Hier ein paar Fotos aus meinem Garten aus dem vergangenen Oktober und November:
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Der Garten im Herbst- unterschätzt ? (Gelesen 893 mal)
- Veilchen-im-Moose
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Schwerte/Ruhr Winterhärtezone 7b
Re: Der Garten im Herbst- unterschätzt ?
Ja, auch ich liebe den Herbst im Garten. Trotzdem erfüllt mich die Zeit mit Wehmut, muss ich doch für Monate Abschied nehmen vom Anblick üppiger Blüten, von wärmenden Sonnenstrahlen, von langen, lichten Abenden.
Hier ein paar Fotos aus meinem Garten aus dem vergangenen Oktober und November:









Hier ein paar Fotos aus meinem Garten aus dem vergangenen Oktober und November:
Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will
Henri Matisse
Henri Matisse
- Frau P
- Beiträge: 359
- Registriert: 31. Mai 2024, 15:56
- Region: Südwesten
- Höhe über NHN: 364m ü NN
- Bodenart: humos
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Der Garten im Herbst- unterschätzt ?
Oh ja, das sieht sehr schön aus. Das notiere ich mir als Kandidatin! Mit dem japanischen Blutgras lagst du richtig würde ich sagen! Es sieht in meiner Erinnerung genau so aus- vielen lieben Dank!
- Blush
- Beiträge: 2907
- Registriert: 16. Jun 2022, 22:17
- Region: Süd-östliches Schleswig-Holstein
- Bodenart: Lehm
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
-
Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.
Re: Der Garten im Herbst- unterschätzt ?
Bei Veilchen und polluxverde sieht's das ganze Jahr über traumhaft schön aus!
Der Feuerdorn ist klasse, Veilchen. Ich finde, dass es ein unterschätztes, zu schnell abgelehntes Gehölz ist. Will ich auch irgendwo unterbringen.
Gerne geschehen, Frau P. Die Rutenhirse habe ich mit einer nachblühenenden Rose und einer Raublattaster kombiniert. Gefällt mir bis jetzt gut. Panicum treibt aber sehr spät aus, setze es am besten so, dass aus dem Hauptblickwinkel die Lücke abgedeckt wird.
Der Feuerdorn ist klasse, Veilchen. Ich finde, dass es ein unterschätztes, zu schnell abgelehntes Gehölz ist. Will ich auch irgendwo unterbringen.
Gerne geschehen, Frau P. Die Rutenhirse habe ich mit einer nachblühenenden Rose und einer Raublattaster kombiniert. Gefällt mir bis jetzt gut. Panicum treibt aber sehr spät aus, setze es am besten so, dass aus dem Hauptblickwinkel die Lücke abgedeckt wird.
"Der andere könnte recht haben."
Frei nach Frank Elster
Frei nach Frank Elster
- hobab
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- Wohnort: Berlin
- Bodenart: Sand
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Der Garten im Herbst- unterschätzt ?
Den Pyracantha lehne ich weniger wegen der Optik ab, auch wenn ich normalerweise eher das etwas weniger grelle Rot bevorzuge (hier passt auch das Orange finde ich, da es nur gehen die Garage ankämpfen muss und nicht gegen alle möglichen Blütenfarben), sondern weil die so furchtbar zu schneiden sind. Das geht selten ohne lange eiternde abgebroche Spitzen irgendwo in der eigenen Pelle ab..
Panicum, vor allem Shenandoah ist auf jeden Fall eine gute Wahl. Aber auch Molinia hat eine tolle Herbstfarbe. Bei den Rosen ist hugonis besonders spektakulär mit ihrem dunkelroten Laub, die braucht allerdings viel Raum. Ebenso moyesii, die eher mit auffälligen Früchten punket. Amsonia wiederhole ich nochmal, mit den verschiedenen Arten und jeweils anderren Herbstfarben, für mich einer der wichtigsten Aspektbildner im Herbst, speziell hubrichtii mit ihrem strahlendem Gelb.
Panicum, vor allem Shenandoah ist auf jeden Fall eine gute Wahl. Aber auch Molinia hat eine tolle Herbstfarbe. Bei den Rosen ist hugonis besonders spektakulär mit ihrem dunkelroten Laub, die braucht allerdings viel Raum. Ebenso moyesii, die eher mit auffälligen Früchten punket. Amsonia wiederhole ich nochmal, mit den verschiedenen Arten und jeweils anderren Herbstfarben, für mich einer der wichtigsten Aspektbildner im Herbst, speziell hubrichtii mit ihrem strahlendem Gelb.
Berlin, 7b, Sand
Re: Der Garten im Herbst- unterschätzt ?
Ich empfinde es wie Miss.Willmott und auch goworo. Hier erholt sich der Garten gerade von der Hitze des Sommers mit vielen verbrannten Blüten. Da kommen die Herbstblüher gerade recht. Beispielsweise Anemone japonica mit langer Blütezeit, Geranium wallichianum, etliche Salvien, Astern, Plectranthus sowie Eisenhüte, die erst sehr spät dran sind. Viele Stauden, die rechtzeitig zurückgeschnitten wurden, blühen noch lange nach, bis zu den ersten Frösten, ebenso etliche Rosen. Und nicht zu vergessen, jetzt geht es los mit Cyclamen und Colchicums.
Manche Gehölze haben gerade dann ihren großen Auftritt, wenn Anderes vergeht, beispielsweise Immergrüne, wie Fatsien, Mahonien und alle Altersformen vom Efeu. Man kann schöne Rindenbildner bestaunen, aber auch feuerroten Wilden Wein sowie Gehölze mit Früchten und Beeren. Da halte ich es im weitesten Sinn mit Karl Förster: "Es wird durchgeblüht." Ich habe keine Probleme mit dem Herbst und halte ihn weder für blütenarm noch sonst wie uninteressant.
Manche Gehölze haben gerade dann ihren großen Auftritt, wenn Anderes vergeht, beispielsweise Immergrüne, wie Fatsien, Mahonien und alle Altersformen vom Efeu. Man kann schöne Rindenbildner bestaunen, aber auch feuerroten Wilden Wein sowie Gehölze mit Früchten und Beeren. Da halte ich es im weitesten Sinn mit Karl Förster: "Es wird durchgeblüht." Ich habe keine Probleme mit dem Herbst und halte ihn weder für blütenarm noch sonst wie uninteressant.
