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Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren (Gelesen 324616 mal)

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polluxverde
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Re: Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren

polluxverde » Antwort #1590 am:

Staudo hat geschrieben: ↑5. Nov 2026, 06:12
Hier liegt das Laub noch, mal sehen, wann ich Zeit dafür habe.
Warte den nächsten Herbststurm ab - der erledigt das für Dich. Solange erfreuen sich die Besucher Eurer Anlage über den laub-
dekorierten Park.
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Staudo
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Re: Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren

Staudo » Antwort #1591 am:

Ich meinte mein Privatgrundstück. ;) Im Park puste ich mit dem Akku-Laubbläser nur die Wege frei. Laub auf den Wiesen stört mich nicht. Das räumen die Stadtarbeiter mit großen Rasenmähern ab.
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Gartenlady
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Re: Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren

Gartenlady » Antwort #1592 am:

Hier kamen gestern tatsächlich städtische Mitarbeiter mit großen Laubpustern und räumten Bürgersteige und Parkbuchten, gefolgt vom Kehrwagen der alles aufsammelte. ich war erleichtert, denn sonst räume ich die Parkbuchten vor dem Grundstück, allerdings überlasse ich es auch dem Kehrwagen dieses Laub dann einzusammeln. Ich weiß an welchen Tagen er kommrt und reinige zuvor mit dem Puster, auch wenn Autos dort parken. Und selbstverständlich lasse ich den städtischen Kehrwagen auch mitnehmen, was ich vom Bürgersteig gepustet habe.
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Lady Gaga
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Re: Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren

Lady Gaga » Antwort #1593 am:

Bei uns ist man verpflichtet, den Gehsteig vor dem Haus zu räumen, also Laub, Schnee oder Eis. Das Lauf auf der Straße wird nur 1x nach dem Laubfall von einem Wagen geräumt, bis dahin ist ohnehin der Großteil von den Bewohnern weggekehrt. Ich sammle das Laub in großen Säcken und bewahre sie für einen ev. Extremfrost als Pflanzenschutz auf.
Grüße aus dem Burgenland, dem Land der Sonne!
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Mufflon
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Re: Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren

Mufflon » Antwort #1594 am:

Laub auf die Straße fegen ist hier verboten.
Zum Glück gibt es ja jetzt die Sammelboxen hier.
Die letzten Jahre haben die Nachbarn ein Haus rechts von hier nie gefegt, der Bürgersteig war da nicht mehr nutzbar irgendwann.
Letzte Woche fragte einer der Mieter meinen Mann, ob ihr Haus auch die Boxen nutzen dürfe. GG bejahte das natürlich, und zumindest ein Teil des Laubes ist jetzt weg.
Mich ärgert jetzt nur, dass nach den Stürmen vor 10 Tagen die Straße nicht gefegt wurde. Die Rinne ist zu, und die Abläufe verstopft.
Zweige und Äste liegen auf den Baumscheiben, und niemand holt sie ab.
Hier kamen sie im letzten März um das Herbstlaub auf den städtischen Flächen abzuräumen.
Wenn ich mir jetzt vorstelle, diese Asthaufen bleiben da bis März. :-X
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Blush
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Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.

Re: Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren

Blush » Antwort #1595 am:

In den letzten Jahren hatte sich in einigen Orten/Städtchen in MV durchgesetzt, Big Bags für das Laub der Bäume an Gehwegen/Straßen aufzustellen. Gekehrt wurde von den Anwohnern. Fand ich eine sehr gute Lösung, denn bei uns im Dorf gab's massives Gemecker wegen der letzten Eichen und Linden lückiger Alleen. Das Lindenlaub habe ich meinem Nachbarn abgenommen bzw ihn erfolgreich dazu verleitet, Laubkompost anzusetzen. Eichenlaub wollte niemand haben und so haben die Anrainer es auf die wilde Müllkippe am Ortsrand gekippt. Die wurde langsam so groß, dass der Feldweg ins Nachbardorf nicht mehr gut zu nutzen war. Will sagen, dass Sammelbehälter sicherlich die Akzeptanz der Kehrpflicht und der Bäume steigert.
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Re: Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren

Mufflon » Antwort #1596 am:

Ich hatte mir BigPacks vor ein paar Jahren gekauft, um das Laub einfacher abzutransportieren.
Bei der Laubsackabfuhr kam es darauf an, welche Mannschaft die Säcke abholte. Einige leerten meine BigPacks in den Sammelwagen, andere nicht.
Die Boxen sind definitiv besser.
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Re: Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren

thuja thujon » Antwort #1597 am:

Ich räume hier von etwa 100m das Laub der städtischen Bäume weg. Aktuell rund 2 mal die Woche. Der weg ist eine wassergebundene Wegedecke, also Split oben drauf, und der soll möglichst nicht humos werden, damit er seine Funktion weiterhin erfüllen kann.
Aktuell räume ich mit dem Laubbläser, um Ahornsamen vom Laub zu trennen, da das Laub hinterher Laubkompost gibt. Das geht mit dem Laubbläser besser wie mit einem Laubrechen. Der Strom dazu kommt aus dem Müllheizkraftwerk, zahlen tue ich.
In der Vergangenheit wurde das Laub im Vorbeet vom Garten in der Mitte der 100m zwischengelagert, entweder auf Haufen oder in BigBags. So ist mit den Jahren das Erdniveau deutlich angehoben worden, was jetzt auch `Probleme´ am Übergang Weg/Beet macht, da das Beet jetzt höher liegt. Letzte Woche haben wir dort ein Farnbeet angelegt, dass das mal nicht ganz so Baustellenschäbig, auch mit dem Sichtschutz hintendran, aussieht. Muss noch einwachsen.
Fakt ist jedenfalls, das Vorbeet soll nicht mehr als Zwischenlager vom städtischen Laub dienen, sondern es muss jetzt woanders gesammelt werden. Die Komposter sind noch nicht leer. Platz wäre noch auf dem Gemüsebeet, das dann erst später umgegraben wird. Der Brennholz und Häckselplatz im Zwischengarten kann dafür jedenfalls nicht benutzt werden. Vielleicht stelle ich auch einen zweiten BigBag in den Schubkarrenabstellplatz am Weg, in der Hoffnung, dass mir andere Pächter keine Fremdstoffe schenken.
Farnbeet 20261031.jpeg
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Re: Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren

Kübelgarten » Antwort #1598 am:

unsere Blätter bleiben im Garten, ich kippe sie auch teilweise in mein Kalthaus als Winterschutz oder in ein Drahtkasten am Kompost für Lauberde
LG Heike
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Alstertalflora
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Re: Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren

Alstertalflora » Antwort #1599 am:

Warte den nächsten Herbststurm ab - der erledigt das für Dich
Nicht zwingend, das kommt immer auf die örtlichen Gegebenheiten an. Bei mir weht der Wind das Laub der riesigen Eiche im benachbarten Knick zum Großteil auf meinen Hofplatz. Im Winkel zwischen dem Carport/Heulager und dem Stallgebäude ist dann „ Landunter“, etwas ungünstig, weil dort der Eingang zum Seminarraum ist.

Die Frage, ob man einen Laubpuster nutzt, bemisst sich auch an den Laubmengen, die es zu bewältigen gibt - bei einem „normalen“ Garten von ein paar hundert qm ist er eher entbehrlich.

Ich kann mir schon vorstellen, dass es bei dichterer Besiedlung nervig sein kann, wenn die Nachbarn im Wettstreit das Laub wegpusten - hier fällt das garnicht auf. Meine Nachbarn sind alle > 100m entfernt. Und Bürgersteige gibts auch nicht ;D
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