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Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt? (Gelesen 10236 mal)

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Gartenplaner
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Gartenplaner » Antwort #345 am:

semicolon hat geschrieben: 16. Aug 2026, 10:01
Arbutus unedo ist geradezu unkaputtbar hier. Mitten im Wurzelbereich großer Bäume, leicht erhöht in Lavaschotter gepflanzt mit Wurzelanschluss zum kalkigen Lehmboden (Arbutus mögen es nornal sauer). Hier herrscht wirklich absolute Trockenheit und ich gieße ihn seit Jahren nicht. Trotzdem sieht er aus wie gemalt und fruchtet jeden Winter wie verrückt. 7b sollte je nach Standort und Sorte gut machbar sein. …
Nur zuviel Bedrängung mag er nicht.
Er steht bei mir seit 2010 oder so in kalkhaltigem Lehm, im Winter auch nass, und wird im Sommer seit einigen Jahren zu sehr durch Arundo donax daneben bedrängt, das ist problematisch, er hat inzwischen hauptsächlich oben nur noch Blätter.
Geblüht hat er schon vielfach, Früchte gabs leider noch nie 🤷‍♂️
semicolon hat geschrieben: 16. Aug 2026, 10:01 …Manihot grahamii ist noch wesentlich winterhärter als wir bisher dachten. Mein Baum überwintert seit Jahren auf der Terrasse im Topf und ich kenne ein uraltes Exemplar in Holland. In kälteren Zonen ist das eine zuverlässige Riesenstaude mit sehr spätem Austrieb, dafür aber Jahreszuwachs von mehreren Metern und lichter Schatten in der Spätsommerhitze. Meine Topfpflanze ist extrem hitzefest, keine trockenen Blattspitzen, kein Verkochen bei 50° Stauhitze. Die Pflanze mag Feuchtigkeit im Sommer zwar gerne, bildet aber unterirdische Speicherorgane und kann sehr lange Durststrecken überbrücken. Inzwischen kriegt man diese Art relativ gut online.
Die gab’s erstaunlich häufig auf dem letzten Pflanzenmarkt hier in der Gegend.
Klingt nach noch einem Kandidaten für mein “Panoptikum”, wo ich “tropisch anmutende” oder einfach kurios aussehende Pflanzen versammelt habe 🤔
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

philippus » Antwort #346 am:

Drainagefan hat geschrieben: 15. Aug 2026, 20:32
Wundert mich im Topf gar nicht.

Hier ein Foto vor 2 Jahren mit 2 Wagnerianus.


TRACHYCARPUS WAGNERIANUS.jpg
TRACHYCARPUS WAGNERIANUS


Beide wurden zur gleichen Zeit gekauft. Die große wurde vor ca. 10 Jahren in den Garten gesetzt und die kleine dahinter blieb 8 Jahre im Topf, falls die große erfriert. Der Größenunterschied sagt alles. Damals war die Fläche noch ganz anders gestaltet, jetzt sind da Scabiosen, Färberkamille, etc. darum herum. Wagnerianus wachsen aber sowieso sehr langsam. Die große Wagenrianus ist jetzt um die 2m, die gleichzeitig gekaufte Fortunei hat jetzt ca. 6m, dafür aber geknickte Wedel.

Vergleiche mal die Größen der kleinen Trachy mit dem davor geposteten Foto. Der Untreschied ist die Palme im Garten, nicht eingezwängt im Topf. Eine Palme hat bei mir zentral weggehend Wurzeln von 2m. Dieser Platz ist im Topf nicht.
Trachycarpus ist vor allem für die relativ gute Frosthärte bekannt und mag es warm... als besonders trockenheitsverträglich würde ich sie aber nicht bezeichnen. Die natürlichen Vorkommen liegen in feucht-warmen Bergregionen in China, oft in Wäldern und nicht selten in Bachnähe.
Trockenperioden können etablierte Pflanzen zwar überstehen, aber eben nur überstehen... ohne Wassergaben sehen sie nicht gut aus. Ich habe meine hier in Wien vor Jahren wieder entfernt.

In Südfrankreich sahen die wenigen Exemplare, die ich dort gesehen habe, furchtbar aus.
Zuletzt geändert von philippus am 16. Aug 2026, 12:08, insgesamt 2-mal geändert.
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hobab
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

hobab » Antwort #347 am:

Antwort auf Beitrag von Semicolon:
Ich glaube auch nicht dass es eine Liste gibt von klimakatastropheresilienten Pflanzen. Dafür sind die Gegebenheiten auf den verschiedenen Standorten Deutschlands einfach zu verschieden. Was wir aber machen können, sind Listen, in den die bekannten Faktoren für Sträucher und Stauden gesammelt werden.
Bei mir ist es bei mir schon offensichtlich die Winterhärte beim fruticosum, die meisten Verluste habe ich im Winter bei sehr durchlässigen Boden. In der Saison dürften die begrenzenden Faktoren bei mir sein: Trockenheit und saurer Boden. Die Pflanze mag es eher feucht und kalkig.
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

philippus » Antwort #348 am:

Pistacia lentiscus, ein dankbarer Strauch. Dieses Exemplar steht seit 2020 an dieser Stelle. Die Lage an der Mauer ist zwar recht günstig, ich habe aber auch zwei frei stehende Exemplare, eines davon ebenfalls bereits seit 2021.
Gegossen wurde seit dem Jahr der Pflanzung nie wieder. Die Sommer hier in Wien sind für mitteleuropäische Verhältnisse recht trocken, heiß und sonnig.

Meiner Erfahrung nach auf jeden Fall empfehlenswert für eher begünstigte Regionen.
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Botanic
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

Botanic » Antwort #349 am:

hobab hat geschrieben: 16. Aug 2026, 10:24 Und kurz zu deiner Antwort: Bupleurum hat an der Hauswand zweimal einen Winter überstanden, ohne keinen (drei Versuche mit jeweils mehreren Pflanzen). Da Platz an der Hauswand begrenzt ist, wurde umgepflanzt, dort sind sie dann entweder am Sand oder an der Trockenheit, oder beides verstorben. Also durchaus an verschiedenen Stellen, erfolgreich war es nirgendwo. Leider..
Seltsam, grade auf Korsika gesehen, wo der überall wächst und noch grün ist, während Cistus monspeliensis schon gekräuselte Blätter hat überall. Ich hab Samen gesammelt und Stecklinge und werde es ausprobieren. Hier im Hohen Fläming habe ich mittlerweile diverse Cistus&Salvia&Phlomis ausgepflanzt und der letzte Winter war schon ordentlich, sehr viel&lange Schnee und einmal -14.8C.
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

philippus » Antwort #350 am:

Botanic hat geschrieben: 16. Aug 2026, 12:08
hobab hat geschrieben: 16. Aug 2026, 10:24 Und kurz zu deiner Antwort: Bupleurum hat an der Hauswand zweimal einen Winter überstanden, ohne keinen (drei Versuche mit jeweils mehreren Pflanzen). Da Platz an der Hauswand begrenzt ist, wurde umgepflanzt, dort sind sie dann entweder am Sand oder an der Trockenheit, oder beides verstorben. Also durchaus an verschiedenen Stellen, erfolgreich war es nirgendwo. Leider..
Seltsam, grade auf Korsika gesehen, wo der überall wächst und noch grün ist, während Cistus monspeliensis schon gekräuselte Blätter hat überall. Ich hab Samen gesammelt und Stecklinge und werde es ausprobieren. Hier im Hohen Fläming habe ich mittlerweile diverse Cistus&Salvia&Phlomis ausgepflanzt und der letzte Winter war schon ordentlich, sehr viel&lange Schnee und einmal -14.8C.
Mit C. monspelliensis habe ich bisher keine guten Erfahrungen gemacht. Von 3 Pflanzen hat keine lange überlebt. Spätestens nach dem 3. Winter waren sie tot.

Sehr gut funktionieren bisher C. laurifolius, C. salvifolius, C. incanus und C. clusii sowie mehrere Hybriden wie C. lenis x graswood pink ode C. x verguinii.
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hobab
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

hobab » Antwort #351 am:

Der einzige Cistus der hier langfristig überlebt hat ist laurifolius. Ein paar Jahre lang gehen andere auch, aber bisher hat es alle irgendwann erwischt. Wir hatten auch einige Nächte fast -15 C und Bodenfrost bis in den Mai.
Bei Kulturbedingungen von Bupleurum fruticosum wird eigentlich immer angegeben feucht, oder regelmäßig wässern - das steht meist nicht ohne Grund da.
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semicolon
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

semicolon » Antwort #352 am:

hobab hat geschrieben: 16. Aug 2026, 11:57 ...Die Pflanze mag es eher feucht...
Tut mir Leid, hier muss ich Dir entschieden widersprechen. Diese Art ist bekannt dafür, an extrem trockenen Standorten zu wachsen und wird auch explizit so geführt und charakterisiert. Das kann ich Dir persönlich bestätigen, deshalb hatte ich sie auch hier aufgeführt. Sie steht hier neben der Arbutus an der trockensten Stelle im ganzen Garten. Direkt auf der Wurzelscheibe des riesigen Feldahorns, extrem durchwurzelt und nur ca. 10cm oberflächlich mit Kies und Bauschutt erhöht. Selbst im Winter ist es hier trocken. Im Sommer kommt etwas Regen maximal bei Extremwetter-Ereignissen durch das Blätterdach. Hier überleben sonst ausschließlich Frühlings-Geophyten und maximal strauchige Artemisien und eine kriechende kleinblättrige Katzenminze (selbst die mickern aber zur Zeit, obwohl seit Jahren eingewachsen). Telephium, Lavendel, Euphorbia characias sind trotz Bewässerung im ersten Jahr gleich im zweiten Sommer vertrocknet.

Aktuell teste ich an dieser Stelle Sphaeralcea 'Childerley' (vielversprechend) und Baccharis genistelloides (gewagt).

Ich bin mir sehr sicher, Deine Pflanze ist nicht einfach vertrocknet. Vielleicht hat sie etwas mehr Starthilfe gebraucht weil B.f. anfangs sehr langsam wächst und erst eine Pfahlwurzel bilden muss.
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

semicolon » Antwort #353 am:

Apropos Cistus: Bei Trockenheit scheinen die beflaumten Arten etwas empfindlicher zu sein als die ledrigen. X pulverulentus verdurstet sehr langsam, zeigt inzwischen aber auch Unwohlsein. Ladanifer hat sich dagegen noch nie für Feuchtigkeit interessiert. Den finde ich aber als Gartenpflanze inzwischen schwierig weil der sehr groß und unförmig wächst (oder schon fast rankt). Habe noch 2-3 kleinblättrige bodendeckende Wildarten, auch monspeliensis, die sind völlig unbeeindruckt. Eingewachsene Helianthemum, solche, die kompakter wachsen und gut verholzen, sind auch völlig pflegefrei.

Was ich noch sehr spannend finde ist die Artemisia tridentata. Sensationeller Blattduft und malerisch verholzende Optik. Und ich weiß, dass sie in Leipzig winterhart ist ;-)
Interessant ist bei der Art auch, dass es davon mehrere Unterarten und Lokalformen gibt, die sich zum Teil deutlich unterscheiden. Und sie scheinen naturbedingt sowohl extreme Trockenheit zu tolerieren als auch saisonale Staunässe.
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

philippus » Antwort #354 am:

hobab hat geschrieben: 16. Aug 2026, 12:43 Der einzige Cistus der hier langfristig überlebt hat ist laurifolius. Ein paar Jahre lang gehen andere auch, aber bisher hat es alle irgendwann erwischt. Wir hatten auch einige Nächte fast -15 C und Bodenfrost bis in den Mai.
Bei Kulturbedingungen von Bupleurum fruticosum wird eigentlich immer angegeben feucht, oder regelmäßig wässern - das steht meist nicht ohne Grund da.
Olivier Filippi, der auf trockenheitsverträgliche Pflanzen spezialisiert ist, bewertet Bupleurum fruticosum auf seiner Trockenheits-/Dürreverträglichkeitsskala mit 5 von 6. Damit zählt er die Art zu den stark trockenheitsverträglichen Pflanzen.
Die Skala beruht auf langjährigen Beobachtungen und Erfahrungen aus Filippis Versuchsgarten sowie auf Beobachtungen natürlicher Pflanzenvorkommen. Die Pflanzen werden dabei unter den Bedingungen des mediterranen Klimas in Mèze/Languedoc, mit geringem Sommerniederschlag und hohen Verdunstungsraten, miteinander verglichen.
Eine 5 bedeutet demnach, dass Bupleurum fruticosum nach Filippis Erfahrungen eine sehr lange, zusammenhängende sommerliche Trockenperiode ohne zusätzliche Bewässerung überstehen kann, sobald die Pflanze gut etabliert ist.

https://jardin-sec.com/jardin-sec_web/f ... osum&P2=FR
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

oile » Antwort #355 am:

hobab hat geschrieben: 15. Aug 2026, 12:13 Bei mir sind es bisher 340 L - das ist schon gut, vor allem gut verteilt. Aber vieles geht halt schon seit Jahren nicht mehr, oder ging einfach noch nie, was im Westen problemlos wächst.
Das kann ich unterschreiben.
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.

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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

thuja thujon » Antwort #356 am:

Bekanntes Beispiel sind Feigen, ich zähle auch Pfirsiche dazu, oder hat sich das die letzten 20 Jahre geändert?
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

philippus » Antwort #357 am:

Alle Hitze- und Trockenperioden ohne Probleme und auch kältere Winter ohne nennenswerte Schäden übersteht hier Quercus ilex (seit 2010).
Lässt sich auch als immergrüner größerer Strauch - zB als Heckenpflanze - halten, da sie sehr schnittverträglich ist
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

semicolon » Antwort #358 am:

Meine Schwester hat seit einigen Jahren eine Feige in Ostsachsen. Ein Jahr gabs Probleme mit Spätfrost - hat dem Baum aber nicht geschadet. Habe aber noch keinen nennenswerten Fruchtertrag beobachtet (müsste ich mal fragen). Anders bei Pfirsichen und völlig verrückt: Sie haben einen Sämling noch aus den DDR-Zeiten aus einem gekauften Pfirsich. Das ist inzwischen ein stattlicher Baum, der schon viele Nachkommen produziert hat. Der Ertrag variiert zwar stark nach Saison, ich hatte dort aber vor Jahren schon eimerweise gesammelt. Köstliche weißfleischige Früchte mittlerer Größe, nicht gezuckert süß aber aromatisch und saftig. Und der Baum war völlig krankheitsfrei.
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?

semicolon » Antwort #359 am:

philippus hat geschrieben: 16. Aug 2026, 14:30 Alle Hitze- und Trockenperioden ohne Probleme und auch kältere Winter ohne nennenswerte Schäden übersteht hier Quercus ilex (seit 2010).
Lässt sich auch als immergrüner größerer Strauch - zB als Heckenpflanze - halten, da sie sehr schnittverträglich ist
Tolles Ding! Im Südwesten gibt es inzwischen einige große Exemplare. Ist mein Plan C, sollte der Arbutus unedo wegen Kalk und danach der 'Marina' wegen Winterhärte im Kübel versagen.
Überhaupt gibt es bei exotischen Eichen sehr spannende Vertreter.

Hier ist ein mittelamerikanischer Q. miquihuanensis. Hat total abgefahrenes immergrünes Laub in schwarz-blau-grün, dick und steif wie gutes Plastik der alten Tage. Bislang absolut winterhart im Kulturtopf ohne Schutz und auch sehr dürreverträglich, wie man es von einer mittelamerikanischen Spezies erwarten würde. Ist aber veredelt.
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