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Schnittzeitpunkt für 1. Erziehungsschnitt für Apfel- und Birnenhochstämme (Gelesen 1592 mal)
Moderator: cydorian
- thuja thujon
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Re: Schnittzeitpunkt für 1. Erziehungsschnitt für Apfel- und Birnenhochstämme
Pflanzloch ist ja gut und schön, je mehr Kompost drin ist desto unkalkulierbarer der Mehltaubefall und das Triebwachstum, wenn es unerwünscht ist. Kompost im Pflanzloch macht 10 Jahre Probleme.
Nach 2 Jahren, wenn der Baum aus dem Pflanzloch hoffentlich rausgewurzelt ist, sollte der Boden aber drum rum den Maßstab bestimmen.
Kann man verbessern, mit Gründünger usw, aber Kies im Untergrund braucht nicht aufgelockert werden, da sollte Pferdemist und Co als Mulch reichen.
Hauptsache der Baum kann nach den 2 Jahren Pflanzloch im Boden ankommen, und dann zeigt die Pflege ob er dahinsiecht oder was wird.
Meine persönliche Meinung ist das Pflanzloch wird überbewertet, da muss nur für Bodenschluss der Wurzel gesorgt werden, die Pflege die 50 Jahre danach kann nicht akribisch genug sein.
Also Minibagger ist hier völlig fehl am Platz, ein Spaten im Herbst, nicht angießen, sondern mit den gespreizten Fingern für Bodenschluss unten im Pflanzloch sorgen, nie oben mit dem Fuß alles plattlatschen oder angießen, wenn drum rum alles nass ist und der Boden nicht bricht.
Nach 2 Jahren, wenn der Baum aus dem Pflanzloch hoffentlich rausgewurzelt ist, sollte der Boden aber drum rum den Maßstab bestimmen.
Kann man verbessern, mit Gründünger usw, aber Kies im Untergrund braucht nicht aufgelockert werden, da sollte Pferdemist und Co als Mulch reichen.
Hauptsache der Baum kann nach den 2 Jahren Pflanzloch im Boden ankommen, und dann zeigt die Pflege ob er dahinsiecht oder was wird.
Meine persönliche Meinung ist das Pflanzloch wird überbewertet, da muss nur für Bodenschluss der Wurzel gesorgt werden, die Pflege die 50 Jahre danach kann nicht akribisch genug sein.
Also Minibagger ist hier völlig fehl am Platz, ein Spaten im Herbst, nicht angießen, sondern mit den gespreizten Fingern für Bodenschluss unten im Pflanzloch sorgen, nie oben mit dem Fuß alles plattlatschen oder angießen, wenn drum rum alles nass ist und der Boden nicht bricht.
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- DerTigga
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Balkongärtner
Re: Schnittzeitpunkt für 1. Erziehungsschnitt für Apfel- und Birnenhochstämme
Völlig fehl am Platz ? Na okay, evt. ist ja (angesichts von theoretisch 30 Bäumen hintereinander weg verbuddeln) HansDampf die eingedeutschte Übersetzung von Herkules.. 
- dmks
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Re: Schnittzeitpunkt für 1. Erziehungsschnitt für Apfel- und Birnenhochstämme
Die Bedingungen in der Pflanzgrube legen den Grundstein für die ersten ca. zwei Jahre. Danach wurzelt er darüber hinaus. Auch logisch.
An den Bereich, wo der Jungbaum startet und anwächst komme ich aber die nächsten 50 Jahre nicht mehr ran! Deshalb würde ich hier für gute bis optimale Wachstumsbedingungen sorgen.
An den Bereich, wo der Jungbaum startet und anwächst komme ich aber die nächsten 50 Jahre nicht mehr ran! Deshalb würde ich hier für gute bis optimale Wachstumsbedingungen sorgen.
- thuja thujon
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Re: Schnittzeitpunkt für 1. Erziehungsschnitt für Apfel- und Birnenhochstämme
Dann braucht es aber nicht den Minibagger, sondern es sollten wenigstens 20 Kubikmeter Boden pro Baum ausgetauscht werden.
Oder man kommt eben mit der Welt klar die es gibt.
In einer nachhaltigen Lebensform gibt es nur eine Erde. Vielleicht sollte man da mal wieder drüber nachdenken.
Oder man kommt eben mit der Welt klar die es gibt.
In einer nachhaltigen Lebensform gibt es nur eine Erde. Vielleicht sollte man da mal wieder drüber nachdenken.
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- thuja thujon
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Re: Schnittzeitpunkt für 1. Erziehungsschnitt für Apfel- und Birnenhochstämme
Hier im Thread Jugenderziehung von Obstbäumen steht einiges interessantes drin: viewtopic.php?t=69124
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ringelnatz
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Re: Schnittzeitpunkt für 1. Erziehungsschnitt für Apfel- und Birnenhochstämme
Thuja, du hast gut reden mit deinem Boden. Es stünde dir gut, mal Realitäten anderswo auch anzunehmen.
Es ist eine Gesamtabwägung. Wenn eine Streuobstwiese angelegt werden soll für die nächsten 100 Jahre, dann ist das etwas anderes als eine Spindelplantage.
Wesentlichster Punkt der Abwägung ist die leistbare Pflegearbeit der nächsten 5 Jahre. Wenn ohne großen Aufwand in einem Dürresommer alle 10 Tage 30*50l, also 1500l Wasser ausgebracht werden können - ok! Wenn nicht, dann war die gesamte Aktion nach spätestens 2 Dürresommern halt für die Katz. Wetter kann man nicht bestellen.
Wie gesagt, ich kann den Boden von HansDampf nicht einschätzen. Auch das Klima vor Ort spielt eine Rolle, es sind viele Faktoren.
@HansDampf: Solltest du Sorten mehrfach haben, kannst du dir ja den Spaß machen und 2 oder 3 verschieden Verfahren testen:
- gar kein Pflanzloch
- Pflanzloch 50x50
- Pflanzloch 100 x 100
Es ist eine Gesamtabwägung. Wenn eine Streuobstwiese angelegt werden soll für die nächsten 100 Jahre, dann ist das etwas anderes als eine Spindelplantage.
Wesentlichster Punkt der Abwägung ist die leistbare Pflegearbeit der nächsten 5 Jahre. Wenn ohne großen Aufwand in einem Dürresommer alle 10 Tage 30*50l, also 1500l Wasser ausgebracht werden können - ok! Wenn nicht, dann war die gesamte Aktion nach spätestens 2 Dürresommern halt für die Katz. Wetter kann man nicht bestellen.
Wie gesagt, ich kann den Boden von HansDampf nicht einschätzen. Auch das Klima vor Ort spielt eine Rolle, es sind viele Faktoren.
@HansDampf: Solltest du Sorten mehrfach haben, kannst du dir ja den Spaß machen und 2 oder 3 verschieden Verfahren testen:
- gar kein Pflanzloch
- Pflanzloch 50x50
- Pflanzloch 100 x 100
- thuja thujon
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Re: Schnittzeitpunkt für 1. Erziehungsschnitt für Apfel- und Birnenhochstämme
Wenn der Untergrund durchlässig ist, und das ist er bei Kies, dann geht es anfangs darum, dort unten Wurzeln nach ganz unten zu bekommen.
Das gibt typische Wurzelkronenbilder, oben flache Wurzeln für Nährstoffe und unten die Wasserzieher.
Wenn das nicht stattfindet und der Baum die ersten 5 Jahre im Blumentopfpflanzloch stehen bleibt, bricht er mit den ersten Erträgen zusammen.
Wie kann man den Boden verbessern? Tagetes als Gründünger einsäen zB.
Und beim pflanzen eben nicht große Bereiche des Bodens auflockern und so die Bodenstruktur zerstören, sondern den gewachsenen Boden so lassen wie die Gare ist, damit die Wurzeln auch die Kanäle haben um nach unten zu gehen.
Wie war noch die Diskussion im Winter? Sämlinge direkt auf die Streuobstwiese säen. Naja, da halte ich auch nicht viel von, aber so jung wie möglich pflanzen ist wichtig. Aber nicht maximaler Eingriff.
Das gibt typische Wurzelkronenbilder, oben flache Wurzeln für Nährstoffe und unten die Wasserzieher.
Wenn das nicht stattfindet und der Baum die ersten 5 Jahre im Blumentopfpflanzloch stehen bleibt, bricht er mit den ersten Erträgen zusammen.
Wie kann man den Boden verbessern? Tagetes als Gründünger einsäen zB.
Und beim pflanzen eben nicht große Bereiche des Bodens auflockern und so die Bodenstruktur zerstören, sondern den gewachsenen Boden so lassen wie die Gare ist, damit die Wurzeln auch die Kanäle haben um nach unten zu gehen.
Wie war noch die Diskussion im Winter? Sämlinge direkt auf die Streuobstwiese säen. Naja, da halte ich auch nicht viel von, aber so jung wie möglich pflanzen ist wichtig. Aber nicht maximaler Eingriff.
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Re: Schnittzeitpunkt für 1. Erziehungsschnitt für Apfel- und Birnenhochstämme
Die Planung einer Obstwiese für die nächsten 50-100 Jahre, finde ich, ist ein sportliches Unterfangen. („Mit 17 hat man noch Träume, Da wachsen noch alle Bäume..“). Eine Voraussetzung ist hierfür die Eignung des Bodens, des Terrains für Obstbäume. Gibt es oder gab es in der näheren Umgebung schon Obstbäume? Was wächst dort noch so?
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HansDampf123
- Newbie
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Re: Schnittzeitpunkt für 1. Erziehungsschnitt für Apfel- und Birnenhochstämme
Vielen Dank für die vielen Hinweise, Tipps und Links.
Zugriff ein einen Bagger hätte ich und hatte den auch eingeplant. Das Problem sind die Wühlmäuse auf dem Dauergrünland, das ich nicht umbrechen darf. Eine richtige Plage, weshalb es ohne Wühlmauskörbe nicht gehen wird. Sprich ich muss mindestens die Pflanzlöcher in der Größe der Körbe ausheben. Online haben die Pflanzkörbe oftmals die Maße 70x60 (bxh). Da ich die Körbe selbst herstelle, bin ich hier allerdings flexibel.
Generell zeigt mir die Diskussion, dass es hier keine pauschalen Lösungen gibt und es auch stark von den individuellen (Boden-)Verhältnissen abhängt. Ich denke, ich werde zunächst mit nur einer Reihe Bäume am Rand der Wiese starten und unterschiedliche Varianten (kein Korb, mit Korb, großes Pflanzloch, nur wurzelgroßes Pflanzloch, Kompost/Gewachsener Boden als Verfüllung etc. probieren. Auf 3-5 Jahre kommt es mir jetzt nicht an - etwas Erfahrung sammeln auf dem für mich neuen Gebiet schadet nicht und so habe ich auch noch die Chance, in den nächsten Jahren weitere interessanten Sorten ohne "Doppelung", wie ich sie jetzt hätte, zu veredeln. Die Wiese soll durchaus einen Zeithorizont von +-100 Jahren haben - so alt sind auch zwei Apfel-Veteranen bei mir am Hof (die ich auch neu veredelt habe). Die übrigen Bäume finden dann sicher dankbare Abnehmer.
Zugriff ein einen Bagger hätte ich und hatte den auch eingeplant. Das Problem sind die Wühlmäuse auf dem Dauergrünland, das ich nicht umbrechen darf. Eine richtige Plage, weshalb es ohne Wühlmauskörbe nicht gehen wird. Sprich ich muss mindestens die Pflanzlöcher in der Größe der Körbe ausheben. Online haben die Pflanzkörbe oftmals die Maße 70x60 (bxh). Da ich die Körbe selbst herstelle, bin ich hier allerdings flexibel.
Generell zeigt mir die Diskussion, dass es hier keine pauschalen Lösungen gibt und es auch stark von den individuellen (Boden-)Verhältnissen abhängt. Ich denke, ich werde zunächst mit nur einer Reihe Bäume am Rand der Wiese starten und unterschiedliche Varianten (kein Korb, mit Korb, großes Pflanzloch, nur wurzelgroßes Pflanzloch, Kompost/Gewachsener Boden als Verfüllung etc. probieren. Auf 3-5 Jahre kommt es mir jetzt nicht an - etwas Erfahrung sammeln auf dem für mich neuen Gebiet schadet nicht und so habe ich auch noch die Chance, in den nächsten Jahren weitere interessanten Sorten ohne "Doppelung", wie ich sie jetzt hätte, zu veredeln. Die Wiese soll durchaus einen Zeithorizont von +-100 Jahren haben - so alt sind auch zwei Apfel-Veteranen bei mir am Hof (die ich auch neu veredelt habe). Die übrigen Bäume finden dann sicher dankbare Abnehmer.
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HansDampf123
- Newbie
- Beiträge: 35
- Registriert: 21. Jul 2025, 10:26
Re: Schnittzeitpunkt für 1. Erziehungsschnitt für Apfel- und Birnenhochstämme
So, langsam wird es ernst...die letztjährig veredelten Apfelbäume sind jetzt auf ca. 230cm gewachsen und ich plane die Pflanzung. Aktuell stehen die Pflanzen noch im Schulbeet, dort wird sich aber keine Krone entwickeln können, da ich die Pflanzen zu eng gepflanzt habe. Mein Plan wäre also, die Pflanzen diesen Herbst bereits an den finalen Standort auf die Wiese zu setzen.
Konkret frage ich mich:
-Wenn ich die Pflanzen im Oktober versetze, wie handhabe ich das mit dem Pflanzschnitt, der ja dann gleichzeitig der Anschnitt für die Kronenbildung wäre. Hier wurde mir empfohlen, den Anschnitt im Winter zu machen, um kräftigen Neuaustrieb zu provozieren. Soll ich also lieber auf den Pflanzschnitt im Herbst verzichten und diesen im Winter "nachholen"?
Einige der Pflanzen verzweigen sich bereits bei ca. 170-180cm, was später auch mein angestrebter Kronenansatz wäre. Was würde passieren, wenn ich die Triebe nicht entferne und die Baum so wie er ist raus pflanze (Triebe/Leitäste nur leicht anschneiden, ebenso die Stammverlängerung)?
- Ich habe das Gefühl, die Bäume bekommen durch die unmittelbare Nähe zum Komposthaufen zu viel Stickstoff und hören nicht auf zu wachsen/schließen nicht richtig ab. Das Problem hatte ich letztes Jahr schon, da kam es dann zu Frostschäden. Dazu kommt, dass ich mit Rasenschnitt mulche, was ja auch zu Stickstoffeintrag führt. Macht es Sinn, jetzt auf Hackschnitzel (Fichte) umzustellen als Mulchmaterial, das ja Stickstoff binden soll? Die Blätter sind dunkelgrün und riesig, wie ich es von Obstbäumen überhaupt nicht kenne!
Vielen Dank für eure Tipps!
HansDampf
Konkret frage ich mich:
-Wenn ich die Pflanzen im Oktober versetze, wie handhabe ich das mit dem Pflanzschnitt, der ja dann gleichzeitig der Anschnitt für die Kronenbildung wäre. Hier wurde mir empfohlen, den Anschnitt im Winter zu machen, um kräftigen Neuaustrieb zu provozieren. Soll ich also lieber auf den Pflanzschnitt im Herbst verzichten und diesen im Winter "nachholen"?
Einige der Pflanzen verzweigen sich bereits bei ca. 170-180cm, was später auch mein angestrebter Kronenansatz wäre. Was würde passieren, wenn ich die Triebe nicht entferne und die Baum so wie er ist raus pflanze (Triebe/Leitäste nur leicht anschneiden, ebenso die Stammverlängerung)?
- Ich habe das Gefühl, die Bäume bekommen durch die unmittelbare Nähe zum Komposthaufen zu viel Stickstoff und hören nicht auf zu wachsen/schließen nicht richtig ab. Das Problem hatte ich letztes Jahr schon, da kam es dann zu Frostschäden. Dazu kommt, dass ich mit Rasenschnitt mulche, was ja auch zu Stickstoffeintrag führt. Macht es Sinn, jetzt auf Hackschnitzel (Fichte) umzustellen als Mulchmaterial, das ja Stickstoff binden soll? Die Blätter sind dunkelgrün und riesig, wie ich es von Obstbäumen überhaupt nicht kenne!
Vielen Dank für eure Tipps!
HansDampf
- thuja thujon
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Re: Schnittzeitpunkt für 1. Erziehungsschnitt für Apfel- und Birnenhochstämme
Die sind schon etwas überversorgt und auch noch voll im Wachstum, da würde ich schon langsam mal das Angebot runterschrauben. Fichtenhäcksel leistet dazu aber kaum einen Beitrag, einfach nichts machen oder auch mal den Rasenschnitt wegräumen.
Mit Oktober könnte sportlich werden. Lasse sie lieber ausreifen und von selbst das Laub abwerfen. Könnte Dezember werden.
Pflanzschnitt im laublosen Zustand. Ob Dezember oder Januar oder Februar ist egal, spätestens März. Vorzeitige Triebe, die sind etwas schwächer als echte Seitentriebe. Schneide ich ungerne als Leitast an, aber geht. Die Mitte muss dann etwas länger in Schach gehalten werden, damit sich die Leitäste nicht unterordnen, aber das passiert über die 3 Jahre danach verteilt.
Auf jeden Fall sehen die Bäume gut aus und Pflanzung im Dezember ist auch kein Thema, da ist der Boden auch noch warm genug. Im Oktober pflanzen wollen ist der Fehler den die Baumschulen machen was zu Mißerfolgen wie schwacher Austrieb und aufkahlen im ersten Jahr führt. Um sowas zu vermeiden, ziehen wir doch selbst vor.
Mit Oktober könnte sportlich werden. Lasse sie lieber ausreifen und von selbst das Laub abwerfen. Könnte Dezember werden.
Pflanzschnitt im laublosen Zustand. Ob Dezember oder Januar oder Februar ist egal, spätestens März. Vorzeitige Triebe, die sind etwas schwächer als echte Seitentriebe. Schneide ich ungerne als Leitast an, aber geht. Die Mitte muss dann etwas länger in Schach gehalten werden, damit sich die Leitäste nicht unterordnen, aber das passiert über die 3 Jahre danach verteilt.
Auf jeden Fall sehen die Bäume gut aus und Pflanzung im Dezember ist auch kein Thema, da ist der Boden auch noch warm genug. Im Oktober pflanzen wollen ist der Fehler den die Baumschulen machen was zu Mißerfolgen wie schwacher Austrieb und aufkahlen im ersten Jahr führt. Um sowas zu vermeiden, ziehen wir doch selbst vor.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
Re: Schnittzeitpunkt für 1. Erziehungsschnitt für Apfel- und Birnenhochstämme
Gude,
pflanzen würde ich erst, wenn es mal wieder richtig geregnet hat und der Boden wieder richtig feucht ist. Ich nutze als Wühlmausschutz 16-32iger Kies. Mulchen ist meiner Meinung nach nur eine Form der Wühlmauszucht, die Hacke ist das richtige Werkzeug. Kompost kommt immer nur oben drauf, aber nie INS Pflanzloch. Der Pflanzschnitt erfolgt Jan, Feb.
Nach meiner Erfahrung bleiben Jungbäume auch manchmal in den ersten Jahren etwas sitzen, weil sie wohl erstmal in die Wurzeln investieren und gehen dann erst richtig ab, hat bei mir der Trierer so gemacht, der Lohrer ist gleich abgegangen wie Schmitz Katze.
Viel Spass beim Pflanzen und Schobbe,
pflanzen würde ich erst, wenn es mal wieder richtig geregnet hat und der Boden wieder richtig feucht ist. Ich nutze als Wühlmausschutz 16-32iger Kies. Mulchen ist meiner Meinung nach nur eine Form der Wühlmauszucht, die Hacke ist das richtige Werkzeug. Kompost kommt immer nur oben drauf, aber nie INS Pflanzloch. Der Pflanzschnitt erfolgt Jan, Feb.
Nach meiner Erfahrung bleiben Jungbäume auch manchmal in den ersten Jahren etwas sitzen, weil sie wohl erstmal in die Wurzeln investieren und gehen dann erst richtig ab, hat bei mir der Trierer so gemacht, der Lohrer ist gleich abgegangen wie Schmitz Katze.
Viel Spass beim Pflanzen und Schobbe,
- Starking007
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-
Im Nordosten Bayerns - kalt und Kalk.
Re: Schnittzeitpunkt für 1. Erziehungsschnitt für Apfel- und Birnenhochstämme
Laublos ab Ende Nov. bis Mitte Jan.
Gruß Arthur