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Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen) (Gelesen 2782215 mal)
Moderator: cydorian
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Keiner wird mir widersprechen, dass ich die geilsten Muskat Bleu Trauben habe. Die Grüne freud mich. Das ist der erste gute Ertrag nach Jahren. Das Geheimnis scheint nicht schneiden zu sein. Die Grüne und MK stehen nebeneinander.
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Der Buddler
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Habe gerade entdeckt, dass Kodrianka jetzt noch mal geblüht hat und kleine Früchte ansetzt. Was ist denn da los?
Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Ich bin erst jetzt dazugekommen mir einige Reben zu kaufen und werde 2 oder 3 davon neben der Garage auspflanzen, um sie dann zur Terasse hochzuziehen. Welche Sorten von den gekauften würdet ihr empfehlen? Für die restlichen habe ich einen anderen Standort vorgesehen, wo es nicht so sehr auf die Wuchskraft kommt.Ivoch hat geschrieben: ↑14. Mai 2025, 13:20 Ich überlege mir unsere Terrasse (ca. 5x5m) mit einer Art Pergola aus Reben zu überdachen. Dann hätten wir schönen Schatten zum verweilen und könnten quasi direkt vom Wohnzimmer aus Trauben naschen. Die Höhe von der Erde aus gesehen bis zum "Dach" sind ca. 5,5m. Würde das eine Pflanze schaffen oder sollte ich doch zwei nehmen? Einen schönen Herbstlaub (Venus und Vanessa z.B. sollten dafür gut sein?) wäre zwar nett, wichtiger ist mir dann aber doch der Geschmack. Was würdet ihr empfehlen? Meine Venus ist ja nicht ausgetrieben und ich werde die Tage anrufen und nach einer neuen fragen - würde sich die Sorte dafür eignen?
Venus
Jupiter
Einset Seedless
Druschba
Kischmisch Zitroni
Kischmisch Zolotze
Kischmisch Nachodka
Kischmisch 342
Ich würde Venus, Jupiter und KM Zolotze nehmen, weil sie alle als starkwachsend beschrieben wurden und die ersten 2 auch als großblättrig und extra gut für Pergolas geeignet. Passt das so?
Von der Rebschule wurde mir explizit davor abgeraten, die Wurzelballen beim Auspflanzen aufzulockern oder überhaupt großartig anzufassen. Stimmt das wirklich? Ich habe bisher bei aller meiner Pflanzen (Beeren, Tomaten und die ersten 3 Reben, die ich letztes Jahr gepflanzt habe) die Wurzelballen zumindest ein wenig aufgelockert und eventuelle ringförmige Wurzel auseinandergezwirbelt.
Und wie viel Abstand soll ich zwischen den Reben beim Pflanzen mindestens einhalten? Wenn man bedenkt, dass sie erst mal 5-6m in der Höhe wachsen müssen und erst dann horizontal und mit ordentlichen Abstand geführt werden.
- cydorian
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Venus und Jupiter sind ähnlich vom Aromastil und auch sonst. Das würde ich als Doppelung sehen und lieber noch was nehmen, das sich deutlicher von den anderen Sorten unterscheidet, damit die Bandbreite gross ist.
Wenn sie wie beschrieben geführt werden, würde ich 1m Pflanzabstand als noch möglich betrachten.
Gute Pflanzware kann unverändert aus dem Topf in den Boden gepflanzt werden.
Wenn sie wie beschrieben geführt werden, würde ich 1m Pflanzabstand als noch möglich betrachten.
Gute Pflanzware kann unverändert aus dem Topf in den Boden gepflanzt werden.
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Jetzt habe ich der Philipp eine zweite Chance gegeben und sie an einem guten Platz gepflanzt aber nun schon in vierten Jahr hat sie Mehltau(diesmal zwar weniger) und geplatzte Beeren. Ich werde mich wohl trennen müssen, eigentlich schade weil sie später reift als meine anderen Trauben, eine tolle Form und so eine schöne dunkle Farbe hat.
Venus hat dieses Jahr fast ganz versagt.
Vanessa ist dieses Jahr gut aber für meinen Geschmack hat sie ziemlich winzige Fruchtgröße.
Venus hat dieses Jahr fast ganz versagt.
Vanessa ist dieses Jahr gut aber für meinen Geschmack hat sie ziemlich winzige Fruchtgröße.
Liebe Grüße Elke
Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Ich habe dann Venus, Einset Seedless und KM Zolotze genommen, so habe ich von jeder Farbe eine Sorte.
In der Pflanzanleitung von Venus steht, dass man bis zur Veredelungsstelle pflanzen soll und dann nach dem Gießen bis über der Veredelungsstelle "anhäufeln". Was heißt das - soll ich die Veredelungsstelle dann auch mit Erde bedecken? Muss das immer so bleiben oder verdichtet sich die angehäufte Erde nach dem ersten Regen etwas und die Veredelungsstelle wird wieder frei?
Hier ist übrigens der "Schatz", den ich beim Ausgraben des Lochs für Venus gefunden habe und mich 2 Stunden gekostet hatte, bis ich alles raus hatte
Die Silikonkartusche ist möglicherweise noch von 1980. Sie wurde anscheinend über die Ziegelscherben geworfen und das ganze dann mit Beton übergossen. Warum auch immer. Die Stelle ist 2m von der Garage entfernt, 1m vom Carport und die größten Brocken waren ca. 40cm tief...
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Steine im Boden, bei Reben eigentlich kein Problem. Ob Silikonkartuschen gut fürs Aroma sind, bezweifle ich. Da hätte man sicher drauf verzichten können.
Wegen der Veredlungsstelle: die muss immer rausschauen, manche empfehlen nach dem pflanzen im Winter anzuhäufeln, dass das Edelauge unten nicht erfriert. Im Frühjahr muss aber wieder abgehäufelt werden, bevor es austreibt. Macht man hier schon über 20 Jahre nicht mehr und ist ist noch nirgends schief gegangen.
Wegen der Veredlungsstelle: die muss immer rausschauen, manche empfehlen nach dem pflanzen im Winter anzuhäufeln, dass das Edelauge unten nicht erfriert. Im Frühjahr muss aber wieder abgehäufelt werden, bevor es austreibt. Macht man hier schon über 20 Jahre nicht mehr und ist ist noch nirgends schief gegangen.
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- cydorian
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Bauschutt im Boden würde ich durchaus ausgraben, wie du es ja auch getan hast. Habe damit schlechte Erfahrungen gemacht. Passiert fast automatisch, wenn man an älteren Häusern direkt an der Fassade pflanzt. Wenn sie mal eingewachsen sind, macht das den Reben zwar nichts mehr, aber bis sie es sind! Schlechtes Anfangswachstum, hohes Risiko von Trockenschäden wenn nicht ständig geholfen wird.
Statt anhäufeln kann man auch Laub oder Stroh hinwerfen, es geht wie TT schon sagte nur um Frostschutz fürs Edelreis im ersten Winter. Vorsicht auch vor Spätfrösten, heute geht dabei weit mehr drauf wie durch tiefe Wintertemperaturen.
Statt anhäufeln kann man auch Laub oder Stroh hinwerfen, es geht wie TT schon sagte nur um Frostschutz fürs Edelreis im ersten Winter. Vorsicht auch vor Spätfrösten, heute geht dabei weit mehr drauf wie durch tiefe Wintertemperaturen.