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Dürregejammer (Gelesen 1089244 mal)
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- hobab
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Re: Dürregejammer
Dann sei doch so lieb und stelle auch den Mücken ein paar Eimer Wasser hin, die wollen ja auch ihre Kinder groß kriegen...
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- Mediterraneus
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Re: Dürregejammer
Die Wassereimer brauch ich zum Gießen, damit überlebt dann die ein oder andere Pflanze 
LG aus dem südlichen Main-Viereck
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Querkopf
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Re: Dürregejammer
Hier ebenso. Gestern Abend längliches Schwachgetröpfel, 1,5mm. Heute mehr Getröpfel, etwas kräftiger, 6,5mm - summa summarum 8mm. Reicht natürlich bei weitem nicht, es fehlt viel mehr; dennoch: Die Wirkung ist frappierend
So isses.
Woran die Gärtner gewöhnt sind, ist nicht so wichtig - entscheidend ist, woran die Pflanzen gewöhnt sind. Und das ist regional nun mal unterschiedlich. Buchenwälder zum Beispiel sind an Regenmengen gewöhnt, wie sie im feuchteren Westen/ Südwesten langjähriges Mittel sind; bekommen sie plötzlich nur noch das, was im trockeneren Osten üblich ist, oder bei Dürre wie jetzt (=das ist 'ne andere Hausnummer als bloße Trockenheit!!) gar noch weniger, kriegen sie dicke ProblemeIsatis blau hat geschrieben: ↑24. Aug 2026, 13:56 Ich denke auch, dass Gärtner, die Dürre nicht gewohnt sind, jammern dürfen, wenn es sie trifft. ...
Danke fürs Wünschen, hat ein bisschen geholfenIsatis blau hat geschrieben: ↑24. Aug 2026, 13:56...Auf jeden Fall wünsche ich allen, dass sie in den nächsten Tagen und Wochen sich über Regen freuen können.
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
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Im Nordosten Bayerns - kalt und Kalk.
- hobab
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Re: Dürregejammer
Buchenwäld gibt es auch hier - aber 18-22 hat die gehörig ausgedünnt. Besonders die alten hat es erwischt, in einem Wäldchen in der Nähe sind sie jährlich mehrere Tage bis Wochen am Fällen und einkürzen. Vieles bleibt stehen was eigentlich gleich weg müsste, wegen selbsternannten Baumschützern: aber ich denke das ein deutliches Drittel der Buchen weg ist.
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Re: Dürregejammer
hobab hat geschrieben: ↑25. Aug 2026, 14:34 Naja: auf dem Land haben die Leute oft gar keinen Garten mehr: zuviel Arbeit, Gemüse und Obst gibt’s bei Lidl.
Und findest du Bauernhortensien exotisch? Ich nicht besonders und die oder Phlox - auch nur noch bedingt exotisch - sind in Brandenburg ohne viel Gießerei nicht mehr möglich. Konsequenz: Garten abschaffen, oder Regenanlage.
Ich habe auf Schlag gleich 3 Gemüsegärten vor Augen hier im Ort. Aber Du hast natürlich recht, nicht jeder hat einen. Vielleicht ist es so, dass die Menschen hier nicht sehr viel Geld ausgeben, um besondere Pflanzen und vor allem Gehölze im Garten zu haben. Es kommt alles aus dem nächsten Baumarkt oder vom örtlichen Gärtner für ein paar Euro. Zumindest kennt hier niemand eine Parrotia persica z. B., ich eingeschlossen
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
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- hobab
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Re: Dürregejammer
Das liegt vielleicht auch teilweise an der traditionelleren Rollenverteiling - Gärten (minus Rasen) sind oft weibliche Domänen und auf dem Land gibts noch mehr Hausfrauen mit Zeit für Gärten
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Re: Dürregejammer
Hier wohnen im Ortskern eventuell mehrere Generationen zusammen, da wird die Oma vermutlich im Garten wirken, ansonsten arbeiten hier nachsozialistisch immer noch alle Frauen Vollzeit, volle Emanzipation wie hier schon immer üblich.
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
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Re: Dürregejammer
Hier im Oberrheingraben waren die letzten Dürrejahre 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2024, 2025 und 2026. 2023 war mal keins. Kann man auch hier im Thread nachlesen. Ich mag allerdings das Wort Dürre nicht, weil trocken hat man hier im Trockengebiet fast immer, Dürre ist dann nur noch trockener. Ziemlich gehäuft die letzten Jahre, wie die Zahlenreihe zeigt. Muss dann demnächst auch neu definiert werden, also was ist das neue normal?
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Re: Dürregejammer
Hier waren es nicht so viele Jahre.
18+19 Dürre, dann normal, 22 etwas trockener, 23 abgesoffen, 24 etwas über Durchschnitt, seit dem trocken.
An was soll ich mich da gewöhnen?
18+19 Dürre, dann normal, 22 etwas trockener, 23 abgesoffen, 24 etwas über Durchschnitt, seit dem trocken.
An was soll ich mich da gewöhnen?
„Der Mensch hat viele Fähigkeiten, aber das größte Talent entwickelt er bei der Vernichtung der Natur.“ 🍃
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- hobab
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Re: Dürregejammer
Da wo die Leute ihre - so noch vorhanden - ihre Gärten bewässern, ist der Aufschrei nicht so groß. Das machen nach wie vor die meisten.
Im Osten spielte Design und Ästhetik ohnehin keine große Rolle, das schlägt sich auch in den Gärten nieder, die in der Regel relativ einfallslos sind und entsprechend weniger wichtig für die Besitzer (was Mühe macht, wird später wertgeschätzt). Das ändert sich natürlich so allmählich, dauert aber. Generell auf dem Land müssen nach meinem Eindruck die meisten Sachen praktisch und bezahlbar sein - schön, jetzt nicht unbedingt. Neben Ost- und West- gibt es da auch ein Nord- und Südgefälle (wobei ich die Pelargonienprotzerei jetzt auch nicht wahnsinnig schön finde, aber mit Mühe verbunden ist sie auf jeden Fall.), was vermutlich auch mit dem größeren Wohlstand zusammenhängt.
Im Wendland, wo ich mich ein bisschen auskenne, hatten die Leute früher alle Gemüse im Garten, um Geld zu sparen. Das Essen ist lange Zeit so billig gewesen, dass dieser Aspekt keine Rolle mehr gespielt hat: in der Konsequenz wurden praktisch alle Gärten abgeschafft. Gemüse- und Obstanbau ist heute eher Hobby als nötig. Oder war: inzwischen schlägt sich der Klimawandel extrem auf die Ernten nieder, Lebensmittelpreise steigen und werden wahrscheinlich immer mehr in die Höhe gehen. Vielleicht denkt dann doch der eine oder andere wieder um…
Im Osten spielte Design und Ästhetik ohnehin keine große Rolle, das schlägt sich auch in den Gärten nieder, die in der Regel relativ einfallslos sind und entsprechend weniger wichtig für die Besitzer (was Mühe macht, wird später wertgeschätzt). Das ändert sich natürlich so allmählich, dauert aber. Generell auf dem Land müssen nach meinem Eindruck die meisten Sachen praktisch und bezahlbar sein - schön, jetzt nicht unbedingt. Neben Ost- und West- gibt es da auch ein Nord- und Südgefälle (wobei ich die Pelargonienprotzerei jetzt auch nicht wahnsinnig schön finde, aber mit Mühe verbunden ist sie auf jeden Fall.), was vermutlich auch mit dem größeren Wohlstand zusammenhängt.
Im Wendland, wo ich mich ein bisschen auskenne, hatten die Leute früher alle Gemüse im Garten, um Geld zu sparen. Das Essen ist lange Zeit so billig gewesen, dass dieser Aspekt keine Rolle mehr gespielt hat: in der Konsequenz wurden praktisch alle Gärten abgeschafft. Gemüse- und Obstanbau ist heute eher Hobby als nötig. Oder war: inzwischen schlägt sich der Klimawandel extrem auf die Ernten nieder, Lebensmittelpreise steigen und werden wahrscheinlich immer mehr in die Höhe gehen. Vielleicht denkt dann doch der eine oder andere wieder um…
Berlin, 7b, Sand
Re: Dürregejammer
Ich verstehe das voll wenn man andere Jahre 800 l Niederschlag hat und jetzt auf einmal 400 l, dass das ein Problem ist. Wenn man noch nie 800 l hatte sondern 500 und jetzt 400 ist das nicht so krass. Dann stirbt jedes Jahr nur ein großer Baum und nicht fünf auf einmal. Und wenn stark feuchte mit Dürresommern wechseln ist das auch ein Problem. Es ist schwierig, offensichtlich muss man in jeder Gegend versuchen andere passende Pflanzen zu finden. Ich bin gespannt auf den Witt
.
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
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Re: Dürregejammer
@hobab könnte auch einfach daran liegen das der Osten meist noch beim Mindestlohn ist und nicht vom goldenen Löffel isst
Re: Dürregejammer
Hier gibt es zumindest keine Prestigegärten, bis auf den von "Wasserkopp"
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Re: Dürregejammer
Das ist die beste Verwendung für Obst, tut dem Obstbau sicherlich gut. Einfach die Bäume verbrennen und Obst im Supermarkt kaufen. Da hat der Pomologenverein sicherlich Spaß dran. Für was gibts auch Gartenbücher, Sendungen usw.
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