News: Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten! | garten-pur unterstützen mit einer Spende oder über das Partnerprogramm!
Vorschläge für einen kleinen Strauch? (Gelesen 665 mal)
Moderator: AndreasR
- enaira
- Beiträge: 22601
- Registriert: 5. Feb 2007, 14:59
- Region: RP, Nähe Koblenz
- Bodenart: lehmig
- Winterhärtezone: 8a: -12,2 °C bis -9,5 °C
- Kontaktdaten:
Re: Vorschläge für einen kleinen Strauch?
Noch ein Stimme für Choysia. Unsere 'Aztek Pearl' steht unmittelbar neben der Eingangstreppe und hat auch die Trockenheit in diesem Jahr hervorragend überstanden. Falls sie mal zu breit wird, kann man sie problemlos schneiden, das mache ich inzwischen eigentlich jedes Jahr unmittelbar nach der Blüte. Meist schiebt sie dann im Herbst nochmal ein paar Blüten nach.
Für die Wärmepumpe musste ich sie sogar schon sehr stark zurückschneiden, auch das hat sie klaglos mitgemacht.
Eventuell musst du sie in den ersten Jahren imWinter ein bisschen schützen.
Für die Wärmepumpe musste ich sie sogar schon sehr stark zurückschneiden, auch das hat sie klaglos mitgemacht.
Eventuell musst du sie in den ersten Jahren imWinter ein bisschen schützen.
Liebe Grüße
Ariane
It takes both, sunshine and rain, to grow a garden.
Ariane
It takes both, sunshine and rain, to grow a garden.
-
raiSCH
- Beiträge: 8305
- Registriert: 29. Mär 2009, 22:22
- Region: Münchner Schotterebene
- Höhe über NHN: 560
- Bodenart: lehmig über Kies
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Vorschläge für einen kleinen Strauch?
Meine ist in all den Jahren nie höher als 1,5 m geworden, aber erheblich breiter.
- hobab
- Beiträge: 6203
- Registriert: 20. Apr 2008, 17:05
- Wohnort: Berlin
- Bodenart: Sand
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Vorschläge für einen kleinen Strauch?
Chimonanthus friert hier ständig kaputt, wächst nicht gut.
Kleine Philadelphussorten wie Etoile sehen auch außerhalb der Blüte ganz dekorativ aus, im Gegensatz zu den sparrigen Großen. Sollte der Standort etwas halbschattig sein sind Viburnum 'Eskimo' und Rhodotypos scandens gute Optionen. Letzteren mag ich trotz seiner Unscheinbarkeit sehr gerne, mit dem frischgrünen Laub und den schwarzen Beeren. Etwas wüchsiger und rustikaler wäre Viburnum opulus ‚Compactum’ mit seinen dekorativen Beeren und der schönen Blüte. An den kleinen Sorten waren bei mir bisher nirgendwo Käfer oder Raupen.
Sollte der Standort sehr sonnig sein, finde ich den Flieder ‚Palibin’ eine gute Wahl, alternativ gibt es noch die spät blühende Elsholtzia stantonii (bei der plündern meine Frauen mir leider immer die Blätter, um Tee zu machen…), Phlomis fruticosa, große Perovskiasorten und natürlich die schon gelobte Choisya.
Kleine Philadelphussorten wie Etoile sehen auch außerhalb der Blüte ganz dekorativ aus, im Gegensatz zu den sparrigen Großen. Sollte der Standort etwas halbschattig sein sind Viburnum 'Eskimo' und Rhodotypos scandens gute Optionen. Letzteren mag ich trotz seiner Unscheinbarkeit sehr gerne, mit dem frischgrünen Laub und den schwarzen Beeren. Etwas wüchsiger und rustikaler wäre Viburnum opulus ‚Compactum’ mit seinen dekorativen Beeren und der schönen Blüte. An den kleinen Sorten waren bei mir bisher nirgendwo Käfer oder Raupen.
Sollte der Standort sehr sonnig sein, finde ich den Flieder ‚Palibin’ eine gute Wahl, alternativ gibt es noch die spät blühende Elsholtzia stantonii (bei der plündern meine Frauen mir leider immer die Blätter, um Tee zu machen…), Phlomis fruticosa, große Perovskiasorten und natürlich die schon gelobte Choisya.
Berlin, 7b, Sand
- Kasbek
- Beiträge: 4873
- Registriert: 17. Jul 2014, 20:09
- Region: Leipziger Tieflandsbucht
- Höhe über NHN: 175 m
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Vorschläge für einen kleinen Strauch?
Für Lonicera fragrantissima könnte es dort vielleicht zu kalt sein, aber Lonicera x purpusii soll bei mehr Härte die gleichen angenehmen Eigenschaften haben. Heißt praktisch: Optik-, Duft- und Insektenaspekt im Winter/Vorfrühling, wenn das nicht viele andere Gehölze aufweisen. Den Rest des Jahres sieht der Strauch dann halt „nur“ grün aus, aber eine hineinkletternde schwachwüchsige Clematis oder ein anderer passender Kletterer könnte ihm sozusagen noch eine „Zweitblüte“ verschaffen
Zumindest L. fragrantissima läßt sich hier problemlos schneiden, das wird dann also auch bei L. x purpusii gehen, wenn er denn zu breit werden sollte.
Wer Saaten sät, wird Ernten ernten. (Sander Bittner)
- alfalfa
- Beiträge: 489
- Registriert: 9. Jun 2004, 23:45
- Region: Nord-West-Brandenburg
- Bodenart: lehmig
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Vorschläge für einen kleinen Strauch?
Es ist die Südseite, mit ziemlich viel Sonne und relativ trockenem Boden. Daneben steht allerdings schon lange ein ziemlich üppiger Aruncus diocus, der nicht unter Wassermangel leidet. Also kann es im Untergrund vermutlich nicht ganz so trocken sein.
Choisia würde mir sehr gut gefallen, nur fürchte ich, dass sie dort erfrieren könnte?
Bartblume würde mir auch gut gefallen. Da ist die Frosthärte wohl etwas besser, obwohl mir in Frankreich auch schon mal eine im Winter eingegangen ist. Das war möglicherweise auch einfach Überalterung.
Euonymus japonicus in diversen Formen und Färbungen ist hier in der Gegend der Klassiker und steht fast vor jedem Haus. Obwohl ich ihn auch schon als Möglichkeit erwogen habe und die Vorzüge dieses Strauchs sehe, möchte ich an dieser Stelle lieber etwas anderes.
Weigelie, Philadelphus, Eibe und Stechpalme hab ich schon an anderer Stelle. Eine panaschierte Stechpalme könnte dort eigentlich ganz gut aussehen. Ich fürchte nur, sie wird vermutlich zu gross. Da muss immer der Traktor durch und deshalb geht eigentlich nur etwas in Strauchform.
Mahonie ist mir zu stachelig. Da gibt es immer wieder was zu jäten und dann müsste ich immer in den Stacheln rumwuseln
Das wäre ja auch bei Ilex das Problem
Mir würde dort etwas mit relativ dichtem, geschlossenem Wuchs gefallen, besser als etwas, was trichterförmig wächst.
Einen Zwergflieder hab ich hier sogar im Topf stehen und hatte schon überlegt, den dort hinzupflanzen. Der Duft zur Blütezeit ist toll. Leider ist die Blütezeit nur kurz und den Rest des Jahres ist er relativ unscheinbar. Das hat mich bisher davon abgehalten.
Wie riskant wäre es denn, dass eine Choisia einen kalten Winter nicht überlebt? Den Strauch im Winter einzupacken, wäre mir zu viel Gedöns und wäre optisch auch nicht so attraktiv.
2 Lonicera purpusii habe ich im Garten und eine in einem Kübel. Die sind noch nicht so gross und ich mag die sehr. Ich kenne aber ausgewachsene Exemplare und die wären dann zu breit für diese Stelle.
Choisia würde mir sehr gut gefallen, nur fürchte ich, dass sie dort erfrieren könnte?
Bartblume würde mir auch gut gefallen. Da ist die Frosthärte wohl etwas besser, obwohl mir in Frankreich auch schon mal eine im Winter eingegangen ist. Das war möglicherweise auch einfach Überalterung.
Euonymus japonicus in diversen Formen und Färbungen ist hier in der Gegend der Klassiker und steht fast vor jedem Haus. Obwohl ich ihn auch schon als Möglichkeit erwogen habe und die Vorzüge dieses Strauchs sehe, möchte ich an dieser Stelle lieber etwas anderes.
Weigelie, Philadelphus, Eibe und Stechpalme hab ich schon an anderer Stelle. Eine panaschierte Stechpalme könnte dort eigentlich ganz gut aussehen. Ich fürchte nur, sie wird vermutlich zu gross. Da muss immer der Traktor durch und deshalb geht eigentlich nur etwas in Strauchform.
Mahonie ist mir zu stachelig. Da gibt es immer wieder was zu jäten und dann müsste ich immer in den Stacheln rumwuseln
Mir würde dort etwas mit relativ dichtem, geschlossenem Wuchs gefallen, besser als etwas, was trichterförmig wächst.
Einen Zwergflieder hab ich hier sogar im Topf stehen und hatte schon überlegt, den dort hinzupflanzen. Der Duft zur Blütezeit ist toll. Leider ist die Blütezeit nur kurz und den Rest des Jahres ist er relativ unscheinbar. Das hat mich bisher davon abgehalten.
Wie riskant wäre es denn, dass eine Choisia einen kalten Winter nicht überlebt? Den Strauch im Winter einzupacken, wäre mir zu viel Gedöns und wäre optisch auch nicht so attraktiv.
2 Lonicera purpusii habe ich im Garten und eine in einem Kübel. Die sind noch nicht so gross und ich mag die sehr. Ich kenne aber ausgewachsene Exemplare und die wären dann zu breit für diese Stelle.
- Nina
- Garten-pur Team
- Beiträge: 19284
- Registriert: 21. Nov 2003, 15:03
- Region: Vorgebirge, Rheinland
- Höhe über NHN: 100
- Bodenart: lehmig
- Winterhärtezone: 8a: -12,2 °C bis -9,5 °C
- Kontaktdaten:
Re: Vorschläge für einen kleinen Strauch?
Noch eine Stimme für Choisya.
Hübscher Wuchs, trockenheitsresistent, Blüten und Duft - was will man mehr?
Hübscher Wuchs, trockenheitsresistent, Blüten und Duft - was will man mehr?
- hobab
- Beiträge: 6203
- Registriert: 20. Apr 2008, 17:05
- Wohnort: Berlin
- Bodenart: Sand
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Vorschläge für einen kleinen Strauch?
Choisya ist selbst im kalten Berlin ab einer gewissen Größe gut winterhart. Aber die wird auch gerne an die drei Meter hoch - lässt sich aber gut schneiden, also im Gegensatz zu Phlomis oder Elsholtzia etwas arbeitsaufwendiger. Der Flieder hat eine wunderbare Herbstfarbe und schönes Laub - fänd ich Grund genug den zu pflanzen, selbst ohne Blüte.
Berlin, 7b, Sand
- Lady Gaga
- Beiträge: 5146
- Registriert: 6. Okt 2020, 19:30
- Wohnort: Nähe Eisenstadt
- Region: Nordburgenland
- Höhe über NHN: 130m ü.A.
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Vorschläge für einen kleinen Strauch?
Bei Choisya muß man wohl auf die Sorte achten, meine wächst sehr schlank und ist noch nicht hoch. Auch Elsholtzia ist nach Jahren noch nicht höher als 50cm.
Grüße aus dem Burgenland, dem Land der Sonne!
- alfalfa
- Beiträge: 489
- Registriert: 9. Jun 2004, 23:45
- Region: Nord-West-Brandenburg
- Bodenart: lehmig
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Vorschläge für einen kleinen Strauch?
Berlin ist ja innerstädtisch gar nicht (mehr) so kalt, vermutlich dank der Wärmeabstrahlung der geheizten Häuser. Eine Höhe von 3 m wäre hier kein Problem, es geht nur um die Breite. Direkt daneben ist ein schmaler Weg, da müssen ab und an auch dicke Lastwagen durch und eben der riesige Traktor aus der Nachbarschaft. Mehr Höhe brächte sogar ein wenig mehr Windschutz. Wir haben hier ständig Wind (flache Prignitz, massenhaft Windkrafträder im Umfeld). Das Grundstück grenzt hinten an ein riesiges Feld, von dort fegt es den leicht abschüssigen Abhang hinunter bis in meinen Hof, wo die quer zur Windrichtung stehende Hauswand das Hindernis ist und den Wind seitlich wegdrückt Richtung Hoftor. Ich bin für jedes bisschen Winschutz dankbar. Ich hab nur deshalb an der hinteren Grundstücksgrenze bisher keine Hecke gepflanzt, weil ich mir damit auch die tolle Aussicht zugepflanzt hätte. Einen Tod muss man leider sterben
Phlomis und Elsholtzia sind doch Halbsträucher, oder? Die muss man doch jedes Jahr komplett zurückschneiden?
Ja, Palibim mag ich eigentlich auch sehr, deshalb hab ich auch schon 5 davon
Das sind schon hübsche Sträucher und total unkompliziert. Sie lassen sich auch gut zurückschneiden. Stimmt, die gelbe Herbstfärbung ist ebenfalls nett.
Letzten Winter sind mir ein paar Meter weiter neben dem Tor sogar ein paar Lavendel zurückgefroren. Es ist jetzt halt die Frage, ob ich das Risisko mit einer Choisia eingehe oder doch auf was zurückgreife, was durch die Kälte nicht gefährdet ist.
Phlomis und Elsholtzia sind doch Halbsträucher, oder? Die muss man doch jedes Jahr komplett zurückschneiden?
Ja, Palibim mag ich eigentlich auch sehr, deshalb hab ich auch schon 5 davon
Letzten Winter sind mir ein paar Meter weiter neben dem Tor sogar ein paar Lavendel zurückgefroren. Es ist jetzt halt die Frage, ob ich das Risisko mit einer Choisia eingehe oder doch auf was zurückgreife, was durch die Kälte nicht gefährdet ist.
-
Microcitrus
- Beiträge: 1809
- Registriert: 25. Nov 2021, 13:45
- Wohnort: Wels, Oberösterreich / Veli Losinj, Kroatien
- Region: Voralpenland / mediterran
- Höhe über NHN: 400 / 50
- Bodenart: 50cm sandiger Humus, darunter 12m Schotter / Karst
- Winterhärtezone: 6a: -23,3 °C bis -20,5 °C
- Kontaktdaten:
-
Zauberspruch für Häckselnde: Schnittgut, Ast und Zweiglein werde schneller so zu Mulch und Erde, häcks-häcks
Re: Vorschläge für einen kleinen Strauch?
Wie wär's mit einer panaschierten Ölweide? oder nicht wintergrün eine langblühende (oder öfterblühende) panaschierte Weigelie?
Zauberspruch für Häckselnde:
Schnittgut, Ast und Zweiglein werden
schneller so zu Mulch und Erden,
häcks-häcks
Schnittgut, Ast und Zweiglein werden
schneller so zu Mulch und Erden,
häcks-häcks
- hobab
- Beiträge: 6203
- Registriert: 20. Apr 2008, 17:05
- Wohnort: Berlin
- Bodenart: Sand
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Vorschläge für einen kleinen Strauch?
Meine größte Choisya steht im Umland in einem Vorort in Brandenburg, relativ nah einer zugigen Straße. Aber klar, das ist immer noch nicht freie Landschaft. Phlomis fruticosa muss man gar nicht schneiden, höchsten mal zusammenbinden, wenn dich zwischenzeitliches leichtes Auseinanderfallen stört. Die sind immergrün. Elsholtzia nicht, was sie sicher winterhärter macht, der Schnitt ist supereinfach: alles letztjährige auf eins, zwei Knospen weg, bisschen auf Form achten dabei - das dauert meist nicht eine Minute mit der Heckenschere. Meine sind alle recht einheitlich ca. 1,40 hoch.
Viburnum carlessii wäre vielleicht auch noch was, ich mag die apfelbaumartigen Blätter, ist so ca. 1,50 hoch, mit viel Sonne auch nicht so sparrig.
Viburnum carlessii wäre vielleicht auch noch was, ich mag die apfelbaumartigen Blätter, ist so ca. 1,50 hoch, mit viel Sonne auch nicht so sparrig.
Berlin, 7b, Sand
- alfalfa
- Beiträge: 489
- Registriert: 9. Jun 2004, 23:45
- Region: Nord-West-Brandenburg
- Bodenart: lehmig
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Vorschläge für einen kleinen Strauch?
Eleagnus, nicht panaschiert, hatte ich in Frankreich im Garten, die hatte sich im 2. kalten Winter gleich verabschiedet. Und so richtig schön fand ich sie leider auch nicht, was vielleicht auch am blöd gewählten Standort lag.
Eine rotlaubige Weigelie habe ich hier im Hof auch im Kübel. Ich vermute, es ist die Sorte Alexandra, eine kleinwüchsige Sorte. Die grösseren Weigelien, die ich kenne, hatten eher einen breit trichterförmigen Wuchs. Ich bin nicht so richtig überzeugt, ob das an dieser Stelle gut aussehen würde.
Ich hab mir jetzt ein paar Bilder von Phlomis fruticosa im Netz angeschaut. Die ist schon hübsch, passt aber an dieser Stelle m. E. auch nicht richtig. Vielleicht finde ich für sie einen anderen Platz im Garten.
Ich lasse eure Vorschläge jetzt mal auf mich wirken und danke euch dafür. Aber ich tendiere doch wieder zu Palibim, dem Zwergflieder. Dass einige von euch diesen vorgeschlagen haben, hat mich in meiner ursprünglichen Idee, den aus seinem Kübel dorthin auszupflanzen, ziemlich bestärkt
Immerhin wäre es eine unkomplizierte Sofortlösung 
Eine rotlaubige Weigelie habe ich hier im Hof auch im Kübel. Ich vermute, es ist die Sorte Alexandra, eine kleinwüchsige Sorte. Die grösseren Weigelien, die ich kenne, hatten eher einen breit trichterförmigen Wuchs. Ich bin nicht so richtig überzeugt, ob das an dieser Stelle gut aussehen würde.
Ich hab mir jetzt ein paar Bilder von Phlomis fruticosa im Netz angeschaut. Die ist schon hübsch, passt aber an dieser Stelle m. E. auch nicht richtig. Vielleicht finde ich für sie einen anderen Platz im Garten.
Ich lasse eure Vorschläge jetzt mal auf mich wirken und danke euch dafür. Aber ich tendiere doch wieder zu Palibim, dem Zwergflieder. Dass einige von euch diesen vorgeschlagen haben, hat mich in meiner ursprünglichen Idee, den aus seinem Kübel dorthin auszupflanzen, ziemlich bestärkt
-
Querkopf
- Beiträge: 7864
- Registriert: 15. Dez 2003, 07:00
-
Saartal, WHZ 7b/ 8a, 245m ü. NN, toniger Lehmboden
Re: Vorschläge für einen kleinen Strauch?
[/quote]
.
.
Erstmal das, was ich an deiner Stelle eher nicht pflanzen würde:
- Weigela: Möchte Raum für überhängende Triebe, wird dadurch breit - mit 1,6m Breite wird sie sich nicht bescheiden.
- Lonicera fragrantissima/ L.x purpusii: À la longue Strubbelteil. Wird dicht und groß. Lässt sich notfalls per Schere einpassen, aber man muss dann ständig schneiden. Und "ganzjährig attraktiv" isse als ausgewachsene Pflanze nun wirklich nicht.
- Einen "Zwerg"flieder, Syringa 'Palibin', hattest du schon in Erwägung gezogen. Hübsch. Könnte aber langfristig Ellbogen entwickeln; ein Schwestergehölz in meinem Garten, gepflanzt unter dem Namen Syringa persica 'Laciniata', tut das jedenfalls, macht sich ordentlich breit. (Und "ganzjährig attraktiv" liegt da im Auge des Betrachters
.) 'Palibin' kenne ich aus andererleuts Gärten auch eher als Querformat.
.
Worüber ich an deiner Stelle nachdenken würde:
- Rhodotypos scandens, von hobab genannt.
- Choisya, mehrfach vorgeschlagen.
- Ilex, auch schon genannt, da gibt's reizvolle Formen.
- Chamaecyparis obtusa 'Nana gracilis', eigenwillig muschelförmige Triebe, wird ein handlicher Kegel. Mag Halbschatten. (Ob sie mit Knallsonne klarkäme, weiß ich nicht.) Wenn, dann würde ich an deinem Platz nicht gar zu klein anfangen, sie wächst langsam.
- Bei den Scheinzypressen - allesamt untadelig winterhart - gibt's noch mehr hübsche Kleine. Z. B. Ch. pisifera filifera 'Nana', gelbnadelig, zart fadenförmige Triebe. Die Standardform ist kugelig, das wär' nix für deinen Standort; aber ich kenne aus andererleuts Gärten schmale, schlanke gelbe Fadenzypressen, nur weiß ich da leider den Sortennamen nicht.
- Bei gelbnadeligen Zwergkiefern könntest du auch fündig werden.
- Und, last but not least: Andreas hatte Osmanthus genannt. O. burkwoodii schafft's in WHZ 7a vermutlich nicht, jedenfalls nicht sicher. O. heterophyllus hingegen ist härter. Steht bei mir seit einigen Jahren unten am Hang, ausgeprägter Kaltluftsee (=gut eine WHZ kälter als weiter oben), wächst da völlig ungerührt. Gibt ein apartes Bild ab. Und blüht - Spätherbstblüte mit intensivem Duft, sowas finde ich unwiderstehlich
!
Gar nicht so einfach
.
Erstmal das, was ich an deiner Stelle eher nicht pflanzen würde:
- Weigela: Möchte Raum für überhängende Triebe, wird dadurch breit - mit 1,6m Breite wird sie sich nicht bescheiden.
- Lonicera fragrantissima/ L.x purpusii: À la longue Strubbelteil. Wird dicht und groß. Lässt sich notfalls per Schere einpassen, aber man muss dann ständig schneiden. Und "ganzjährig attraktiv" isse als ausgewachsene Pflanze nun wirklich nicht.
Das hiesige ebenfalls, Tendenz noch größerwerdenwollend. Viel zu groß.goworo hat geschrieben: ↑9. Sep 2026, 18:26Hmm, überschaubar ist relativ.Veilchen-im-Moose hat geschrieben: ↑9. Sep 2026, 17:57 Chimonanthus praecox - die kleinen hellgelben Blütenglocken erfreuen mich immer wieder im späten Winter in benachbarten Gärten. Ich habe keinen, aber die Gehölze scheinen mir überwiegend überschaubar in ihrer Ausdehnung und ansonsten auch schnittverträglich.Das hiesige Modell hat z.B. gut 3 m.
- Einen "Zwerg"flieder, Syringa 'Palibin', hattest du schon in Erwägung gezogen. Hübsch. Könnte aber langfristig Ellbogen entwickeln; ein Schwestergehölz in meinem Garten, gepflanzt unter dem Namen Syringa persica 'Laciniata', tut das jedenfalls, macht sich ordentlich breit. (Und "ganzjährig attraktiv" liegt da im Auge des Betrachters
.
Worüber ich an deiner Stelle nachdenken würde:
- Rhodotypos scandens, von hobab genannt.
- Choisya, mehrfach vorgeschlagen.
- Ilex, auch schon genannt, da gibt's reizvolle Formen.
- Chamaecyparis obtusa 'Nana gracilis', eigenwillig muschelförmige Triebe, wird ein handlicher Kegel. Mag Halbschatten. (Ob sie mit Knallsonne klarkäme, weiß ich nicht.) Wenn, dann würde ich an deinem Platz nicht gar zu klein anfangen, sie wächst langsam.
- Bei den Scheinzypressen - allesamt untadelig winterhart - gibt's noch mehr hübsche Kleine. Z. B. Ch. pisifera filifera 'Nana', gelbnadelig, zart fadenförmige Triebe. Die Standardform ist kugelig, das wär' nix für deinen Standort; aber ich kenne aus andererleuts Gärten schmale, schlanke gelbe Fadenzypressen, nur weiß ich da leider den Sortennamen nicht.
- Bei gelbnadeligen Zwergkiefern könntest du auch fündig werden.
- Und, last but not least: Andreas hatte Osmanthus genannt. O. burkwoodii schafft's in WHZ 7a vermutlich nicht, jedenfalls nicht sicher. O. heterophyllus hingegen ist härter. Steht bei mir seit einigen Jahren unten am Hang, ausgeprägter Kaltluftsee (=gut eine WHZ kälter als weiter oben), wächst da völlig ungerührt. Gibt ein apartes Bild ab. Und blüht - Spätherbstblüte mit intensivem Duft, sowas finde ich unwiderstehlich
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
- hobab
- Beiträge: 6203
- Registriert: 20. Apr 2008, 17:05
- Wohnort: Berlin
- Bodenart: Sand
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Vorschläge für einen kleinen Strauch?
Syringia meyeri wird hier tatsächlich zwei Meter hoch, das dauert aber und Schnitt geht gut.
Mir gefällt der ordentliche und gleichzeitig nicht zu ordentliche Wuchs, (im Gegensatz zum Ilex, den ich oft als Friedhofsgewächs empfinde - hängt natürlich von der Umgebung ab, der passt gut zu anderen Immergrünen) und die kleinen, hübschen Blätter. Die Herbstfärbung ist wirklich sehr schön und schließlich: nicht jeder Strauch muss ein Hingucker sein, solche vollgestopften Gärten mit Alpha-Tierchen sehen schnell einfach nur schrill und unharmonisch aus. Daher kann man für die etwa bescheideneren Modelle dankbar sein, die dann die Diven ggf. noch hervorheben.
Vor Chamaecyparis würd ich angesichts des Klimawandels Abstand halten, die ganzen Flachwurzler kommen nicht gut mit Trockenheit klar. Da sind Phlomis, Elsholtzia und Syringa eindeutig überlegen.
Mir gefällt der ordentliche und gleichzeitig nicht zu ordentliche Wuchs, (im Gegensatz zum Ilex, den ich oft als Friedhofsgewächs empfinde - hängt natürlich von der Umgebung ab, der passt gut zu anderen Immergrünen) und die kleinen, hübschen Blätter. Die Herbstfärbung ist wirklich sehr schön und schließlich: nicht jeder Strauch muss ein Hingucker sein, solche vollgestopften Gärten mit Alpha-Tierchen sehen schnell einfach nur schrill und unharmonisch aus. Daher kann man für die etwa bescheideneren Modelle dankbar sein, die dann die Diven ggf. noch hervorheben.
Vor Chamaecyparis würd ich angesichts des Klimawandels Abstand halten, die ganzen Flachwurzler kommen nicht gut mit Trockenheit klar. Da sind Phlomis, Elsholtzia und Syringa eindeutig überlegen.
Berlin, 7b, Sand
- Gartenlady
- Beiträge: 23230
- Registriert: 3. Mai 2004, 20:30
- Region: östl. Ruhrgebiet
- Höhe über NHN: 240m
- Bodenart: lehmig humos
- Winterhärtezone: 8a: -12,2 °C bis -9,5 °C
Re: Vorschläge für einen kleinen Strauch?
Choisya an einer windigen Ecke in 7a, das ist mutig. Auch hier in 7b, oder neuerdings 8a, wird sie i.A. an geschützten Stellen gepflanzt.
Eine Freundin, damals aktiv im Staudenbeet im Rombergpark in 7b, hat im Gelben Beet, für das sie zuständig war, eine gelblaubige Choisya gepflanzt, sie hat sie jeden Herbst ausgegraben und zu Hause betüdelt ggf frostfrei gestellt. Das ist allerdings länger her, heute würde Choisya dort problemlos aushalten, aber es ist kein windiger Ort dort.
Ansonsten ist Choisya toll, grünlaubig möglicherweise weniger empfindlich, lässt sich sehr gut schneiden und sieht ganzjährig schön aus.
Eine Freundin, damals aktiv im Staudenbeet im Rombergpark in 7b, hat im Gelben Beet, für das sie zuständig war, eine gelblaubige Choisya gepflanzt, sie hat sie jeden Herbst ausgegraben und zu Hause betüdelt ggf frostfrei gestellt. Das ist allerdings länger her, heute würde Choisya dort problemlos aushalten, aber es ist kein windiger Ort dort.
Ansonsten ist Choisya toll, grünlaubig möglicherweise weniger empfindlich, lässt sich sehr gut schneiden und sieht ganzjährig schön aus.