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Was gab/gibt es im Oktober? (Gelesen 32458 mal)
Moderator: Nina
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Mathilda11
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
ich verwerte die mangoldstiele auch, wenn der mangold pe se gut ist. ich hatte früher auf anderem boden Probleme damit, daß er immer wieder bitter schmeckte. aktuell ist die Sorte Blonde de lyon ziemlich perfekt. die stiele schmecken zart und gut. man muß sie halt separat zu den blättern verarbeiten, die kochzeit ist etwas länger. beides gemeinsam in einer quiche ist jedenfalls ganz ausgezeichnet
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Sonnenscheinplatz
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- cydorian
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Jeder Mangold hat Stiele plus Blattgrünflächen, ist nur eine Frage des Verhältnisses, die einen Sorten weniger, die anderen mehr Stiel/Blatt. Leider gibts keine Sorte für Blattgold. Hier wird alles zusammen verwertet, gerne in einer Lasagne. Die Stiele geben vielleicht keine zwitschernden Feinaromen, aber Struktur im Grün, so dass kein lappiges Gebaze wie beim Spinat entsteht.
Wer den Mangoldstielstil (bitte 5x schnell aussprechen) nicht mag, macht das ganze Ding gewürzt, mit genug Knoblauch, Weisswein, Balsamico, Parmesan und bei Bedarf Chili, dann donnern genug Fremdaromenbreitseiten herein, um auch Mangold sturmreif zu schiessen. Entsprechend gewürzt sind die Stiele vielleicht auch als veganer Schwertfisch oder Walfleisch zu präsentieren.
Wer dem Gott Gesundheit huldigt: Die Stiele enthalten mehr Kalium, Calcium und leider auch Nitrat. Düngerfans aufpassen.
So, ich hol jetzt das Dinkelmehl, heut gibts Kässpätzle...
Wer den Mangoldstielstil (bitte 5x schnell aussprechen) nicht mag, macht das ganze Ding gewürzt, mit genug Knoblauch, Weisswein, Balsamico, Parmesan und bei Bedarf Chili, dann donnern genug Fremdaromenbreitseiten herein, um auch Mangold sturmreif zu schiessen. Entsprechend gewürzt sind die Stiele vielleicht auch als veganer Schwertfisch oder Walfleisch zu präsentieren.
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So, ich hol jetzt das Dinkelmehl, heut gibts Kässpätzle...
- martina 2
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
...sofern man ihn zu lang gekocht hat....so dass kein lappiges Gebaze wie beim Spinat entsteht.
Schöne Grüße aus Wien!
- Apfelbaeuerin
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
cydorian hat geschrieben: ↑31. Okt 2026, 11:18 Wer den Mangoldstielstil (bitte 5x schnell aussprechen) nicht mag, macht das ganze Ding gewürzt, mit genug Knoblauch, Weisswein, Balsamico, Parmesan und bei Bedarf Chili, dann donnern genug Fremdaromenbreitseiten herein, um auch Mangold sturmreif zu schiessen. Entsprechend gewürzt sind die Stiele vielleicht auch als veganer Schwertfisch oder Walfleisch zu präsentieren.
Oder vermischt mit Kartoffeln als Beilage zu einem "echten" Fisch, was ich persönlich schon fast in die Nähe von Koch-Barbarei rücke. Denn diese knoblauchlastige "Fremdaromenbreitseite" a la Blitva übertönt jeglichen Fischgeschmack
Liebe Grüße von der Apfelbäuerin
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erbsengrün
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Ich esse sehr gerne Mangold mit Kartoffeln = Blitva, allerdings mit wenig oder gar kein Knoblauch (mag GG nicht) und auch nicht zu 'Fisch sondern zu rohen und herzhaften Bratwürsten.
Wer am Ende ist, kann von vorn anfangen, denn das Ende ist der Anfang von der anderen Seite. Karl Valentin
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Das mußte ich gerade googeln, das liest sich für mich sehr gut und muß ausprobiert werden. Danke dafürerbsengrün hat geschrieben: ↑31. Okt 2026, 08:34 Bei zuviel Endivie mache ich auch gerne Pizza Scarola![]()
Heute gab es Ribollita die hier die Rage erwähnt wurde, war sehr lecker mit dem Palmkohl. Einziger optischer Nachteil, ich hatte nur Karotten der Sorte Gniff, also weißlila
Liebe Grüße Elke
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Das ist was ganz Anderes, kann ich mir auch gut vorstellen.erbsengrün hat geschrieben: ↑31. Okt 2026, 12:14 wenig oder gar kein Knoblauch (mag GG nicht) und auch nicht zu 'Fisch sondern zu rohen und herzhaften Bratwürsten.
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Heute gibt es nochmal Grünkohl mit Salzkartoffeln 
Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne dabei glücklich zu sein. (Fjodor Dostojewskij)
- martina 2
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Bayern ist halt nicht Kroatien, da ist der Knoblauch schon in der WurschtApfelbaeuerin hat geschrieben: ↑31. Okt 2026, 13:15Das ist was ganz Anderes, kann ich mir auch gut vorstellen.erbsengrün hat geschrieben: ↑31. Okt 2026, 12:14 wenig oder gar kein Knoblauch (mag GG nicht) und auch nicht zu 'Fisch sondern zu rohen und herzhaften Bratwürsten.
Schöne Grüße aus Wien!
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Kapernstrauch
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Dann bekenne ich mich den Kochbarbaren zugehörig - genau so muss Mangold zubereitet werden, von mir aus darf auch noch Knoblauchöl zum Fisch gereicht werdenApfelbaeuerin hat geschrieben: ↑31. Okt 2026, 11:38
Oder vermischt mit Kartoffeln als Beilage zu einem "echten" Fisch, was ich persönlich schon fast in die Nähe von Koch-Barbarei rücke. Denn diese knoblauchlastige "Fremdaromenbreitseite" a la Blitva übertönt jeglichen Fischgeschmack. Wer's mag...
Ich lebe eben nicht so weit weg von Kroatien wie die meisten hier, und für mich ist das Sommer und Urlaub!
- martina 2
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Kapernstrauch, willkommen im Club der Barbaren
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Apropos: Hier gab es - Fastnovembersamstagessen - eine Kohl-/Wirsingsuppe mit Erddäpfl und ordentlich Knoblauch, etwas ähnlich der portugiesischen Caldo Verde, allerdings ohne Chorizo, dafür mit Maronibrot. Unglaublich gut bei aller Einfachheit. Danach wollte ich eigentlich Topfenmohnknödl machen, hätte aber noch den Mohn quetschen müssen, dafür war keine Zeit, also wurden es gewöhnliche Topfenknödl mit Zwetschkenröster.
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Und gestern Abennd gab es ein Champignonrucolaomelette mit Pamesan und kleinen Tomaten.
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Apropos: Hier gab es - Fastnovembersamstagessen - eine Kohl-/Wirsingsuppe mit Erddäpfl und ordentlich Knoblauch, etwas ähnlich der portugiesischen Caldo Verde, allerdings ohne Chorizo, dafür mit Maronibrot. Unglaublich gut bei aller Einfachheit. Danach wollte ich eigentlich Topfenmohnknödl machen, hätte aber noch den Mohn quetschen müssen, dafür war keine Zeit, also wurden es gewöhnliche Topfenknödl mit Zwetschkenröster.
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Und gestern Abennd gab es ein Champignonrucolaomelette mit Pamesan und kleinen Tomaten.
Schöne Grüße aus Wien!
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Kapernstrauch
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
@martina 2: bin gern dabei, in diesem Club
! Dein Omelett schaut sehr gut aus !!
Heute nutzten wir das schöne Wetter und waren noch mal am Markt - Donnerstag und Samstag ist Wochenmarkt, da bieten auch slowenische Winzer Getränke und Jause an (gibt auch Italiener mit Brötchen ).
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- cydorian
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Re: Was gab/gibt es im Oktober?
Mangold mit Kartoffelstücken drin als Beilage war weit verbreitet. Würze nach Geschmack. Bei Mangoldübermengen wären noch Laubfrösch' zu empfehlen. Mangold war früher ein typisches Bauerngemüse, ein klassisches Arme-Leute-Essen der schwäbischen Küche. Laubfrösche sind Mangoldblätter, Hackfleischmasse drin, gerollt, dazu Grombira oder Spätzle. Vegetarisch gehts auch mit Grünkern. Bindemittel empfohlen, z.B. Paniermehl, Ei, Quark, Kichererbsenmehl.