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Rasenmähen für Fetischisten 2026 (Gelesen 17197 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
- thuja thujon
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Re: Rasenmähen für Fetischisten 2026
Hier ist die Schafgarbe dieses Jahr vertrocknet und ist es immer noch. Klee sowieso. Wegwarte und Rucola blüht noch, wird aber höher.
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- hobab
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Re: Rasenmähen für Fetischisten 2026
Hab ich so flächig aber noch nie gesehen. Die Kombi könnte aber auch auf größeren Flächen funktionieren- wo ich sonst bisher nichts gesehen habe, was auch nur annähernd an Rasen rankommt.
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- hobab
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Re: Rasenmähen für Fetischisten 2026
Wobei Schafgarbe schon viel Trockenheit aushält, mehr als einige Rasengräser. Bloß muss sehr oft gemäht werden, da sie immer hoch will.thuja thujon hat geschrieben: ↑25. Sep 2026, 09:20 Hier ist die Schafgarbe dieses Jahr vertrocknet und ist es immer noch. Klee sowieso. Wegwarte und Rucola blüht noch, wird aber höher.
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- AndreasR
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Re: Rasenmähen für Fetischisten 2026
Wahrscheinlich ist ein lehmiger Boden erforderlich, Schafgarbe, Klee und Co. sind mir nicht gerade als Sandbewohner bekannt. Das Labkraut gibt es hier auch, sorgt ungemäht eher für ein wiesiges Aussehen, treibt bei genügend Feuchtigkeit aber auch übers Jahr mehrmals wieder aus.
- hobab
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Re: Rasenmähen für Fetischisten 2026
Schafgarbe und Klee kommen sehr gut mit Trockenheit und mageren Boden klar, zumal der Klee seinen eigenen Dünger mitbringt. Aber für Schafgarbe auf Rasen ist der miese Boden vermutlich der Killer, denn durch das wiederholte Abmähen reichen die Nährstoffe nicht aus den Verlust wiedergutzumachen - Achillea will halt hoch. Klee bleibt hier eh unter der Schnitthöhe, also für den null Problem.
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- thuja thujon
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Re: Rasenmähen für Fetischisten 2026
Das Argument mit den Nährstoffen kann nur greifen, wenn man den Schnitt sammelt und abräumt. Danach hat man das Problem, nicht zu wissen, wohin damit.
Schnitt liegen lassen, also mulchen, wäre sinnvoller. Bleibt nur die Frage, wie Trittverträglich die Schafgarbe ist. Die mobilen Nährstoffe wie N und S kann man nachdüngen, und das was bei Trockenheit nicht aufgenommen werden kann, über Blattdünger geben.
Klee verschwindet hier regelmäßig wieder, oft ist im dritten Jahr nach der Saat schon kaum noch was übrig. Statt Weißklee kommt Zwerg-Schneckenklee, stirbt aber über Winter ab.
Zurück zum Rasen: der wurde die Tage gewässert, seitdem werden die gelben Flecken geringer. Es ist auch Wiederaustrieb in den Lücken erkennbar, den werde ich noch etwas beobachten und dann entscheiden, ob nachgesät wird oder nicht.
Schnitt liegen lassen, also mulchen, wäre sinnvoller. Bleibt nur die Frage, wie Trittverträglich die Schafgarbe ist. Die mobilen Nährstoffe wie N und S kann man nachdüngen, und das was bei Trockenheit nicht aufgenommen werden kann, über Blattdünger geben.
Klee verschwindet hier regelmäßig wieder, oft ist im dritten Jahr nach der Saat schon kaum noch was übrig. Statt Weißklee kommt Zwerg-Schneckenklee, stirbt aber über Winter ab.
Zurück zum Rasen: der wurde die Tage gewässert, seitdem werden die gelben Flecken geringer. Es ist auch Wiederaustrieb in den Lücken erkennbar, den werde ich noch etwas beobachten und dann entscheiden, ob nachgesät wird oder nicht.
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- thuja thujon
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Re: Rasenmähen für Fetischisten 2026
Ich habe gestern mal geblattdüngt, damit die Hitzeflecken weniger werden.
Manganmangel kommt bei Trockenheit vor, auch wenn genug im Boden ist, durch die sich ändernde Oxidationsstufe wird Mangan für die Pflanze nicht mehr verfügbar.
Deshalb hilft hier nur eine Blattdüngung. Von dort wird es auch nicht in jüngere Blätter verlagert, deshalb muss regelmäßig Blattgedüngt werden, so lange es trocken ist.
Da Mangansalze nicht supergut aufgenommen werden, müssen sie bei hoher Luftfeuchtigkeit gespritzt werden, das heißt aktuell spät Abends.
Ich habe zudem eine Düse mit recht großen Tropfen gewählt, für eine lange Antrockenzeit und damit bessere Aufnahme ins Blatt.
Einzelspurennährstoffdünger:
Die Lechler Injektordüse mit 90° Strahlwinkel. Durch die seitliche Luftansaugung sind die Tropfen recht grob.
Bei 4 bar fächert der Spritzschleier schön auf und sammelt sich zu groben Tropfen, die dort hin kommen, wo sie sollen und das machen, wofür es gedacht war. Abdrift ist so gut wie nicht erkennbar.
Manganmangel kommt bei Trockenheit vor, auch wenn genug im Boden ist, durch die sich ändernde Oxidationsstufe wird Mangan für die Pflanze nicht mehr verfügbar.
Deshalb hilft hier nur eine Blattdüngung. Von dort wird es auch nicht in jüngere Blätter verlagert, deshalb muss regelmäßig Blattgedüngt werden, so lange es trocken ist.
Da Mangansalze nicht supergut aufgenommen werden, müssen sie bei hoher Luftfeuchtigkeit gespritzt werden, das heißt aktuell spät Abends.
Ich habe zudem eine Düse mit recht großen Tropfen gewählt, für eine lange Antrockenzeit und damit bessere Aufnahme ins Blatt.
Einzelspurennährstoffdünger:
Die Lechler Injektordüse mit 90° Strahlwinkel. Durch die seitliche Luftansaugung sind die Tropfen recht grob.
Bei 4 bar fächert der Spritzschleier schön auf und sammelt sich zu groben Tropfen, die dort hin kommen, wo sie sollen und das machen, wofür es gedacht war. Abdrift ist so gut wie nicht erkennbar.
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