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Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt? (Gelesen 1885 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
- krimskrams
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Komplett ungegossen halten hier neben Lavendel eigentlich nur wenige Asternarten und Storchschnebel wie Tiny Monster u.ä. gut durch. Auch Knautia macedonica hat während der ersten Hitzewelle im Juni noch ziemlich normal geblüht. Meine Strauchpfingstrosen sehen noch nicht so traurig aus wie Medis. Das kann aber auch daran liegen, dass eine nur mit ca. einem Meter Abstand zur Gurke steht, die regelmäßig mit der Kanne gegossen wird und auch bei der anderen in der Nähe zwei Sträucher stehen, die ab und zu eine Kanne Wasser abbekommen, damit sie nicht eingehen.
Ich versuche schon seit Jahren meine Bepflanzung auf trockenheitsverträglich umzustellen, stosse dabei aber zum einen auf ähnliche Probleme wie Andreas. Zum anderen versteht glaube ich jeder unter trockenheitsverträglich was anderes. Das was andere Landstriche dieses Jahr als Trockenheit bezeichnen ist für uns hier nur ein normales Jahr. Dementsprechend bin ich auch bei Pflanzenversendern und Büchern sehr vorsichtig, was solche Aussagen angeht.
Außerdem kommen in diesem Jahr zur Trockenheit noch die hohen Temperaturen und die gnadenlose Sonneneinstrahlung dazu. An vielen Stellen sehen auch die hohen Sedum sehr mitgenommen aus, weil die Blätter einfach verbrutzelt sind. Genauso bei den Astern, die die weiter hinten stehen und von ihren Kollegen etwas beschattet werden blühen. Die vorderen sind viel kleiner und haben eingerollte Blätter.
Ich versuche schon seit Jahren meine Bepflanzung auf trockenheitsverträglich umzustellen, stosse dabei aber zum einen auf ähnliche Probleme wie Andreas. Zum anderen versteht glaube ich jeder unter trockenheitsverträglich was anderes. Das was andere Landstriche dieses Jahr als Trockenheit bezeichnen ist für uns hier nur ein normales Jahr. Dementsprechend bin ich auch bei Pflanzenversendern und Büchern sehr vorsichtig, was solche Aussagen angeht.
Außerdem kommen in diesem Jahr zur Trockenheit noch die hohen Temperaturen und die gnadenlose Sonneneinstrahlung dazu. An vielen Stellen sehen auch die hohen Sedum sehr mitgenommen aus, weil die Blätter einfach verbrutzelt sind. Genauso bei den Astern, die die weiter hinten stehen und von ihren Kollegen etwas beschattet werden blühen. Die vorderen sind viel kleiner und haben eingerollte Blätter.
Viele Grüße Gaby
- Kleines Käferchen
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Mir fällt auf, dass Sämlinge (ganz gleich welcher Pflanzenart) oft besser mit dem Wetter zurechtkommen als gekaufte Pflanzen - selbst wenn diese schon seit einigen Jahren im Garten stehen. Zum Beispiel beim Phlox haben so ziemlich alle gekauften Sorten langsam den Geist aufgegeben. Aber eigene Sämlinge, die überall im Garten auftauchen, sind über die Maßen "tapfer" und wesentlich ausdauernder. Genauso bei Echinacea. Die in den letzten Jahren Gekauften sind alle weg, meistens im Winter oder dann im nassen Frühjahr. Aber die Sämlinge davon kommen unbeirrt wieder.
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Querkopf
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
...und die brutale Sonneneinstrahlung, damit kommen viele Gewächse ganz schlecht zurecht.
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Bei mir hat sich das quasi exemplarisch an ein paar Quadratmetern gezeigt, die Astilbe chinensis var. pumila (hier im Lehm a) Wucherer, b) erstaunlich trockenheitsverträglich) erobert hatte. Im beschatteten Teil der Fläche Ende Juni, nach der ersten großen Hitzewelle: keine Schäden. Im besonnten Teil direkt daneben: verbrutzelt, lückig. Genau gleiche Boden- und Wasserverhältnisse.
.
Auf dem Friedhof, auf dem ich regelmäßig-unregelmäßig ein Fleckchen gieße, sieht es z. B. bei Waldsteinia ebenso aus: auf besonnten Flächen völlig verbrannt. In vergangenen heißen Sommern gab's Ähnliches - die Waldsteinien haben aber überlebt, im Herbst wurden sie wieder grün. Ob das dieses Mal auch klappt, muss sich weisen; dieses Mal ist's härter, da sind sogar Efeuflächen komplett verdorrt.
edit: Sehe eben erst, dass krimskrams schon was zur Sonneneinstrahlung geschrieben hatte - pardon für die Dopplung. Aber egal, ist ein wichtiger Aspekt.
Zuletzt geändert von Querkopf am 7. Aug 2026, 15:12, insgesamt 2-mal geändert.
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Johannisbeeren überleben bei uns seit Jahrzehnten ohne Bewässerung, WEIL sie den halben Tag oder länger im Schatten stehen und obwohl ihnen die schattenspendenden Bäume auch Wasser wegnehmen. Ich glaube deshalb die direkte Sonneneinstrahlung ist für sie tödlicher als trockener Boden ( Sand ).
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Hier einmal ein Foto von meinen Hakonechloas: Ich bin auch überrascht, dass sie so üppig wachsen und ich werde sie im Frühjahr halbieren müssen, weil sie den Weg überwuchern und die Proportionen auch nicht mehr zur Bank passen.Mediterraneus hat geschrieben: ↑7. Aug 2026, 14:31 Wie kann man nur Hakonechloa empfehlen. Von wann stammt die Liste denn, aus dem vorigen Jahrtausend?![]()
Auch ein kleiner Garten ist eine endlose Aufgabe.
Karl Foerster
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Querkopf
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Da ist was dran. Bei den Meteorologen werden Niederschlagsdefizite nie "absolut" konstatiert, sondern jeweils in Beziehung gesetzt zum langjährigen Mittel. Und das ist je nach Region nun mal unterschiedlich.krimskrams hat geschrieben: ↑7. Aug 2026, 15:00...Das was andere Landstriche dieses Jahr als Trockenheit bezeichnen ist für uns hier nur ein normales Jahr. ...
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300l Regen von Januar-Juli können deshalb bei euch in Unterfranken normal sein. In Thüringen sogar recht viel. Im Südwesten hingegen ist das sehr wenig.
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Diese unterschiedliche Bewertung ist notwendig und sinnvoll, alldieweil sie - indirekt - Unterschiede in der (mehr oder minder) natürlichen Vegetation berücksichtigt, z. B. Buchenwälder versus Kiefern. Und ebenso Unterschiede in der Landnutzung.
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Stimmt Trauben stehen auch gut da.
Regentanz .... patt, patt, patt ..... bumm, bumm, bumm .... Drehung, Hüftschwung .... patt, patt, patt .....
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- krimskrams
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Da spielt sicher auch das Kleinklima mit den beschattenden Hecken und der gepflasterte Weg davor eine große Rolle. Ich hab auch einen Farn, noch komplett grün ist. Er wächst in einer Fuge seitlich des Wegs und ist nach Süden komplett beschatter, bekommt nur von Osten etwas Sonne. Die anderen sehen viel erbärmlicher aus.Miss.Willmott hat geschrieben: ↑7. Aug 2026, 15:20Hier einmal ein Foto von meinen Hakonechloas:Mediterraneus hat geschrieben: ↑7. Aug 2026, 14:31 Wie kann man nur Hakonechloa empfehlen. Von wann stammt die Liste denn, aus dem vorigen Jahrtausend?![]()
Ich bin auch überrascht, dass sie so üppig wachsen und ich werde sie im Frühjahr halbieren müssen, weil sie den Weg überwuchern und die Proportionen auch nicht mehr zur Bank passen.
Viele Grüße Gaby
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Querkopfs Beobachtungen hinsichtlich der Sonneneinstrahlung kann ich definitiv bestätigen. Ich habe hier auf der Nordseite des Hauses, wo allenfalls am frühen Morgen ein paar Sonnenstrahlen hinkommen, auch ein Fleckchen Astilbe chinensis var. pumila, die als einzige ihrer Art nicht schon längst verwelkt ist, sondern vielmehr im Moment sogar wunderschön blüht. Das Beet dort habe ich vielleicht zwei-, dreimal gegossen, ansonsten hat es zumindest hin und wieder etwas Regen abbekommen. Auch die Funkien dort sehen dieses Jahr sehr schön aus, während sie zwei Meter weiter, ums Hauseck, zwar im lichten Schatten der Haselnuss, aber doch minimal sonniger, ziemlich angeknuspert und teils schon verbrannt sind. Auch gibt es ein, zwei Phlox-Sämlinge von Purlerinnen, die durchaus schön geblüht haben bzw. noch blühen, die stehen aber auch im Halbschatten in einer recht feuchten Senke.
Zwei Seiten weiter vorne hatte Obstliebhaber die bisher trockensten Jahre samt Jahresniederschlagsmenge aufgelistet. Wenn ich mir die Werte so anschaue, sind das für hiesige Verhältnisse alles ganz normale Jahre, denn der durchschnittliche Jahresniederschlag beträgt hier in der Region ca. 550 mm im Jahr, also grob gesagt ca. 50 mm pro Monat. Wenn der Regen tatsächlich so gleichmäßig fällt, dass jeden Monat etwa diese Menge zusammenkommt, braucht man aufgrund des feuchtigkeitsspeichernden Lehmbodens auch überhaupt nicht gießen (ich rede von Staudenbeeten, Gemüse und Co. ist natürlich etwas anderes). Aber mittlerweile gestaltet sich die Niederschlagsverteilung leider so, dass in einem Monat 100 bis 150 mm fallen, in anderen Monaten so gut wie gar nichts. Wenn von Anfang Juni bis Ende August insgesamt keine 50 mm zusammenkommen, ist das halt eine katastrophale Dürre, die von den 250 mm, die dann womöglich von September bis November fallen, nicht mehr wirklich abgefedert werden kann.
Deshalb brauche ich für meinen Garten Stauden und Gehölze mit weiter Standortamplitude, denen weder Hitze noch Kälte etwas ausmacht, und die sowohl Dauerregen als auch Dürre gut wegstecken können. Gerade Sträucher und Bäume werden zwar durchaus robuster, wenn sie über mehrere Jahre gut einwachsen können, aber seit einigen Jahren sieht man immer deutlicher, dass etliche Baumarten, seien es nun Fichten, Birken oder was auch immer, zunehmend schlechter mit den sommerlichen Dürren zurechtkommen, und das betrifft keineswegs nur junge oder bereits abgängige Exemplare. Meine Fichte ganz hinten in der Gartenecke steht hingegen außergewöhnlich prächtig da, und sie kommt sogar besser als die Weißtanne daneben mit den heißen und trockenen Sommern klar und hat sie an Höhe mittlerweile überrundet, aber das kann sie wahrscheinlich nur, weil ihr Wurzelteller quasi im Bach hängt, der in Dürrejahren im Sommer zwar kaum noch Wasser führt, aber wenigstens für etwas Feuchtigkeit sorgt. Im Wald am gegenüberliegenden Hang stehen hingegen zahlreiche abgestorbene Fichten, es werden von Jahr zu Jahr mehr.
Zwei Seiten weiter vorne hatte Obstliebhaber die bisher trockensten Jahre samt Jahresniederschlagsmenge aufgelistet. Wenn ich mir die Werte so anschaue, sind das für hiesige Verhältnisse alles ganz normale Jahre, denn der durchschnittliche Jahresniederschlag beträgt hier in der Region ca. 550 mm im Jahr, also grob gesagt ca. 50 mm pro Monat. Wenn der Regen tatsächlich so gleichmäßig fällt, dass jeden Monat etwa diese Menge zusammenkommt, braucht man aufgrund des feuchtigkeitsspeichernden Lehmbodens auch überhaupt nicht gießen (ich rede von Staudenbeeten, Gemüse und Co. ist natürlich etwas anderes). Aber mittlerweile gestaltet sich die Niederschlagsverteilung leider so, dass in einem Monat 100 bis 150 mm fallen, in anderen Monaten so gut wie gar nichts. Wenn von Anfang Juni bis Ende August insgesamt keine 50 mm zusammenkommen, ist das halt eine katastrophale Dürre, die von den 250 mm, die dann womöglich von September bis November fallen, nicht mehr wirklich abgefedert werden kann.
Deshalb brauche ich für meinen Garten Stauden und Gehölze mit weiter Standortamplitude, denen weder Hitze noch Kälte etwas ausmacht, und die sowohl Dauerregen als auch Dürre gut wegstecken können. Gerade Sträucher und Bäume werden zwar durchaus robuster, wenn sie über mehrere Jahre gut einwachsen können, aber seit einigen Jahren sieht man immer deutlicher, dass etliche Baumarten, seien es nun Fichten, Birken oder was auch immer, zunehmend schlechter mit den sommerlichen Dürren zurechtkommen, und das betrifft keineswegs nur junge oder bereits abgängige Exemplare. Meine Fichte ganz hinten in der Gartenecke steht hingegen außergewöhnlich prächtig da, und sie kommt sogar besser als die Weißtanne daneben mit den heißen und trockenen Sommern klar und hat sie an Höhe mittlerweile überrundet, aber das kann sie wahrscheinlich nur, weil ihr Wurzelteller quasi im Bach hängt, der in Dürrejahren im Sommer zwar kaum noch Wasser führt, aber wenigstens für etwas Feuchtigkeit sorgt. Im Wald am gegenüberliegenden Hang stehen hingegen zahlreiche abgestorbene Fichten, es werden von Jahr zu Jahr mehr.
- martina 2
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Das kann ich bestätigen!Kleines Käferchen hat geschrieben: ↑7. Aug 2026, 15:03 Mir fällt auf, dass Sämlinge (ganz gleich welcher Pflanzenart) oft besser mit dem Wetter zurechtkommen als gekaufte Pflanzen - selbst wenn diese schon seit einigen Jahren im Garten stehen. Zum Beispiel beim Phlox haben so ziemlich alle gekauften Sorten langsam den Geist aufgegeben. Aber eigene Sämlinge, die überall im Garten auftauchen, sind über die Maßen "tapfer" und wesentlich ausdauernder. Genauso bei Echinacea. Die in den letzten Jahren Gekauften sind alle weg, meistens im Winter oder dann im nassen Frühjahr. Aber die Sämlinge davon kommen unbeirrt wieder.
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Mehr als 658 l hatten wir hier glaube ich die letzten 20 Jahre nichtObstliebhaber hat geschrieben: ↑7. Aug 2026, 12:58 Die 20 niederschlagsärmsten Jahre in Deutschland seit 1881
Rang Jahr Niederschlag in mm
1 1959 551,1
2 1911 556,7
3 1921 578,4
4 2018 586,3
5 1929 591,3
6 1953 591,8
7 1976 592,0
8 1971 601,3
9 1887 601,7
10 2003 608,2
11 1934 615,3
12 1943 620,1
13 1964 631,1
14 1904 638,8
15 2025 642,0
16 1991 644,5
17 1892 647,2
18 1933 656,2
19 1949 656,4
20 1963 658,7
Quelle: Wikipedia
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
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Querkopf
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
...und schwupp, schon sind sämtliche Differenzierungen, die hier im Thread bereits gemacht wurden, wieder in einer (dogmatischen) Verallgemeinerung verschwunden
Freude am Garten entsteht für andere eher aus anderem. Und das eine wie das andere hat seine Berechtigung.
Das stimmt. "Mitunter". Und zwar dort, wo solche Pflanzungen funktionieren, wo sie hinpassen und wo sie den jeweiligen Gärtner/inne/n gefallen.
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Ich auch, selbst versamte Pflanzen können das Wetter besser ab, als von mir gepflanzte, wobei ich tatsächlich oft über die Standortwahl erstaunt bin. Z.B. Campanula Trachelium, sie wächst munter in den Fugen vom Kopfsteinpflaster, vollsonnige Südseite.. ich hätte sie niemals dahingepflanzt.martina 2 hat geschrieben: ↑7. Aug 2026, 15:41Das kann ich bestätigen!Kleines Käferchen hat geschrieben: ↑7. Aug 2026, 15:03 Mir fällt auf, dass Sämlinge (ganz gleich welcher Pflanzenart) oft besser mit dem Wetter zurechtkommen als gekaufte Pflanzen - selbst wenn diese schon seit einigen Jahren im Garten stehen. Zum Beispiel beim Phlox haben so ziemlich alle gekauften Sorten langsam den Geist aufgegeben. Aber eigene Sämlinge, die überall im Garten auftauchen, sind über die Maßen "tapfer" und wesentlich ausdauernder. Genauso bei Echinacea. Die in den letzten Jahren Gekauften sind alle weg, meistens im Winter oder dann im nassen Frühjahr. Aber die Sämlinge davon kommen unbeirrt wieder.
Monili, ich habe nur noch einen Weg aus Gras, oder Moos, oder Klee - was auch immer da wächst - zwischen den Beeten. Da ein grüner Rasen gewässert und gepflegt werden muss und eigentlich überhaupt nicht zu meinem Garten passt, habe ich mich dagegen entschieden und komme gut damit klar. Da ich ständig daruf herumlaufe, wird das Ganze auch nicht sonderlich hoch.
Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne dabei glücklich zu sein. (Fjodor Dostojewskij)
Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
@Querkopf
Würdest Du mir bitte den Gefallen tun und mich in Ruhe lassen! Danke
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Würdest Du mir bitte den Gefallen tun und mich in Ruhe lassen! Danke
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