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Dürregejammer (Gelesen 1093250 mal)

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Gersemi
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Re: Dürregejammer

Gersemi » Antwort #8520 am:

Medi, Danke fürs ausführliche antworten.
Du schreibst :" Raus kamen Chrysanthemum, Coreopsis verticillata, Fuchsia und Heleborus" - zum umpflanzen oder kaputt und Kompost ?
Hier kam alles kaputt-verdorrte raus und ab auf den Kompost, einiges erholt sich nach dem Regen, und einige Umpflanzungen muß/will ich noch machen.
LG
Gersemi
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Nox
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Re: Dürregejammer

Nox » Antwort #8521 am:

Tüchtig, tüchtig !
Heute morgen hab' ich kaum meinen Augen getraut: ca. 10mm kamen über Nacht und dann noch ein wenig am Vormittag.
Bis unter die Rhododendron ist es nicht nass geworden, da habe ich mit der Giesskanne geholfen.
Jedenfalls geht es schonmal in die richtige Richtung.
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Mediterraneus
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Re: Dürregejammer

Mediterraneus » Antwort #8522 am:

Gersemi hat geschrieben: 29. Aug 2026, 18:45 Medi, Danke fürs ausführliche antworten.
Du schreibst :" Raus kamen Chrysanthemum, Coreopsis verticillata, Fuchsia und Heleborus" - zum umpflanzen oder kaputt und Kompost ?
Hier kam alles kaputt-verdorrte raus und ab auf den Kompost, einiges erholt sich nach dem Regen, und einige Umpflanzungen muß/will ich noch machen.
Fuchsia war ziemlich tot, ins Wasser gestellt, bekommen Freunde. Coreopsis kam auf Kompost, Helleborus war oberirdisch braun, war noch Leben drin, kam in den Schatten,war mal ne teure. Andere kamen weg.
In dem Beet sind jetzt noch 7 Rosen, die muss ich halt gießen, bzw. sie blühen halt nicht nach bei Trockenheit.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
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hobab
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Re: Dürregejammer

hobab » Antwort #8523 am:

Sieht immer noch ziemlich gut aus Medi, trotz der Verluste. Einiges, wie Fuchsia war erwartbar, die geht hier nur im Schatten. Andere, wie Helleborus, verblüffen mich immer wieder mit ihrer Zähigkeit. Spreche hier von foetidus und argutifolius, orientalis hat es im Sand schwer. Und die Asteraceae müssen ja nicht im Trockengarten stehen, bestimmt fällt dir was interessantes stattdessen ein…😁

Noch mal zu den Bäumen: es gibt einheimische die einigermaßen mit dem Klimawandel klar kommen, aber leider sind sie unwirtschaftlich wie Acer campestre, zu anspruchsvoll wie Tilia oder Prunus, um als Wirtschaftsbaum Fichte und Buche zu ersetzen. Fichte ist vorbei, außer da wo sie herstammen, Buche schwächelt sehr. Aber auch fremdländische sind nicht einfach zu finden, Robinie ist wegen Ausläufern und Stickstoffeintrag kritisch und Douglasie geht auch nicht überall. Ohne fremdländische Bäume wird es aber in nicht allzuferner Zukunft (in Baumdimensionen) keinen Wald mehr geben in Deutschland.
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Nox
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Re: Dürregejammer

Nox » Antwort #8524 am:

Bei mir gehen überall Sämlinge von immergrünen Eichen auf. Vermutlich Quercus ilex, obwohl weder bei mir noch bei den Nachbarn welche stehen. Selber habe ich Quercus phillyreoides, aber Eicheln habe ich noch keine daran bemerkt. Muss mal genauer schauen. Es gibt extrem schwierige Standorte, z.B. ein steiler trockener Wall, auf dem Eichen oben stehen. Dort lasse ich sie gerne kommen, pflanzen wäre an dieser Stelle reichlich aussichtslos.

Ausser Eichen dörren jetzt sogar Lorbeerkirschen und Prunus lusitanicus, wenn sie ungünstig und in der Sonne stehen. Sowas hatte ich noch nie gesehen. Aber wie gesagt, ab und an ein Schauer - aber mehr als 1 cm Oberboden wurde bisher nicht feucht.
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