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Was tun bei Pseudogley? (Gelesen 128 mal)

Lebendiger Boden, natürliche Düngemittel und fruchtbare Mulchwirtschaft
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Suse
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Was tun bei Pseudogley?

Suse »

In meinem recht neuen Garten hatte ich schnell das Gefühl: hier stimmt was nicht. Staunässe oder Fundamente unterirdisch? Wenig Regenwürmer und manche Pflanzen gediehen überhaupt nicht, der Schachtelhalm allerdings bestens.
Ein 50 cm tiefes Loch brachte die Antwort: es ist ein Pseudogleyboden mit einer Sperrschicht im Untergrund, fast weiß und undurchdringlich, mit brauner Marmorierung durch oxidiertes Eisen. Ein garnicht so seltener Boden.
Hat jemand die gleichen Bedingungen und kann mir Erfahrungen oder Verbesserungsmöglichkeiten mitteilen?
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Liebe Grüße von Susanne
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Brezel
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Re: Was tun bei Pseudogley?

Brezel » Antwort #1 am:

Rein optisch kommen mir die Bodenbestandteile nicht unbekannt vor. Wobei ich annehme, dass diese weißliche Schicht bei uns damals vor der Bebauung grob aufgebrochen wurde.
.
Stehen denn Bäume in der Nähe?
Der Mangel an Regenwürmern könnte auch auf die Hitze zurückzuführen sein.
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thuja thujon
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Re: Was tun bei Pseudogley?

thuja thujon » Antwort #2 am:

Der Unterboden sieht recht sandig aus, die Farbe lässt ihn ziemlich wertlos erscheinen. Durchwurzelbar sollte er aber trotzdem sein.

Wann steht er denn unter Wasser, wenn es wirklich ein Pseudogley ist?

Regenwürmer, die dürften aktuell Sommerpause machen. Welche Pflanzen wachsen nicht bei dir? Birnen? Hier ist das Grundwasser vielleicht in 2m Tiefe. Das bedeutet, die Bäume wachsen dort rein, der Spiegel sinkt ab und die Bäume fühlen sich wohl, so lange es trocken ist. Beim nächstbesseren feuchten Jahr steigt aber das Grundwasser wieder und die Wurzeln sterben ab, die Birnen verhocken und das meist im 5ten bis 7ten Jahr, wenn die Erträge einsetzen. Empfehlung: auf einen aufgeschütteten Hügel pflanzen.
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