Nachdem die Kamera zwei Ratten am Igelfutter gezeigt hat, war's Zeit für die Jagd. Eine war ein kapitales Weibchen und ich vermutete, daß sie Nachwuchs hat, denn sie schleppte immer Brocken fort ins Nest.
Falle aufgestellt und sie ging tatsächlich rein. Und Tatsache gestern, 1,5 Tage nach dem Ableben der Mutter, tummelten sich draußen diverse Jungtiere. Auch diese wurden getötet. Sie hatte sieben bereits halbwüchsige Junge.
Begeistert bin ich über die Tötungsaktionen absolut nicht, aber bei der Menge an Nachwuchs hat man ganz schnell große Kolonien.
Die aus der schuhgroßen Falle entwischten Ratten haben sich ja, wie ich berichtete, befreien können, aber die Ratten haben sich in der Falle offenbar das Genick gebrochen und verendeten wenige Meter weiter. Funktionieren tut sie also ganz gut, wenn auch mit Verzögerung.
Jetzt ist immer noch ein kleinerer Rattenbock übrig.
Im Haus hat's immer noch eine Maus, obwohl schon sieben in die Fallen gegangen sind. Ich glaube, die kommen durch ein Loch in der Fliegengaze rein. Da muß ich mir mal was anderes überlegen.
Der GG hat jetzt von einem Freund eine elektrische Mausefalle geschenkt bekommen, die Stromschläge verteilt.
Mit was man sich auf dem Land rumschlägt, Mannomann. Nagerbekämpfung an allen Fronten.