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Astern (Gelesen 326053 mal)

Einjährige, Zweijährige, mehrjährige Stauden, Farne, Gräser, Zwiebelpflanzen ...

Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR

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Staudo
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Re: Astern

Staudo » Antwort #2715 am:

Mottischa hat geschrieben: ↑22. Okt 2026, 07:40 Mir wurde übrigens geraten meine Novi-Belgii komplett rauszureißen, da sie immerhin invasiv ist und in der Schweiz schon verboten ist, hier tlw. auf der schwarzen Liste steht. Andererseits ist sie spät im Jahr für Insekten hilfreich, daher möchte ich das eigentlich nicht tun und achte darauf, dass sie nicht aus dem Garten abhaut. Wie steht ihr dazu?
Ich bin vor zwanzig Jahren im Herbst mit der Gärtnerei umgezogen. Dazu haben wir alle Pflanzen abgeschnitten und das Mypex von den alten Flächen geräumt. Übrig blieben nackter Boden und Berge von Staudenschnitt, auch und gerade verblühte Asternstängel. In den anschließenden Jahren standen auf der Fläche tausende Rau- und Glattblattastern in allen bekannten Farben und Höhen. Irgendwo hier im Forum gibt es auch Bilder davon. Mittlerweile wächst auf der Fläche Wiese ohne eine einzige Aster.
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Mottischa
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Re: Astern

Mottischa » Antwort #2716 am:

Also meinst du dass maßlos übertrieben wird?
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hobab
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Re: Astern

hobab » Antwort #2717 am:

Astern verwildern nicht oft, aber Symphyotrichum lanceolatum sieht man schon an und zu. Keiner verbietet exotische Pflanzen, nur weil sie exotisch sind. Verboten wird einmsl meist nur der Verkauf, nicht der Besitz und dann auch nur Pflanzen die invasiv sind, wie eben die Hanfpalme im Tessin. Die machen jetzt ja nicht für jede Region ein Extragesetz…
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Staudo
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Re: Astern

Staudo » Antwort #2718 am:

Mottischa hat geschrieben: ↑22. Okt 2026, 21:20 Also meinst du dass maßlos übertrieben wird?
Ich kenne verwilderte Astern nur von dort, wo Gartenabfälle entsorgt wurden. Vermutlich verschwinden die Astern auch an solchen Stellen nach einigen Jahren wieder.
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AndreasR
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Re: Astern

AndreasR » Antwort #2719 am:

Ich habe beim Spaziergang tatsächlich eine Aster hier am Ortsrand an einem renaturiertem Bachlauf entdeckt. Vermutlich ist es ein Sämling aus einem der nahegelegenen Gärten. Ob sich die dauerhaft etabliert, weiß ich nicht, aber ob da nun ein Dickicht von Schilf, Brennnesseln, Brombeeren, Schachtelhalm, Mädesüß oder eben Goldruten und Astern steht, dürfte relativ egal sein. Ansonsten kommen dort seit ein paar Jahren unglaublich viele Erlensämlinge hoch, nicht einzelne Bäume, sondern wirklich ein wildes, fast undurchdringliches Dickicht. Die Fläche soll sich selbst überlassen werden, aber ob das dauerhaft funktioniert?! Natürlich gilt es, konkurrenzschwache Naturräume wie Trockenrasen oder Almwiesen zu schützen, aber solche Ruderalstandorte werden ohnehin nur von wenigen Pionierarten erobert, bis sich irgendwann die Bedingungen ändern.
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Drainagefan
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Re: Astern

Drainagefan » Antwort #2720 am:

hobab hat geschrieben: ↑22. Okt 2026, 21:21 Verboten wird einmsl meist nur der Verkauf, nicht der Besitz und dann auch nur Pflanzen die invasiv sind, wie eben die Hanfpalme im Tessin. Die machen jetzt ja nicht für jede Region ein Extragesetz…
Da geht es um weit mehr als den Verkauf, du darfst dir auch keine neue Topfpalme in den Garten stellen.

Die Schweizer regeln aber auch das Setzen von Astern. Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... er_Schweiz

Aster novi-belgii aggr. ist in der Schweiz verboten. Im Vergleich zu einer Palme überlebt eine Aster den Winter viel leichter.

Da gibt es eine Reihe von Pflanzen, die in D im Garten sind und in der Schweiz verboten, zB Schmetterlingsstrauch
LG Horst
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