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Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte (Gelesen 5190695 mal)

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husar2003
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

husar2003 » Antwort #33870 am:

philippus hat geschrieben: 26. Aug 2026, 21:18
husar2003 hat geschrieben: 26. Aug 2026, 15:09 Die blieben bis zum Frost dran, manche fielen vorher blass ab.
Wenn die Feigen erst im Herbst oder sogar bis zum Frost am Baum bleiben, spricht das eher für eine (Smyrna-)Feige ohne Bestäubung als für eine Bocksfeige.

Bocksfeigen dienen der Reproduktion der Gallwespe und werden je nach Generation bereits ab Frühjahr/Sommer bis Spätsommer bzw. Frühherbst abgeworfen. Smyrna-Feigen, die keine Bestäubung erhalten haben, entwickeln sich dagegen zunächst so wie parthenokarpe Herbstfeigen. Sie beginnen sich im Frühsommer zu entwickeln und können bis in den Spätherbst hinein am Baum hängen, bevor sie als nicht ausgereifte Früchte mit watte- bzw. schwammartiger Konsistenz abfallen.
Mag sein, bitte beachten, dass wir hier im Wendland eine noch spätere "Zeitzone" haben. Im Mai sind die Pflanzen hier noch ziemlich nackig und holen dann auf.
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husar2003
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

husar2003 » Antwort #33871 am:

"Ross the fig boss" sagt in einem Video bzgl. Feigenreifung, dass es vier Stadien der Feige gäbe.
Nach den ersten drei Wachstumsphasen würde die Feige jeweils ausruhen, um dann im nächsten in Größe nachzusetzen. Die Feige würde also nicht kontinuierlich wachsen. Phase vier ist das Anschwellen zur Reife innerhalb weniger Tage. Hier ist natürlich kein lineares Wachstum mehr, es geht rasant schnell.
Sind die ersten Phasen tatsächlich abgrenzbar oder ist es doch eine subjektive Täuschung, die auf Erreichen bestimmter gängiger Größen beruht ( Haselnuss- , Walnussgröße, Endgröße vor Reifung ) ?! Vermutete Stilltände habe ich bisher eher auf das Wetter, Düngung und die Wasserversorgung geschoben.
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