News: Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten! | garten-pur unterstützen mit einer Spende oder über das Partnerprogramm!
Strauchpfingstrosen (Gelesen 782693 mal)
Moderator: AndreasR
- Blush
- Beiträge: 3062
- Registriert: 16. Jun 2022, 22:17
- Region: Süd-östliches Schleswig-Holstein
- Bodenart: Lehm
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
-
Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.
Re: Strauchpfingstrosen
Was die großflächige Verteilung des Erregers angeht, hat Cryptomeria geholfen. Sobald der Boden die Feuchtigkeit gut hält, kann ich davon ausgehen, dass der Verticillumerreger im gesamten Garten vorkommt. Wir hatten vor ein paar Tagen wegen meiner Frage bezüglich der Ahorne geschrieben. Ich vertraue seiner Aussage. Weswegen ich empfindliche Acer nicht erneut auspflanzen werde. Die Empfindlichkeit ist aber unterschiedlich ausgeprägt. Während Acer schnell sterben können, sind z.B. Viburnum zwar empfänglich, aber brechen nicht zusammen.
( Meine Worte.)
Bezüglich der Kübelkultur sehe ich jetzt schon, dass mir das auf Dauer nicht gut gelingen wird. Päonia delavayi schwarzrot "Pohle" stand im früheren Garten, ich habe sie in einem 80 Liter Kübel mitgenommen. So groß war das Wurzelwerk. Ich sehe, dass es ihr nicht gut gefällt darin, es gibt immer wieder Blattschäden und ich finde die Kontrolle der Feuchtigkeit in so einem großen Kübel nicht leicht. Das ist keine längerfristige Option für mich. Dann gäbe ich sie lieber ab. Tränenden Herzens!
( Meine Worte.)
Bezüglich der Kübelkultur sehe ich jetzt schon, dass mir das auf Dauer nicht gut gelingen wird. Päonia delavayi schwarzrot "Pohle" stand im früheren Garten, ich habe sie in einem 80 Liter Kübel mitgenommen. So groß war das Wurzelwerk. Ich sehe, dass es ihr nicht gut gefällt darin, es gibt immer wieder Blattschäden und ich finde die Kontrolle der Feuchtigkeit in so einem großen Kübel nicht leicht. Das ist keine längerfristige Option für mich. Dann gäbe ich sie lieber ab. Tränenden Herzens!
"Der andere könnte recht haben."
Frei nach Frank Elster
Frei nach Frank Elster
- Kübelgarten
- Beiträge: 12835
- Registriert: 2. Okt 2010, 14:54
- Wohnort: Östlich von Kassel
- Höhe über NHN: 400
- Bodenart: lehmig bis humos
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
-
Querkopf
- Beiträge: 7910
- Registriert: 15. Dez 2003, 07:00
-
Saartal, WHZ 7b/ 8a, 245m ü. NN, toniger Lehmboden
Re: Strauchpfingstrosen
Ganz zu verzichten, wäre jammerschade, finde ich.
Es muss doch Möglichkeiten geben, die Schöne mit Trick 17 im Garten zu behalten...
.
Zwei Varianten fallen mir ein:
1. Auspflanzen mit Hilfe eines sehr großen (runden) Mörtelkübels. Boden rausschneiden. Riesiges, tiefes Loch buddeln, unten Erdreich rein, das nicht aus dem Garten stammt, Mörtelkübel rein, weiter mit "Fremd"substrat auffüllen, Pflanze rein. Auf die Art ließe sich das Wurzelwerk in, sagen wir mal, 200l "sauberes" Substrat hüllen, zum Starten und guten Anwachsen.
Ob's auf längere Sicht funktionieren kann, Gewächse, die nicht so superhyperempfindlich sind wie Ahorne, auf diese Art vor der Welke zu schützen, weiß ich natürlich nicht.
Vielleicht fällt Cryptomeria dazu ja was ein?
.
2. Was Feuchtigkeitsregulierung in Kübeln angeht, habe ich mittlerweile etwas Übung gesammelt mit meinem "Empfangskomitee" vor der Haustür (Japanahorne, Rispenhortensie, Salbei 'Nachtvlinder') und - an anderer Stelle - mit einem Winterjasmin und einer Kletterrose. Das ist gar nicht so schwierig. Die Kübel sind sehr große, geküferte Robinienholzdinger. In die Böden habe ich Abzugslöcher gebohrt. Unten habe ich eine Drainageschicht reingepackt: großes Stück Unkrautvlies (wasserdurchlässig, aber Erde etc. wird festgehalten), grobe Lavasteinchen drauf, 2, 3 Zentimeter dick, Vlies darüber zusammenschlagen (Trennung Drainage-Pflanzsubstrat), Erde drauf, Pflanze rein, mit Erde auffüllen, ganz oben grobe Lavasteinchen als Mulchschicht (Verdunstungs- und Verschlämmungsschutz). Gießen nur, wenn das Erdreich unterm Mulch sich trocken anfühlt, dann aber großzügig, solange, bis es rauschend unten aus dem Pott rausläuft, das Erdreich also richtig gesättigt ist (die Pötte sind so konstruiert, dass Überschusswasser tatsächlich abläuft, es gibt keine dauernassen Füße). Musste ich selbst während der Juni-Juli-Glutwochen nur 1mal wöchentlich, höchstens 2mal tun. Und die Pflanzen haben nicht geschlappt
.
Meine alten Negativerfahrungen mit getopften Strauchpäonien gehen auf Pflanzen in Plastikpötten und ohne Drainage- und Mulchschicht zurück.
Vielleicht einen Versuch wert?
Nachtrag:
Es muss doch Möglichkeiten geben, die Schöne mit Trick 17 im Garten zu behalten...
.
Zwei Varianten fallen mir ein:
1. Auspflanzen mit Hilfe eines sehr großen (runden) Mörtelkübels. Boden rausschneiden. Riesiges, tiefes Loch buddeln, unten Erdreich rein, das nicht aus dem Garten stammt, Mörtelkübel rein, weiter mit "Fremd"substrat auffüllen, Pflanze rein. Auf die Art ließe sich das Wurzelwerk in, sagen wir mal, 200l "sauberes" Substrat hüllen, zum Starten und guten Anwachsen.
Ob's auf längere Sicht funktionieren kann, Gewächse, die nicht so superhyperempfindlich sind wie Ahorne, auf diese Art vor der Welke zu schützen, weiß ich natürlich nicht.
Vielleicht fällt Cryptomeria dazu ja was ein?
.
2. Was Feuchtigkeitsregulierung in Kübeln angeht, habe ich mittlerweile etwas Übung gesammelt mit meinem "Empfangskomitee" vor der Haustür (Japanahorne, Rispenhortensie, Salbei 'Nachtvlinder') und - an anderer Stelle - mit einem Winterjasmin und einer Kletterrose. Das ist gar nicht so schwierig. Die Kübel sind sehr große, geküferte Robinienholzdinger. In die Böden habe ich Abzugslöcher gebohrt. Unten habe ich eine Drainageschicht reingepackt: großes Stück Unkrautvlies (wasserdurchlässig, aber Erde etc. wird festgehalten), grobe Lavasteinchen drauf, 2, 3 Zentimeter dick, Vlies darüber zusammenschlagen (Trennung Drainage-Pflanzsubstrat), Erde drauf, Pflanze rein, mit Erde auffüllen, ganz oben grobe Lavasteinchen als Mulchschicht (Verdunstungs- und Verschlämmungsschutz). Gießen nur, wenn das Erdreich unterm Mulch sich trocken anfühlt, dann aber großzügig, solange, bis es rauschend unten aus dem Pott rausläuft, das Erdreich also richtig gesättigt ist (die Pötte sind so konstruiert, dass Überschusswasser tatsächlich abläuft, es gibt keine dauernassen Füße). Musste ich selbst während der Juni-Juli-Glutwochen nur 1mal wöchentlich, höchstens 2mal tun. Und die Pflanzen haben nicht geschlappt
Meine alten Negativerfahrungen mit getopften Strauchpäonien gehen auf Pflanzen in Plastikpötten und ohne Drainage- und Mulchschicht zurück.
Vielleicht einen Versuch wert?
Nachtrag:
Meine Kübel haben - je nach Pflanze - etwa 30, 45 und 65l Fassungsvermögen.
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
- Blush
- Beiträge: 3062
- Registriert: 16. Jun 2022, 22:17
- Region: Süd-östliches Schleswig-Holstein
- Bodenart: Lehm
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
-
Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.
Re: Strauchpfingstrosen
Vielen Dank für's Kopfzerbrechen, Querkopf.
Was die Empfindlichkeit angeht, hoffe ich auch, dass Cryptomeria helfen kann. Ansonsten sende ich Gießlers eine Mail.
Ich arbeite sonst auch eine Drainageschicht in die Kübel ein, allerdings weniger aufwändig als Du. Die Trennung Drainage/Erde durch ein Vlies ist bestimmt sinnvoll. Auch wird in einem Holz-"Fass" der Feuchteaustausch anders sein als in dem Plastikkübel, in dem sie jetzt steht. Wen ich mich richtig erinnere, passte sie da gerade mal soeben rein, ich bräuchte also eigentlich noch mehr Volumen, um sie gut unterzubringen.
Ich arbeite sonst auch eine Drainageschicht in die Kübel ein, allerdings weniger aufwändig als Du. Die Trennung Drainage/Erde durch ein Vlies ist bestimmt sinnvoll. Auch wird in einem Holz-"Fass" der Feuchteaustausch anders sein als in dem Plastikkübel, in dem sie jetzt steht. Wen ich mich richtig erinnere, passte sie da gerade mal soeben rein, ich bräuchte also eigentlich noch mehr Volumen, um sie gut unterzubringen.
"Der andere könnte recht haben."
Frei nach Frank Elster
Frei nach Frank Elster
- hobab
- Beiträge: 6369
- Registriert: 20. Apr 2008, 17:05
- Wohnort: Berlin
- Bodenart: Sand
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Strauchpfingstrosen
Wenn ich das recht erinnere, hast du fantastische Erde, aber ein Problem mit Nässe - du brauchst also keine besonderen Substrate, aber eine gute Drainage. Kübelkultur geht mit Staudenpfingstrosen durchaus eine Weile gut, man sollte aber alle zwei Jahre umtopfen - was ab einer bestimmten Größe mühsam wird. Ich hab in Gärten mit hohem Grundwasser einfach Beete aufgeschüttet mit groben Splitt in verschiedenen Schichten und so die Pflanzen aus der Nässe geholt, ihnen aber auch den Zugang dazu gelassen: hat sehr gut funktioniert, ist einmal aufwendig, langfristig aber lohnenswert.
Zum Viburnum: einige sind bei schlechter Versorgung - hier Trockenheit, bei dir wohl eher Staunässe - sehr empfindlich für Pilzbefall. Plicatum und bodnantense würd ich da schon mal weglassen, im Vergleich sind Paeonien unempfindlich.
Zum Viburnum: einige sind bei schlechter Versorgung - hier Trockenheit, bei dir wohl eher Staunässe - sehr empfindlich für Pilzbefall. Plicatum und bodnantense würd ich da schon mal weglassen, im Vergleich sind Paeonien unempfindlich.
Berlin, 7b, Sand
-
Mathilda11
- Full Member
- Beiträge: 484
- Registriert: 15. Aug 2024, 16:53
Re: Strauchpfingstrosen
laß dich nicht narrisch machen. ich hab im Garten verticillium, eine tote Ölweide(noch nicht sehr alt), 2 tote acer und noch etwas kleinkram haben ihr leben gelassen. viburnum wäre sicher auch problematisc, würd ich gar nciht erst versuchen. mich hat das auch sehr frustriert, und von manchen hochempfindlichen pflanzen sollte man sicher besser abstand nehmen - aber:
1 Strauchpfingstrosen sind nicht hochempfindlich und
2 Relevant ist nicht nur, ob du verticillium im Garten hast(was zugegeben nicht jeder hat, aber mit käufen bei verschiedenen Anbietern, insbesondere acer, kann man sichs leider gut einschleppen), sondern wie hoch die Sporendichte im Boden ist. je höher die belastung desto problematischer.
ich würde eine seltene pflanze daher keinesfalls an die Stelle pflanzen, wo ein acer verschieden ist, die Sporendichte im Boden dürfte da recht hoch sein, es spricht aber nichts dagegen, eine andere, für Strauchpfingstrosen günstige Stelle zu nehmen(je optimaler die Bedingungen, desto kleiner das Risiko).
ich hab 5 strauchpfingstrosen(und noch viel mehr Stauden), alle glücklich und zufrieden. was die gelegentlich ereilt, ist absterben einzelner triebe durch botrytis, das ist aber was ganz anderes und keineswegs gefährlich. die vor 4 Jahren gepflanzte lutea(gepflanzt 3m neben dem ehemals abgestorbenen Baum) zb wächst so extrem, daß ich sie inzwischen schneiden muß, daß sie den rest im Beet nicht überrennt.)
ich hab hier sandboden, also sicher nicht identische Bedingungen zu deinem Garten. Die Idee von hobab mit dem Aufschütten erscheint mir sinnvoll und machbar, sicher besser als Topfhaltung.
1 Strauchpfingstrosen sind nicht hochempfindlich und
2 Relevant ist nicht nur, ob du verticillium im Garten hast(was zugegeben nicht jeder hat, aber mit käufen bei verschiedenen Anbietern, insbesondere acer, kann man sichs leider gut einschleppen), sondern wie hoch die Sporendichte im Boden ist. je höher die belastung desto problematischer.
ich würde eine seltene pflanze daher keinesfalls an die Stelle pflanzen, wo ein acer verschieden ist, die Sporendichte im Boden dürfte da recht hoch sein, es spricht aber nichts dagegen, eine andere, für Strauchpfingstrosen günstige Stelle zu nehmen(je optimaler die Bedingungen, desto kleiner das Risiko).
ich hab 5 strauchpfingstrosen(und noch viel mehr Stauden), alle glücklich und zufrieden. was die gelegentlich ereilt, ist absterben einzelner triebe durch botrytis, das ist aber was ganz anderes und keineswegs gefährlich. die vor 4 Jahren gepflanzte lutea(gepflanzt 3m neben dem ehemals abgestorbenen Baum) zb wächst so extrem, daß ich sie inzwischen schneiden muß, daß sie den rest im Beet nicht überrennt.)
ich hab hier sandboden, also sicher nicht identische Bedingungen zu deinem Garten. Die Idee von hobab mit dem Aufschütten erscheint mir sinnvoll und machbar, sicher besser als Topfhaltung.
- Blush
- Beiträge: 3062
- Registriert: 16. Jun 2022, 22:17
- Region: Süd-östliches Schleswig-Holstein
- Bodenart: Lehm
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
-
Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.
Re: Strauchpfingstrosen
Ah danke, hobab. Viburnum bodnantense hatte im alten Garten immer mal einen trockenen Zweig, wuchs aber trotzdem gut. Viburnum farreri war noch empfindlicher, dennoch kein Vergleich zum Acer, da war mir auch im alten Garten schon einer abgestorben. Wenn die Päonien weniger empfindlich auf Verticillium reagieren, ist das prima. Darum ging's mir ja vorrangig. Zwecks besserer Durchlässigkeit wollte ich Kalksplitt in das Pflanzloch einarbeiten und besonders tief lockern. Es ist weniger das Grundwasser als die sperrende Schicht, die das Versickern des Regenwassers behindert. Ein Hügelbeet klingt sinnvoll, zur Zeit kann ich mir noch nicht vorstellen, wo ich das realisieren könnte. Zudem sicher nicht mehr in diesem Herbst.
Und danke mathilda. Ich hatte den ersten Teil schon getippt, da las ich Deinen post. Das klingt mutmachend!
Edith hat ein h eingefügt.
Und danke mathilda. Ich hatte den ersten Teil schon getippt, da las ich Deinen post. Das klingt mutmachend!
Edith hat ein h eingefügt.
"Der andere könnte recht haben."
Frei nach Frank Elster
Frei nach Frank Elster
-
Querkopf
- Beiträge: 7910
- Registriert: 15. Dez 2003, 07:00
-
Saartal, WHZ 7b/ 8a, 245m ü. NN, toniger Lehmboden
Re: Strauchpfingstrosen
Wie tief sitzt die Sperrschicht, weißt du das?
Bei mir gibt's sowas auch. Stellenweise. Ich versuche, wo ich drauf stoße, sie erstmal mit viel Wasser einzuweichen und dann mit einem Hand-Erdbohrer zu löchern - zwei bis dreimal durchstoßen pro Gehölz-Pflanzloch, das hilft.
Geht natürlich nur, wenn man noch drankommt, sprich, nicht tiefer als ca. 1m ins Erdreich muss. (Längere Gerätestiele soll es auch geben, aber das würde wohl mörderisch anstrengend...)
War für mich eine lohnende Werkzeug-Investition
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
- Blush
- Beiträge: 3062
- Registriert: 16. Jun 2022, 22:17
- Region: Süd-östliches Schleswig-Holstein
- Bodenart: Lehm
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
-
Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.
Re: Strauchpfingstrosen
Nein, ich weiß es noch nicht. Bei den bisher gegrabenen Pflanzlöchern stieß ich in unterschiedlicher Tiefe auf undurchdringliche Schichten, da kamen aber auch menschengemachte Verdichtungen hinzu. Du hattest nämlich Recht mit Deiner Aussage, dass dazu keine Baumaschinen nötig seien. Inzwischen weiß ich mehr über die frühere Nutzung und z. B. Wege, die immer gelaufen wurden. Die Tiefe der allein durch Ablagerungen entstandenen Sperrschicht weiß ich nicht. Tatsächlich will ich noch einen Horizont graben und mir das genau angucken. Ein Erdbohrer ist bestimmt ein nützliches Werkzeug! Mein Mann spricht von einem elektrisch betriebenen Bohrer, der in der Nähe ausgeliehen werden kann. Ich habe mir den noch nicht angeguckt und weiß z.B. nicht, wieviel Gewicht das Ding hat, ob ich nach dreimal schleppen schon Armweh hätte. Die von Dir gezeigten sind mir spontan sympathischer.Querkopf hat geschrieben: ↑6. Okt 2026, 00:05 Wie tief sitzt die Sperrschicht, weißt du das?
...
Bei mir gibt's sowas auch. Stellenweise. Ich versuche, wo ich drauf stoße, sie erstmal mit viel Wasser einzuweichen und dann mit einem Hand-Erdbohrer zu löchern - zwei bis dreimal durchstoßen pro Gehölz-Pflanzloch, das hilft.
Geht natürlich nur, wenn man noch drankommt, sprich, nicht tiefer als ca. 1m ins Erdreich muss.
Die große Strauchpäonie soll aber direkt vor's Haus, da sind die Bedingungen sowieso anders. Und das Loch bereits gegraben, mein Bruder hat nämlich einen Eibenstubben für mich ausgegraben.
"Der andere könnte recht haben."
Frei nach Frank Elster
Frei nach Frank Elster
- hobab
- Beiträge: 6369
- Registriert: 20. Apr 2008, 17:05
- Wohnort: Berlin
- Bodenart: Sand
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Strauchpfingstrosen
Na, dann brauchst du da ja keinen Erdbohrer, Taxus macht tiefe Wurzeln.
Andrerseits - war nicht die letzte Auskunft, das du Gley hast? Also hohes Grundwasser - in dem Fall helfen Bohrer nicht viel. Und wasserundurchdringliche Schichten wären eher ein Vorteil, weil sie aufsteigendes Grundwasser (und das tut es gerne) verhindern.
Falls du doch Bohrer nimmst: leih dir gleich jemand mit ordentlich Gewicht dazu, die mit Motor können einen ganz schön durch die Gegend wirbeln, wenn man nicht aufpasst: uneingeplante Wurzeln oder Steine gibts fast immer….
Andrerseits - war nicht die letzte Auskunft, das du Gley hast? Also hohes Grundwasser - in dem Fall helfen Bohrer nicht viel. Und wasserundurchdringliche Schichten wären eher ein Vorteil, weil sie aufsteigendes Grundwasser (und das tut es gerne) verhindern.
Falls du doch Bohrer nimmst: leih dir gleich jemand mit ordentlich Gewicht dazu, die mit Motor können einen ganz schön durch die Gegend wirbeln, wenn man nicht aufpasst: uneingeplante Wurzeln oder Steine gibts fast immer….
Berlin, 7b, Sand
- Mediterraneus
- Beiträge: 30581
- Registriert: 7. Feb 2011, 11:41
- Region: Südspessart
- Höhe über NHN: Ort: 195-450m, Garten: 310-315m
- Bodenart: Roter Buntsandstein, sandiger Lehm, sommertrocken
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Strauchpfingstrosen
Hab auch verticillium, und viele Strauchpfingstrosen.
Japanische Ahorn, Perückenstrauch, Siebe Söhne des Himmels, die gehen gar nicht.
Paeonia hat offensichtlich keine Probleme, allerdings hab ich kein Grundwasser.
Machs so, wie von hobab vorgeschlagen, erhöhte Pflanzung.
Boden lockern, Paeonia obendrauf stellen und mit Erde umschütten. Paar Steine drumrum, oder Balken. Oder einfach als Hügel lassen.
Japanische Ahorn, Perückenstrauch, Siebe Söhne des Himmels, die gehen gar nicht.
Paeonia hat offensichtlich keine Probleme, allerdings hab ich kein Grundwasser.
Machs so, wie von hobab vorgeschlagen, erhöhte Pflanzung.
Boden lockern, Paeonia obendrauf stellen und mit Erde umschütten. Paar Steine drumrum, oder Balken. Oder einfach als Hügel lassen.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus
Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
Mediterraneus
Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
- Blush
- Beiträge: 3062
- Registriert: 16. Jun 2022, 22:17
- Region: Süd-östliches Schleswig-Holstein
- Bodenart: Lehm
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
-
Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.
Re: Strauchpfingstrosen
Nein, ich habe Pseudogley, keinen Gley. Genau genommen Pseudogley-Braunerde. Dass auch Medi schreibt, Verticillium macht den Päonien nicht so viel aus, ist sehr erfreulich.
Dass ich, wie auch immer, für guten Wasserabzug sorgen muss, ist klar.
Vielen Dank für den Hinweis bzgl der Erdbohrer, hobab. Kann ich mir sofort vorstellen, dass ich das Ding nicht mal eben halten kann.
Vielen Dank für den Hinweis bzgl der Erdbohrer, hobab. Kann ich mir sofort vorstellen, dass ich das Ding nicht mal eben halten kann.
"Der andere könnte recht haben."
Frei nach Frank Elster
Frei nach Frank Elster