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Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe? (Gelesen 6117 mal)

A rose is a rose is - Erfahrungen, Pflege und Schnitt von Rosen
Historische Rosen, Strauchrosen, Kletterrosen, Wildrosen ...

Querkopf
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Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?

Querkopf » Antwort #15 am:

Hallo, FBB,'Sophie's Perpetual' als Kletterer? Käme ich nie drauf, wenn ich mir mein Exemplar so angucke: Hier ist sie alles andere als ein Wuchswunder, höher als 1,5 m war sie selbst in besten Sommern nie. Rangiert für mich in der Kategorie "hübsch, aber unauffällig". Kann woanders natürlich anders sein. 'Mme Alfred Carrière' wäre m. E. schon eher einen Versuch wert. Hier hat sie's im vergangenen Winter (der war zwar mild, aber mit Tiefsttemperaturen um ca. minus 11 Grad war er doch einer) nicht mal für nötig befunden, ihr Laub abzuwerfen... Und sie wird - anders als 'Sophie's Perpetual' - richtig groß; wo Zurückfrieren droht, ist das ein Vorteil, weil solch eine Pflanze Winterverluste viel besser aufholen kann als eine Kleine, Zierliche.Zwei rote Kraxler mit hervorragender Frosthärte fallen mir noch ein:- 'Flammentanz', überreich und sehr lange blutrot blühend, dekorative Hagebutten (gab mal einen Thread dazu, müsstest du per Suche finden); ist keine echte Öfterblüherin, lässt sich aber zu ganz netter Nachblüte bewegen, wenn man Verwelktes ausschneidet; - 'Dortmund', einfache dunkelrote Blüten mit weißem Auge, soll einer der frosthärtesten Kraxler überhaupt und zudem dauerblühend sein (ich kann dazu noch nix sagen, mein Exemplar habe ich erst im Herbst gepflanzt). Und noch was in Rosa:- 'Souvenir de J. Mermet', zuverlässig nachblühender Rambler, wunderschön - wie sie sich auf 600 m Höhe aufführt, weiß ich natürlich nicht, aber bei HMF ist für sie immerhin WHZ 6b angegeben. Souvenir de J. MermetSchöne GrüßeQuerkopf
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137

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Annbellis
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Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?

Annbellis » Antwort #16 am:

aber ich möchte halt keine Empfehlung für Kletterrosen aussprechen, wenn ich nicht weiß, wie die sich in den höheren Bergen macht. Würde Zephirine Drouhin die Höhenlage verkraften?
Freiburgbalkon, irgendwie musste ich schon schmunzeln, als ich deinen Text las. Da schon München (in der Schotterebene) durchschnittlich 530 m hoch liegt, sind 600 Höhenmeter im Voralpenland völlig normal und nicht der Rede wert. ;DZephirine an der Hauswand zeigt bei mir in knapp 600 m Höhe bisher erstaunlicherweise überhaupt keinen Stress bei Frost bzw. Spätfrost. Ein unempfindlicher öfterblühender Rambler hier ist Super Excelsa, die allerdings nicht duftet und nur sehr kleine Blüten hat, (im Topf) auch nicht wirklich hoch wächst, aber große Vitalität ausstrahlt.
freiburgbalkon

Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?

freiburgbalkon » Antwort #17 am:

ja, Querkopf, ich hätte vielleicht ein neues Thema aufmachen sollen wegen Namensrose für eine Sophie. Das wollte ich halt so nebenbei noch wissen, maximale Höhe bei Ideal-Kletterbedingungen scheint wohl, 2, 5 m zu sein, sonst variieren die Höhen auch von 1- 1,5 m. Aber die Blütenfarbe ist sehr besonders, Ettenbühl nennt sie ein Kleinod, Rosenwelten spricht von herrlichem Duft, irgendwo stehen auch Attribute wie dauerblühend, schattenverträglich, wenig Stacheln, da bin ich schon hellhörig geworden. Ich werde diese Rose auf jeden Fall erwähnen, aber für den angesprochenen Zweck ist sie wirklich nix.Annbellis, von der Rheinebene aus sind das schon fast 500 m höher, wo die Freundin wohnt, da ist es deutlich kälter und der Schnee fällt öfter und liegt viel länger ;). Ist halt alles eine Frage des Vergleichs :D. Aber toll, wenn die Zéphirine auch in Frage kommt!
freiburgbalkon

Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?

freiburgbalkon » Antwort #18 am:

Such dir doch was von Geschwind. Der hat auf gute Winterhärte besonderen Wert gelegt. Ich hab ja sogar die Noisette von ihm, Marie Dermar, die dieses Jahr richtig viele Blüten kriegt.
Diesen Beitrag sehe ich eben erst, Vielen Dank, das ist eine gute Idee, dann werde ich mich mal dranmachen, herauszufinden, welche von denen öfterblühend sind.
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blanche_aline
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Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?

blanche_aline » Antwort #19 am:

Hallo, FBB,'Mme Alfred Carrière' wäre m. E. schon eher einen Versuch wert. Hier hat sie's im vergangenen Winter (der war zwar mild, aber mit Tiefsttemperaturen um ca. minus 11 Grad war er doch einer) nicht mal für nötig befunden, ihr Laub abzuwerfen... Und sie wird - anders als 'Sophie's Perpetual' - richtig groß; wo Zurückfrieren droht, ist das ein Vorteil, weil solch eine Pflanze Winterverluste viel besser aufholen kann als eine Kleine, Zierliche.Schöne GrüßeQuerkopf
Das denke ich auch, wir hatten 2 MAC hier an der Hauswand, eine an einer zugigen Südwest-Ecke, eine andere an einer ebenfalls zugigen Nordwestecke. Nennenswerte Frostschäden gabs nie, obwohl auch hier in 'normalen' Wintern (d.h. alle vor 2003) die Temperaturen über mehrere Tage unter -15° fallen. Die eher zugigen Standorte hatten wir wegen dem Mehltau gewählt, hat aber nichts genutzt, die MAC war ausserdem viel zu wüchsig, darum wurden sie rausgeschmissen.Ein Nachteil der Höhenlage finde ich eher, dass die Rosen halt schon recht verzögert starten im Frühjahr, d.h. gerade die remontierenden starten dann erst im Herbst nochmals so richtig durch, mit dem Ergebnis, dass viele Knospen nicht mehr aufgehen.
blumenmaid
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Klimazone 11

Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?

blumenmaid » Antwort #20 am:

Sophie's Perpetual ist doch eine Chinarose, nicht?Ich habe sie auch hier, und die Blüten sind sehr schön, aber ich wüßte nicht, ob ich sie in Deutschland auspflanzen würde. Wärme braucht sie sicher, aber sonst finde ich sie recht robust.LGblumenmaid
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mariaT
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Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?

mariaT » Antwort #21 am:

Wir leben auf 850 m Höhe. Meine Zepherine steht schon seit vielen Jahren an der Ostseite und friert praktisch nie zurück. Allerdings, wie bereits erwähnt, starten unsere Rosen spät (sie hat seit 3 Tagen die ersten kleinen Knospen) und sie schafft kaum eine Nachblüte. Meine Madame Alfred Carriere hatte 3 Jahre Startschwierigkeiten, aber heuer, nach dem bei uns für Rosen tödlichen Winter, treibt sie bis in die letzten Spitzen aus. Sie müsste also sehr schön werden.Liebe Grüsse, maria
freiburgbalkon

Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?

freiburgbalkon » Antwort #22 am:

Wir leben auf 850 m Höhe. Meine Zepherine steht schon seit vielen Jahren an der Ostseite und friert praktisch nie zurück. Allerdings, wie bereits erwähnt, starten unsere Rosen spät (sie hat seit 3 Tagen die ersten kleinen Knospen) und sie schafft kaum eine Nachblüte. Meine Madame Alfred Carriere hatte 3 Jahre Startschwierigkeiten, aber heuer, nach dem bei uns für Rosen tödlichen Winter, treibt sie bis in die letzten Spitzen aus. Sie müsste also sehr schön werden.Liebe Grüsse, maria
Zéphi ohne Nachblüte! Das ist ja traurig! 3 Jahre Startschwierigkeiten möchte ich meiner Freundin auch nicht raten... Schwierigschwierig.
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Susanne
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Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?

Susanne » Antwort #23 am:

Hast du schon mal in diesen thread geguckt?
Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.
Annbellis
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Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?

Annbellis » Antwort #24 am:

Deine Freundin ist doch nicht auf 800, sondern auf 600 m. Das ist nochmal ein großer Unterschied. Auch sind 600 m in Südfrankreich etwas anderes als 600 m in Norwegen.Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Zephirine bei deiner Freundin nicht nachblühen würde.Letzendlich gilt eh der alte Spruch: Versuch macht kluch! ;D
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mariaT
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Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?

mariaT » Antwort #25 am:

eine dankbare Kletterrose schon seit Jahren ist bei mir "Manita", blüht bis weit in den Herbst in einem hellen Rosa, halbgefüllt, leider sehr stachelig.maria
freiburgbalkon

Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?

freiburgbalkon » Antwort #26 am:

vielen Dank nochmal allen, jetzt haben wir doch einiges zusammengekriegt, da ist bestimmt was dabei, was ihr gefällt. Ich berichte dann...
Querkopf
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Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?

Querkopf » Antwort #27 am:

Hallo, FBB,
... 3 Jahre Startschwierigkeiten möchte ich meiner Freundin auch nicht raten...
derlei Langsamstarts sind in meinem Garten fast der Normalfall, völlig unabhängig von der Sorte: Der zähe Lehmboden hier macht Rosen das Einwurzeln erstmal sehr schwer (Ausnahmen, die die Regel bestätigen, gibt's glücklicherweise auch ;)...). Aber wenn die Pflanzen sich dann etabliert haben, geht für gewöhnlich richtig die Post ab. 'Mme Alfred Carrière', im Frühjahr 2004 gepflanzt, ist hier so ein Fall. Drei Sommer lang ging's gaanz langsam (ist bei Rosen an Bäumen oft so, die müssen sich erstmal durchkämpfen). Im vorigen Sommer hat sie sich entschlossen, eine Riesin zu werden, aber dabei nur spärlich geblüht. In diesem Jahr jedoch ist das ganze 5-6-Meter-Monster über und über mit Blütenknospen besetzt :D... Ähnlich 'Stanwell Perpetual', ein halbes Jahr jünger als MAC: Auch sie hat sich zunächst fast ausschließlich mit Holzproduktion 8) befasst, auch sie schiebt erst in diesem Jahr Knospen dicht an dicht. Gar so ungewöhnlich sind Langsamstarts übrigens auch in leichteren Böden nicht; Rosen sind halt Gehölze, da geht's nicht schwuppdiwupp ;). Und wenn ich mir meine beiden Beispielrosen, siehe oben, jetzt anschaue, finde ich, dass sich das Warten lohnt :D.Wenn deine Freundin Rosen-Anfängerin ist, dann warne sie ruhig vor, dass es bis zu richtig schöner Blütenpracht locker zwei, drei, vier Jahre dauern könnte. Dann ist sie nicht frustriert, wenn sie sich tatsächlich gedulden muss - und kann sich freuen, wenn's doch rascher geht :). Schöne GrüßeQuerkopfP.S. Rosen in Töpfen starten schneller, da hat man ja auch die Bedingungen komplett unter Kontrolle - im Freiland spielen viel mehr Unwägbarkeiten mit.
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137

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freiburgbalkon

Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?

freiburgbalkon » Antwort #28 am:

Ja, ich muß noch viel lernen. (bin ja dabei, habe ja im Kindergarten Freiland-Rosen gepflanzt, aber wenn die, egal wie groß, im ersten Jahr schon Blüten bringen, bin ich dankbar.)
Querkopf
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Re:Öfterblühende Kletterrosen in 600 m Höhe?

Querkopf » Antwort #29 am:

Ach was, FBB, das alles hat gar nix mit Lernen zu tun - bloß mit Warten ;) :D...
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