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xenophanes hat geschrieben: ↑25. Aug 2026, 00:07
Die Herbstfeigen von RdB und Adriatic lagen letztes Jahr ebenfalls ziemlich genau einen Monat auseinander. (Stellt sich die Frage, was eine gute Zwischenfeige wäre, eher Negronne oder Moro da Caneva?)
Als "Zwischenfeige" eignet sich meiner Meinung nach Moro de Caneva deutlich besser, weil sie wesentlich früher reift. Negronne ist bei mir mehr oder weniger die späteste, die ausgepflanzt ist.
Sah aus wie eine BT. Feigen blieben walnussgroß stehen und waren innen wie Watte.
Jetzt steht da seit Sommer 2023 eine echte BT.
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Bocksfeige
Bocksfeige
Isi d'Oro, Brown Turkey, Ronde de Bordeaux, "LdA/Peretta", Petrovača (Kempf), Sultane,Twotimer Early Blue, Gustis Hellas, Unbekannte aus Ungarn, Faruks Turca, Gota de Miel, "All Years Hector/BT",Amacord, Desert King, La Favière
philippus hat geschrieben: ↑25. Aug 2026, 07:24
Als "Zwischenfeige" eignet sich meiner Meinung nach Moro de Caneva deutlich besser, weil sie wesentlich früher reift. Negronne ist bei mir mehr oder weniger die späteste, die ausgepflanzt ist.
Pastiliere hat mir übrigens auch gut geschmeckt – feines Feigenaroma und sehr saftig/zartschmelzend. Weniger süß und erfrischender als RdB, aber auf ihre Art sehr rund.
Melonenaromen hab ich noch keine wahrgenommen, aber vom Gesamteindruck passt "melonig" trotzdem irgenwie.
laut der reifeliste von baud ist panachee etwas früher reif als negronne. hat jemand beide ausgepflanzt und kann das bestätigen? ist panachee im kühl-feuchten herbstwetter überhaupt zu empfehlen?
philipp hat geschrieben: ↑26. Aug 2026, 10:31
laut der reifeliste von baud ist panachee etwas früher reif als negronne. hat jemand beide ausgepflanzt und kann das bestätigen? ist panachee im kühl-feuchten herbstwetter überhaupt zu empfehlen?
Von Panachee würde ich abraten.
Sie fruchtet an einer Hauswand in der Nachbarschaft sehr spät, nicht Anfang September, Negronne habe ich selbst und die ist auch spät hier im Weinbauklima.
philipp hat geschrieben: ↑26. Aug 2026, 10:31
laut der reifeliste von baud ist panachee etwas früher reif als negronne. hat jemand beide ausgepflanzt und kann das bestätigen? ist panachee im kühl-feuchten herbstwetter überhaupt zu empfehlen?
Das bezieht sich auf sein Klima und es ist möglich, dass sich das weiter im Norden etwas verschiebt.
Ich habe Panachee und kann das bisher nicht bestätigen. Die Sorte braucht viel Wärme im Spätsommer/Herbst. Ist die ausreichend vorhanden, kann es sein dass die ersten Panachee Feigen etwas früher kommen. Wenn nicht, scheint Negronne leichter oder schneller zu reifen.
philipp hat geschrieben: ↑26. Aug 2026, 10:31
laut der reifeliste von baud ist panachee etwas früher reif als negronne. hat jemand beide ausgepflanzt und kann das bestätigen? ist panachee im kühl-feuchten herbstwetter überhaupt zu empfehlen?
Ich habe beide: Panachée steht in einem grossen Kübel draussen und Negronne ist ausgepflanzt, beide sind seit Frühjahr 2025 bei mir.
Negronne hat schon leckere Brebas abgeliefert. Nun bei den Herbstfeigen sind erste Panachée reif, sehr lecker (hatte keine Brebas), aber noch keine Negronne-Herbstfeigen.
Aber Philipp: ich bin in einer anderen Klimazone als Du und wir haben einen Extremsommer. Beide Sorten standen Anfangs des Jahres noch im Kübel im ungeheizten Wintergarten und sind schätzungsweise Ende März / April in's Freiland gekommen. Wo gärtnerst Du denn ?
husar2003 hat geschrieben: ↑25. Aug 2026, 20:31
Bocksfeige/Baumarktfeige
Sah aus wie eine BT. Feigen blieben walnussgroß stehen und waren innen wie Watte.
Das kann auch eine Feige sein, die die Feigenwespe braucht.
Was es ist, hängt m.E. davon ab, zu welchem Zeitpunkt die Feigen watteartig werden und abfallen.
Die blieben bis zum Frost dran, manche fielen vorher blass ab.
Isi d'Oro, Brown Turkey, Ronde de Bordeaux, "LdA/Peretta", Petrovača (Kempf), Sultane,Twotimer Early Blue, Gustis Hellas, Unbekannte aus Ungarn, Faruks Turca, Gota de Miel, "All Years Hector/BT",Amacord, Desert King, La Favière
In Südtirol.....Bozener Hausfeige frisch vom Strauch gepflückt und auf 4 Portionen gegessen.
Im Hintergrund der Gantkofel in Blickrichtung Meran mit der Texelgruppe (bis 3337m) dahinter.
Hier ist alles grün im Gegensatz zu Wien.
Regelmäßige Niederschläge hier an der Alpensüdseite.
husar2003 hat geschrieben: ↑26. Aug 2026, 15:09
Die blieben bis zum Frost dran, manche fielen vorher blass ab.
Wenn die Feigen erst im Herbst oder sogar bis zum Frost am Baum bleiben, spricht das eher für eine (Smyrna-)Feige ohne Bestäubung als für eine Bocksfeige.
Bocksfeigen dienen der Reproduktion der Gallwespe und werden je nach Generation bereits ab Frühjahr/Sommer bis Spätsommer bzw. Frühherbst abgeworfen. Smyrna-Feigen, die keine Bestäubung erhalten haben, entwickeln sich dagegen zunächst so wie parthenokarpe Herbstfeigen. Sie beginnen sich im Frühsommer zu entwickeln und können bis in den Spätherbst hinein am Baum hängen, bevor sie als nicht ausgereifte Früchte mit watte- bzw. schwammartiger Konsistenz abfallen.
Nox hat geschrieben: ↑26. Aug 2026, 14:26
Wo gärtnerst Du denn ?
in wien, ein paar straßen weiter wächst eine kleine panachee ausgepflanzt im vorgarten. ich werd mal fragen ob es schon eine ernte gab und wann.
danke für die ratschläge, ich werde die reife mit meiner negronne vergleichen.