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Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks (Gelesen 181425 mal)
Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks
Mit den Rosensteckingen ist das wirklich auch Glücksache - und Geduld braucht man.
Bei mir wurden erfolgreich vermehrt:
Westerland
Zéphirine Drouhin
Besonders gut gingen die Multiflora Hybriden:
Guirlande d'Amour
Schloss Ahrensburg
Ghislaine de Feligonde
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Westerland
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Viele Grüsse
Isabel
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rocknroller
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks
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oller, Du steckst ja sehr viele Sorten - was machst Du mit den erfolgreich vermehrten, hast Du immer Abnehmer ?In Ansbach auf dem Wochenmarkt, dann in Dinkelsbühl auf dem Samenfest, heuer war ich auch in Nördlingen auf dem Rosenmarkt und letztes Jahr in Dennenlohe.
Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden.
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rocknroller
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks
Nur noch so am Rande:
Wenn ihr Rosen von einer veredelten Rose über Stecklinge vermehrt kann es sein, dass die Wuchseigenschaften
unter Umständen nicht der veredelten Rose entsprechen.
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- Blush
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Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.
Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks
Gersemi, wenn ich Töpfe nutze, stecke ich immer mehrere Steckhölzer in einen Topf. Ggf vereinzelst Du später. Als ich viele getauschte Stecklinge auf einmal hatte, habe ich im Freiland ein kleines Beet gerichtet, Erde mit Sand abgemagert und gut gelockert und dann einen Folientunnel gebaut. Das hat super funktioniert. Hormon nutze ich, wenn ich dran denke, oft auch nicht. Dass es mit dem Stecken gut klappt, steht für mich weniger in Frage als die Entwicklung der Rose danach. Das funktionierte bisher nicht gleichermaßen. Sicher ist einer der Gründe, was rocknroller gerade schrieb. Aber auch hier geht die Entwicklung mit Ramblern besonders gut weiter.
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks
Gersemi, meine Rosen sind alle wurzelecht, von mir produziert, oder von Bekannten erhalten. Ich stecke nicht mehr sofort in Substrat, ich lasse sie im Wasser, schattig im Sommer, bis sie Kallus bilden. Dann stecke ich sie, so tief wie möglich, in Kakteenerde mit etwas Perlite in durchsichtigen Behältern. Für besonders hartnäckigen Kandidaten, oder wenn wenig Material vorhanden ist, benutze ich Indolsäure. Ab dem Kallus-Zeitpunkt geht es zügig voran - sie treiben aus und wurzeln, dann kann man sachte düngen. Unter gespannter Luft werden sie bei mir ausnahmslos schwarz, verfaulen. Manche sind sehr schnell, Rekord bei mir hält eine Histo, die nach 1 Woche Wurzelansätze hatte. Andere brauchen länger, gar Monate. So lange sie nicht schwarz werden, ist alles noch im gtünen Bereich. Falls sie nicht verfaulen, machen sie früher oder später Wurzeln, wenn sie denn weiter leben wollen
Rocknroller ist begabter Vermehrer, macht allerdings ausschließlich Poliyanthas/Floribundas, die normalerweise keine Schwierigkeiten bereiten. Generell gilt - Historische Rosen, Rambler, viele Austins uA, sind einfacher. Edelrosen - schwierig. Albas - unmöglich (habe ich gehört
)
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Mathilda11
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks
Edelrosen gehn eigentlich ganz gut, nur find ich sie für die Methode ungeeignet, weil auf eigener Wurzel meistens zu schwachwüchsig. Denen hilft eine starkwüchsige Unterlage.cat1 hat geschrieben: ↑25. Okt 2026, 14:57 Gersemi, meine Rosen sind alle wurzelecht, von mir produziert, oder von Bekannten erhalten. Ich stecke nicht mehr sofort in Substrat, ich lasse sie im Wasser, schattig im Sommer, bis sie Kallus bilden. Dann stecke ich sie, so tief wie möglich, in Kakteenerde mit etwas Perlite in durchsichtigen Behältern. Für besonders hartnäckigen Kandidaten, oder wenn wenig Material vorhanden ist, benutze ich Indolsäure. Ab dem Kallus-Zeitpunkt geht es zügig voran - sie treiben aus und wurzeln, dann kann man sachte düngen. Unter gespannter Luft werden sie bei mir ausnahmslos schwarz, verfaulen. Manche sind sehr schnell, Rekord bei mir hält eine Histo, die nach 1 Woche Wurzelansätze hatte. Andere brauchen länger, gar Monate. So lange sie nicht schwarz werden, ist alles noch im gtünen Bereich. Falls sie nicht verfaulen, machen sie früher oder später Wurzeln, wenn sie denn weiter leben wollen![]()
Rocknroller ist begabter Vermehrer, macht allerdings ausschließlich Poliyanthas/Floribundas, die normalerweise keine Schwierigkeiten bereiten. Generell gilt - Historische Rosen, Rambler, viele Austins uA, sind einfacher. Edelrosen - schwierig. Albas - unmöglich (habe ich gehört)
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks
Stimmt auch! Ich habe nur 2, selbstvermehrte, und bis jetzt machen sie sich ausgepflanzt gut. Augusta Luise und Thierry Marx (Delbard), aber vielleicht sind die zwei doch keine reine TH, sondern eher Floribundas 
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks
Dass Albas unmöglich sind, hörte ich auch öfters. Eigene Versuche sind ebenfalls gescheitert. Unter gespannter Luft muss gelüftet werden, das ist klar. Eigentlich sind egal wie, immer ein paar Hölzer schwarz geworden. Spitze war mehrfach 'Lavender Siluetta', da liegt die Anwachsquote bei mehr als 90 Prozent. Und auch in der Weiterentwicklung gefällt sie mir sehr. Ebenso 'Super Excelsa', beide sind nach dem Auspflanzen im späten Frühjahr hier beeindruckend gut weitergewachsen. Isabel hat Geduld angesprochen: Neuaustrieb bedeutet nicht zwingend Wurzelbildung. Ich schaue unter die Töpfe, ob Wurzelspitzen zu sehen sind.
Nachtrag: bei allen Rosen, die weichtriebig genug sind, kann man sehr gut mit Absenkern arbeiten. Und noch ein Tipp, Risslinge gehen oftmals besser an. Es liegt an den relevanten Triebschichten ( besseres Wort fehlt gerade) , die mit der Wunde freigelegt wurden, dies beschleunigt die Kallusbildung, soweit ich weiß.
Nachtrag: bei allen Rosen, die weichtriebig genug sind, kann man sehr gut mit Absenkern arbeiten. Und noch ein Tipp, Risslinge gehen oftmals besser an. Es liegt an den relevanten Triebschichten ( besseres Wort fehlt gerade) , die mit der Wunde freigelegt wurden, dies beschleunigt die Kallusbildung, soweit ich weiß.
Zuletzt geändert von Blush am 25. Okt 2026, 15:49, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks
So ist es, von manchen Rosen gelingen fast alle Stecklinge, andere sind wiederum sehr zickig. Wenn genug Material vorhanden ist, kann man herumprobieren. Über die Rosen, die ich normalerweise vermehre, kann ich von Durchschnitt 40% Erfolgsquote berichten.
Wenn doch in Substrat stecken, dann würde ich die Stecklinge vorher mit Cu spritzen. Im Gemeinschaftstopf stecken hat auch Nachteile (die Sache mit den Beschriftungen
) und wenn ein paar verfaulen, könnten die anderen ebenfalls Schaden davon tragen.
Wenn doch in Substrat stecken, dann würde ich die Stecklinge vorher mit Cu spritzen. Im Gemeinschaftstopf stecken hat auch Nachteile (die Sache mit den Beschriftungen
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks
Das ist interessant. Wobei ich Cu noch nie irgendwofür benutzt habe und gar nicht wüsste, wie? Aber die bessere Durchlässigkeit und Möglichkeit der Feuchtekontrolle spräche auch für einen Freilandversuch. In so sehr mineralisch-trockenem Substrat habe ich bisher nur Kakteen bewurzelt. Ich probiere es nächstes Jahr mal aus. Auch im ungeheizten GWH nach den Tomaten habe ich es erfolgreich praktiziert.
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks
Cu, oder egal-welches Fungi-/Bakterizid. Das Substrat muss nicht zwangsläufig trocken sein, es sollte dennoch gut belüftet und durchlässig sein. Manche stecken sogar in reinen Sand. Die organische Zutaten und die Düngung dürfen später hinzukommen, nach dem Gelingen, damit was Ordentliches wächst 
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks
Das kann ich für unsere veredelte Rose de Resht bestätigen, die immer wie angegeben gewachsen ist.rocknroller hat geschrieben: ↑25. Okt 2026, 14:47 Nur noch so am Rande:
Wenn ihr Rosen von einer veredelten Rose über Stecklinge vermehrt kann es sein, dass die Wuchseigenschaften
unter Umständen nicht der veredelten Rose entsprechen.
2 Stecklinge von ihr haben sich bei uns als so ausbreitungsfreudig gezeigt, dass wir schon etliche Ausläufer verschenkt haben, weil es einfach zu viele wurden.
Die veredelte Rose de Resht macht bei uns keine Ausläufer.
Viele Grüsse
Isabel
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Mathilda11
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks
die ausläufer kommen oft später, wenn sie sich auf eigene Wurzeln stellt. was hier leider schon sehr viele Rosen getan haben. ich komm mit Roden nicht mehr hinterher.
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks
Das habe ich erst jetzt gesehen. Vollkommen korrekt - in den relevanten Triebschichten gibt es dicht an dicht Augen, die potentiell wurzeln und später austreiben können. Genau dort ist die höchste Auxin-Konzentration. Die Rissstelle ist ebenfalls vorprogrammiert für die vegetative Vermehrung - eine raue, schräge Fläche - bestens für Wasseraufnahme geeignet, damit der zukünftige Steckling nicht verdurstet. Trotzdem handelt es sich nicht um eine, frisch vom Gärtner zugefügte Wunde, die sich mit allem möglichen anstecken könnte (theoretisch).Blush hat geschrieben: ↑25. Okt 2026, 15:09 Nachtrag: bei allen Rosen, die weichtriebig genug sind, kann man sehr gut mit Absenkern arbeiten. Und noch ein Tipp, Risslinge gehen oftmals besser an. Es liegt an den relevanten Triebschichten ( besseres Wort fehlt gerade) , die mit der Wunde freigelegt wurden, dies beschleunigt die Kallusbildung, soweit ich weiß.
Wenn immer möglich - abreißen, nicht schneiden, schon gar nicht mit undesinfiziertem Werkzeug rumwerkeln
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Re: Vermehrung von Rosen: Tips und Tricks
So ging es mir mit verschiedenen Gallicarosen im früheren Vorgarten. Als ich sie setzte, wusste ich nicht, wie gerne und wieviele Ausläufer sie treiben können. Jetzt steht alles, wo Ausläuferbildung zu befürchten ist in einer Maurerbütt, bei der der Boden herausgesägt wurde.
Cat1, danke für die Erklärung! Frage nach Cu gelöscht, Du hast es bereits erklärt.
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