Querkopf hat geschrieben: ↑28. Aug 2026, 22:29Übrigens waren die beiden Gewitter von der schnellen Sorte und sind Richtung Goworo abgezogen. Sie hatten noch ordentlich Wasser im Gepäck - ich hoffe, die rheinland-pfälzischen Dürrezonen haben davon profitiert

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Hier an der Rheinfront zu Nord-BW waren es mit den Gewittern von der Nacht plus kompletter Tag 6mm im Regenmesser. Dreiviertel der Regenmenge vom ganzen August in ein paar Stunden, geht doch, warum nicht vorher so?
Südhessen Bäume entwurzelt, es steht noch die Spekulation im Raum, gegen 1:10 CEST ein Tornado, jedenfalls gibts um Darmstadt entwurzelte bzw zerfetzte Bäume, Stamm gespalten usw.
Im Garten recht harmlos, die Unkräuter von den falschen Saatbeeten laufen auf, dank Bewässerung, verschlämmt ist nix, Laub ist trocken. Es könnte mal wieder regnen, es fehlen 587,7mm Niederschlag auf den m² laut Station.
Positiver Nebeneffekt der Regenperiode: die Hecke, die Ende Juli geschnitten wurde, hat am Fuß Efeu, der war das ganze Frühjahr beschattet, hat sich nicht auf Licht einstellen können wegen dem jährlichen Zuwachs. Nach dem Schnitt gab es dort verbranntes Laub, nicht weiter schlimm, Phototox halt und Hitzeschaden, abgebrannt, weggelötet, aber jetzt gab es eine Woche feuchte Luft und knapp 10mm, das war genug um so viel Lebensgeister zu wecken, dass die Pflanze genug Kraft hat, um aktiv zu sterben. Die letzten 2 Tage hat sich das massiv verändert, es war mal wieder Stoffwechsel da. Wasserstoffblond ist das neue sterben. Pflanzenzellen von Sauerstoffradikalen von innen gebleicht. Das hatten wir die letzten 7 Dürrejahre seit 2018 nicht. Das ist neu.
Was mich überrascht sind die Bodenverhältnisse, quer über die verschiedenen Bodenarten in den jeweiligen Gärten hinweg, der bricht bei Bearbeitung wie aus dem Bilderbuch, es könnte nicht besser sein, eine perfekte Herbstbestellung könnte das werden. Wenn Wasser kommt...
Für die Statistik, im Frühjahr trocken, sehr gute Winterfeuchte und durch die Trockenheit beste Bodenbedienungen für die Aussaat, keine Verdichtungen, verschmieren usw, danach die gewohnte Frühjahrstrockenheit, später etwas Regen aber Hitzesommer mit austrocknenden Winden, keine Feuchtigkeit in den ersten 30cm Boden die über den Wassergehalt von trockenem Mehl hinausgeht, anschließend 10 Wochen praktisch nix von oben und immer noch Hochsommer. Deshalb ist das Jahr gelaufen, Herbst kann kommen.