News: Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten! | garten-pur unterstützen mit einer Spende oder über das Partnerprogramm!
Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe? (Gelesen 6125 mal)
-
freiburgbalkon
Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?
Habe heute eine Freundin "droben auf dem Berg" besucht, sie hat noch eine nackige Betonwand, hell aber doch nach Norden ausgerichtet, nur morgends kurz von Sonnenstrahlen gestreift, dort stehen etwa 3,5 m in der Höhe und 4 m in der Breite zur Verfügung.Dann gibt es noch eine windiges Plätzchen vorm Hauseingang, vollsonnig, allerdings sollten da Rosen (oder Clematis) unten an eine schattigere Stelle gepflanzt werden, dann 1,5 m hoch an einer Betonwand wachsen, wo sie sich dann ruhig weitere 3 m an so einer Art Brückengeländer breit machen dürfen. Da fände sie stachelarm gut. Farblich ist sie nicht festgefahren. Aber öfterblühend hätte sie gerne. Was meint ihr? Ich habe zwar schon von einer Frau im Nordschwarzwals gehört, die auf 800 m Höhe (ungefähr) Austin-Rosen hat, aber ich möchte halt keine Empfehlung für Kletterrosen aussprechen, wenn ich nicht weiß, wie die sich in den höheren Bergen macht. Würde Zephirine Drouhin die Höhenlage verkraften? Ich würde ja gerne die Noisette Rose Mme Alfred Carriere empfehlen von der ich heute ein riesiges Superexemplar bestaunen durfte, aber die stand halt etwa 500 m tiefer in der Stadt in geschützer Lage... und meine gehört zu haben, daß Noisette-Rosen in der Kälte Probleme bekommen.
Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?
bestimmt meinst Du mich mit der "Frau aus dem Nordschwarzwald"
.Dieser Winter, bzw. der Wintereinbruch über Ostern, hat bei meinen Rosen üble Schäden angerichtet. Betroffen sind vor allem moderne Rosen, tot sind außer der SdlM keine, aber stark runtergefroren. Sehr enttäuscht bin ich über Veilchenblau, da hatte ich mehrfach gelesen sie sei besonders frosthart, die sieht übel aus.Dagegen sieht New Dawn klasse aus, überhaupt keine Schäden, steht sehr exponiert im Nordosten. Dann sind noch ohne Schäden: Alchymist, Minnehaha, PHM, Constanze Dry, sind halt alle nur einmalblühend. Ach ja und ganz und gar traurig bin ich über Gislaine de Felingonde, die fängt wieder ganz klein an und die war letztes Jahr eine Pracht.Übrigens die englischen Rosen stehen fast alle prima da, denen gefällts hier ganz gut.Über Zephirine Drouhin kann ich dir nichts sagen, die hab ich nicht. Mme Alfred Carriere hab ich letzten Herbst gepflanzt, sehr geschützt am Haus, Westseite, hat gut ausgetrieben, bin auch gespannt ob das funktioniert.Gruß lotta
Gruß lotta
-
Sabine G.
Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?
Lotta,versuch nicht von jungen Rosen insgesamt auf ihre Frostfestigkeit zu schliessen. Bei mir fror PHM auch im zweiten Jahr meterweise runter. Inzwischen lacht sie darueber. Veilchenblau waechst hier im Ort ohne jeglichen Schaden - und meine Hoehe ist ja auch recht knackig.Mehrfach bluehend habe ich Kir Royal und Penny Lane. Kir Royal ist eine stachelbewehrte Rakete - ich finde sie einfach klasse. Penny Lane ist immernoch recht klein - fuerchte dass das aber an der Konkurrenz der Sympathie liegt - eine Jugendsuende
Selbige kommt auch mit den Temperaturen gut zurecht. Hat dafuer alles an Krankheiten, was sich aufschnappen laesst. Viele GruesseSabine
Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?
Stimmt schon meine Rosen sind alle noch recht jung, da besteht also noch Hoffnung meinst Du. Wenn ich an Veilchenblau vorbeilauf verfall ich in Depressionen und die steht jetzt im 3. Jahr. Gruß lotta
Gruß lotta
-
freiburgbalkon
Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?
Ihr seid klasse, vielen Dank! Also wäre schon mal eine Empfehlung in Richtung NewDawn für dei Nordmauer nicht verkehrt. Und an der Südseite vorm Hauseingang, mit der für wandernden Schatten sorgenden kleinen Brücke, die stachalarme Veilchenblau vielleicht... Ich muß das noch auf mich wirken lassen, denn die Freundin möchte schon gern öfterblühend. Lotta, das mit Madame Alfred Carriere in Deiner Höhe, das finde ich mutig. Das interessiert mich sehr, wie das weitergeht...
-
freiburgbalkon
Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?
jetzt bin ich noch über die gestolpert, die Freundin hat eine Tocher namens Sophie
. Öfterblühend, duftend, von der Höhe her wohl kletternd oder zumindest ein höherer Strauch und auch noch vielerorts zu kaufen, und schattenverträglich! Das hört sich doch gut an. Hat sie womöglich noch wenig Stacheln? Klimazone 7 b ist halt dann doch gewagt, könnte da bitte jemand was dazu sagen??
- martina 2
- Beiträge: 14733
- Registriert: 9. Mär 2005, 14:11
- Region: Waldviertel, nordwestliches Niederösterreich
- Höhe über NHN: 850 m
- Bodenart: Urgestein, Sand
- Winterhärtezone: 5a: -28,8 °C bis -26,2 °C
Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?
Bei mir hat es New Dawn nicht geschafft, allerdings stand sie im sibirischen Winter 2005/06 erst das zweite Jahr bei mir. Ich habe sie fast bodeneben zurückgeschnitten und in wärmere Gefilde verschenkt. Über sie hört man viel Widersprüchliches, wahrscheinlich müßte man es einfach versuchen. Mein Garten liegt zwar nur 850 m hoch, aber das Klima ist extrem hart, mit zunehmend grimmigen Ostwinden.Wenn es auch ein zartes Gelb sein darf, kann ich wärmstens Leverkusen empfehlen - fast dauerblühend, gesund, fein duftend und dicht belaubt bis unten hin
Ob sie für diesen Platz hoch genug wird, weiß ich allerdings nicht. Die härteste Kletterrose, allerdings nur einmalblühend und ohne Duft, scheint mir das Fragezeichen zu sein. Die steckt sogar Spätfröste weg.
Schöne Grüße aus Wien!
- martina 2
- Beiträge: 14733
- Registriert: 9. Mär 2005, 14:11
- Region: Waldviertel, nordwestliches Niederösterreich
- Höhe über NHN: 850 m
- Bodenart: Urgestein, Sand
- Winterhärtezone: 5a: -28,8 °C bis -26,2 °C
Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?
Dieses Fragezeichen steht in der Nachbarschaft als riesiger Strauch. Meines ist noch etwas jünger.
Schöne Grüße aus Wien!
Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?
bei mir hatte new dawn im winter auch probleme der letalen art. war allerdings auch nicht an einer warmen hausmauer, sondern sehr ungünstig exponiert
Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?
Ich hab noch ganz die Super Excelsa vergessen. Ein öfterblühender Rambler, sehr gesund, nicht zurückgefroren, niedliche kleine Blüten, wächst allerdings ziemlich langsam und duftet leider nicht.Gruß lotta
Gruß lotta
- martina 2
- Beiträge: 14733
- Registriert: 9. Mär 2005, 14:11
- Region: Waldviertel, nordwestliches Niederösterreich
- Höhe über NHN: 850 m
- Bodenart: Urgestein, Sand
- Winterhärtezone: 5a: -28,8 °C bis -26,2 °C
Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?
Und ich hab die Coral Dawn vergessen. Öfter blühend, duftend, sehr rubust und gesund. Sympathie hat an der Südwand, geschützt, den 2. Winter gut überstanden, ist aber noch nicht in gefährliche Höhen vorgedrungen. Mal sehen.
Schöne Grüße aus Wien!
-
freiburgbalkon
Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?
Danke für Eure tollen Vorschläge, aber ich wüßte doch gerne noch was über die Sophie's Perpetual, hat die denn keiner? Und wenn sie einer hat und sie ist vielleicht auch schon in tieferen wärmeren Lagen zurückgefroren, dann könnten wir uns z.b. die gleich wieder abschminken.jetzt bin ich noch über die gestolpert, die Freundin hat eine Tocher namens Sophie. Öfterblühend, duftend, von der Höhe her wohl kletternd oder zumindest ein höherer Strauch und auch noch vielerorts zu kaufen, und schattenverträglich! Das hört sich doch gut an. Hat sie womöglich noch wenig Stacheln? Klimazone 7 b ist halt dann doch gewagt, könnte da bitte jemand was dazu sagen??
-
Biggi
- Beiträge: 344
- Registriert: 8. Dez 2004, 18:05
- Wohnort: SOK
- Region: Thüringer Schiefergebirge
- Höhe über NHN: 540 m
- Bodenart: schluffiger Lehm
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?
Ich hab sie nicht. Würde mir sie auch nicht trauen frei auszupflanzen, im Topf vielleicht und dann in der Garage überwintern. Ich schau bei meinen Rose auf "ab Zone 5" besser noch Zone 4. Dann schaffen sie's auf jeden Fall. Ich hab schon auch Noisettes, die frühen, härteren, aber ich weiß, dass ich die bei Bedarf besonders schützen muss und sie nicht so hoch werden. Die sind halt ein Experiment.Ich würde die an deiner Stelle nicht empfehlen, nicht dass deine Freundin dann enttäuscht ist und von Rosen nix mehr wissen will. Wie wärs den mit Super Dorothy, Super Excelsa wurde ja schon genannt.... aber ich wüßte doch gerne noch was über die Sophie's Perpetual, hat die denn keiner?
Rosige Grüße
Birgit
Birgit
-
freiburgbalkon
Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?
gut, dann ist sie nix für den erwähnten Zweck, aber für in Kübel wäre vielleicht was, denn zum überwintern gäbe es dort genug Möglichkeiten (Landwirtschaft). Also die Super Excelsa und Dorothy sind ja recht kleinblütig, oder? Da muß ich sie am Mittwoch mal interviewen, ob das auch in Frage käme.
-
Biggi
- Beiträge: 344
- Registriert: 8. Dez 2004, 18:05
- Wohnort: SOK
- Region: Thüringer Schiefergebirge
- Höhe über NHN: 540 m
- Bodenart: schluffiger Lehm
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?
Such dir doch was von Geschwind. Der hat auf gute Winterhärte besonderen Wert gelegt. Ich hab ja sogar die Noisette von ihm, Marie Dermar, die dieses Jahr richtig viele Blüten kriegt.
Rosige Grüße
Birgit
Birgit