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Echinacea (Gelesen 181180 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
- hobab
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Re: Echinacea
Da wirst du dein sterbendes Mickerding wiederfinden: mit sehr gut bewertet
Berlin, 7b, Sand
Re: Echinacea
Liebe Puris,
ich habe ein großes Beet im wilden Garten im pannonischen Niederösterreich. Ziel war ein selbst-erhaltendes Bauernbeet. Der Boden ist lehmig und steinig und kalkhaltig. Gegossen wird nur selten. Ich habe ziemlich viel Echinacea (normale, Fatal Attraction und Hulu Dancer) gesetzt, die leider nicht die gewünschte rosa Fläche bilden. Problem ist, dass die Blütenblätter kaum sichtbar werden. Die Pflanzen vermehren sich gut aber die Blüten bestehen fast nur aus dem harten igeligen Mittelteil. Die rosa Blätter entwickeln sich entweder gar nicht oder werden vielleicht abgefressen, ich kann aber keine Schädlinge erkennen. Salbei, Perovskia, Pfingstrosen und roter Fenchel kommen gut, Königskerze wächst wild. Ich kann mir nicht erklären, warum die Echinacea so unattraktiv bleibt. Braucht sie mehr Wasser (das wäre schlecht)? Wäre euch sehr dankbar für eine Einschätzung, nach drei Jahren verliere ich langsam die Lust.

ich habe ein großes Beet im wilden Garten im pannonischen Niederösterreich. Ziel war ein selbst-erhaltendes Bauernbeet. Der Boden ist lehmig und steinig und kalkhaltig. Gegossen wird nur selten. Ich habe ziemlich viel Echinacea (normale, Fatal Attraction und Hulu Dancer) gesetzt, die leider nicht die gewünschte rosa Fläche bilden. Problem ist, dass die Blütenblätter kaum sichtbar werden. Die Pflanzen vermehren sich gut aber die Blüten bestehen fast nur aus dem harten igeligen Mittelteil. Die rosa Blätter entwickeln sich entweder gar nicht oder werden vielleicht abgefressen, ich kann aber keine Schädlinge erkennen. Salbei, Perovskia, Pfingstrosen und roter Fenchel kommen gut, Königskerze wächst wild. Ich kann mir nicht erklären, warum die Echinacea so unattraktiv bleibt. Braucht sie mehr Wasser (das wäre schlecht)? Wäre euch sehr dankbar für eine Einschätzung, nach drei Jahren verliere ich langsam die Lust.
- Krokosmian
- Beiträge: 14912
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Re: Echinacea
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Ist die auf dem sichtbaren oberen Bild (das andere ist verriegelt) eher eine Ausnahme? Weil so relativ viel an rosa Zungenblüten dran ist.
Und wenn ja, wie sehen die Körbe (das harte igelige Mittelteil) der anderen aus? Ganz normal oder mit Wucherungen/Auswüchsen?
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Die auf dem Oberen könnte tatsächlich mal zwischendurch zu wenig Wasser gehabt haben, aber auch auf was Blödes (Phytoplasmen) hinweisen. Wobei der Mittelteil gesund aussieht.
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Mathilda11
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Re: Echinacea
ich kenn mich mit Krankheiten bei Echinacea nicht gut aus, hab nur sehr viele davon rumstehen, die meisten zwar bewässert, aber mit größeren Abständen, also die haben Trockenstreß, es kann schon mal sein, daß die Blütenblätter, wenns zu arg wird, mal kurz bleiben oder verbruzzeln, kommt selten vor. was mich irritiert, ist die schwarze Farbe des abgestorbenen Teils der Blütenblätter, so schaut das bei meinen nie aus.
Re: Echinacea
oh, mist, das tut mir leid. Versteh nicht ganz, wie das passiert. Ich hätte das Bild auch gern gedreht. Also es ist schon so, dass viele Blüten noch ein bisschen da sind, aber mindestens zur Hälfte trocken. Blätter sind grün und ok
- hobab
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Re: Echinacea
Kann es sein, dass die mal Staunässe hatten? Wenn nicht, würde ich auch auf Trockenheit tippen, aber zu nass könnte auch passen.
Berlin, 7b, Sand
- Lady Gaga
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Re: Echinacea
Im pannonischen NÖ wird das Wetter wohl ähnlich wie hier sein, nämlich trocken und heiss. Die Echinaceaen habe ich in vielen Sorten probiert, sind alle nach kurzer oder längerer Zeit eingegangen, trotz gießen. Nur Magnus hat überlebt, sieht aber auch jedes Jahr elend aus. Diese Pflanzen stammen wohl aus feuchteren Prärien, nicht aus trockenen.
Grüße aus dem Burgenland, dem Land der Sonne!
- Krokosmian
- Beiträge: 14912
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Re: Echinacea
Ja, das ist so, dass E. purpurea am besten in frischem Boden wächst, wo es e. g. auch Iris sibirica gut geht.
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Lößlehm, kurz vor dem Ende einer langen Geländesenke, wo es nie ganz knochentrocken aber auch nie staunaß war- genau dort wuchsen die Samenmutterpflanzen in meinem Lehrbetrieb. Da wurden sie fett, sowie (relativ) alt und wirklich groß.
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Andere Arten haben dagegen andere Ansprüche.
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Lößlehm, kurz vor dem Ende einer langen Geländesenke, wo es nie ganz knochentrocken aber auch nie staunaß war- genau dort wuchsen die Samenmutterpflanzen in meinem Lehrbetrieb. Da wurden sie fett, sowie (relativ) alt und wirklich groß.
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Andere Arten haben dagegen andere Ansprüche.