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tiere im garten? - nerven grad sehr (Gelesen 15071 mal)
Moderator: partisanengärtner
- oile
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Markgräfin von Pieske, Gierschkultivatorin Brandenburg, zwei Gärten: Nähe Schönefeld und Nähe Fürstenwalde.
Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Bei mir wühlen Maulwürfe alles um, einfach alles. In langen Trockenperioden, wenn die Trockenheit weit in die Tiefe reicht, sind die Gänge oft sehr oberflächlich, dort ist es nach Gießaktionen ja halbwegs feucht, nach dem Winter finde ich riesige Häufen zwischen den Stauden und breche daneben ein.
Leider nutzen Wühlmäuse gerne die ordentlich befestigten Maulwurfsgänge.
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Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.
Don't feed the troll!
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- maigrün
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
ja, sehr aktiv in beeten.
- Gersemi
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Ja, genau, so geht es mir ja auch. Bei zugewachsenen Beeten fällt das nicht so schnell auf und ich habe es eher zufällig entdeckt. Da in dieser vollsonnigen Rabatte aber keine kostbaren Raritäten stehen, hält sich mein Ärger in Grenzen. Pflanzen, die ich gerne behalten hätte, hat die Wühlmaus gefressen, die vorher dran war.
LG
Gersemi
Gersemi
Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Da Maulwürfe sich von Regenwürmern, Engerlingen u. A. ernähren, wühlen sie bevorzugt in den Teilen des Gartens, wo diese eben zu finden sind. Feuchte, nährstoffreiche, ggf. gemulchte Böden, in denen Würmer usw. selber genug Nahrung finden. Kann in dem einem Garten der Rasen, im anderen Garten eher das Beet sein.
Maulwürfe legen unterschiedliche Gänge an: tiefliegende (gerne 60cm tief), die so etwas wie Schnellstraßen sind, in denen sie zügig ihr Revier durchqueren. Dazu höherliegende (ca.20cm tief oder auch so flach unter der Erdoberfläche, dass man die wie eine Röhre nach oben gewölbte Erde erkennen kann), das sind die Jagdgänge.
Diese Jagdgänge laufen Maulwürfe alle paar Stunden ab (wenn ich mich richtig erinnere, dann haben Maulwürfe einen ca. 4-stündigen "Tag") und sammeln dort die Regenwürmer auf, die auf ihrer Wanderung durch die Erde dort landen. Diese tragen sie - sofern sie im Moment keinen Hunger haben - in ihren unterirdischen Vorratsraum, den sie gleich neben ihrem Schlafkessel angelegt haben. Die Maulis beißen den Würmern Körperanfang und -ende einfach ab. Die Würmer überleben es, sind aber bewegungsunfähig und können nicht mehr fliehen.
Der Specht, der Holz mit dem Schnabel haut, hat das Haus mir aufgebaut;
Dass das Haus beworfen sei, trug die Schwalbe Mörtel bei.
Und als Dach hat sich zuletzt obendrauf ein Schwamm gesetzt.(F. Rückert)
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- IrisLost
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Ob es Maulwürfe sind, die im Garten graben, erkennt man daran, daß sie ihre Haufen immer mit einem kleinen Gegenstand verschließen. Wenn sie dafür keinen Stein finden nehmen sie zur Not auch eine Glasscherbe o. ä.
Bei uns sind es leider keine Maulwürfe, die immer wieder neue Höhlen und Gänge graben, nicht mal Wühl-/Schermäuse wie in früheren Jahren immer. Diesmal ist es das Schlimmstmögliche: Ratten
Mit diesem Problem sind wir nicht alleine, einige Nachbarn berichten ebenfalls davon und auch Gärtner aus der weiteren Umgebung. Die meisten haben mehr oder weniger resigniert. Ich weigere mich aber, meine Pflanzen aufzugeben, die durch die Unterhöhlungen auch bei Regen vertrocknen. Darum stopfe ich tagtäglich, bzw. bei Hitze allnächtlich, die Gänge immer wieder mit allem möglichen zu, setze die Höhlen per Schlauch unter Wasser und trete anschließend ringsum die Erde runter.
Fallobst wird regelmäßig eingesammelt, der einzige Meisenknödel abends reingeholt, Vogelfutter ansonsten nur noch auf zwei Tischen morgens so sparsam ausgegeben, daß es nachmittags schon weg ist.
Blicken lassen sie sich nicht (nur zwei Sichtungen innerhalb vieler Wochen) aber ich rieche sie... Der Hund auch und würde gerne in den Beeten graben aber dann wäre der Garten auch zerstört.
Mit Schlagfallen hatte ich vor vielen Jahren mal Wühlmäuse bejagt, stattdessen aber einen Maulwurf und eine Kröte getötet, woraufhin ich sie weggegeben habe. Die schmalen Gänge gehen immer gleich senkrecht nach unten und die Beete sind dicht bepflanzt, auch von daher würde ich keine Schlagfalle mehr versuchen. Sinnlos: Es gibt nämlich auch immer mindestens zwei parallele Gänge.
Ein Nachbar hat zwei mit Lebendfallen erwischt und weit entfernt ausgesetzt. Da ich inzwischen schon von Ratten träume und ihr Gestank mich vor Ekel schüttelt will ich den keinesfalls auch noch im Auto haben.
Außerdem wären sie dafür m. E. auch zu schlau: An die vor Verzweiflung ausgelegten Giftköder sind sie nämlich nicht gegangen, die haben stattdessen die Nacktschnecken gefressen. Inzwischen gibt´s auch eh keine mehr für Privatleute.
Als wir noch Katzen hatten gab´s dieses Problem nicht. Unsere beiden jagd-eifrigen Pflegekatzen sind nun schon fast ein halbes Jahr zurück bei ihrem eigentlichen Frauchen und Neue einzugewöhnen ist wegen des extrem eifersüchtigen Hundes sehr schwierig. Könnten wir zwei möglichst ältere und miteinander befreundete/verwandte Weibliche bekommen, würden wir eine neue Zusammenführung trotzdem gerne angehen. Bisher wurden abgegebene Adoptionsangebote aber leider nicht angenommen. Manchmal erscheint auch mir inzwischen Resignation die einfachere Lösung zu sein...
Bei uns sind es leider keine Maulwürfe, die immer wieder neue Höhlen und Gänge graben, nicht mal Wühl-/Schermäuse wie in früheren Jahren immer. Diesmal ist es das Schlimmstmögliche: Ratten
Mit diesem Problem sind wir nicht alleine, einige Nachbarn berichten ebenfalls davon und auch Gärtner aus der weiteren Umgebung. Die meisten haben mehr oder weniger resigniert. Ich weigere mich aber, meine Pflanzen aufzugeben, die durch die Unterhöhlungen auch bei Regen vertrocknen. Darum stopfe ich tagtäglich, bzw. bei Hitze allnächtlich, die Gänge immer wieder mit allem möglichen zu, setze die Höhlen per Schlauch unter Wasser und trete anschließend ringsum die Erde runter.
Fallobst wird regelmäßig eingesammelt, der einzige Meisenknödel abends reingeholt, Vogelfutter ansonsten nur noch auf zwei Tischen morgens so sparsam ausgegeben, daß es nachmittags schon weg ist.
Blicken lassen sie sich nicht (nur zwei Sichtungen innerhalb vieler Wochen) aber ich rieche sie... Der Hund auch und würde gerne in den Beeten graben aber dann wäre der Garten auch zerstört.
Mit Schlagfallen hatte ich vor vielen Jahren mal Wühlmäuse bejagt, stattdessen aber einen Maulwurf und eine Kröte getötet, woraufhin ich sie weggegeben habe. Die schmalen Gänge gehen immer gleich senkrecht nach unten und die Beete sind dicht bepflanzt, auch von daher würde ich keine Schlagfalle mehr versuchen. Sinnlos: Es gibt nämlich auch immer mindestens zwei parallele Gänge.
Ein Nachbar hat zwei mit Lebendfallen erwischt und weit entfernt ausgesetzt. Da ich inzwischen schon von Ratten träume und ihr Gestank mich vor Ekel schüttelt will ich den keinesfalls auch noch im Auto haben.
Außerdem wären sie dafür m. E. auch zu schlau: An die vor Verzweiflung ausgelegten Giftköder sind sie nämlich nicht gegangen, die haben stattdessen die Nacktschnecken gefressen. Inzwischen gibt´s auch eh keine mehr für Privatleute.
Als wir noch Katzen hatten gab´s dieses Problem nicht. Unsere beiden jagd-eifrigen Pflegekatzen sind nun schon fast ein halbes Jahr zurück bei ihrem eigentlichen Frauchen und Neue einzugewöhnen ist wegen des extrem eifersüchtigen Hundes sehr schwierig. Könnten wir zwei möglichst ältere und miteinander befreundete/verwandte Weibliche bekommen, würden wir eine neue Zusammenführung trotzdem gerne angehen. Bisher wurden abgegebene Adoptionsangebote aber leider nicht angenommen. Manchmal erscheint auch mir inzwischen Resignation die einfachere Lösung zu sein...
- Hyla
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Hm, bezüglich Ratten hatten wir gerade eine interessante Begegnung.
Ich habe eine Cam ins Wlan eingebunden und die liegt jetzt links von der Haustür auf einer Dose und beobachtet die Treppe und den Treppenabsatz vor der Haustür.
Neben einer Waldmaus war da auch ein junger Rattenbock nachts zu sehen.
Also haben wir aufgerüstet und Rattenfallen aus schwarzem Kunststoff in Übergröße gekauft.
Die schuhgroße Falle wurde mit Leberwurst beködert, scharf gemacht und die Falle war am nächsten Morgen zu.
In der Kameraaufnahme sieht man, daß die Ratte tatsächlich erwischt wird, sich aber blitzartig mit den Hinterbeinen an der Falle abstützt und den Kopf rauszieht.
Mit Bocksprüngen flüchtet sie dann.
Jetzt war ein paar Tage Pause und sie kam bisher nicht wieder.
Leberwurst als Köder haben wir eingesetzt, weil die Herrschaften im Mietbunker gern mal Grillreste in deren hauseigenen Komposter verklappen. Ergo könnte sie fleischige Kost gewöhnt sein. An Nutella wollte die nicht ran, wie die Webcam gezeigt hat.
Ich habe eine Cam ins Wlan eingebunden und die liegt jetzt links von der Haustür auf einer Dose und beobachtet die Treppe und den Treppenabsatz vor der Haustür.
Neben einer Waldmaus war da auch ein junger Rattenbock nachts zu sehen.
Also haben wir aufgerüstet und Rattenfallen aus schwarzem Kunststoff in Übergröße gekauft.
Die schuhgroße Falle wurde mit Leberwurst beködert, scharf gemacht und die Falle war am nächsten Morgen zu.
In der Kameraaufnahme sieht man, daß die Ratte tatsächlich erwischt wird, sich aber blitzartig mit den Hinterbeinen an der Falle abstützt und den Kopf rauszieht.
Mit Bocksprüngen flüchtet sie dann.
Jetzt war ein paar Tage Pause und sie kam bisher nicht wieder.
Leberwurst als Köder haben wir eingesetzt, weil die Herrschaften im Mietbunker gern mal Grillreste in deren hauseigenen Komposter verklappen. Ergo könnte sie fleischige Kost gewöhnt sein. An Nutella wollte die nicht ran, wie die Webcam gezeigt hat.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst, es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Bodenart: Übergangsboden Mittlerer Gley-Podsol
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- hobab
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Gesundheitsbewusste Ratten! Selbst die essen das Zeug nicht..
Aber schön ist so ein Befall nicht, ich hoffe ihr kriegt das irgendwie in den Griff. Im Frühjahr hatten sie sich bei uns im ehemaligen Ölkeller eingerichtet, der stinkt heute noch, Irislost ich kann dich gut verstehen!
Zum Glück hält die Katz den Bestand klein, es lag fast täglich eine - meist halbverdaute - Ratte vor der Tür, jetzt ist grade Ruhe. Hier in Berlin gibt es ja fast überall Ratten, die Maßnahmen der Kammerjäger sind meist nur von kurzer Dauer. Für eine Weile durchaus erfolgreich, aber spätestens nach ein paar Monaten sind sie wieder da, meist liegen noch die schwarzen Plastikfallen vom letzten Mal rum…
Aber schön ist so ein Befall nicht, ich hoffe ihr kriegt das irgendwie in den Griff. Im Frühjahr hatten sie sich bei uns im ehemaligen Ölkeller eingerichtet, der stinkt heute noch, Irislost ich kann dich gut verstehen!
Zum Glück hält die Katz den Bestand klein, es lag fast täglich eine - meist halbverdaute - Ratte vor der Tür, jetzt ist grade Ruhe. Hier in Berlin gibt es ja fast überall Ratten, die Maßnahmen der Kammerjäger sind meist nur von kurzer Dauer. Für eine Weile durchaus erfolgreich, aber spätestens nach ein paar Monaten sind sie wieder da, meist liegen noch die schwarzen Plastikfallen vom letzten Mal rum…
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- Lady Gaga
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Ich fürchte, Resignation ist keine dauerhafte Lösung. Die Rattenzahl steigt schnell an.
Erst waren hier vor einigen Jahren 4 junge Ratten im Komposter, habe selbst eine mit Walnuss im Maul darunter verschwinden gesehen. Dass sie nur Fleischreste fressen ist ein Gerücht für Wanderratten.
Die normale Rattenfalle erlegte nur eine, die anderen 3 gingen nicht mehr ran. Nach Ausräumen des Komposters flüchteten sie in den Nebengarten, gruben Gänge und entwurzelten 2 Rosen. Dann entdeckten sie den Hühnerstall und eines Morgens sah eine Ratte unter der Holzhütte raus, dann 2, dann 3. Ich kaufte eine Falle mit Giftködern, in nächster Zeit fand ich 7 tote Ratten im Garten, da waren also schon 4 junge Ratten dabei. - Jetzt sind wieder Ratten dort, aber diese Fallen verboten, die Ratten leben nun im Paradies.
Wer das verboten hat, lebt in Stadtwohnungen ohne Bezug zur Natur.
Grüße aus dem Burgenland, dem Land der Sonne!
- Hyla
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Wieso hat euer Kompost denn keinen Karnickeldraht drunter? In einen geschlossenen Behälter mit Deckel kommt auch keine Ratte rein.
Den Kompost vom Mietbunker kennen wir gut. Es ist leider kein Gerücht mit den fleischfressenden Ratten. Wenn die Herrschaften ein Problem mit der heimischen Fauna haben, dürfen das nämlich regelmäßig die Nachbarn lösen, weil sie selber ja 'Tierfreunde' sind.
Den Kompost vom Mietbunker kennen wir gut. Es ist leider kein Gerücht mit den fleischfressenden Ratten. Wenn die Herrschaften ein Problem mit der heimischen Fauna haben, dürfen das nämlich regelmäßig die Nachbarn lösen, weil sie selber ja 'Tierfreunde' sind.
Liebe Grüße!
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- Brezel
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Gelegentlich sind Ratten in der großen Kompostanlage auf der Brezelwiese. Dort wurden noch nie Fleischreste kompostiert, seit über 10 Jahren fallen auch keine Küchenabfälle oder Essensreste mehr an. Wahrscheinlich sind Engerlinge & Co. und ggf. auch Kompostwürmer eine Nahrungsquelle. Das alles rattensicher zu machen würde mein Budget übersteigen.
Dort kümmern sich allerdings Füchse um die Ratten, sobald welche auftauchen.
Dort kümmern sich allerdings Füchse um die Ratten, sobald welche auftauchen.
- rocambole
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Wenn man jemanden aus Osteuropa kennt, ich meine, die verkaufen da noch das wirksame Zeugs, man könnte sich was mitbringen lassen. Meist ist nur D übereifrig und in anderen, auch westlichen EU-Ländern gibt es bestimmte Sachen noch, die hier abgeschafft sind.
Tierheim? Die haben reichlich Katzen und würden gerne welche davon in gute Hände abgeben.
Zuletzt geändert von rocambole am 31. Aug 2026, 14:52, insgesamt 1-mal geändert.
Sonnige Grüße, Irene
- Hyla
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Dänemark hatte vor ein paar Jahren noch ein üppiges Angebot an Mitteln zur Nagerbekämpfung. Die haben doch immer Probleme mit Touris und Viehzeug. Da haben wir u.a. unsere XXL Schermausfalle her.
Was gegen Ameisen und Schaben haben die auch.
Mag sein, daß sich die Ratten in den Komposter durchknabbern können, besser als ein einfacher Bretterkasten schön mit Lücken ist es aber trotzdem. Wir hatten ohne Gitter zweimal Iltisse drin und Wühlmäuse können auch einziehen. Das hat man mit Draht dann nicht mehr.
Was gegen Ameisen und Schaben haben die auch.
Mag sein, daß sich die Ratten in den Komposter durchknabbern können, besser als ein einfacher Bretterkasten schön mit Lücken ist es aber trotzdem. Wir hatten ohne Gitter zweimal Iltisse drin und Wühlmäuse können auch einziehen. Das hat man mit Draht dann nicht mehr.
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- rocambole
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Dänemark ist ein guter Hinweis, das ist nicht so sehr weit weg! Wobei man einiges wirksames gegen Beratung noch bekommt, notfalls im Internet (oft per Video, ist auszuhalten), wenn vor Ort keiner beraten will.
Ich verstehe auch nicht, warum die Ratten nicht einfach unterdurch sind - noch haben wir kein Gitter drunter, weil es seid den über 20 Jahren, die er hier steht, noch kein Loch im Boden gab. Ich leere den Komposter jährlich bis runter auf die Erde, alles ok.
Ich verstehe auch nicht, warum die Ratten nicht einfach unterdurch sind - noch haben wir kein Gitter drunter, weil es seid den über 20 Jahren, die er hier steht, noch kein Loch im Boden gab. Ich leere den Komposter jährlich bis runter auf die Erde, alles ok.
Sonnige Grüße, Irene
- IrisLost
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Re: tiere im garten? - nerven grad sehr
Danke für eure Erfahrungen und euren Zuspruch!
Ein Tierheim nach Katzen zu fragen habe ich mich grade erst getraut: Wir sind ziemlich alt (Mitte bis Ende 60), dazu Raucher, unser Haushalt ist etwas unkonventionell und zugerümpelt, eine inzwischen vielbefahrene, enge Straße befindet sich direkt vor der Haustür und dazu noch besagter Eifersuchtshund (ein ca. 9-jähriger SH-Mix aus Sardinien)... Da kann ich Tierschützer gut verstehen, die ihre Schützlinge lieber in sicherere Umgebungen vermitteln.
- Andererseits hat Irene natürlich recht und die TH sind voll. Vielleicht besteht also die Chance, wenigstens Wilde/Halbwilde in Pflege zu bekommen. Schaumermal...
Was das Absichern von Behältnissen gegen Ratten betrifft, ist das leider wirklich ziemlich unmöglich. Wir hatten z. B. vor vielen Jahren im Garten einen Kaninchenauslauf, der von unten und den Seiten *doppelt* mit überlappendem Kükendraht gebaut war und von oben natürlich auch abgedichtet. Sogar da sind sie nachts reingekommen. Tagsüber hat sich unser damaliger, schwarzer Kater gerne zum Mittagsschlaf zu den Kanichen gesellt aber nachts waren sie unbeschützt. Wie mir ein vor Jahrzehnten, nach der Entdeckung, daß hier über Winter Wanderratten auf dem Dachboden und in den Wänden waren, beauftragter Kammerjäger sagte, können sich Ratten sogar durch Beton fressen wenn sie irgendwo rein wollen.
Dessen Bemühungen waren ebenfalls nur von kurzfristigem Erfolg gekrönt. Er erwähnte auch, daß die Biester sich auch in den Zwischenwänden von Neubauten einnisten, was deren Bewohner wegen der doppelten Wände mit schallschluckender Stein-/Glaswolle-Abdichtung aber nur selten bemerkten.
Auf seinen Rat hin haben wir damals zwei wilde Tierschutz-Katzen auf dem nicht isolierten Dachboden angesiedelt, die die Ratten für lange Zeit vertrieben haben (unsere "Haus-" Katzen mußten nachts immer schon drinnen bleiben).
Nach einem blöden Sturz mit anschließender OP vor ein paar Jahren trau ich mich da aber kaum noch hoch (man kommt nur über eine Leiter auf die fast 4 m Höhe). Eine regelmäßige Versorgung mit (im Winter mehrmals täglich warmem) Wasser und Futter plus Katzenkloreinigung wäre also nicht mehr möglich. Die alte Katzenklappe nach draußen/unten ist auch schon lange kaputt.
Die früheren, auch "Haus"- und Pflege-, Katzen sind da gerne öfter hochgestiegen (es gab/gibt ein schräg angebrachtes Brett als Aufstiegshilfe von draußen) und haben den großen, vollgerümpelten Raum rattenfrei gehalten. Was da inzwischen los ist möchte ich gar nicht so genau wissen...
Jedenfalls habe ich es jetzt endlich - dank eures Zuspruchs - gewagt, auch mal im nächstgelegenen TH nachzufragen (statt nur bei privaten Inserenten des lokalen Anzeigenblatts). Vielleicht bringt es ja was
Allen anderen Geplagten wünsche ich ebenfalls Durchhaltevermögen und geeignete Lösungen für dieses wirklich ätzende Problem!
Ein Tierheim nach Katzen zu fragen habe ich mich grade erst getraut: Wir sind ziemlich alt (Mitte bis Ende 60), dazu Raucher, unser Haushalt ist etwas unkonventionell und zugerümpelt, eine inzwischen vielbefahrene, enge Straße befindet sich direkt vor der Haustür und dazu noch besagter Eifersuchtshund (ein ca. 9-jähriger SH-Mix aus Sardinien)... Da kann ich Tierschützer gut verstehen, die ihre Schützlinge lieber in sicherere Umgebungen vermitteln.
- Andererseits hat Irene natürlich recht und die TH sind voll. Vielleicht besteht also die Chance, wenigstens Wilde/Halbwilde in Pflege zu bekommen. Schaumermal...
Was das Absichern von Behältnissen gegen Ratten betrifft, ist das leider wirklich ziemlich unmöglich. Wir hatten z. B. vor vielen Jahren im Garten einen Kaninchenauslauf, der von unten und den Seiten *doppelt* mit überlappendem Kükendraht gebaut war und von oben natürlich auch abgedichtet. Sogar da sind sie nachts reingekommen. Tagsüber hat sich unser damaliger, schwarzer Kater gerne zum Mittagsschlaf zu den Kanichen gesellt aber nachts waren sie unbeschützt. Wie mir ein vor Jahrzehnten, nach der Entdeckung, daß hier über Winter Wanderratten auf dem Dachboden und in den Wänden waren, beauftragter Kammerjäger sagte, können sich Ratten sogar durch Beton fressen wenn sie irgendwo rein wollen.
Dessen Bemühungen waren ebenfalls nur von kurzfristigem Erfolg gekrönt. Er erwähnte auch, daß die Biester sich auch in den Zwischenwänden von Neubauten einnisten, was deren Bewohner wegen der doppelten Wände mit schallschluckender Stein-/Glaswolle-Abdichtung aber nur selten bemerkten.
Auf seinen Rat hin haben wir damals zwei wilde Tierschutz-Katzen auf dem nicht isolierten Dachboden angesiedelt, die die Ratten für lange Zeit vertrieben haben (unsere "Haus-" Katzen mußten nachts immer schon drinnen bleiben).
Nach einem blöden Sturz mit anschließender OP vor ein paar Jahren trau ich mich da aber kaum noch hoch (man kommt nur über eine Leiter auf die fast 4 m Höhe). Eine regelmäßige Versorgung mit (im Winter mehrmals täglich warmem) Wasser und Futter plus Katzenkloreinigung wäre also nicht mehr möglich. Die alte Katzenklappe nach draußen/unten ist auch schon lange kaputt.
Die früheren, auch "Haus"- und Pflege-, Katzen sind da gerne öfter hochgestiegen (es gab/gibt ein schräg angebrachtes Brett als Aufstiegshilfe von draußen) und haben den großen, vollgerümpelten Raum rattenfrei gehalten. Was da inzwischen los ist möchte ich gar nicht so genau wissen...
Jedenfalls habe ich es jetzt endlich - dank eures Zuspruchs - gewagt, auch mal im nächstgelegenen TH nachzufragen (statt nur bei privaten Inserenten des lokalen Anzeigenblatts). Vielleicht bringt es ja was
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