Gibts hier öfter, bzw besser Halal. Kann zB so aussehen. Man braucht dazu halt einen geeigneten Metzger, also der muss das dürfen, weil die Schlachtung ziemlich naturnah passiert, ohne Betäubung.
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Was gab/gibt es im Oktober? (Gelesen 13419 mal)
Moderator: Nina
- thuja thujon
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
- Gartenlady
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
@Nina, hast Du bei Deiner Sardellensuche schon mal im Internet geschaut, da gibt es etliche Händler. Z.B. dieser direkt in Spanien.
@TT, eine Erklärung für koscher oder Halal wird nicht gebraucht, es war nur ein Beispiel.
@TT, eine Erklärung für koscher oder Halal wird nicht gebraucht, es war nur ein Beispiel.
- martina 2
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Das Argument hat wasHyla hat geschrieben: ↑14. Okt 2026, 00:56Fragt sich, ob bei einer Party von strikten Veganern der Gastgeber für einen Allesesser extra ein Fleischgericht zubereitet.Gartenlady hat geschrieben: ↑13. Okt 2026, 17:15 Kompromisslos Veganer zu sein, ist wirklich nicht leicht. Er hat ja geschrieben, dass er manchmal auf Partys nur trockenes Brot und Gurke bekommt. Offenbar nehmen manche Gastgeber das Veganertum nicht ernst und bleiben beleidigt oder beschämt zurück. Der vegane Gast geht hungrig nach Hause oder sucht eine Pommesbude.
Sprich wird neben dem Gemüse ein Steak oder ne Bratwurst auf den Grill geworfen.
Schöne Grüße aus Wien!
- cydorian
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Was für ein Glück, dass wir beim Zeigen der Tagesgerichte nicht auch Vorschriften der Leser befolgen. Oder doch? "Also, das Siedfleisch kann ich jetzt gar nicht angucken, man spürt ja den Schlachtschmerz des Tiers, furchtbar". "Nimm das Apfelbild weg! Mich juckts schon im Mund mit meiner Apfelallergie!". Vielleicht 200 Untergruppen aufziehen, "Was gibt es im Oktober koscher?", "Was gibt es im Oktober vegan?" etc. ?
- semicolon
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Ich habe kein Problem damit, mir etwas zu einer Grillparty mitzubringen. Allerdings verliert eine Einladung zum Essen einen großen Teil an Bedeutung wenn ich mein ganzes Essen mitbringen muss weil keine einzige Option zur Verfügung steht. In diesem Fall würde ich inzwischen die Kochkünste des Einladers sehr in Frage stellen und vermutlich auch die Einladung ausschlagen oder explizit ankündigen, dass ich nur auf einen Kaffee / Getränk vorbei komme.
Warum das andersrum kein Thema ist: Vegane Ernährung schließt niemanden aus. Ich würde meinen Gästen niemals tierische Produkte servieren, frage aber vorher immer die Vorlieben und Unverträglichkeiten ab. Zum Glück habe ich keine Menschen in meinem Umfeld, welche die Qualität einer Mahlzeit nach ihrem Gehalt an tierischen Zutaten definieren. Wir laden sehr oft ein und bisher war jeder unserer Gäste sehr neugierig und danach mehr als zufrieden. Häufig sogar inspiriert.
Heute Abend serviere ich entweder Szegediner Gulsch mit Kartoffelpüree oder Moussaka (muss mich noch entscheiden). Und ich bin mir zu 100% sicher, alle Esser werden auf ihre Kosten kommen und nichts vermissen.
Warum das andersrum kein Thema ist: Vegane Ernährung schließt niemanden aus. Ich würde meinen Gästen niemals tierische Produkte servieren, frage aber vorher immer die Vorlieben und Unverträglichkeiten ab. Zum Glück habe ich keine Menschen in meinem Umfeld, welche die Qualität einer Mahlzeit nach ihrem Gehalt an tierischen Zutaten definieren. Wir laden sehr oft ein und bisher war jeder unserer Gäste sehr neugierig und danach mehr als zufrieden. Häufig sogar inspiriert.
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
im Ofen schmoren Lammhaxen mit Wurzelgemüse bei Niedertemperatur
LG Heike
- Kübelgarten
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
ich finde es ist auch fair, dem Gastgeber gegenüber zu sagen, das man „Andersesser“ ist
LG Heike
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Das ist ein beliebtes Vorurteil.Gartenlady hat geschrieben: ↑14. Okt 2026, 08:48 Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, dass ein türkischer Gastgeber Schweinefleisch anbietet.
Erstens sind nicht alle Türken Muslime und zweitens essen viele Deutschtürken gerne Schweinefleisch.
Currywürste, Bratwürste und einvakuumierte Eisbeine sind ein äußerst beliebter Exportschlager und wenn jemand aus Deutschland kommt und was mitbringt, gibt's eine ausgelassene Grillparty für die eingeweihten Freunde.
Viele essen es hier in Deutschland heimlich, weil es die Eltern und die Familie in der Türkei nicht wissen sollen.
Aber natürlich gibt's auch echte Schweinefleischverweigerer.
Ihr werft, genau wie ich es immer getan habe, die Veganer mit den wirklichen Allergikern und Menschen mit Unverträglichkeiten in einen Topf. Der größte Teil kann aber problemlos Fleisch essen.
Ich mag auch nicht alle Nahrungsmittel, obwohl ich sie vertrage. Ich erwarte aber nicht, daß jeder auf meine Marotten Rücksicht nimmt.
Ist vielleicht ein Generationsproblem. Bei uns gab's das, was auf den Tisch kam. Wer's nicht wollte, konnte sich ein Brot schmieren oder hungern.
Ich esse erstmal zwei Äpfel. Der GG bringt was mit.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst, es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Bodenart: Übergangsboden Mittlerer Gley-Podsol
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Nein, wir werfen Veganer aus weltanschaulichen Gründen nicht in einen Topf mit Allergikern und auch nicht mit Menschen, die eine Abneigung gegen irgendwas haben. Das ist auch ein Vorurteil.
Echte Veganer sind kompromisslos, das ist so und sollte genau so akzeptiert werden. Ich akzeptiere das und würde als Gastgeber auf keinen Fall annehmen, dass ein Veganer mal eine Ausnahme macht. Auch nicht klammheimlich ihm Nichtveganes unterjubeln.
Echte Veganer sind kompromisslos, das ist so und sollte genau so akzeptiert werden. Ich akzeptiere das und würde als Gastgeber auf keinen Fall annehmen, dass ein Veganer mal eine Ausnahme macht. Auch nicht klammheimlich ihm Nichtveganes unterjubeln.
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Danke @Gartenlady, für Deine Stimme der Vernunft und des gegenseitigen Respekts.
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Ich sehe es etwas differenzierter: Veganer haben keine gesundheitlichen Probleme, auf die man in der Küche Rücksicht nehmen müsste. Ich hatte z.B. eine Freundin, die war Pescetarierin. Sie konnte alles mitessen bis auf das Fleisch, ich habe ihr einfach ein Fischfilet gebraten und sie war glücklich.
Veganer aber erwarten, dass alle Gäste in ihrem Beisein vegan werden: Keine Sahnesaucen, keine Mayo noch Speckwürfel im Salat, keine Bechamelsauce, keine Eiernudeln, weder Eis, noch Käse, noch Eiercreme oder Charlotte zum Nachtisch.
Irgendwo ist immer Milch/Ei/Butter drinnen.
Entweder der Koch / die Gastgeberin macht alles doppelt oder alle essen vegan.
Ich halte das für einen überzogenen Anspruch an die Gastgeber und die Gästerunde seitens der Veganer - oder ist das schon Missionnieren ? Und dann noch das leicht Eingeschnappte: wenn ich Euch beehre mit meiner Anwesenheit, dann bitte alle hundertprozentig nach meinen Ansprüchen ?
Veganer aber erwarten, dass alle Gäste in ihrem Beisein vegan werden: Keine Sahnesaucen, keine Mayo noch Speckwürfel im Salat, keine Bechamelsauce, keine Eiernudeln, weder Eis, noch Käse, noch Eiercreme oder Charlotte zum Nachtisch.
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Ich halte das für einen überzogenen Anspruch an die Gastgeber und die Gästerunde seitens der Veganer - oder ist das schon Missionnieren ? Und dann noch das leicht Eingeschnappte: wenn ich Euch beehre mit meiner Anwesenheit, dann bitte alle hundertprozentig nach meinen Ansprüchen ?
- Apfelbaeuerin
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Hatten/haben wir nicht einen Thread "Ernährungsformen" für derlei Betrachtungen?
Liebe Grüße von der Apfelbäuerin
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- semicolon
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Kein Veganer würde das erwarten. Aber wenn Du als Gastgeberin gar keine Rücksicht nehmen möchtest, solltest Du Veganer nicht einladen oder damit rechnen, dass der Eingeladene absagt.Nox hat geschrieben: ↑14. Okt 2026, 12:56 Ich sehe es etwas differenzierter: Veganer haben keine gesundheitlichen Probleme, auf die man in der Küche Rücksicht nehmen müsste. Ich hatte z.B. eine Freundin, die war Pescetarierin. Sie konnte alles mitessen bis auf das Fleisch, ich habe ihr einfach ein Fischfilet gebraten und sie war glücklich.
Veganer aber erwarten, dass alle Gäste in ihrem Beisein vegan werden: Keine Sahnesaucen, keine Mayo noch Speckwürfel im Salat, keine Bechamelsauce, keine Eiernudeln, weder Eis, noch Käse, noch Eiercreme oder Charlotte zum Nachtisch.
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Ich halte das für einen überzogenen Anspruch an die Gastgeber und die Gästerunde seitens der Veganer - oder ist das schon Missionnieren ? Und dann noch das leicht Eingeschnappte: wenn ich Euch beehre mit meiner Anwesenheit, dann bitte alle hundertprozentig nach meinen Ansprüchen ?
Wie gesagt - eine solche Einladung sagt mehr über den Gastgeber aus als über den Eingeladenen.
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Du siehst es anders. So ähnlich liefen Gastmahlzeiten, auch wenn ich eingeladen habe, aber heute ist das anders: Der Grill wird angeschmissen oder das Raclette oder .... da wird dann dies und das gebraten oder gegrillt und es gibt dies und das dazu. Nachtisch kann, aber muss nicht. Bei solch einem Essen wird von niemandem erwartet alles zu essen. Lactoseintolerante, Zöliakie-Betroffene, Vegetarier und Veganer suchen sich Passendes und, na klar, es sollte etwas Passendes für die aktuelle Gästeschar geben, aber nicht alles.
Zöliakie-Betroffene und Allergiker dürfen nicht das kleinste Bisschen von dem essen, was sie nicht vertragen.
-
raiSCH
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Ja, das gehört da hin, hier geht es um aktuelle konkrete Speisen.Apfelbaeuerin hat geschrieben: ↑14. Okt 2026, 12:59 Hatten/haben wir nicht einen Thread "Ernährungsformen" für derlei Betrachtungen?
Im Übrigen lässt sich (fast) alles lösen, wenn man pragmatisch und nicht ideologisch vorgeht.