Hans-Herbert hat geschrieben: ↑15. Aug 2026, 19:04
Die Hanfpalme hat Stress mit zuviel Sonne und Temperaturen über 30°C.
Wundert mich im Topf gar nicht.
Hier ein Foto vor 2 Jahren mit 2 Wagnerianus.
TRACHYCARPUS WAGNERIANUS
Beide wurden zur gleichen Zeit gekauft. Die große wurde vor ca. 10 Jahren in den Garten gesetzt und die kleine dahinter blieb 8 Jahre im Topf, falls die große erfriert. Der Größenunterschied sagt alles. Damals war die Fläche noch ganz anders gestaltet, jetzt sind da Scabiosen, Färberkamille, etc. darum herum. Wagnerianus wachsen aber sowieso sehr langsam. Die große Wagenrianus ist jetzt um die 2m, die gleichzeitig gekaufte Fortunei hat jetzt ca. 6m, dafür aber geknickte Wedel.
Vergleiche mal die Größen der kleinen Trachy mit dem davor geposteten Foto. Der Untreschied ist die Palme im Garten, nicht eingezwängt im Topf. Eine Palme hat bei mir zentral weggehend Wurzeln von 2m. Dieser Platz ist im Topf nicht.
Ich würde sagen Temperaturen bis -15° packen Palmen locker. Bei kleinen Palmen sind Jutesäcke ein guter Schutz. Bei der Fortunei kann ich nicht mehr schützen.
Mach dir Gedanken über gefrorene Erde im Winter, da wird es angeblich ab -4° kritisch. Ich glaube bei mir war es schon kälter, weiß aber nicht, wie stark das Haus strahlt. So ein großer Temperaturunterschied zu München ist das nicht. Da kommt es darauf an das Mikroklima gut zu überlegen, zB Strahlungswärme durch Haus, Mauer, etc.