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Astern (Gelesen 325164 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
- Drainagefan
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Re: Astern
Sagt mal bitte, ich habe das noch nie gesehen, dass sich meine Aster versäen? 
Eine Bibliothek, ein Garten und eine Katze - drei wichtige "Dinge" zum Glück!
- Lou-Thea
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Re: Astern
Ja, das tun sie gerne, und seit es wärmer wird, auch exzessiver. Obwohl ich immer versuche, sofort nach Verblühen zurückzuschneiden habe ich inzwischen Sämlinge in allen Beeten, im Schotter der Einfahrt, in den Fugen am Gehweg und 200m weiter sogar in der Wiese (muss ich schleunigst jäten).
Gehwegaster
Aster amethystinus 'Freiburg' hat dieses zu trockene Jahr besser gefallen als die zu nassen vorher Aster oblongifolius 'October Skies', typische, lagernde Wuchsform
Gehwegaster
Jaa!
Aster amethystinus 'Freiburg' hat dieses zu trockene Jahr besser gefallen als die zu nassen vorher Aster oblongifolius 'October Skies', typische, lagernde Wuchsform
...and it was all yellow
- Weidenkatz
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Re: Astern
Eine Bibliothek, ein Garten und eine Katze - drei wichtige "Dinge" zum Glück!
- verwurzelt
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Re: Astern
Wie stützt ihr eigentlich eure hochwachsenden Astern? Ich habe in den letzten paar Jahren einfach Stöcke im Kreis um die Astern gesteckt, also leicht schräg in den Boden, sodass die Stöcke sich überkreuzen. Passt ansich gut in unseren doch etwas wilden Garten und funktioniert eine Zeit lang, allerdings liegen die Astern nach stärkerem Regen und Wind irgendwann auf diesem improvisorischen Zaun auf. Um sie wirklich aufrecht zu halten, bräuchte man wohl eine Stütze mit horizontalem Gitter o.ä., wo die einzelnen Astern zwischen den Gitterstäben wachsen? 
- Drainagefan
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Re: Astern
ASTER LAEVIS CALLIOPE
Das ist auch nur eine Notlösung, weil ich das zur Verfügung hatte. Mal schauen, wie es nächstes Jahr weiter geht. Anfangs ist die ohne Stützte nur 30cm über dem Boden schräg gewachsen. Die Stütze ist nur 40cm hoch.
Das ist auch nur eine Notlösung, weil ich das zur Verfügung hatte. Mal schauen, wie es nächstes Jahr weiter geht. Anfangs ist die ohne Stützte nur 30cm über dem Boden schräg gewachsen. Die Stütze ist nur 40cm hoch.
LG Horst
- hobab
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Re: Astern
Hier versamen sich - vor allem die novi- belgii - Astern seit Jahrzehnten. Was dazu führt dazu das sich bei novi- belgii Hybriden bilden, die zwischen den verschiebfarbigen Sorten wachsen und diese mit ihrem Trüblila irgendwann dominieren, die Sorten verschwinden nach und nach. Kippen tun hier vor allem novi- belgii, vielleicht noch cordifolius und die lanceolatus/ericoides: muss man ja nicht pflanzen, es gibt genug standfeste Astern.
Berlin, 7b, Sand
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Re: Astern
Hier versamt sich auch eine fliederfarbene Novi Belgii im Garten und wird ganz schön hoch. Dieses Jahr hatte sie eine Spitzenhöhe von 2m erreicht, aber da sie dort zwischen Platten und einer Teichrinne wächst, kann ich sie nicht stützen. Also hängt sie da mehr oder weniger rum, nach dem Regen liegt sie dann und ich hole einen Stuhl zum Stützen. An anderer Stelle wird sie einfach am Zaun angebunden. Die Raublatt-Astern stehen alle an Zäunen, da kann man sie notfalls anbinden - andere Ideen habe ich dazu nicht. Versamen die sich bei euch?
Gerade meine niedrigeren Astern haben an einigen Stellen maximal unter der Hitze gelitten, ich hoffe sie erholen sich wieder.
Mir wurde übrigens geraten meine Novi-Belgii komplett rauszureißen, da sie immerhin invasiv ist und in der Schweiz schon verboten ist, hier tlw. auf der schwarzen Liste steht. Andererseits ist sie spät im Jahr für Insekten hilfreich, daher möchte ich das eigentlich nicht tun und achte darauf, dass sie nicht aus dem Garten abhaut. Wie steht ihr dazu?
Gerade meine niedrigeren Astern haben an einigen Stellen maximal unter der Hitze gelitten, ich hoffe sie erholen sich wieder.
Mir wurde übrigens geraten meine Novi-Belgii komplett rauszureißen, da sie immerhin invasiv ist und in der Schweiz schon verboten ist, hier tlw. auf der schwarzen Liste steht. Andererseits ist sie spät im Jahr für Insekten hilfreich, daher möchte ich das eigentlich nicht tun und achte darauf, dass sie nicht aus dem Garten abhaut. Wie steht ihr dazu?
Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne dabei glücklich zu sein. (Fjodor Dostojewskij)
- AndreasR
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Re: Astern
Meine Astern sind leider auch längst nicht alle standfest, die lümmeln dann mehr oder weniger im Beet herum, aber da sie alle so überschäumend blühen und intensiv von allen möglichen Insekten beflogen werden, bringe ich es nicht übers Herz, da einzugreifen. Besondere Sorten habe ich ohnehin kaum, ein paar wenige davon sind recht standfest, u. a. auch eine uralte Raublattaster von meiner Oma. Aber auch zwei, drei Sämlinge der Glattblattastern haben sich als standfest erwiesen, diese habe ich mal mit einem großen Stein markiert, so dass ich sie, wenn ich irgendwann das Beet mal neu gestalte, entsprechend bevorzugen kann.
Stützen oder anbinden funktioniert hier nur leidlich, ich komme durch meine Wildnis ja in der Regel kaum noch durch, da liegt irgendwann leider alles. Selbst nach diesem so extrem trockenen Sommer sind z. B. meine Fetthennen immer noch sehr fett, weil sie im Frühling von der extrem hohen Bodenfeuchte profitieren konnten, und entsprechend ist auch der Rest der Stauden bis in den Juni hinein üppig gewachsen, so dass ich frühzeitig hätte stützen müssen, damals war ich durch eine kleine OP allerdings für eine Weile etwas gehandicapt, so dass ich nicht viel geschafft habe - und dann kam direkt die wochenlange Hitze, wo es mir ganz recht war, dass die üppige Vegetation wenigstens irgendwie möglichst dicht den Boden bedeckt.
Auf Invasivität kann ich hier nicht so viel Rücksicht nehmen, es wäre auch vergebliche Liebesmüh, weil Astern, Goldruten und Co. auch aus Dutzenden anderen Gärten ausbüxen. Hier in der Nachbarschaft interessiert sich leider nur ein Bruchteil der Leute dafür, was in ihren Gärten wächst, oft steht da ganzjährig nichts als Wildwuchs, der dann zwei-, dreimal im Jahr mit dem Freischneider niedergemäht wird. Es gibt natürlich ein paar Ausnahmen, und einige wenige Gärten sind sehr schön gestaltet, ansonsten dominieren Schotter-Kirschlorbeer-Rasen-Gärten und eben solche, wo gar nichts gemacht wird, und wo sich auch allerlei invasive Unkräuter ungehemmt ausbreiten können.
Stützen oder anbinden funktioniert hier nur leidlich, ich komme durch meine Wildnis ja in der Regel kaum noch durch, da liegt irgendwann leider alles. Selbst nach diesem so extrem trockenen Sommer sind z. B. meine Fetthennen immer noch sehr fett, weil sie im Frühling von der extrem hohen Bodenfeuchte profitieren konnten, und entsprechend ist auch der Rest der Stauden bis in den Juni hinein üppig gewachsen, so dass ich frühzeitig hätte stützen müssen, damals war ich durch eine kleine OP allerdings für eine Weile etwas gehandicapt, so dass ich nicht viel geschafft habe - und dann kam direkt die wochenlange Hitze, wo es mir ganz recht war, dass die üppige Vegetation wenigstens irgendwie möglichst dicht den Boden bedeckt.
Auf Invasivität kann ich hier nicht so viel Rücksicht nehmen, es wäre auch vergebliche Liebesmüh, weil Astern, Goldruten und Co. auch aus Dutzenden anderen Gärten ausbüxen. Hier in der Nachbarschaft interessiert sich leider nur ein Bruchteil der Leute dafür, was in ihren Gärten wächst, oft steht da ganzjährig nichts als Wildwuchs, der dann zwei-, dreimal im Jahr mit dem Freischneider niedergemäht wird. Es gibt natürlich ein paar Ausnahmen, und einige wenige Gärten sind sehr schön gestaltet, ansonsten dominieren Schotter-Kirschlorbeer-Rasen-Gärten und eben solche, wo gar nichts gemacht wird, und wo sich auch allerlei invasive Unkräuter ungehemmt ausbreiten können.
- cat1
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Re: Astern
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Zuletzt geändert von cat1 am 22. Okt 2026, 08:53, insgesamt 1-mal geändert.
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- cat1
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Re: Astern
So, oder so ähnlich https://www.nzz.ch/schweiz/der-kampf-ge ... ld.1567751. Ich finde es ganz und gar nicht sinnvoll, dass nun auch noch Pflanzen als gut oder böse, als einheimisch, oder invasiv beurteilt, bzw verboten werdenMottischa hat geschrieben: ↑22. Okt 2026, 07:40 Mir wurde übrigens geraten meine Novi-Belgii komplett rauszureißen, da sie immerhin invasiv ist und in der Schweiz schon verboten ist, hier tlw. auf der schwarzen Liste steht. Andererseits ist sie spät im Jahr für Insekten hilfreich, daher möchte ich das eigentlich nicht tun und achte darauf, dass sie nicht aus dem Garten abhaut. Wie steht ihr dazu?
Eine der späten hier ist Yvette Richardson, laut Chr. Kreß ericoides x pringlei. Hier sehr zuverlässig und immer schön; nicht invasiv

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