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Konstantina hat geschrieben: ↑13. Apr 2026, 08:04
Gestern habe ich die Samen von Nachbarin bekommen. Es war sehr schwer zu entscheiden, da die sehr vielen Sorten dabeihatte. Mit alle vier Sorten, die ich gewählt habe, hat Sie im letzten Jahr sehr gute Erfahrung gemacht.
Kurazh F1
Shosha F1
Germanika F1
Trilogi F1
Alle vier sind russische Sorten.
Ich habe bis jetzt keine einzige bittere gehabt.
Ich gieße sie jeden zweiten Tag. Die haben auch gut getragen, bis der Hagel kam. Jetzt bauen sie sich wieder auf.
Hier gibts seit ein paar Tagen falschen Mehltau. Zuerst in den Gärten mit abendlicher Bewässerung, später gabs wohl auch mal eine kühle Nacht mit Tau, und seitdem ist er praktisch überall.
Deshalb vor 2 Tagen untenrum das kranke entblättert und mit Phosphonathaltigem Blattdünger den Rest gedüngt. Die Pflanzen nur so weit abgelassen, dass sie noch möglichst weit weg vom Boden sind. Bin gespannt, ob es was bringt.
Ertragstechnisch ist Lunchbox mit 153 Gurken pro 5 Pflanzen vorne, Snack mit gerade mal 95 deutlich hintendran, seit einem Wurzelpilzbedingten Pflanzenausfall aber auch nur noch mit reduzierter Anzahl im Rennen.
Hier läuft's auch ganz gut im Vergleich zu den letzten Jahren. Habe schon ca. 10 Gurken insgesamt ernten können von meinen 6 Pflanzen, das ist für meine Verhältnisse schon viel. Sorte La Diva und Beth Alpha.
Hier wollen seit einer Woche meine zwei Lunchboxpflanzen nichts mehr produzieren.
Meine Ernte von 2 Pflanzen ist gerade mal bei 12 Gurken.
Eine weitere Gurke mit größeren Gurken hat von drei Pflanzen nur zwei Gurken geliefert und jetzt hängt auch nichts mehr dran.
Die zwei erst spät in ein Hochbeet gepflanzten Thailändischen Riesengurken haben die 1,5m² komplett zugewuchert und gehen jetzt auf Wanderschaft. Es wird fleißig geblüht aber ich sehe keine einzige Gurke
Meine 3 Silvia produzieren sehr zuverlässig mit kleineren Dellen (aktuell ist so eine, gibt dan mal zwei tage keine Gurkenernte).
Seltsam ist, dass sie Oben deutlich weniger zuwachsen, Internodien werden viel enger, Blätter bleiben kleiner. Wasser und Stickstoff bekommen sie eigentlich genug.
@thuja: Bei der radikalen Auslichtung gibt es sicher auch eine Delle mit der Ernte, oder? Versuchen die Pflanzen das dann erst mal mit Blattwachstum zu kompensieren?
@cydorian: probierst du alle Gurken vor dem einlegen? Ich nur gelegentlich. Und selbst in den Hitzewellen mit >35 °C und trockenem Wind hab ich bisher keine bitteren gehabt. Aber wie gesagt, ich probiere auch nur gelegentlich. Die eingelegten, da hab ich noch nie was merklich bitteres gehabt, auch bei denen, die frisch bitter waren letztes Jahr (Sorte Salome).
Ich habe sowieso gerade eine Delle drin, müsste mal wieder N nachlegen. Hab 2 Tage länger nicht gegossen als Ausgleich für den Laubverlust. Es gab dann frischen Mulch und wieder Wasser, denke die starten jetzt nochmal durch. Heute 35°C, das können sie mittlerweile ab. Mehr Blatt ist mehr Gurke, in guten Zeiten 3 Früchte pro neues Blatt. Dazu ist das Wetter im Freiland aber zu viel Wetter, so viel Stress können die Sorten jetzt auch noch nicht ab.
Das mit den vielen Blüten und keine Früchte: wars bei Kürbis nicht so, dass bei den hohen Temperaturen verstärkt männliche Blüten gemacht werden und keine weiblichen? Das gleiche würde doch auch für Gurken passen.
Da sind die parthenokarpen Sorten wohl eindeutig sicherer.