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Insekten 2026 (Gelesen 9901 mal)
Moderator: partisanengärtner
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Rokko21
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Re: Insekten 2026
Ich würde genau das Gegenteil sagen. Endlich mal wieder mehr als nur ein Falter im Garten gleichzeitig.
Taubenschwänzchen drei auf einmal. Tagpfauenauge, Distelfalter, Admiral ständig im Garte, Die Schwarze Holzbiene ist etwas seltener ebenso die Junikäfer. Bei den Junikäfern könnte die Ursache sein, dass im vergangenem Jahr die „Borstige Dolchwespe“ häufig war.
Taubenschwänzchen drei auf einmal. Tagpfauenauge, Distelfalter, Admiral ständig im Garte, Die Schwarze Holzbiene ist etwas seltener ebenso die Junikäfer. Bei den Junikäfern könnte die Ursache sein, dass im vergangenem Jahr die „Borstige Dolchwespe“ häufig war.
- Cryptomeria
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Re: Insekten 2026
Wie man sieht ist das in den eizelnen Regionen sehr unterschiedlich. Hängt sicher stark vom Wetter ab, aber auch noch von weiteren Faktoren.
VG Wolfgang
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- Hyla
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Re: Insekten 2026
Das mit den Mücken stimmt. Die waren dieses Jahr auffallend zahm oder die mögen mein altes Blut nicht mehr und verköstigen sich lieber an meinem Mann.
Nein, an zu wenig Wasser liegt's hier nicht. Von Dürre sind wir weit weg.
Schmetterlinge und viele andere Insekten sind wieder häufiger zu sehen. Das war die letzten Jahre viel weniger.
Egal was sich geändert hat, es zeigt Wirkung und es war auch kurz vor knapp.
Nein, an zu wenig Wasser liegt's hier nicht. Von Dürre sind wir weit weg.
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Liebe Grüße!
Wenn du denkst, es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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- Cryptomeria
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Re: Insekten 2026
Es ist oft von Jahr zu Jahr verschieden. Und ich habe nichts von Wasser gesagt, sondern Wetter. Da spielt z.B. auch der Winter eine entscheidende Rolle. Es sind viele Faktoren. Auch wie in der Gegend Landwirtschaft betrieben wird usw. Ich stelle dieses Jahr auch bei mir fest, ich habe sehr viele Insekten. Aber nach meiner Beobachtung gibt es Jahre da gibt es sehr viele Schmetterlinge, in anderen fast keine und das gilt auch für andere Insektenordnungen.
VG Wolfgang
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- Hyla
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Re: Insekten 2026
Das war nicht auf dich gemünzt, sondern ganz allgemein der Hinweis auf wirklich ausreichend Wasser für üppigste Mückenpopulationen.
Daß das schwankt ist klar, aber ich sehe ja, was auf der Windschutzscheibe klebt. Da waren die letzten Jahre kaum Leichen drauf, höchstens bei Nachtfahrten war's etwas mehr. Jetzt hat sich der Insektenbestand soweit verbessert, daß ich öfter mal die Scheibe putzen müßte, wenn's nicht regnen würde.
Bei den Schmetterlingen sind es auch deutlich mehr geworden. Der Kleine Fuchs fehlt allerdings weiterhin komplett.
Daß das schwankt ist klar, aber ich sehe ja, was auf der Windschutzscheibe klebt. Da waren die letzten Jahre kaum Leichen drauf, höchstens bei Nachtfahrten war's etwas mehr. Jetzt hat sich der Insektenbestand soweit verbessert, daß ich öfter mal die Scheibe putzen müßte, wenn's nicht regnen würde.
Bei den Schmetterlingen sind es auch deutlich mehr geworden. Der Kleine Fuchs fehlt allerdings weiterhin komplett.
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- Cryptomeria
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Re: Insekten 2026
Freu dich und ich freue mich natürlich auch. Hoffen wir , dass es so weitergeht. Und vor allem in ganz vielen Regionen. In unserer Gegend kann es aber noch viel besser werden. Hier gibt es nach wie vor z.B. kaum größere Käfer, die in der Dämmerung fliegen und wovon z.B. unsere Fledermäuse endlich mal satt werden könnten.
VG Wolfgang
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Rokko21
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Re: Insekten 2026
Ich habe in diesem Jahr einmal einen kleinen Fuchs in meinem Garten gesehen. Das war seit etlichen Jahren der erste und es blieb bei dem einen. Noch vor 30 Jahren war es nach den Weißlingen gefühlt der häufigste Tagfalter.
- hobab
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Re: Insekten 2026
Vor zwanzig Jahren war der kleine Fuchs hier häufig, jetzt sieht man die eher selten. Liegt vermutlich an den trockenen Sommern, die der Brennessel nicht gut tun - die sieht man nur noch selten, außer natürlich an Flussauen. Der wird also auch nicht mehr häufiger werden.
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- Cryptomeria
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Re: Insekten 2026
Genau. Auch so ein Punkt. Vielerorts vielen heute die Raupenfutterpflanzen. Wenn alle Gärten so wie Chicas wären, sähe das schon anders aus. Unterstützt die Bio-Landwirtschadt. Auch das hilft .
VG Wolfgang
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- Hyla
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Re: Insekten 2026
Da muß noch was anderes fehlen als nur Brennnesseln. Das Tagpfauenauge ist immer noch relativ häufig und auch deren Raupen fressen daran. Dieses Jahr hatten wir ja drei Gelege und die sind inzwischen verpuppt.
Es gibt Studien dazu, daß Schmetterlingsweibchen die Eier nicht wahllos an die passende Pflanze ablegen, sondern Pflanzen an bestimmten Standorten bevorzugen. Einfach wachsen lassen reicht daher nicht.
Ich gehe davon aus, daß nicht nur Schmetterlinge wählerisch sind. Das ist halt 'nur' eine sehr auffallende Gruppe von Insekten, wo man's selber gut nachvollziehen kann.
Es gibt Studien dazu, daß Schmetterlingsweibchen die Eier nicht wahllos an die passende Pflanze ablegen, sondern Pflanzen an bestimmten Standorten bevorzugen. Einfach wachsen lassen reicht daher nicht.
Ich gehe davon aus, daß nicht nur Schmetterlinge wählerisch sind. Das ist halt 'nur' eine sehr auffallende Gruppe von Insekten, wo man's selber gut nachvollziehen kann.
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- hobab
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Re: Insekten 2026
Furchtbar häufig ist das Pfauenauge hier auch nicht mehr. Anscheinend sind die Gründe noch etwas rätselhaft. Möglicherweise verträgt der kleine Fuchs Hitze weniger gut, und es gibt mehr Parasiten - Schlupfwespen- auf ihm.
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- Lou-Thea
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Re: Insekten 2026
Kleiner Fuchs braucht flächige Brennnesselbestände in vollsonniger Lage (habe ich hier... zumindest im Frühling) und ist in Bayern angeblich noch weit verbreitet. Mein schlaues Buch sagt, dass es aber immer wieder auffällige Bestandseinbrüche gibt.
Genaue Gründe unbekannt, Annahmen sind: sehr frühe Eiablage, dann oft witterungsbedingte Verluste, und Parasitoide (u.a. mehrere Arten von Raupenfliegen). Allerdings können Folgegenerationen das dann oft wieder ausgleichen. Hier gab es heuer viele im Frühsommer.
Und es ist hier generell ein perfektes Insektenjahr für die meisten Fluginsekten bisher, auch Heuschrecken und co, warm und trocken, weswegen auch die Schwalben ein perfektes Jahr hatten und alle Bruten, auch schon die zweiten, komplett ausgeflogen sind.
Bei den Staren dagegen wurden die ersten Bruten in allen Kästen aufgegeben, vermutlich zu wenig Würmer wegen der Trockenheit schon im Mai.
Mücken gab es auch mehr als genug.
Sowie massenhaft Bremsen.
Genaue Gründe unbekannt, Annahmen sind: sehr frühe Eiablage, dann oft witterungsbedingte Verluste, und Parasitoide (u.a. mehrere Arten von Raupenfliegen). Allerdings können Folgegenerationen das dann oft wieder ausgleichen. Hier gab es heuer viele im Frühsommer.
Und es ist hier generell ein perfektes Insektenjahr für die meisten Fluginsekten bisher, auch Heuschrecken und co, warm und trocken, weswegen auch die Schwalben ein perfektes Jahr hatten und alle Bruten, auch schon die zweiten, komplett ausgeflogen sind.
Bei den Staren dagegen wurden die ersten Bruten in allen Kästen aufgegeben, vermutlich zu wenig Würmer wegen der Trockenheit schon im Mai.
Mücken gab es auch mehr als genug.
...and it was all yellow