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husar2003 hat geschrieben: ↑23. Okt 2026, 22:16
Ich habe zum ersten Mal reifende Herbstfeigen an meiner BT. Heute zwei geerntet, süß genug. Wenn jetzt kein Frost kommt, könnten es noch mehr schaffen.
Nächstes Jahr lasse ich nur eine Herbstfeige pro Ast. Dieses Jahr hatte ich zwei versucht.
Die Feigen sind lila-grün und eher symmetrisch. Ganz anders als die Sommerfeigen.
Bei mir ist es heuer ähnlich. Das erste Mal signifikante Mengen BT Herbstfeigen, ohne pinzieren o.ä. und geschmacklich überraschend gut. Die letzten Jahre gab es nur einzelne Herbstfeigen.
Ausgepflanzt seit 2017.
Ausgepflanzt: BT, Negr, RdB, M-10, Sultane, 2x LdA, DK, Dauphine, Green Michurinska, HC, Campanière, Gota de Miel
RdB, ausgepflanzt seit 2020, war 2026 richtig ertragreich und die erste Feige, die bei mir jemals in Richtung abgeerntet geht.
Es war hier schon öfter Thema. Die Pflanzen brauchen, je nach Sorte, ein gewisses Alter, um das volle Potenzial zu entfalten.
Dateianhänge
19.09.2026, Ronde de Bordeaux
Ausgepflanzt: BT, Negr, RdB, M-10, Sultane, 2x LdA, DK, Dauphine, Green Michurinska, HC, Campanière, Gota de Miel
Elias hat geschrieben: ↑24. Okt 2026, 13:42
RdB, ausgepflanzt seit 2020, war 2026 richtig ertragreich und die erste Feige, die bei mir jemals in Richtung abgeerntet geht.
Es war hier schon öfter Thema. Die Pflanzen brauchen, je nach Sorte, ein gewisses Alter, um das volle Potenzial zu entfalten.
Genau. Viele haben 2-3 Jahre alte, kleine Topfpflanzen und bilden sich anhand dieser ein Urteil. Ronde de Bordeaux ist ein großer, stattlicher Baum und wer die Sorte wirklich kennenlernen will, der sollte ihr auch mindestens 5m Platz in die Breite geben. Ein adultes Exemplar mit natürlichem Wuchs bringt über Monate hinweg Massen an genialen Früchten. Ein Baum reicht um eine ganze Familie zu versorgen.
Je nachdem wo man wohnt. Boden, Klima.
Ich werde mich lieber auf Brebas konzentrieren, die an meinem Standort garantiert reif werden.
Herbstfeigen gehen hier nicht oder selten. 2026 war eine totale Ausnahme. RdB und Petrovaca ( Kempf) stehen bei mir eher auf der Abschussliste. Frosthärte schlecht, Ernte zu spät.
Gestern langer Spaziergang (14 km ) durch Kleingärten. Teilweise gab es gar keine Feigenpflanzen. Aber stellenweise gab es mehrere Gärten nebeneinander mit meist einer Pflanze.
Ich habe Ausschau gehalten : Größe, Habitus, Blattform, Feigen/Ansätze.
Etliche Pflanzen hatten gar keine Herbstfeigen, sahen aber wie BT aus, trotz ordentlicher Größe nicht ?!
Wie viele nichttragende/nicht parthenocarpe Baumarktfeigen mögen dabei gewesen sein ?
Eine Pflanze war sicher keine BT, ungeteilte Blätter, eher helle Herbstfeigen in den Spitzen.
RdB schulterhoch, reich verzweigt, mit kleineren halbreifen Feigen dran, evtl. wurden reife schon geerntet. Nicht untersucht.
Eine stark wachsende RdB mit großen, reifen Feigen in Zaunnähe. Die konnte ich optisch genau untersuchen. In normalen Jahren hätte sie exponiert keine Chance, der Frost hätte die reifenden Feigen längst vernichtet. Triebe im Wachstum.
Bei mir ist die Entscheidung nun gefallen : RdB und Petrovaca ( Kempf ) werden bei mir weichen müssen. Ich habe für sie keinen geeigneten Standort und die nördliche Lage macht es einfach zu unsicher. RdB hier nur in vollster Sonne, am besten vor einer Wand.
Zuletzt geändert von husar2003 am 25. Okt 2026, 16:53, insgesamt 1-mal geändert.
3 Figo Moro Steckhölzer - im August geschnitten, dann 6 Wochen Kühlschrank und im September bewurzelt - wachsen bei Pflanzlicht bis 2027 durch.
Mitte März - nach dem letzten Frost - dürfen sie auf die Süd-Loggia.
Dateianhänge
Wien Umgebung
WHZ: 8b(20/21), 9a(21/22), 8b(22/23), 8b(23/24), 8b(24/25), 8b(25/26)
Letzter Frost: 21.2.2026
Austrieb: Mitte März 2026
In meinem Wiener Garten, neigt sich die Negronne Ernte dem Ende zu. Ein paar vereinzelte hängen noch. Ich glaube das ist das erste mal überhaupt, dass sie die Ernte vor dem ersten Frost abschließt, aber für irgendwas muss die lange Hitze-/Dürre-Welle ja gut gewesen sein. Die Fruchtgröße hat dieses Jahr sehr zu wünschen übrig gelassen, als Ausgleich dafür dass letztes Jahr Riesenfeigen dran gehangen sind, ist das aber durchaus mal okay. Mengenmäßig haben sie es wieder weg gemacht und der Geschmack war auch super.
Meine Negronne wuchs in der Erde versenkt im großen Kübel. Die Früchte wurden nicht viel größer, da hab ich mir mal gedacht...sie kann bei mir ins Wohnzimmer an der Terrassentüre einziehen. Vielleicht reifen die Früchte doch noch aus, dann weiß ich wenigstens, wie eine Negronne schmeckt.
DerTigga hat geschrieben: ↑24. Okt 2026, 12:18
Danke fürs tolle Angebot, wenn umsetzbar werden würde: sehr gerne.
Ich vermute, das dauerhaft auf meinem Balkon stehen klappen dürfte - in den letzten 6 - 7 Jahren wirklich nur max minus 7 gemessen
Ich denke es ging eher um die Dauer bis zur Ausreifen, nicht um die Frosthärte.
Bei mir (südliches Ruhrgebiet) ist Picholetera auch sehr (!) lecker. Hat letztes und dieses Jahr aber jeweils die Hand voll Feigen ausreifen lassen. Wobei sie letztes Jahr im Topf stand und dieses Jahr ausgepflanzt worden ist.
2..3 KI haben bei Feigeninfo-Suchaufträgen schon mehrmals behauptet, das ich per nah bei Mainz leben quasi an der Riviera Deutschlands bzw. in einem der wärmsten Weinbaugebiete sei.
Selbst mit sicherheitshalber etwas Abzügen von dieser KI-Begeisterung dürfte es also erntetechnisch was werden, das ich auch an Picho-Leckerchen komme / demnächst mit euch mitschreiben kann
Zur Not ist Frühstart kein Problem, gute Pflanzenlampe(n) einsetzbar.
Mache mir, für den Fall, das nen so rares Steckholz erhalte, eher Sorgen bewurzelt und ohne dochnoch eingehn durchs 1. und 2. Jahr zu kriegen.. ;-)
Ausbeute von heute, 2026, das Ausnahmejahr mit Herbstfeigen.
BT, Petrovaca( Kempf), Peretta (!?).
An der BT hängen noch einige, die es schaffen werden. Frost nicht in Sicht.
Petrovaca ist die Birnenförmige, dunkelrot innen.
Peretta(?!) das Ei
BT, die Gestauchte.
Komme mir vor wie beim Pilzesammeln, zum Glück keine Wurmgefahr.