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Dürregejammer (Gelesen 1063494 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
Re: Dürregejammer
...aber hoffentlich alles nur oberirdisch vertrocknet und nach dem nächsten Regen (resp. im nächsten Frühjahr) sprießt das alles wieder...
Wer kontrolliert die Kontrolleure?
- hobab
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Re: Dürregejammer
Das klingt heftig. Hast du vielleicht mal ein Foto gemacht? Das wirkt schon ein bisschen schlimmer als selbst die großen Trockenheit in Brandenburg. Hier war es ja immer schon trocken und die Pflanzen sind halbwegs drauf eingestellt. D.h. da sterben auch Kiefern, massenhaft Birken und die Wiesen sind braun, aber es sterben keine Wälder. Da fände ich ein paar Bilder schon sehr interessant.
Wenn es sich um Laubwälder handelt, wird einiges wiederkommen, Nadelwälder sind hin.
Wenn es sich um Laubwälder handelt, wird einiges wiederkommen, Nadelwälder sind hin.
Zuletzt geändert von hobab am 9. Aug 2026, 11:57, insgesamt 1-mal geändert.
Berlin, 7b, Sand
- goworo
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Re: Dürregejammer
Nun, diese Befürchtung drängt sich mir auf, weil ich aus vielen deiner Beiträge eine überhebliche, moralisierende Haltung herauslese. Alle, welche Gärten anders interpretieren als du, sind bedauernswerte Geschöpfe, die leider nur noch nicht zum richtigen Glauben gefunden haben. Falls ich mit dieser Auffassung falsch liege, bitte ich höflich um Entschuldigung.
- wallu
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Re: Dürregejammer
Nö. War allein im Auto. Ein Grund für dieses auffällige Extrem könnte sein; daß wegen dem Tagebau ringsum das Grundwasser abgepumpt wird.
Viele Grüße aus der Rureifel
- goworo
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Re: Dürregejammer
@Querkopf: Danke!
Ja. ich werde weiter wässern, solange es notwendig ist und solange keine Restriktionen das Gießen verbieten. Leider gibt es auch längerfristig noch keine Perspektive für Regen und die Hitze dauert an. 
- Turjan
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Re: Dürregejammer
So schlimm wie westlich des Rheins und im Südwesten Deutschlands ist es hier sicherlich nicht. Hier gibt es zwar Schäden, aber das ist nicht flächendeckend.
- thuja thujon
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Re: Dürregejammer
Ich werde mich auch gleich wieder ans gießen machen, bin halt Gärtner und Pflanzenschützer, kann da nix dafür.
Die vertrockneten Autobahnränder sieht man von Belgien über Luxemburg nach Süden kommend bis zum Oberrheingraben, scheinbar wandert der Kipppunkt jeden Tag ein paar Meter weiter südlich. Die letzten 4-5 Tage Veränderung in der Gegend um Mannheim waren schon eindrucksvoll. Denke das kommt demnächst auch in Karlsruhe und dann Freiburg usw an.
@hobab: meist Mischwald
Die vertrockneten Autobahnränder sieht man von Belgien über Luxemburg nach Süden kommend bis zum Oberrheingraben, scheinbar wandert der Kipppunkt jeden Tag ein paar Meter weiter südlich. Die letzten 4-5 Tage Veränderung in der Gegend um Mannheim waren schon eindrucksvoll. Denke das kommt demnächst auch in Karlsruhe und dann Freiburg usw an.
@hobab: meist Mischwald
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
- hobab
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Re: Dürregejammer
Ok, dann wird es wohl Laubwald werden. Die Kiefernbestände am Schwarzwald sind eh schon am Leiden, da durch das Ausbaggern des Rheines das Grundwasser abgesackt ist. Das wird vermutlich überall am Flusslauf so sein, dazu noch der Kohleabbau und die Pumpen und dann reicht eine lange Trockenperiode…
Berlin, 7b, Sand
- thuja thujon
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Re: Dürregejammer
Denke (hoffe) die Kiefern halten durch, Fichten gibts hier kaum bis gar nicht.
Mir wäre neu, dass jemand in der letzten Zeit den Rhein ausgebaggert hat. Der Pfälzer Wald oder die Eifel ist auch ziemlich weit weg. Also mit Grundwasserabsenkung und Rheinpegel oder Moselpegel hat das alles recht wenig zu tun.
Das Grundwasser für den Südwesten kommt auch aus den Vogesen und fließt zum Rhein hin, aber diese Schichten sind eh nicht für Pflanzen verfügbar.
Kohleabbau gibts nicht mehr, Erdöl wird noch im Rheingraben gefördert, aber das geht mit Pumpen, so wie beim Grundwasser, das für die Lithiumgewinnung und Geothermie genutzt werden soll.
Mir wäre neu, dass jemand in der letzten Zeit den Rhein ausgebaggert hat. Der Pfälzer Wald oder die Eifel ist auch ziemlich weit weg. Also mit Grundwasserabsenkung und Rheinpegel oder Moselpegel hat das alles recht wenig zu tun.
Das Grundwasser für den Südwesten kommt auch aus den Vogesen und fließt zum Rhein hin, aber diese Schichten sind eh nicht für Pflanzen verfügbar.
Kohleabbau gibts nicht mehr, Erdöl wird noch im Rheingraben gefördert, aber das geht mit Pumpen, so wie beim Grundwasser, das für die Lithiumgewinnung und Geothermie genutzt werden soll.
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Re: Dürregejammer
@ thuja thujon: Die Dürre istmittlerweile am Hochrhein angekommen. Das Straßenbegleitgrün ist in den sonnigen Bereichen komplett verbrannt, da ist kei Grün mehr erkennbar. Der Mais sieht nur noch in den Feldern einigermaßen gut aus, die zeitig eingesetzt wurden und die Frühjahrsfeuchte noch ausnutzen konnte. Alle anderen sind auf Kniehöhe stecken geblieben. Das Grünland ist nach der ersten Mahd nicht mehr hochgekommen. 2018 war schon grenzwertig, aber lange nicht so schlimm.
- thuja thujon
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Re: Dürregejammer
So wars hier die letzten Wochen. Das übliche, wenns hart wird. Da besteht aber noch berechtigter Grund zur Hoffnung, sowas kann sich erholen.
Was ich mit den letzten 4-5 Tagen und Kipppunkt meine, kann das nicht mehr. Ich hoffe es kommt bei euch am Hochrhein nicht an.
Was ich mit den letzten 4-5 Tagen und Kipppunkt meine, kann das nicht mehr. Ich hoffe es kommt bei euch am Hochrhein nicht an.
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- Mufflon
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Re: Dürregejammer
Es gibt zwar keinen Kohleabbau, aber das Grundwasser wird aus sämtlichen alten Bergwerken im Ruhrgebiet hier abgepumpt.
https://www.ruhr24.de/nrw/nrw-ruhrgebie ... 39091.html
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„Der Mensch hat viele Fähigkeiten, aber das größte Talent entwickelt er bei der Vernichtung der Natur.“ 🍃
Rumi
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Querkopf
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Re: Dürregejammer
Ist im saarländisch-lothringischen Raum ähnlich. Da sind nach dem Ende des Steinkohleabbaus zwar einige Pumpen abgeschaltet worden, der untertägige Wasserstand ist z. T. wieder gestiegen; doch die Hoffnung, dass dadurch (bergbaubedingt) ausgetrocknete Quellen wieder anspringen würden, hat sich bisher nicht erfüllt.Mufflon hat geschrieben: ↑9. Aug 2026, 12:29 Es gibt zwar keinen Kohleabbau, aber das Grundwasser wird aus sämtlichen alten Bergwerken im Ruhrgebiet hier abgepumpt.
https://www.ruhr24.de/nrw/nrw-ruhrgebie ... 39091.html
Ein Teil der Pumpen muss aber, wie im Ruhrgebiet, "ewig" weiterlaufen; sonst stünden Orte, die durch Bergbau abgesackt sind (z.T. bis zu 16m - solche Extreme gibt's im Ruhrgebiet m. W. auch), schon jetzt metertief unter Wasser, obwohl das Grundwasser noch längst wieder nicht auf Vor-Bergbau-Höhe steht.
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So brutale Eingriffe in den Wasserhaushalt ganzer Regionen würde man sich in D heute vermutlich dreimal überlegen.
(Dass Braunkohle-Tagebaue vor gar nicht so langer Zeit noch erweitert wurden, ist auch unterm Wasser-Aspekt ein Skandal. - Aber das lass ich lieber, ist hier OT.)
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
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Isatis blau
- Beiträge: 2415
- Registriert: 21. Jan 2012, 19:42
Re: Dürregejammer
In den vergangenen Jahren wollte ich hier nie mitschreiben, weil durch den Tonboden und gelegentlichem Regen andere schlimmer dran waren als ich. Mein Grundstück liegt an einem Südosthang, besteht wie die Nachbargrundstücke auch zum großen Teil aus einer Baumwiese mit einem kleinen eingezäunten Bereich mit Gartenhäuschen, ohne Wasseranschluss.
Zwischen Stuttgart und Tübingen, unten 400m, oben 450m hoch gelegen.
Angelegt wurden die Baumwiesen nach der Reblaus vor über hundert Jahren. Vorher war es Weinberg.
Etwas blüht noch in der Wiese, aber gestern haben wir Renekloden geerntet und im Baum waren Bienen, die ganz scharf auf das Zuckerwasser waren. Ich vermute, dass die Insektenwelt auch unter der Hitze leidet.Irgendwie sieht die Landschaft südeuropäisch aus.
Zwischen Stuttgart und Tübingen, unten 400m, oben 450m hoch gelegen.
Angelegt wurden die Baumwiesen nach der Reblaus vor über hundert Jahren. Vorher war es Weinberg.
Etwas blüht noch in der Wiese, aber gestern haben wir Renekloden geerntet und im Baum waren Bienen, die ganz scharf auf das Zuckerwasser waren. Ich vermute, dass die Insektenwelt auch unter der Hitze leidet.Irgendwie sieht die Landschaft südeuropäisch aus.
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Isatis blau
- Beiträge: 2415
- Registriert: 21. Jan 2012, 19:42
Re: Dürregejammer
Die Hamamelis sieht nicht gut aus, aber ich denke, sie überlebt es
Risse im Boden hat es natürlich auch
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