Ich fange mal ein neues Thema an, aus aktuellem Anlass.
Beschäftigen tut mich das schon länger, das eine sind ausgedörrte Gärten in denen man stolz drauf ist in Dürreperioden kein Wasser zu geben, das andere sind ausgedehnte Grillfeste und das andere sind technische Einrichtungen wie Solarzellen, die mit Batterien ein Potential bieten, das vielleicht noch nicht jeder vollumfänglich einzuschätzen weiß.
Kurz: nach 10 ruhigen Jahren ist heute mal wieder eine Gartenlaube in der Anlage abgebrannt, also genau genommen zwei, weil Doppellaube. Verletzt niemand, Sachschaden vielleicht 30k€, letztlich nicht versichert weil Stümper am Werk waren. Es trifft einen armen, der tut mir wirklich leid.
Zum technischen:
Kann man ja mal so machen, bissl Batterie von irgendwo, ein paar Restkabel, bissl am Laderegler gespart und Wechselrichter auch nur das billigste, halb besoffen vom Nicht-Fachmann installiert, mit den zu dünnen Kabeln, Batterieüberwachung mit App ist auch nur für Nerds, wird auch ohne schon gut gehen. So weit so gut...
Denkste...
Dann kamen nach der Materialermüdenden Hitzebelastung in 2026 drei dunkle Tage, die Laderegler am Dauerpiepsen, egal wo man in der Anlage hingeht, waren ja alle zu faul den Kühlschrank abzuklemmen. Man muss ja nicht gucken gehen oder im Garten aktiv werden, wenn das Wetter bewölkt ist und Pool und grillen kein Thema mehr ist. Sicherheitsabschaltung bei Elektrik ist nur was für Weicheier.
Und wie es der Zufall oder die Physik eben so will, sagt da eine Tiefenentladene Batterie da schwimmen 3 kleine Kristalle im Teich und ich wollen nicht mehr, und schon gibts da mal bisschen Explosion, dass die Nachbarn wach werden und hinterher bisschen Dampf und danach Gezische und viel Rauch und dann gehts los. Vollbrand innerhalb von wenigen Minuten.
Immerhin Minuten, also noch Zeit für Fotos.
Der Fachmann erkennt am Rauch, dass es hier noch nicht brennt:
Danach gings schnell, braucht keiner. Nicht mal der überall geschätzte und viel beanspruchte Keiner.
Die nächsten Jahre Gemüseanbau dort in der Nähe, da muss wohl die Kompetenztruppe Terra-Preta her, die kennen sich mit Dioxinen und Benz-a-pyren etwas aus.
Fazit: Solarzellen gerne, Batteriespeicher auch.
Solarzellen mit geborstenen Scheiben, Kabel, die durch mit dem Hammer zertrümmerte Glasbausteine ins innere der Laube geführt werden, weil kein Steinbohrer zur Hand war, zu dünne Kabel, Kontakte alle im Regen, Schlingpflanzen, die mit der Zeit die Stecker ziehen, maximal nicht aufeinander abgestimmte Einzelteile, man sieht ja vieles, sowas sollte es nicht sein.
Demnächst kommt ein neuer Feuerlöschertyp auf den Markt, für Lithium-Ionen Akkus. Ist ein Spezialfall, Metallbrandlöscher mit Klasse D haben sich im Privatgebrauch nie durchgesetzt, sind für Akkus auch nicht das richtige. Der neue Typ L soll die energiereichen Akkus mit einer zähflüssigen Hülle umgeben und sie so vor der Umgebung abkoppeln.
Vielleicht mag der ein oder andere mal darüber nachdenken. Schrottplatzbrände durch falsch entsorgte Akkus sind ja nun auch nicht weniger werdend, die zunehmende Gefahr im Haushalt offensichtlich.
Kurze Info, viel findet man noch nicht im Netz. https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesu ... 86232.html
Was sind eure Erfahrungen zum Thema?
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Solarzellen und Brandschutz (Gelesen 132 mal)
- thuja thujon
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Solarzellen und Brandschutz
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
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Re: Solarzellen und Brandschutz
Absolut wichtiges Thema das leider bei der ganzen Akku/ Solar Thematik vergessen wird.
Sehe auch bei der ganzen Akkugeräten und deren Lagerung allerhand Nachholbedarf, wobei da gerade für Betriebe schon mehr Vorschriften kommen.
Aber auch im privaten sollten man sich Gedanken machen wo und wie Akkus geladen werden.
Sehe auch bei der ganzen Akkugeräten und deren Lagerung allerhand Nachholbedarf, wobei da gerade für Betriebe schon mehr Vorschriften kommen.
Aber auch im privaten sollten man sich Gedanken machen wo und wie Akkus geladen werden.