da wird wohl bei Gras ein Grünland unterstellt, dass im Frühjahr mindestens einmal gemäht wird. Also irgendwann die Verdunstung reduziert wird und mehr Wasser im Boden bleibt. ...
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Orte verlinken geht nicht, aber Screenshots kann man machen. Just for fun mal zweie zum Vergleich:
Das müsste deine Ecke sein, tt - Frankenthal hattest du mal ein paar Thread-Seiten weiter oben verlinkt.
Trocken. Sehr trocken. Aber in der Tiefe noch Wasser.
.
Das ist meine Ecke, der unmittelbar benachbarte Wald.
Die gelben Dellen oben resultieren aus zwei Gewittergüssen, 28.6. und 16.7. Ansonsten: kein (pflanzenverfügbares) Wasser bis runter in 2m Tiefe.
DAS würde ich "Dürre" nennen.
Wobei: Über das, was sich noch weiter unten abspielt, habe ich nirgendwo Infos gefunden. Eichenwurzeln kommen eventuell - im Glücksfall - tiefer als 2m...
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- thuja thujon
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Re: Dürregejammer
Ja, das triffts. Bei mir ist unten noch Wasser, Bäume kommen dran, die Zuckerrüben nur so ein bisschen, da Grundwasser in rund 2m Tiefe ansteht.
Dort wo nur knapp 50cm Boden über Fels liegen, ists in der Tiefe eben nicht feuchter, nicht mal in den Felsspalten.
Saarland ist voll betroffen, in RLP neben der Eifel die Westpfalz und Pfälzer Wald. Südpfalz hat mindestens ein Regenband in den letzten 6 Wochen abbekommen, hier in der Vorderpfalz gab es auch was, nur nicht bei mir.
Dort wo nur knapp 50cm Boden über Fels liegen, ists in der Tiefe eben nicht feuchter, nicht mal in den Felsspalten.
Saarland ist voll betroffen, in RLP neben der Eifel die Westpfalz und Pfälzer Wald. Südpfalz hat mindestens ein Regenband in den letzten 6 Wochen abbekommen, hier in der Vorderpfalz gab es auch was, nur nicht bei mir.
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