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Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen) (Gelesen 2759442 mal)
Moderator: cydorian
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Ich bin zwar nicht in Norddeutschland aber wir haben kein Botrytis. Keine weiteren Krankheiten. Ernte ist 2-3 Wochen früher als normal. Aromabombe ist hier Muscat Bleu mit aber einer sehr locker lichten Traube.
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husar2003
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Erste Trauben im Wendland im Lee des Hohen Mechtin.
Die Sorte weiß ich leider nicht mehr.
Klimabeschreibung unten. Sommer normalerweise wärmer, Winter kälter. Wir messen immer 1 bis 2 Grad mehr im Sommer bzw. weniger im Winterals in Hamburg.
Süß mit Kernen und mitteldicker Schale. Normale Reifezeit , es war nicht ganz so warm wie sonst. Dafür gab es hier aber offensichtlich etwas mehr Regen als in Hamburg. Beides eher untypisch.
Klimabeschhreibung :
"Das Gebiet befindet sich im Übergangsbereich zwischen den atlantischen und kontinentalen Großklimazonen Mitteleuropas und ist weitestgehend als subkontinental einzustufen. Man kann auch von einem noch maritim beeinflussten Binnentieflandklima sprechen. Insbesondere im Lee (Regenschatten) größerer Endmoränen-Höhenzüge (siehe unten) sind relativ niederschlagsarme Verhältnisse anzutreffen. In der Lüchower Niederung ist die jährliche Schwankung der Temperatur mit 17,7 °C bereits um ein Grad stärker als in der subatlantisch geprägten zentralen Lüneburger Heide. Es gibt mit 28 Sommertagen (Maximum > 25 °C) acht mehr und mit 100 Frosttagen (Minimum < 0 °C) 20 mehr als in der mittleren Lüneburger Heide. Der Niederschlag ist mit 580 mm/a im langjährigen Mittel deutlich geringer als dort (Vergleichswert: 730 mm/a). In der Altmark werden ebenfalls Jahresniederschläge von 550 bis 600 Millimetern verzeichnet. Die Durchschnittstemperatur im Januar liegt hier bei −1 bis 0 °C, im Juli bei 17 bis 18 °C."
Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Wendland_und_Altmark
Die Sorte weiß ich leider nicht mehr.
Klimabeschreibung unten. Sommer normalerweise wärmer, Winter kälter. Wir messen immer 1 bis 2 Grad mehr im Sommer bzw. weniger im Winterals in Hamburg.
Süß mit Kernen und mitteldicker Schale. Normale Reifezeit , es war nicht ganz so warm wie sonst. Dafür gab es hier aber offensichtlich etwas mehr Regen als in Hamburg. Beides eher untypisch.
Klimabeschhreibung :
"Das Gebiet befindet sich im Übergangsbereich zwischen den atlantischen und kontinentalen Großklimazonen Mitteleuropas und ist weitestgehend als subkontinental einzustufen. Man kann auch von einem noch maritim beeinflussten Binnentieflandklima sprechen. Insbesondere im Lee (Regenschatten) größerer Endmoränen-Höhenzüge (siehe unten) sind relativ niederschlagsarme Verhältnisse anzutreffen. In der Lüchower Niederung ist die jährliche Schwankung der Temperatur mit 17,7 °C bereits um ein Grad stärker als in der subatlantisch geprägten zentralen Lüneburger Heide. Es gibt mit 28 Sommertagen (Maximum > 25 °C) acht mehr und mit 100 Frosttagen (Minimum < 0 °C) 20 mehr als in der mittleren Lüneburger Heide. Der Niederschlag ist mit 580 mm/a im langjährigen Mittel deutlich geringer als dort (Vergleichswert: 730 mm/a). In der Altmark werden ebenfalls Jahresniederschläge von 550 bis 600 Millimetern verzeichnet. Die Durchschnittstemperatur im Januar liegt hier bei −1 bis 0 °C, im Juli bei 17 bis 18 °C."
Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Wendland_und_Altmark
Isi d'Oro, Brown Turkey, Ronde de Bordeaux, "LdA/Peretta", Petrovača (Kempf), Sultane,Twotimer Early Blue, Gustis Hellas, Unbekannte aus Ungarn, Faruks Turca, Gota de Miel, "All Years Hector/BT",Amacord, Desert King, La Favière
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Derweil dolcht es mir, dass es kein Swenson Red ist. Eher eine Unterlagsrebe. Die einzig reife Beere war Johannisbeeren groß und hatte einen sehr "wilden" geschmack. Etwas zum umveredeln.
- thuja thujon
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
An eine Unterlagensorte glaube ich eher nicht, das rote T von 5BB ist zB nicht zu erkennen. Schau mal auf den Blattstielansatz.
Dürfte eher eine von den Hybridsorten für die gefüllte Weinblätterernte sein.
Dürfte eher eine von den Hybridsorten für die gefüllte Weinblätterernte sein.
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- Rib-2BW
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Ich habe hier eine Rebe aus Sentimentalitätsgründen stehen. Ihr wurde nachgesagt, dass es eine ungarische Reborte sein soll. Sie hat in all den Jahren nur johannisbeerengroße (<1cm) Beeren an sehr kleinen Trauben getragen. 25 Beeren pro Traube an guten Trauben, meist deutlich weniger. Wenig Ertrag. Fuchgeschmack bleibt. Starke Säure. Erst recht spät bekommt sie eine nennenswerte süße. Aber weit weg von der Gefälligkeit eines Boskoop Glory oder gar Silvaner aber wesentlich besser als Parthenocissus quinquefolia.
Genau nach dieser Rebe hat mich der sog. Swenson Red erinnert. Die Blätter differieren.
So gering kann die Wärmemenge hier dieses Jahr nicht gewesen sein, dass diese immer noch dermaßen "wild" schmecken. Ob's eine Unterlage ist, kann ich nicht sagen. Aber auf jeden Fall keine Rebsorte/Tafeltraube mit geringeren Wärmebedarf.
Genau nach dieser Rebe hat mich der sog. Swenson Red erinnert. Die Blätter differieren.
So gering kann die Wärmemenge hier dieses Jahr nicht gewesen sein, dass diese immer noch dermaßen "wild" schmecken. Ob's eine Unterlage ist, kann ich nicht sagen. Aber auf jeden Fall keine Rebsorte/Tafeltraube mit geringeren Wärmebedarf.
- cydorian
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Hier wachsen auch uralte Unterlagsreben in den Obstwiesenhecken ehemaliger Weinberge (seit 100 Jahren kein Wein mehr) wild, sind nicht totzukriegen, nie krank. Haben kleine blaue Beeren mit grossen Kernen, aber nicht mal Fuchsgeschmack. Sehr guten Saft kann man draus machen, wenn man statt der Vögel ernten kann. Fruchtig, aromatisch, leichter Bonbonton. Auch weisse Sorten gibts, ebenfalls kerngesund, jedes Jahr. Das macht auch Hoffnung, man stelle sich vor diese erstklassigen Resistenzgene könnten mit modernen Methoden in neuen Tafeltrauben wirken.
Wenn man den Platz hat und eine gesunde Rebe will, einem der Saft schmeckt, warum nicht? Sind halt keine Tafeltrauben. Insoweit etwas fürs andere Traubenunterforum.
Wenn man den Platz hat und eine gesunde Rebe will, einem der Saft schmeckt, warum nicht? Sind halt keine Tafeltrauben. Insoweit etwas fürs andere Traubenunterforum.