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Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen) (Gelesen 2748883 mal)
Moderator: cydorian
- cydorian
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Hier sind die Beeren deutlich grösser. Liegt am generell schwachen Behang wegen Spätfrostschäden. Leider auch mehr Grünwachstum, die Reben waren unterlastet. Ende erst, als es sehr trocken wurde.
- thuja thujon
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Das Wetter in der Blüte war schon nicht nur Deutschlandweit, sondern selbst in den verschiedenen Regionen und dort in den Lagen sehr unterschiedlich. Diese Entwicklungsunterschiede kannte man so nicht von den Jahren davor.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
- cydorian
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Ich fürchte, nun ist es bewiesen. Verschiedene Reben hatten kleine spätere Sekundärgescheine, ein häufiger Effekt wenn Knospen und Blüte frostgeschädigt werden. Nach dem sehr frühen Reifebeginn der grossen Trauben beginnen die nun zu reifen, 2-3 Wochen später also. In einer ganz anderen Wetterlage: Seit zehn Tagen sind die Temperaturen so, wie früher üblich, also keine Dauerhitzewelle mehr.
Und nun: Diese Nachernte schmeckt klasse und hat genau die Blumigkeit und Aromen, die ich von den jeweiligen Sorten kenne. KM Zitroni hat diesen Zitronenschaleton, Druschba hat Muskat, Jupiter Erdbeer-Zwetsche. Beeren von denselben Stöcken, während der Hitze reif geworden haben dagegen kaum Aroma. Schnell süss und reif gebrannt, aber fast keine Aromenbildung.
Späte Sorten werden immer wichtiger. Schon deshalb, weil Sommersorten ihre Aromaqualitäten im neuen Wetter verbrutzeln. Das hohle Zeug schmeckt mir nicht, deswegen habe ich die nicht, dann kann ich auch Trauben kaufen. Die Kernlosen habe ich dieses Jahr zu Rosinen verarbeitet und viel Federweisser produziert.
Und nun: Diese Nachernte schmeckt klasse und hat genau die Blumigkeit und Aromen, die ich von den jeweiligen Sorten kenne. KM Zitroni hat diesen Zitronenschaleton, Druschba hat Muskat, Jupiter Erdbeer-Zwetsche. Beeren von denselben Stöcken, während der Hitze reif geworden haben dagegen kaum Aroma. Schnell süss und reif gebrannt, aber fast keine Aromenbildung.
Späte Sorten werden immer wichtiger. Schon deshalb, weil Sommersorten ihre Aromaqualitäten im neuen Wetter verbrutzeln. Das hohle Zeug schmeckt mir nicht, deswegen habe ich die nicht, dann kann ich auch Trauben kaufen. Die Kernlosen habe ich dieses Jahr zu Rosinen verarbeitet und viel Federweisser produziert.
- Hyla
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Eine namenlose Tafeltraube von Norma. Gemessen 13 Brix. Nicht viel, aber sie sind nicht besonders sauer, darum geht's noch.
Etwas wenig Aroma.
Eigentlich wollte ich eine sehr festfleischige kernlose Sorte, aber diese ist auch in Ordnung.
Die Beere hat zwei Schichten, eine feste knackige unter der Schale und eine weiche rund um die Kerne. Beim Zerbeißen lösen sich die Kerne mit dem weichen Fleisch ab und man kann sie abschlucken, bevor man den Rest zerkaut. Die Schale ist mittelfest und lecker.
Standort war im Gwh.
Fürs Foto habe ich die Traube flach ausgebreitet, dadurch sieht man den lockeren Aufbau im oberen Bereich.
Hätte noch etwas gekonnt, aber wir haben alkoholsüchtige Siebenschläfer im Gwh.
Etwas wenig Aroma.
Eigentlich wollte ich eine sehr festfleischige kernlose Sorte, aber diese ist auch in Ordnung.
Die Beere hat zwei Schichten, eine feste knackige unter der Schale und eine weiche rund um die Kerne. Beim Zerbeißen lösen sich die Kerne mit dem weichen Fleisch ab und man kann sie abschlucken, bevor man den Rest zerkaut. Die Schale ist mittelfest und lecker.
Standort war im Gwh.
Fürs Foto habe ich die Traube flach ausgebreitet, dadurch sieht man den lockeren Aufbau im oberen Bereich.
Hätte noch etwas gekonnt, aber wir haben alkoholsüchtige Siebenschläfer im Gwh.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst, es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Bodenart: Übergangsboden Mittlerer Gley-Podsol
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