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hobab hat geschrieben: ↑19. Aug 2026, 07:25 Das ist jetzt eine Aufzählung der bekannten Garten -Landschaftsbodendecker Querkopf, die hatte ich eigentlich eher nicht im Sinn bei der Frage nach Hitzespezialisten. ...
Naja, du hattest den Mangel an Pflanzen für trockenen Schatten beklagt ...
hobab hat geschrieben: ↑19. Aug 2026, 07:25 ...Da hätte ich die Frage wohl präziser stellen müssen: was wächst in Zeiten des Klimawandels in den extremen, trockenen Sommern noch im tiefen Baumschatten außer den Bodendeckern? Also entweder Stauden, die man solitär, oder in kleinen Gruppen verwendet, oder kleinere Sträucher?...
Ah, das ist was anderes.
hobab hat geschrieben: ↑19. Aug 2026, 07:25...Astilben gehen gar nicht mehr, die kann man hier komplett vergessen...
Im Prinzip stimmt das; aber die Ausläufertreibenden sind eine Ausnahme. Versuch macht kluch! Da gibt's aber m. W. nicht viel. Einmal die Pumila - die wächst hier - und ein, zwei Hybriden (die ich nicht kenne).
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
Es scheint da einige Überlebenskünstler im Garten zu geben. Mitten in den braunen Flächen wächst Berufskraut. Dort wo es grün wird, ist das kein Gras, sondern irgendwelches Kraut. Hahnenfuß ist stark im kommen.
Interessant ist, dass ein paar Mittagsblumen überlebt haben. Die Halda-Blüten sind groß und schön, die anderen Mittagsblumen ziemlichen klein, aber es tut sich was.
Die Lonicera hat auch irgendwie überlebt, ein paar Blüten, aber vieles vertrocknet.
Auffällig ist auch Chrysogonum virginianum 'Andre Viette'. Die blüht wirklich schön ohne Gießen. Die wird aber den Kampf gegen den Psilostemon verlieren, wenn ich dem Golkörbchen keinen Platz mache. Der Standort ist schwer zu beschreiben, Mittags pralle Sonne, aber zeitweise doch sehr schattig.
Die frisch gesetzten Potentilla, die mir sehr wichtig sind, sehen sehr mitgenommen aus, aber könnten es schaffen. Die Petentilla Arc-en-clel erinnert mich irgendiwie an Geranium Dragon Heart, beide Pfahlwurzler, gelb verbrannte Blätter und man kann nur auf erholen hoffen. Arce-en-ciel und Dragon Heart dürfte nicht erste Wahl für pralle Sonne sein, aber vielleicht wird das noch in ein paar Jahren.
1 von 2 Clematis beim Rosenbogen hat oben grüne Blätter (am Boden gelb) mit 1 Blütenknospe, die andere Clematis sieht deutlich schlechter aus.
Ich sehe auch mehr Schmetterlinge als sonst, vor allem Kohlweißling. Mit Schmetterlingen kenne ich mich gar nicht aus. Bin schon gespannt, ob es heuer im September wieder eine Invasion von hunderten von Tagpfauenauge gibt. Die stehen auf den blühenden Efeu-Zaun.
Bei Baumschule Eggert steht es noch mal: „Fast alle klassischen Schneebeeren (Symphoricarpos) neigen stark zu Wurzelausläufern. Es gibt jedoch kompakt und aufrecht wachsende Züchtungen der Amethystbeere/Purpurbeere (Symphoricarpos × doorenbosii), die deutlich kontrollierter wachsen, keine invasiven Ausläufer bilden und den Platz zuverlässig halten.“
Bei einigen werden Rhizomsperren empfohlen, was ich nur unterstützen kann.
Wüsste ja gerne was Staudo von der Astilbe pumila hält, ist jetzt nicht so meine Farbe (erinnert so etwas an diese plüschigen Klodeckelschoner), aber wenn die Trockenheit kann, gäb es bestimmt genug Kunden die darauf abfahren.
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)